Brehms Tierleben, Band 1: Die Säugetiere I
Auch Schomburgks Schilderung ist meiner Ansicht nach mindestens teilweise übertrieben. „In Ascurda“, so berichtet er, „lernte ich auch eines der merkwürdigsten Tiere Guayanas, den Nachtaffen oder Durukuli der Indianer, als zahmes Haustier kennen. Es war der erste, den ich überhaupt während meines Aufenthaltes sah; einen zweiten fand ich später. Es ist ein niedliches, eigentümliches und ebenso lichtscheues Tier wie die Eule und die Fledermaus. Sein kleiner, runder Kopf, die gewaltig großen, gelben Augen, die kleinen, kurzen Ohren geben ihm ein äußerst merkwürdiges, possierliches Außere. Die ängstlichen hilflosen Bewegungen erregen förmliches Mitleid. Am Tage ist der Durukuli faft vollkommen blind, taumelt wie ein Blinder umher, klammert sich an den ersten besten dunkeln Gegenstand an und drückt an denselben das Gesicht, um dem schmerzhaften Eindrucke des Lichtes zu entgehen. Der dunkelste Winkel der Hütte ist sein liebster Aufenthalt, und hier liegt er während des Tages in einem förmlichen Totenschlafe, aus welchem ihn nur mehrere Schläge erwecken können. Kaum aber ist die Nacht hereingebrochen, so kommt der feste Schläfer aus feinem Schlupfwinkel hervor, und nun gibt es kein muntereres Tier. Von Hängematte geht's zu Hängematte, dabei werden dem darin liegenden Schlafenden Hände und Gesicht beleckt; vom Boden geht's bis zum äußersten Balken, und was nicht fest genug steht, liegt am Morgen gewöhnlich auf der Erde umher. Vermöge der Länge der Hinterfüße W gegen die der Vorderfüße gehört der Durukuli zu den ausgezeichnetsten Springern. Merkwürdig ist es, wenn das Tier abends bei Tische seinen Tummelplatz unter diesem aufschlägt, dann an den Leuten emporkriecht und wie von einer Tarantel gestochen zurückprallt, sobald es von den Lichtstrahlen der auf dem Tische stehenden Kerzen getroffen wird. Im Dunkeln leuchten die Augen viel stärker als die des Katzengeschlechtes. Obschon der Durukuli wie die Affen mit allem vorlieb nimmt, so scheinen kleinere Vögel doch sein Lieblingsfraß zu sein. Das lichtscheue Wesen wie die tiefen Verstecke, in denen das Tier am Tage zubringt, scheinen mir die Hauptursache, daß es so selten gesehen wird.“ dach Europa kommt der lebende Nachtaffe selten und immer nur vereinzelt. Man sieht ihn dann und wann in diesem oder jenem Tiergarten, in der Regel erst auf Befragen, weil er sich übertags so gut als möglich zu verbergen und den Blicken der Besucher zu entziehen sucht. Selbst sehr tierfreundliche Menschen sind ihm nicht immer hold. Seine Schläfrigkeit bei Tage läßt das Anziehende seines Nachtlebens in der Regel vergessen. Ich selbst erhielt einen Nachtaffen zum Geschenke und konnte ihn somit länger beobachten. Unsere Abbildung gibt die verschiedenen Stellungen des Tieres getreulich wieder.
