Brehms Tierleben, Band 1: Die Säugetiere I
nicht ahnend, auf welch trügerischem Elemente die heißersehnte Beute ruht. Statt mit jeder Tatze eine Gans zu erfassen, klatscht er ins kühle Naß; denn alles Federvieh war rasch zum Loche hinausgesprungen oder geschwind untergetaucht. Jetzt gab ich die auf demspiegelhellen Eise verwirrten Gänse als verloren auf; aber statt nun leicht Herr über die armen Vögel zu werden, schlich triefend, mit gesenktem Kopfe, Scham in jeder Bewegung zeigend, nicht rechts und links schauend, mitten durch die Wehrlosen der Luchs sich fort und verbarg sich auf viele Stunden an einem einsamen Platze. Hunger, Jagdlust und angeborene Blut: gier konnten die Beschämung über den verfehlten Angriff nicht unterdrücken. „Bei der diesem Luchse stets gewährten freien Bewegung war er immer munter, ausdauernd und zum Spielen aufgelegt. Durchaus Feinschmecker, nahm er gern nur frisches Schlachtfleisch, Wildbret und Geflügel an. Ob auch unregelmäßig genug gefüttert wurde, da auf dem Lande frisches Fleisch zuweilen mangelt, und er nach Tagen, deren Ordnung oft Hunger und Prügel für lose Streiche war, nicht immer Leckerbissen erhielt, so war seine Gesundheit dennoch dermaßen in gutem Stande, daß, als er einst im Winter stark gesalzenes, gebratenes Schweinefleisch reichlich genossen, die Nacht darauf bei 10— 12 Grad Kälte auf dem Dache geschlafen und dadurch einen sehr heftigen, bei gefangenen Wildtieren sonst tödlich wirkenden Darmkatarrh sich zugezogen hatte, er ohne alle Arzneien in kurzer Zeit wiederhergestellt war, ohne später je Folgen dieser gefährlichen Krankheitserscheinung zu verspüren. „Der eigentümlichste Zug an Lucy war der glühende Haß gegen die verwandte Hauskatze. Bis Wintersanfang waren alle Katzen auf dem Pantenschen Gehöfte ausgerottet. Mit gräßlicher Wut wurden sie zerfleischt. Eine einzige, sehr beliebte Katze blieb, von den Hofleuten in der Gesindeherberge sorgfältig geschützt, längere Zeit unversehrt. Der Luchs durfte nie dorthin, und die Katze wurde nie herausgelassen. Eines Tages bemerkte ich Lucy unweit des Hauses auf einem großen Haufen von Findlingsblöcken zusammengekauert liegen. Kein Rufen, kein Locken konnte das sonst so gehorsame, gern gesellige Tier entfernen. Mit einer Geduld und Ausdauer, welche man an dem stets unruhigen, beweglichen Geschöpfe sonst nicht wahrgenommen, verharrte dasselbe auf seinem Posten. Schon fürchtete ich ein Unwohlsein, da auch ein schwacher, sonst sehr gemiedener Regen den Luchs nicht zur Veränderung seiner Stellung brachte, und legte mich auf das Beobachten, als er plötzlich nach stundenlangem Lauern wie ein Blitz herniederfuhr. Ich hörte ein entsetzliches Geschrei, und hinzueilend fand ich die letzte der verhaßten Katzen zerrissen unter des Luchses furchtbaren Krallen zuckend. Ob er den Feind unter den Steinen gewittert oder denselben hatte hineinkriechen sehen, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Nur einmal wagte ich es, Lucy zu einem Besuche auf ein benachbartes Gut mitzunehmen. Wir waren kaum eine Stunde dort, so meldete schon der Diener, daß die weißbunte Katze soeben vom Luchse erwürgt worden sei. Auch auf Bauernhöfen war immer sein erstes Geschäft das Aufsuchen und Töten der Katzen, welche instinktiv einen ärgeren Abscheu und größere Furcht vor ihm als vor dem bissigsten Jagdhunde zeigten, dem sie niemals ohne heftige Gegenwehr unterlagen, während der Luchs mit allerdings größerer Gewandtheit widerstandslos ohne Unterschied des Geschlechtes und der Größe alle Katzen augenblicklich zerriß. „Nachdem ich diesen Luchs dem damaligen Bürgermeister zu Walk, einem großen Tierfreunde, geschenkt hatte, konnte ich ihn nicht mehr selbst beobachten; doch brachte ich noch nachstehendes in Erfahrung. Unsere Luchsin begehrte während des vierjährigen Aufenthaltes in der Stadt kein einziges Mal. Die Ranzzeit ging in der Gefangenschaft scheinbar spurlos an ihr vorüber. Wildheit oder Bosheit traten niemals hervor. Durch den sehr hohen Preis verlockt, hatte der Bürgermeister, welcher leider auch Kaufmann war, unbegreiflicherweise das schöne Tier schließlich an eine durchziehende Tierbude unter der Bedingung verkauft, es einige Wochen später zur Empfangnahme nachzuschicken. In den Holz ßiggesetzt,
Brehm, Tierleben. 3. Auflage. I.
