Tourismus in Österreich 202552
Befragungsmethodik:
Seit 2017 werden die Daten für T-MONA vollständig digital erhoben. Um die
Gäste auf diesem Weg zu erreichen, ist der Online-Fragebogen in diverse
b2c-Kontaktkanäle von ÖW, LTO, Destinationen sowie anderer touristischer
Partnerinnen und Partner integriert. Seit dem Start der permanent laufenden
Online-Befragung konnten so bereits knapp 245.000 Interviews generiert
werden.
Mit wem verbringen unsere Gäste ihren Urlaub in Österreich?
Angaben in Prozent
Quelle: Österreich Werbung.
Wieviel geben unsere Gäste im Österreich-Urlaub aus?
214 Euro pro Person pro Nacht (exkl. An- und Abreise)
Durchschnittliche Weiterempfehlungsabsicht: 9,3
Auf einer Skala von 0 (Weiterempfehlung überhaupt nicht wahrscheinlich)
bis 10 (Weiterempfehlung sehr wahrscheinlich)
53 Tourismus in Österreich 2025
Indikator:
+37
Prozentpunkte
Tourismusakzep-
tanzsaldo für
Österreich
Die Auswirkungen des
heimischen Tourismus
werden von 45 % der
Bevölkerung als positiv
wahrgenommen, 8 %
orten daraus Nachteile
Tourismusakzeptanz
Die Tourismusakzeptanz-Erhebung hat zum Ziel, die Einstellungen und Wahrnehmungen
der österreichischen Wohnbevölkerung gegenüber dem Phänomen „Tourismus“ ganz -
heitlich abzubilden.
Im Rahmen einer repräsentativen Stichprobe erhob Statistik Austria 2025 zum zweiten
Mal (nach 2024) in vier Befragungsquartalen online die von 13.000 in Österreich wohn -
haften Personen ab 15 Jahren wahrgenommenen Auswirkungen bzw. die Bedeutung
des Tourismus sowie die wahrgenommene Zahl an Touristinnen und Touristen. Da die
berufliche bzw. finanzielle Abhängigkeit vom Tourismus die Tourismusakzeptanz maß -
geblich beeinflussen kann, gibt es ebenfalls eine diesbezügliche Frage in der Erhebung.
Die wahrgenommenen Auswirkungen des Tourismus auf den eigenen Wohnort stellen
die Grundlage für die Berechnung des Tourismusakzeptanzsaldos (TAS) für Österreich
dar. Sowohl positiv wie negativ empfundene Effekte für den Wohnort werden bundes -
weit aggregiert und anschließend gegenübergestellt. Der Tourismusakzeptanzsaldo ist
demnach die Differenz aus positiven (überwiegend positiv und eher positiv) und negativen
Wahrnehmungen (überwiegend negativ und eher negativ; Schmücker und Eisenstein,
2021). Im Jahr 2025 fiel die Kennzahl mit +37 Prozentpunkten deutlich positiv aus und
blieb damit im Vergleich zu 2024 (+38 Prozentpunkte) weitgehend stabil. Wie im Vorjahr
überwog auch 2025 jener Anteil der Bevölkerung, der die Auswirkungen des Tourismus
als positiv wahrnahm (45 %), während der Anteil der negativen Wahrnehmungen im
Jahresabstand leicht zunahm (+1 Prozentpunkt auf 8 %).
Der Vergleich des TAS über die einzelnen österreichischen Bundesländer hinweg liefert
wichtige Erkenntnisse zur regionalen Wahrnehmung der Auswirkungen des Tourismus im
Jahr 2025. Die Kennzahl fiel in allen Bundesländern positiv aus und reichte von +31 Pro-
zentpunkten in Niederösterreich bis zu +43 Prozentpunkten in Vorarlberg und Kärnten.