Gedachter Nachtaffe war schon vollkommen gezähmt, als er in meinen Besitz gelangte, ließ sich, ohne zu beißen oder sonstwie abwehrend zu benehmen, anfassen, streicheln, aus dem Kästchen, welches ihm zum Lager diente, herausheben, umhertragen, wieder hinlegen, überhaupt leichter und gefahrloser als die meisten Affen behandeln, ohne jemals aus seinem Gleichmute zu kommen. Sein Wesen entsprach im allgemeinen dem von Rengger und Schomburgk gezeichneten Bilde. Übertags war er so schlaftrunken, daß man ihn geradezu geistesabwesend nennen konnte, nachts überaus munter, gewandt und anmutig in jeder seiner Bewegungen. Doch glaubte ich zu bemerken, daß er auch dann noch denjenigen meiner Wärter, welcher ihn zu pflegen hatte, nicht vor anderen Leuten bevorzugte, sich vielmehr gegen jedermann gleich freundlich, richtiger vielleicht gleichgültig betrug. Von der Scheu gegen Kerzen- oder Lampenlicht, wie Schomburgk schildert, haben wir nichts bemerkt, im Gegenteile gefunden, daß ihn, wenn er einmal munter geworden, auch grelles Gaslicht nicht im geringsten behelligte: war es ja doch überhaupt nur möglich, ihn bei Lampenlicht zu zeichnen, und mußte deshalb der Raum, in welchem er sich befand, so hell als thunlich erleuchtet werden. Nicht einmal ein Blinzeln des Auges verriet, daß ihm die vielen Gasflammen, welche ihr Licht von allen Seiten auf ihn warfen, unangenehm waren. Wenn er erst
vollkommen munter geworden war, schien ihm lebhafte Bewegung besonderes Vergnügen zu gewähren; denn er sprang oft viertelstundenlang und in der ausgelassensten Weise, eher nach Art der Marder als nach Art anderer Affen, in seinem Käfig umher, nahm dazwischen dieses oder jenes Bröckchen von der ihm vorgesetzten Nahrung, verzehrte es, das gefaßte Stück nach Art eines Eichhörnchens haltend und dabei einen Augenblick ruhig auf einer und derselben Stelle verweilend, und begann dann seine Springübungen aufs neue. Ein ihm gereichter lebendiger Vogel war im Nu ergriffen und ebenso schnell durch einen knirschenden Biß in den Kopf getötet. Dann wurde ein Teil des Gefieders abgerupft, ganz mit der Hastigkeit, mit welcher Tagaffen zu verfahren pflegen, und hierauf zunächst das Hirn verzehrt. Nächst diesem schien er die Eingeweide zu bevorzugen. Von dem übrigen Leibe des Vogels ließ er größere oder kleinere Stücke, namentlich die Gliedmaßen, regelmäßig liegen. Etwas Fleisch nahm er gern zu sich, begnügte sich aber auch tagelang mit dem ihm gewöhnlich vorgesetzten Futter, Milchreis, in Milch gequelltem Weißbrote und Früchten. Eier kugelte er manchmal längere Zeit spielend auf dem Boden hin und her, ließ sie gelegentlich wohl auch fallen, erschrak förmlich darüber, nahte sich langsam, als wolle er den Schaden besehen, und leckte dann den Inhalt auf.
Ein eigentümliches Geschick machte seinem Leben ein Ende. Nachdem ich ihn wochenlang beobachtet hatte, beschloß ich, ihn in einen größeren Käfig einzustellen, um so mehr, als ich ihm durch die hier unterhaltene Wärme eine Wohlthat zu erzeigen hoffte. Schon in der zweiten Nacht nach seiner Umsetzung hatte er die Thür des Käfigs zu öffnen gewußt und war verschwunden, blieb es auch, des allersorgfältigsten Suchens ungeachtet. Erst vier Wochen später fanden wir seinen Leichnam in einer engen Mauerlücke auf. Er hatte sich durch diese einen Ausweg zu bahnen gesucht, dabei aber so fest geklemmt, daß er nicht im stande war, vor- oder rückwärts sich zu bewegen, und fo feinen Untergang gefunden.
Einzelne Naturforscher sahen in den Tieren, welche wir hier zu einer besonderen Familie vereinigen, nur Gattungen der vorhergehenden Abteilung und stellten sie deshalb mit dieser zusammen; die unterscheidenden Merkmale zwischen ihnen und den vorhergehenden Affen sind aber immerhin beträchtlich genug, um eine derartige Trennung, wie wir sie anwenden, zu rechtfertigen.
