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33 Tourismus in Österreich 2025 Indikator: 3,6 % Inflation Preisliche Wettbewerbsfähigkeit Inflation in Österreich 2025 weiterhin hoch, Preissteigerung in Beherbergung und Gastronomie über - durchschnittlich Nach den vor allem im historischen Kontext sehr hohen Inflationsraten in den Jahren 2022 und 2023 (+8,6 % bzw. +7,8 %) und einer deutlichen Abschwächung der Teuerung im Jahr 2024 (+2,9 %) verzeichnete die Preisentwicklung in Österreich im vergangenen Jahr vor allem ab dem Sommer wieder eine steigende Tendenz. Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im Jahresdurchschnitt um 3,6 %. Die für den Tourismus besonders relevanten Dienstleistungen behielten die überdurchschnittliche Preisdynamik der jüngeren Ver - gangenheit bei: Gastronomiedienstleistungen verteuerten sich 2025 um 5,9 % (2024: 7,1 %), Beherbergungsdienstleistungen um 5,3 % (2024: 6,3 %) sowie Freizeit, Sport und Kultur um 4,2 % (nach +4,5 % 2024). Während sich Nahrungsmittel und Getränke als eine wichtige Kostenposition für den Tourismus geringfügig schwächer als der Warenkorb insgesamt verteuerten (+3,4 %, nach +2,6 % 2024), wirkte sich die kräftige Energiepreis - steigerung von +5,1 % (2024 –4,6 %) belastender aus. Ein wesentlicher Treiber der Preise im Tourismus dürfte aber die Lohnkostenerhöhungen sein: So stiegen die Löhne und Gehälter je geleisteter Arbeitsstunde im Beherbergungswesen und der Gastronomie laut Statistik Austria1) von 2019 auf 2024 um 39,9 %, in der Gesamtwirtschaft jedoch nur um 31,3 %. Eine erneute Kostensteigerung in den Lohnkosten von 10,5 % in den ersten drei Quartalen 2025 (gegenüber der Vorjahrsperiode 2024) lässt keine Entspannung erwarten (Gesamtwirtschaft +3,0 %). Entwicklung der Verbraucherpreise in Österreich 2025 Quelle: Statistik Austria.

  1. Arbeitstätig bereinigter Arbeitskostenindex für den Produzierenden Bereich und Dienstleistun - gen nach Abschnitten der ÖNACE 2008.

Tourismus in Österreich 202534 Damit verschlechterte sich die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Tourismuswirtschaft im internationalen (europäischen) Vergleich weiter, wenngleich davon auszugehen ist, dass Qualitätserhöhungen bei der Preismessung ungenügend berück - sichtigt werden. Seit 2019 stiegen die Beherbergungspreise in Österreich um 48,7 %, deutlich über dem EU 27-Durchschnitt von 35,4 % (Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) laut Eurostat). Während sich in Frankreich (+21,4 %) und Deutschland (+28,2 %) touristische Unterkünfte deutlich moderater verteuerten, zeigten sich in Spanien (+39,8 %) und Italien (+36,6 %) zwar höhere, aber immer noch geringere Anstiege als in Österreich. Auch in der Gastronomie war das Bild ähnlich: Mit einer Preissteigerung von 47,5 % seit 2019 lag Österreich deutlich über dem EU-Durchschnitt von 32,1 % und auch über den entsprechenden Teuerungsraten anderer wichtiger europäischer Urlaubsländer und Mit - konkurrenten: Frankreichs Gastronomie erhöhte die Preise um lediglich 17,4 %, jene Italiens um 21,9 %, in Spanien und Griechenland verteuerten sich Verpflegungsdienstleistungen um jeweils gut ein Viertel (+26,2 % bzw. +26,8 %). Die höchsten Preissteigerungsraten alle europäischen Tourismusländer wurden aber in Kroatien gemessen (+73,7 % bei der Beherbergung, +62,0 % bei der Gastronomie). 35 Tourismus in Österreich 2025 Indikator: 2.744 € Pro-Kopf- Einnahmen Österreich bei den Pro-Kopf-Einnahmen im internationalen Reise - verkehr 2025 weiterhin im Spitzenfeld Pro-Kopf-Einnahmen im