Im Bundesländer- bzw. Jahresvergleich der TAS-Werte ist aber vor allem die Zusammen-
setzung der Werte aus der positiv, negativ und neutral eingestellten Bevölkerung wichtig;
insbesondere der Anteil von Personen ohne spezifische Meinung („neutrale Einstellung“)
beeinflusst die Höhe der Kennzahl maßgeblich. Dieser Bevölkerungsanteil reichte 2025
von 31 % in Tirol bis zu 48 % in Niederösterreich und spiegelt damit auch die Tourismus -
intensität der beiden Bundesländer wider. Während das Gewicht von Personen mit einer
negativen Wahrnehmung des Tourismus zwischen 4 % im Burgenland und 15 % in Tirol
lag, reichte die Spanne bei positiv eingestellten Personen von 35 % in Niederösterreich
bis zu 53 % in Salzburg.
54 Tourismus in Österreich 2025
Jener Teil der österreichischen Bevölkerung, der die Auswirkungen des Tourismus auf den
Wohnort als „überwiegend positiv“ (20 %) oder „überwiegend negativ“ (2 %) empfand,
wurde auch zu den Gründen dieser Einschätzung befragt. Als die Hauptgründe für ein
überwiegend posi tives Empfinden wurden im Jahr 2025 – neben der generellen Stärkung
der Wirtschaft – insbesondere die damit in Zusammenhang stehenden positiven Effekte
auf den Erhalt von Angeboten genannt, die auch von der ansässigen Bevölkerung ge -
nutzt werden können. Das schließt neben lokaler Infrastruktur auch die Gastronomie
mit ein. Umgekehrt wird der Tourismus aufgrund eines erhöhten Verkehrsaufkommens,
einer (als zu groß empfundenen) Zahl an Touristinnen und Touristen oder den mit einer
höheren touristischen Nachfrage einhergehenden Preissteigerungen hauptsächlich
negativ wahrgenommen.
Wahrgenommene Auswirkungen des Tourismus auf den Wohnort und
Tourismusakzeptanzsaldo 2025
Aggregierte Ergebnisse für Österreich und die Bundesländer
Nennungen in % der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren
Quelle: Statistik Austria. Österreich und Bundesländer: aggregierte, gewichtete Einzelwerte der
wahrgenommenen Auswirkungen auf den eigenen Wohnort. Rundungsdifferenzen wurden nicht
ausgeglichen.
55 Tourismus in Österreich 2025
Die Bedeutung des Tourismus für die eigene berufliche bzw. finanzielle Situation wurde
2025 von 5 % der österreichischen Bevölkerung als „sehr hoch“ eingeschätzt, weitere
6 % bewerteten diese mit „hoch“. In den meisten Bundesländern war dieser Wert auf
ähnlichem Niveau, außer in Tirol und Salzburg, wo jede / r Fünfte dem Tourismus eine
„sehr hohe“ oder „hohe Bedeutung“ für ihre / seine berufliche bzw. finanzielle Situation
zuschrieb.
Die Tourismusakzeptanz wird weiters von der wahrgenommenen Bedeutung des Touris -
mus für den eigenen Wohnort und Österreich insgesamt beeinflusst:
• Im Jahr 2025 gaben insgesamt 39 % der in Österreich wohnhaften Personen an,
dass der Tourismus eine „hohe Bedeutung für die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt
und die Freizeitangebote am eigenen Wohnort“ hat.
• Für Gesamtösterreich lag der Bevölkerungsanteil, der dem Tourismus eine hohe
Bedeutung beimisst, bei 71 %.
Wahrgenommenes Aufkommen an Touristinnen und Touristen am Wohnort und
in Österreich 2025
Nennungen in % der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren
Quelle: Statistik Austria. Rundungsdifferenzen wurden nicht ausgeglichen.
56 Tourismus in Österreich 2025
Ein weiterer Faktor, der auf die Tourismusakzeptanz wirkt, ist die Wahrnehmung des
mengenmäßigen Aufkommens an Touristinnen und Touristen am eigenen Wohnort und in
Österreich insgesamt. Das gesamte Bundesgebiet betreffend empfand 2025 knapp die
Hälfte der Bevölkerung (48 %) die Zahl an Touristinnen und Touristen passend, weitere
28 % urteilten mit „eher viele Touristinnen und Touristen“. Am eigenen Wohnort sah
etwas mehr als ein Drittel (36 %) das Gästeaufkommen als passend, während ein Viertel
der Bevölkerung eher wenige Touristinnen und Touristen wahrnahm. Gut ein Fünftel
empfand das touristische Aufkommen in der eigenen Gemeinde als „zu viel“ (6 %) oder
„eher viel“ (15 %).