Die Krallen: oder Eichhornaffen (Arctopitheci) unterscheiden sich von allen bisher genannten Mitgliedern ihrer Ordnung hauptsächlich dadurch, daß sie mit Ausnahme der Daumenzehen des Fußes an allen Fingern und Zehen schmale Krallennägel, an der Daumenzehe aber einen hohlziegelförmigen breiten Nagel tragen. Außerdem kennzeichnen sie: der rundliche Kopf mit kurzem, plattem Gesicht, kleinen Augen und großen, oft durch Haarbüschel gezierten Ohren, der schlanke Leib, die kurzen Gliedmaßen, die krallenartigen Hände, deren Daumen den übrigen Fingern nicht entgegengesetzt werden kann, während dies bei der Daumenzehe der Fall ist, der lange und buschige Schwanz und der seidenweiche Pelz. Es sind also bei ihnen die Hände zu eigentlichen Pfoten geworden, und nur die Füße zeigen noch ähnliche Bildung wie bei anderen Affen. Ihr Gebiß besteht, wie bei den Altweltsaffen, aus 32 Zähnen. Unter den oberen Schneidezähnen ist der erste größer als der zweite und trägt wie dieser gewöhnlich Zacken an der Wurzel, während die unteren Schneidezähne eine breit meißelförmige oder cylindrische Gestalt haben und sich verlängern. Die Eckzähne zeichnen sich durch ihre Größe und Stärke, die oberen außerdem durch ihre dreikantige Gestalt und eine vorn und innen verlaufende Rinne aus. Außerdem finden sich 3 Lück⸗ und 2 Mahlzähne in jedem Kiefer. Erstere find kegelförmig, von außen und innen zusammengedrückt, die des Unterkiefers jederseits auch mit einem schwachen Höcker
besetzt, die Mahlzähne zweihöckerig. Der Schädel ist fast kugelig, das Gesicht ziemlich flach, die Stirn flach und breit. Im Gerippe zählt man 9 Rippen⸗, 10 Lenden-, 3 Kreuz: und 21— 31 Schwanzwirbel; 7 von den ersteren tragen wahre, 5 falsche Rippen.
Das Verbreitungsgebiet der Krallenaffen umfaßt alle nördlichen Länder der Südhälfte Amerikas und dehnt sich nördlich bis Mexiko aus, während es nach Süden hin kaum über Brasilien hinausreicht. Letztgenanntes Kaiserreich, Guayana und Peru beherbergen die meisten Arten; in Mexiko kommen, soviel bis jetzt bekannt, nur zwei von ihnen vor. So sehr diese Arten in Gestalt und Färbung sich ähneln, so bestimmt scheinen sie wirklich verschieden zu sein. Frühere Naturforscher hielten viele von ihnen nur für Spielarten, und auch der Prinz von Wied war anfangs derselben Meinung, hat sich aber durch den Augenschein überzeugt, daß die unter sich so übereinstimmenden Tiere verschiedener Art sind, und daß man innerhalb einer und derselben Art nur außerordentlich selten und höchst geringe Abweichungen findet. Eine und dieselbe Gestalt, die gleiche Art der Behaarung, ja sogar die Verteilung und Hauptmischung ihrer Farben wiederholt sich bei mehreren Arten in merk: würdiger Weise, so daß sehr oft nur geringfügige Unterscheidungsmerkmale angegeben werden können. Ebenso grenzen auch die Verbreitungsgebiete verschiedener Krallenaffen dicht aneinander, da der Wohnort einer jeden Art meist sehr beschränkt zu sein scheint und nur ausnahmsweise eine von ihnen über größere Landesstrecken sich verbreitet. „Breitere Flüsse“, sagt Wied, „bilden oft die Grenzen, und der reisende Beobachter findet plötzlich eine Art durch eine andere ersetzt, welche nur durch geringe Unterschiede von ihr getrennt und dennoch bestimmt artlich verschieden ist.“ Wie hoch sie im Gebirge emporsteigen, ist zur Zeit mit Sicherheit noch nicht festgestellt; Schomburgk begegnete ihnen bis zu 500 m über dem Meere; in den Andes kommen sie jedoch unzweifelhaft in noch größerer Höhe vor.