internationalen Reiseverkehr Österreichs Pro-Kopf-Exporteinnahmen aus dem internationalen Reiseverkehr erlebten im Jahr 2025 eine Wachstumsverlangsamung: Mit nominell +3,7 % – bei realer Stagnation von +0,1 % – manifestierte sich das Auslaufen der Aufholphase nach der Pandemie. Im europäischen Kontext fiel Österreichs Zuwachsrate unter 32 Ländern (zusammen +3,8 %) durchschnittlich aus, mit 2.744 Euro pro Einwohnerin und Einwohner blieb Österreich aber auch 2025 eines der tourismusintensivsten Länder der Welt und rangierte damit auf Platz 5 unter 42 Destinationen, übertroffen nur von einer Gruppe spezialisierter Insel- und Küstenstaaten (Island: 7.854 Euro (+5,5 % zu 2024), Malta: 4.838 Euro (+11,5 %), Zypern: 4.202 Euro (+10,8 %), Kroatien: 3.843 Euro (+0,2 %)). Erhebliche räumliche Disparitäten kennzeichnen die globale Tourismusgeografie auf Basis dieses Indikators: Während europäische Destinationen 2025 durchschnittlich 1.055 Euro an nominellen Einnahmen aus dem internationalen Reiseverkehr je Einwohnerin und Einwohner generierten, blieben die Werte für Überseemärkte (hier: Australien, Japan, Kanada, Mexiko, Neuseeland, USA; Ø 568 Euro) und vor allem die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China; Ø 28 Euro) deutlich zurück – vor allem eine Folge unterschied - lichster Bevölkerungsgrößen, aber auch spezialisierter touristischer Angebote. 2025 entwickelte sich der Indikator im europäischen Durchschnitt deutlich besser als in großen Tourismusländern auf anderen Kontinenten: Sowohl die USA und Kanada (–4,1 % bzw. –7,4 %) als auch Australien und Neuseeland (–0,9 % bzw. –4,1 %) verzeichneten rückläufige Pro-Kopf-Reiseverkehrsexporte, lediglich Japan erlebte diesbezüglich einen Tourismusboom (+15,5 %). Unter den BRIC-Staaten (Ø +9,2 %) verzeichnete nur Indien eine deutlich negative Dynamik (–17,1 %), während vor allem China mit einem Wachstum von 32,9 % hervorstach. Seit dem Vorkrisenjahr 2019 stiegen die nominellen Tourismusexporteinnahmen pro Kopf in Österreich um 18,9 % – eine deutlich geringere Zunahme als im Durchschnitt von 32 europäischen oder 42 globalen Destinationen (+29,9 % bzw. +24,3 %). Preisbereinigt zeigte der Indikator für Österreich aufgrund überdurchschnittlich hoher Inflationsraten der letzten Jahre 2019 / 2025 noch einen Rückstand von 8,6 % (Europa Ø +7,3 %, 42 Länder Ø 6,7 %). Tourismus in Österreich 202536 Reiseverkehrsexporte pro Kopf der Wohnbevölkerung 2025 In den Top 20-Ländern unter 42 Destinationen1) Quelle: IWF, OECD, OeNB, Statistik Austria, WIFO, wiiw, UN Tourism; WDS – WIFO-Daten-System, Macrobond.

37 Tourismus in Österreich 2025 Indikator: 147 € 4+5* Betriebe Median 85 € 3* Betriebe
Median RevPAR – Revenue Per Available Room Der RevPAR (Revenue Per Available Room) ist eine Kennzahl aus der internationalen Hotellerie und steht für den erzielten Beherbergungsumsatz pro verfügbarem Zimmer. In Jahresbetrachtung kann damit letztendlich beurteilt werden, wie viel Umsatz mit einem Hotelzimmer erzielt werden konnte (RevPAR = Beherbergungsumsatz / [Offenhaltetage × Zimmerkapazität]). Die Kennzahl eignet sich besonders für zwischenbetriebliche Ver - gleiche innerhalb der einzelnen Hotelkategorien. Der RevPAR lag im Median der 3*-Hotelbetriebe im Jahr 2019 bei 61 Euro, sank während der durch COVID-19 beeinträchtigten Jahre deutlich und erreichte 2023 rund 82 Euro. Im Jahr 2024 stieg der Wert weiter auf etwa 85 Euro. Der TOP-Wert (oberes Quartil) der 3*-Hotelbetriebe betrug 2019 rund 96 Euro, lag 2023 bei rund 117 Euro und konnte 2024 auf rund 127 Euro gesteigert werden. Auch in der 4+5*-Kategorie entwickelte sich der RevPAR ähnlich: 2019 lag der Median noch bei 113 Euro und der TOP-Wert bei 158 Euro. Nach pandemiebedingten Rückgängen wurden 2023 Werte von 149 Euro (Median) bzw. 215 Euro (TOP-Wert) erreicht. Der