Das wahrgenommene Tourismusaufkommen am eigenen Wohnort und die zeitliche
Einordnung eines hohen Gästevolumens („eher viele“ und „zu viele“ Touristinnen
und Touristen) variierten auch 2025 – wie schon im Jahr davor – deutlich unter den
österreichischen Bundesländern:
• Im Burgenland, der Steiermark sowie in Nieder- und Oberösterreich war der
Anteil jener Personen, die die Zahl an Touristinnen und Touristen als „eher viel“
oder „zu viel“ einschätzten, mit insgesamt 5 % bis 10 % unter allen Bundesländern
am geringsten, wobei am häufigsten der Sommer als die Jahreszeit mit starkem
bzw. eher starkem Tourismusaufkommen wahrgenommen wurde.
• In Kärnten und Vorarlberg wurden in Summe von 15 % bis 20 % der regionalen
Bevölkerung „eher viele“ und „zu viele“ Touristinnen und Touristen wahrgenom -
men, wovon wiederum am häufigsten der Sommer als die meistbesuchte Jahres -
zeit genannt wurde – in Kärnten empfanden das acht von zehn Befragten so.
• Unter der Tiroler Wohnbevölkerung schätzte fast jede / r Dritte (33 %) das Gäste-
aufkommen als „eher viel“ oder „zu viel“ ein, mehr als die Hälfte (54 %) davon im
Winter.
• In Salzburg nahmen 37 % der Bevölkerung die Zahl an Touristinnen und Touristen
als „eher viel“ oder „zu viel“ wahr, davon jeweils 43 % ganzjährig und / oder im
Sommer und 36 % im Winter (auf Basis von Mehrfachantworten).
• Fast die Hälfte der Wiener Bevölkerung (48 %) verspürt das touristische Aufkom -
men als stark bzw. eher stark, ein Großteil (55 %) das ganze Jahr über.
57 Tourismus in Österreich 2025
Die Wahrnehmung des Tourismus
in Österreich:
71 % der Bevölkerung messen dem Tourismus
eine hohe Bedeutung für Österreichs Wirt-
schaft, Arbeitsmarkt und Freizeitangebote zu.
48 % der Bevölkerung finden, dass die Zahl an
Touristinnen und Touristen in Österreich passt.
Die Wahrnehmung des Tourismus
am eigenen Wohnort:
39 % der Bevölkerung sehen den Tourismus
mit einer hohen Bedeutung für Wirtschaft,
Arbeitsmarkt und Freizeitangebote am eigenen
Wohnort.
36 % der Bevölkerung empfinden das
Aufkommen an Touristinnen und Touristen am
eigenen Wohnort als passend.
Wahrgenommenes Aufkommen an Touristinnen und Touristen am Wohnort nach
Wohnsitzbundesland 2025
Aggregierte Nennungen in % der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren
Quelle: Statistik Austria. Aggregierte, gewichtete Einzelwerte der wahrgenommenen Auswirkun -
gen auf den eigenen Wohnort. Rundungsdifferenzen wurden nicht ausgeglichen.