Alle Krallenaffen sind Baumtiere im eigentlichen Sinne des Wortes. Sie bewohnen in größter Mannigfaltigkeit die weiten Waldungen ihrer heimatlichen Länder, und zwar keineswegs die hochstämmigen, feuchten Urwaldungen der Küste oder der Niederungen allein, sondern auch die dürftiger bestandenen, buschartigen Wälder des Innern. In der Regel halten sie sich in unbewohnten oder menschenleeren Gegenden auf; ausnahmsweise aber kommen sie doch bis in die Pflanzungen, ja selbst bis in die Dörfer und Städte herein, wie dies beispielsweise in Para der Fall zu sein pflegt. In ihrem Auftreten und Wesen erinnern fie mindestens ebensosehr an die Eichhörnchen wie an die Affen. Sie ersetzen erstere, welche in Brasilien nur selten vorkommen, gewissermaßen, da sie in annähernd derselben Arten- und Stückzahl auftreten wie gedachte Nager beispielsweisein Indien oder auf den Sundainseln. Ihre Haltung ist nicht die aufgerichtete der Affen: sie sitzen im Gegenteile gewöhnlich mit Händen und Füßen auf oder liegen selbst platt auf dem Bauche, wobei der lange, dick behaarte Schweif gerade herabhängt; sie lieben es auch nicht, wie ihre Verwandten, die ausgezeichnetsten Kletterer, welche wir überhaupt kennen, im dünnen Gezweige sich zu bewegen, sondern halten sich mehr auf den dicken Asten auf und treiben sich hier ganz nach Art der Eichhörnchen umher, ihre langen Krallen genau in derselben Weise verwendend, wie jene Nager dies zu thun pflegen. Auf große Sprünge von einem Baume zum anderen lassen sie sich nicht ein, weil fie nicht im stande find, beim Aufspringen sofort mit Sicherheit sich feit-zuhalten, und verfolgt auch manchmal aus großen Höhen auf den Boden herabstürzen, wie dies unter anderem Bates einmal beobachtete. Dagegen klettern sie mit außerordentlicher Gewandtheit und Sicherheit senkrecht in die Höhe und ebenso schnell rund um den Stamm herum, ganz wie wir dies bei den Eichhörnchen ebenfalls beobachten. Auf zwei Füßen sieht man sie niemals gehen, und immer treten sie mit der ganzen Sohle auf; doch erheben sie sich, wenn sie etwas zum Munde führen, ausnahmsweise mit dem Vorderteile ihres Leibes, indem sie sich wie Eichhörnchen halten.
Kein einziger von allen Reisenden, deren Werke ich kenne, beschreibt, wie und wo die Eichhornaffen nächtigen. Nester nach Art der Eichhornhorste bauen sie nicht; wahrscheinlich aber dienen ihnen Höhlungen der Bäume während der Nacht zum Aufenthalte. So schließe ich aus dem Betragen der Gefangenen, welche ihnen gebotene Schlafkästchen sofort zu benutzen und auch bei Tage oft nach ihnen sich zurückzuziehen pflegen, jedenfalls aber in ihnen Zuflucht suchen, sobald ihnen irgend etwas Unangenehmes begegnet. Wahrscheinlich bilden sie auch in der Freiheit wie in der Gefangenschaft förmliche Klumpen in gedachten Höhlen, indem die ganze Gesellschaft sich dicht aneinander schmiegt und gegenseitig mit dem Schwanze zudeckt. Einige Zeit nach Sonnenaufgang beginnen sie ihre Streifzüge und durchwandern bei dieser Gelegenheit einen mehr oder minder großen Teil des Waldes, sind, wie der Prinz von Wied sagt, bald hier, bald dort, und kündigen in gewisser Entfernung durch ihre Stimme, kurze, ein- oder zweisilbige pfeifende Laute, dem Jäger oder Forscher sich