RevPAR lag in dieser Sternekategorie im Jahr 2024 im Median bei rund 147 Euro und konnte bei den TOP-Betrieben auf etwa 221 Euro wieder gesteigert werden. RevPAR – Revenue Per Available Room in Euro 2021 2022 2023 2024 TOP 4+5* Betriebe 146 199 215 221 TOP 3* Betriebe 65 107 117 127 Median 4+5* Betriebe 87 132 149 147 Median 3* Betriebe 37 69 82 85 Quelle: OeHT. Tourismus in Österreich 2025 38 Indikator: 12,75 Jahre 4+5* Betriebe Median 11,02 Jahre 3* Betriebe Median Fiktive Entschuldungsdauer Die fiktive Entschuldungsdauer in Jahren zeigt auf, wie lange ein Unternehmen benötigen würde, um seine gesamten Verbindlichkeiten aus dem erwirtschafteten Cashflow (nach Zinsen) zu tilgen (fiktive Entschuldungsdauer = Fremdkapital / Cashflow nach Zinsen). Die fiktive Entschuldungsdauer sollte maximal 15 Jahre betragen (Grenzwert nach URG). Ein gesundes Unternehmen weist eine deutlich geringere Entschuldungsdauer auf. Die fiktive Entschuldungsdauer der von OeHT geförderten Hotelbetriebe entwickelte sich wie folgt: In der 3*-Kategorie sank der Median nach dem Anstieg auf rund 12 Jahre im Jahr 2023 im Jahr 2024 auf etwa 11 Jahre. In der 4+5*-Hotelkategorie lag der Median im Vorjahr ebenso bei rund 12 Jahren, erhöhte sich aber im Jahr 2024 geringfügig auf knapp unter 13 Jahre. Die TOP-Betriebe der 3*-Kategorie benötigen zur rechnerischen Schuldentilgung aus eigener wirtschaftlicher Kraft auf Basis der 2024 verfügbaren Zahlen konstant etwa sechs Jahre. Eine ähnliche Dauer verzeichnen hier die TOP-Betriebe der 4+5*-Kategorie mit knapp über sechs Jahren, die über die letzten Jahre weitgehend stabil gehalten werden konnte. Fiktive Entschuldungsdauer in Jahren 2021 2022 2023 2024 TOP 4+5* Betriebe 6,25 5,52 5,90 6,06 TOP 3* Betriebe 5,92 6,30 6,03 6,14 Median 4+5* Betriebe 10,09 10,12 12,03 12,75 Median 3* Betriebe 9,85 9,97 11,56 11,02 Quelle: OeHT.

39 Tourismus in Österreich 2025 Indikator: 48,2 Mio. Ankünfte Ankünfte Gästeankünfte 2025 bedingt durch eine hohe Auslandsnach - frage mit einem Plus von 3,1 % gegenüber dem Vorjahr auf einem neuen Höchstwert 2025 erreichte die Zahl der Ankünfte in heimischen Beherbergungsbetrieben mit rund 48,2 Mio. neuerlich einen historischen Höchstwert. Das Gästeaufkommen lag damit um 3,1 % über dem bereits sehr hohen Niveau von 2024 (+3,3 % zu 2023). Wachstumstreiber war einmal mehr der internationale Tourismus: Die Zahl der ausländischen Gäste stieg um 4,1 % auf 33,5 Mio. und damit deutlich kräftiger als jene der inländischen Gäste, die nur moderat um 1,0 % auf 14,7 Mio. zunahmen. Der Anteil der Auslandsmärkte an den Ankünften insgesamt erhöhte sich dadurch auf 69,5 % (2024: 68,9 %), was die heraus - ragende Bedeutung ausländischer Herkunftsmärkte für die österreichische Tourismus - wirtschaft unterstreicht. Über einen längeren Zeitraum betrachtet, zeigt sich seit der Krise des österreichischen Tourismus Mitte der 1990er-Jahre ein ausgeprägt aufwärtsgerichteter Trend, der nur in wenigen Jahren unterbrochen wurde: Rückgänge der Ankunftszahlen waren lediglich 2009 im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie 2020 und 2021 während der COVID-19-Pandemie zu verzeichnen. Insgesamt verdoppelten sich die Ankünfte seit 1997 (+101,8 %), was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von rund +2,5 % entspricht. Die Dynamik fiel bei inländischen Gästen (+103,2 %) etwas stärker aus als im ausländischen Segment (+101,2 %). Verglichen mit dem Vorkrisenjahr 2019 lagen die Ankünfte 2025 um 4,3 % höher, wobei das damalige Niveau sowohl im Binnen- als auch im internationalen Tourismus bereits überstiegen wurde (+2,5 % bzw. +5,1 %). Entwicklung der Ankünfte in Österreich Quelle: Statistik Austria.