Tourismus in Österreich 202558 Indikator: 76,7 % Anteil Personen mit mindestens einer Urlaubsreise mit Übernachtung Reiseverhalten der österreichischen Bevölkerung 2025 höchste Zahl an Urlaubsreisenden aus Österreich, dennoch in Summe etwas weniger Reisen als im Vorjahr; Inland weiterhin be - liebtestes Reiseziel Im Jahr 2025 unternahmen 76,7 % der österreichischen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren insgesamt 27,0 Mio. Urlaubsreisen ins In- und Ausland. Die Zahl an Urlaubsreisen (in - klusive Verwandten- und Bekanntenbesuche) mit Übernachtung lag damit leicht unter dem Rekordniveau von 2024 (–1,8 %), während die zugehörige Personenzahl mit 5,9 Mio. so hoch wie nie zuvor war. Urlaubsreiseintensität der österreichischen Bevölkerung (ab 15 Jahren) Anteil der Personen mit mindestens einer Urlaubsreise mit Übernachtung in % Quelle: Statistik Austria. Änderung der Erhebungsmethode von CATI auf CAWI-First mit Be - richtsjahr 2023. Beträchtliche 47,2 % bzw. 12,8 Mio. dieser Urlaubsreisen wurden in Österreich verbracht, wobei die Steiermark (2,5 Mio. Urlaubsreisen bzw. 19,8 % aller Inlandsurlaubsreisen) und Salzburg (1,9 Mio. bzw. 14,9 %) die bevorzugtesten Zielbundesländer waren. Von den insgesamt 14,3 Mio. Auslandsurlaubsreisen im Jahr 2025 führte jede fünfte nach Italien (2,9 Mio.; 20,3 % aller Auslandsurlaubsreisen) und knapp jede siebente nach Deutschland (2,1 Mio. bzw. 14,6 %). Unter den weiteren wichtigen Destinationen fanden sich zudem die drei Mittelmeer-Destinationen Kroatien (11,7 % aller Auslandsurlaubs - reisen), Spanien (5,6 %) und Griechenland (4,1 %). Der Anteil von Fernreisen (außerhalb Europas und der Türkei) stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 8,1 % (2024: 7,9 %). Bevorzugte Reiseziele der österreichischen Bevölkerung (ab 15 Jahren) auf Aus- landsurlaubsreisen 2025, Anteile in % Quelle: Statistik Austria.
59 Tourismus in Österreich 2025 Österreichische Hotel- und Tourismusbank
Tourismus in Österreich 202560
Die Österreichische Hotel- und
Tourismusbank (OeHT)
Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist die einzige Branche in Österreich, die mit der
Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H. (OeHT) eine Einrichtung
zur Verfügung hat, die sowohl Förderungsstelle als auch Bank ist. Ihre Leistungen gehen
über das Angebot standardisierter Finanzierungs- und Förderungsprodukte hinaus. Dies
ist gerade unter den derzeit geltenden – und künftig noch verstärkten – regulatorischen
Bedingungen wichtig und schützt damit die Tourismusbranche vor Finanzierungseng -
pässen. Seit mehr als 75 Jahren ist die OeHT eine verlässliche Partnerin der gesamten
Branche und prägt deren Entwicklung mit einem umfassenden und maßgeschneiderten
Leistungsportfolio. Sie steht im Eigentum der Oesterreichischen Kontrollbank AG (OeKB)
und der Raiffeisen ÖHT Beteiligungs-GmbH.
Die aktuellen Richtlinien der gewerblichen Tourismusförderung des Bundes gelten seit
April 2023. Als Förderungsinstrumente stehen der OeHT geförderte Kredite, Haftun -
gen und Zuschüsse zur Verfügung. Damit werden Investitionsprojekte von kleinen und
mittleren Unternehmen (KMU) der Tourismus- und Freizeitwirtschaft unterstützt. Es
werden gezielt Investitionsprojekte zur Umsetzung der ökologischen Transformation,
die Verbesserung der Mitarbeiterinfrastruktur und insbesondere Betriebsnachfolgen
gefördert. Das Programm zählt seit vielen Jahrzehnten zu den bedeutendsten Steue -
rungsinstrumenten für die Tourismuspolitik des Bundes.
Förderungen im Jahr 2025
Im Jahr 2025 konnte mit den Förderungsinstrumenten der OeHT ein Investitionsvolumen
von insgesamt 539 Mio. Euro gehebelt werden – im Vergleich zu 499 Mio. Euro im Jahr
2024 erneut eine spürbare Steigerung.