an. Hat eine Bande bei der Annäherung eines Feindes nicht Zeit, zu entfliehen, so verbirgt sie sich hinter die dicken Baumzweige, blickt dann aber von Zeit zu Zeit ängstlich hervor und verfolgt alle Bewegungen des ersteren. Bates schreibt ihnen einen hohen Grad von Neugier zu, da fie auch in Gegenden, wo sie allseitig Schuß genießen und deshalb viel von ihrer Scheu verloren haben, wie bei Para z. B., jeden in Sicht kommenden Menschen eine Zeitlang mit größter Aufmerksamkeit beobachten, bevor sie ihr gewöhnliches Treiben wieder beginnen. Auch hierin ähneln sie den Eichhörnchen sehr: sie bekunden dieselbe Unruhe und Rastlosigkeit und ebenso dieselbe Scheu und Angstlichkeit wie diese. Ihr Köpfchen ist keinen Augenblick lang ruhig, und die dunkeln Augen richten sich bald auf diesen, bald auf jenen Gegenstand, immer aber mit einer gewissen Hast und, wie es scheinen will, mit wenig Verständnis von einem Dinge zum anderen irrend und dabei bald an dieses, bald an jenes denkend. Hiermit will ich freilich nicht gesagt haben, daß ich den Krallenaffen überhaupt tiefe Gedanken zuschreiben möchte; ich halte sie im Gegenteile für die geistlosesten aller Affen, für in hohem Grade beschränkte Geschöpfe, deren geistige Fähigkeiten schwerlich über die gleich großer Nager sich erheben dürften. Wie letztere sehen sie klüger aus, als sie sind. Ihre Handlungen zeugen von wenig Überlegung: sie folgen ganz den Eingebungen des Augenblickes und vergessen das, was sie eben beschäftigte, sofort, wenn ein neuer Gegenstand sie irgendwie anregt. Diese Unstetigkeit ihres Wesens bekundet sich auch durch Außerungen ihres Wohlbehagens oder Mißfallens, mit denen sie nicht kargen. Eben höchst zufrieden mit ihrem Schicksale, anscheinend glücklich über die Liebkosungen, welche ihnen von Freundeshand werden, grinsen sie im nächsten Augenblicke selbst ihren Gebieter an, thun ängstlich, als ob es ihnen an Hals und Kragen ginge, oder fletschen die Zähne und versuchen zu beißen. Sie sind geistig ebensoviel Nager wie Affe, haben mit beiden Reiz- und Erregbarkeit gemein, ermangeln jedoch der Eigenartigkeit, welche jeder höher stehende Affe bekundet, ähneln sich vielmehr geistig ebenso wie leiblich. Der eine handelt genau wie der andere: nicht einmal Verschiedenheit der Art bedingt einen merklichen Unterschied des Wesens und Gebarens. Angstlich, mißtrauisch, verschlossen, kleinlich und vergeßlich, handelt der Krallenaffe gleichsam ohne Selbstbewußtsein, den Eingebungen des Augenblickes willenlos sich hingebend, das eben Erstrebte nicht mehr beachtend, falls irgend ein anderes Bild dem Auge sich bietet. Er besitzt alle Eigenschaften eines Feiglings: die klägliche Stimme, die ersichtliche Unfähigkeit oder Unwilligkeit, in Unvermeidliches sich zu fügen, die jammerhafte Hinnahme aller Ereignisse, die krankhafte Sucht, jede Handlung eines anderen Geschöpfes auf sich zu beziehen, das eifrige Bestreben, bald zu prahlen, bald sich zurückzuziehen, die Unstetigkeit im Ausdrucke wie in der Stellung, im Wollen wie im Vollbringen. Dieser ewige Wechsel von einem zum anderen, welcher sich in jeder Bewegung wie in dem Gebaren ausspricht, hat etwas höchst Unbehagliches und Unangenehmes und verringert die Zahl ihrer rue rn