40 Tourismus in Österreich 2025 Indikator: 157,3 Mio. Nächtigungen Nächtigungsnachfrage erreicht im Jahr 2025 einen neuen histori- schen Höchstwert, das Wachstum wird vor allem von den Aus - landsmärkten getragen Nächtigungen 2025 wurden in den heimischen Beherbergungsbetrieben rund 157,3 Mio. Nächtigungen verzeichnet und damit ein neuer Höchststand erreicht. Gegenüber 2024 entspricht dies einem Zuwachs um knapp 1,9 %. Während die Nächtigungen inländischer Gäste nur leicht um etwa +0,5 % auf rund 40,5 Mio. stiegen, erhöhte sich die Zahl der von ausländischen Gästen verbrachten Nächte um rund 2,4 % auf 116,8 Mio. Der Anteil der Auslandsmärkte am gesamten Nächtigungsvolumen nahm damit weiter zu (2025: 74,3 %, 2024: 73,9 %). Im längerfristigen Vergleich zeigt sich bei den Nächtigungen ein im Vergleich zu den Ankünften moderater, aber kontinuierlicher Aufwärtstrend: Seit 1997 nahm das Nächtigungsvolumen insgesamt um 44,2 % zu, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 1,3 % entspricht. Das Inlandssegment trug etwas weniger zum Wachstum bei als das ausländische (Inlandsnachfrage: +41,9 %, ausländische Gäste: +45,0 %), aus- ländische Gäste sind damit für 74,3 % aller in Österreich registrierten Nächtigungen in entgeltlichen Unterkünften verantwortlich. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 lagen die Nächtigungen 2025 bereits um 3,0 % höher. Die Dynamik seither wurde aber wesentlich von den Auslandsmärkten getragen: Während die Nachfrage inländischer Gäste in diesem Zeitraum lediglich um 1,3 % stieg, nahm jene aus dem Ausland um 3,6 % zu. Entwicklung der Nächtigungen in Österreich Quelle: Statistik Austria.

41 Tourismus in Österreich 2025 Aufenthaltsdauer Indikator: 3,3 Nächte Verweildauer 2025 mit durchschnittlich knapp 3,3 Nächten je Unterkunft wie 2019 und 2024 auf historisch niedrigster Marke Der nach Ende der COVID-19-Pandemie wieder zu beobachtende Pfad sinkender Ver - weildauern setzte sich auch 2025 fort – die Zahl der Ankünfte stieg stärker als jene der Gästenächtigungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in derselben Unterkunft ging gegenüber 2024 damit um rund 1,1 % zurück und lag insgesamt bei 3,27 Nächten. Bei inländischen Gästen reduzierte sich die Verweildauer auf 2,76 Nächte (–0,5 %), bei ausländischen Gästen auf 3,49 Nächte (–1,6 %). Damit wurden die bisherigen Tiefstwerte aus der Zeit vor der Pandemie nun sowohl insgesamt (2019: 3,31 Tage) als auch in beiden Gästesegmenten (Inland 2,79 Tage, Ausland 3,54 Tage) unterschritten – ein Trend, der sich in der näheren Zukunft wohl fortsetzen wird. Nach Herkunftsländern zeigen sich weiterhin deutliche Unterschiede in der Aufenthalts- dauer. Zu den Märkten mit den längsten Verweilzeiten zählten 2025 nach wie vor Gäste aus den Niederlanden mit durchschnittlich rund 4,9 Nächten je Aufenthalt. Am kürzesten blieben Fern reisende aus Asien und Amerika: So lag die Aufenthaltsdauer von Gästen aus China, Südkorea und Taiwan bei jeweils rund 1,7 bis 1,8 Nächten, aus Südostasien bei etwa 2,1 Nächten und aus Indien sowie Japan bei etwa 2,0 bis 2,3 Nächten; Gäste aus Zentral- und Südamerika verbrach ten im Schnitt 2,4 Nächte in einer Unterkunft, jene aus den USA rund 2,6 Nächte. Relativ kurze Aufenthalte können sowohl auf häufigere Ortswechsel im Rahmen längerer Rundreisen (vor allem bei Gästen aus Fernmärkten) als auch auf eine zunehmende Bedeutung von Kurzurlauben (z. B. bei inländischen Gästen) hinweisen. Während Aufenthalte in Hotels (insgesamt: Ø 2,8 Nächte) – insbesondere 3-Stern- und 2 / 1-Stern-Betriebe (2,6 bzw. 2,5 Nächte) – weiterhin kurze Verweildauern aufwiesen, blieben Gäste in Ferienwohnungen (gewerblich: 4,5 Nächte, privat: 5,3 Nächte) und auf Campingplätzen (3,8 Nächte) deutlich länger. Quelle: Statistik Austria. Entwicklung der Aufenthaltsdauer in Österreich Zahl der Übernachtungen in derselben Unterkunft während eines Aufenthaltes