Die OeHT bewilligte im Jahr 2025 112 Kreditfälle (2024: 94 Fälle) mit einem Kreditvolumen
von 198 Mio. Euro (2024: 185 Mio. Euro), wodurch ein Investitionsvolumen von 370 Mio.
Euro (2024: 380 Mio. Euro) ausgelöst wurde.
Zusätzlich wurden 71 Nachhaltigkeitsboni (2024: 55 Fälle) mit einem Zuschussvolumen
von 8 Mio. Euro (2024: 8 Mio. Euro) bewilligt.
Im Bereich der Jungunternehmerförderung konnten 40 Fälle (2024: 35 Fälle) bewilligt
werden. Mit einem Zuschussvolumen in der Höhe von 832.000 Euro (2024: 0,7 Mio. Euro)
wurden 14 Mio. Euro (2024: 13 Mio. Euro) an Investitionen ausgelöst.
61 Tourismus in Österreich 2025
2025 wurden des Weiteren 39 Haftungsfälle (2024: 27 Haftungsfälle) mit einem gesam-
ten Haftungsvolumen von 19 Mio. Euro (2024: 11 Mio. Euro) bewilligt. Dabei wurde ein
Investitionsvolumen von 49 Mio. Euro (2024: 11 Mio. Euro) ausgelöst.
Das Förderungsprodukt „Unternehmensstabilisierung“ fokussiert sich auf die Sanierung
von finanziell angeschlagenen Tourismusbetrieben, um Insolvenzen zu vermeiden und
zeigt sich als äußerst erfolgreich. So kann beispielsweise ein Tourismusbetrieb mit einer
OeHT-Haftung unterstützt werden. Seit Start des Programms 2023 gab es keine Ausfälle.
Beim Nachhaltigkeitsbonus (Ökologie, Mitarbeiter / Regionen sowie Wirtschaft / Di-
gitalisierung) zeigt sich für das Jahr 2025, dass Investitionen in Mitarbeiter(-unter -
künfte) am häufigsten unterstützt werden. Dies spiegelt sich sowohl in der Anzahl der
Förderungsfälle (22) als auch im Förderungsvolumen (3 Mio. Euro) wider. Ziel ist es,
heimischen Tourismus-KMU dabei zu unterstützen, Mitarbeitende langfristig zu binden,
indem ihnen ein attraktives Beschäftigungspaket – etwa mit Wohnmöglichkeiten in der
Nähe des Arbeitsplatzes – angeboten wird. An zweiter Stelle stehen Investitionen in
Unternehmensnachfolge und Digitalisierung mit 11 Fällen und einem Volumen von EUR
2 Mio. Investitionen im Bereich Ökologie sind trotz der höheren Anzahl an Fällen (16)
aufgrund der kleinteiligen Investitionsbeträge mit einem Volumen von 737.230 Euro auf
dem dritten Platz.
Besonders hervorzuheben ist, dass die gewerbliche Tourismusförderung des Bundes
mit vergleichsweise geringem Budgeteinsatz umfassende Wirkung erzielt: Im Jahr 2025
stand ein Förderungsbudget von 21,24 Mio. Euro sowie zuzüglich 59 Mio. Euro an Treu -
handkrediten des erp-Fonds zur Verfügung. Damit konnten insgesamt 539 Mio. Euro an
Investitionen gehebelt werden. Dieser Hebel ergibt sich aus dem Alleinstellungsmerkmal
der OeHT, die nicht nur Förderungsstelle, sondern auch Bank ist. So kann die OeHT
nicht nur mit Förderungsmitteln des BMWET operieren, sondern auch mit am Markt
aufgenommenen Kreditmitteln.
Die Förderungsbilanz 2025 unterstreicht, dass österreichische Tourismusbetriebe trotz
steigender Kosten im Bereich Mitarbeitende und Energie weiterhin investieren und mit
dem Beitrag zur regionalen Wertschöpfung ein wesentlicher Stabilisator für die Kon -
junktur sind.
Tourismus in Österreich 2025
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