erhielt der arme Luchs auf dem schneeüberfüllten löcherreichen Wege einige durch Rütteln verursachte, scheinbar unbedeutende Stöße, infolge deren er noch vor Erreichung des Reisezieles mit Tode abging.“
Nicht allein des großen Schadens halber, welchen der Luchs in wohlgepflegten Wildgehegen oder auf herdenreichen Alpen anrichtet, sondern auch um des Vergnügens willen, welches solches Weidwerk jedem zünftigen Jäger bereitet, wird der Luchs allerorten, wo er vorkommt, eifrigst gejagt, insbesondere im Norden, wo allwinterlich regelmäßig Luchsjagden angestellt werden. Man erbeutet das Raubtier auf viererlei Weise: durch gestellte, gut ge: köderte Eisen, vermittelst der Reize, auf Treibjagden und mit Hilfe der Koppelhunde. Mit dem Stellen von Eisen ist es ein mißliches Ding; denn der Luchs streift, so sicher er auch einen passenden Wechsel einhält, im ganzen doch zu weit umher, als daß man auf sicheren Erfolg rechnen könnte, vermeidet auch oft Fallen sehr vorsichtig, nimmt sogar den Köder vom Eisen weg, ohne sich zu fangen, bis er es endlich doch einmal versieht. Gefangen verfällt er in beispiellose Wut, ja in förmliche Raserei. „Diejenigen“, sagt Kobell, „welche lebende Luchse im Schlageisen getroffen haben, sind oft Zeuge ihrer Wildheit gewesen, besonders wenn das Eisen nur eine Vorderpranke gefaßt hatte. Meist hatte er sich die Krallen an einer freien Pranke von der gewaltigen Anstrengung, sich zu befreien, ausgerissen und die Fänge gebrochen. Und dennoch hat der Jäger Maier vom Oberwinkel einige gefangene Luchse lebend aus dem Eisen gelöst und geknebelt im Rucksacke nach Tegernsee getragen. Er führte es in der Art aus, daß er eine gefällte junge Tannenstange über dem Luchse unter die Baumwurzel steckte, welche das Eisen hielt, den Luchs dann damit auf den Boden niederdrückte und, indem er sich auf die Stange legte, gegen ihn hinrutschte. Dann fing er die Pranken mit starken Schlingen und steckte ihm einen Knebel in den Rachen. Ein so gebändigter Luchs wurde einmal bis München getragen, wo ihn König Maximilian I. besah.“ Sicherer dürfte die Reize zum Ziele führen, obgleich sie im Norden, laut Nolcken, niemals angewendet wird. Daß aber der Luchs auf den nachgeahmten Ruf eines Rehes, Hasen oder Kaninchens herbeikommt und einem gut verborgenen Jäger zur Beute werden kann, unterliegt nach dem, was von seinem Verwandten, dem Pardelluchse, uns bekannt geworden, keinem Zweifel, wird auch durch Kobell unmittelbar bestätigt; denn dem noch Ausgang der fünfziger Jahre lebenden Jäger Agerer kam im Jahre 1820 auf den Rehruf eine Luchsin mit drei Jungen zum Schuß. Über Treibjagden berichtet neuerdings Nolcken in ebenso eingehender wie sachgemäßer Weise. „In den meisten Fällen“, sagt er, „ist es leicht, den Luchs zu kreisen; doch hat dies auch manchmal seine Schwierigkeiten. Beim Treiben selbst hat man ganz anders zu verfahren als beim Fuchstreiben. Nur wenige Tiere lassen sich selbst durch eine geringe Treibwehr leichter treiben als der Fuchs, kein einziges aber schwerer als der Luchs. Dies begründet sich auf das durchaus verschiedene Wesen beider Tiere. Der Luchs ist ein scheues und vorsichtiges Raubtier, besitzt aber in hohem Grade jene Ruhe und jene besonnene Geistesgegenwart, welche allen Katzenarten eigen zu sein scheint. Er meidet den Menschen, fürchtet jedoch keinen Lärm. Daher kommt es, daß er sein Lager häufig hart an einem vielbefahrenen Wege aufschlägt. Man kann daher, wenn man nur vermeidet in die Dickung einzudringen, alle lichten Teile getrost abschneiden, denn man macht ihn durch solche Kleinigkeiten gewiß nicht rege. Aber man muß über eine große Menge Treiber verfügen, sonst nimmt das Versteckenspielen kein Ende, und wen man nicht zu Gesicht bekommt, ist der Luchs. Die Schützen müssen besonders aufmerksam sein, wenn die Treibwehr schon beinahe durch ist; denn kommt der Luchs, so erscheint er meist so spät als möglich. Er kommt im Dickichte fast immer im Schritte, katzenartig geschlichen, gewöhnlich unhörbar und schlägt sehr leicht und blitzschnell um.“
Die Jagd mit dem Koppelhunde ist anziehender und sicherer als die Treibjagd. Der dazu notwendige Hund muß ein guter, möglichst starker und rascher Hasenhund sein; besitzt er noch dazu die Eigenschaft, dazwischen still zu jagen, so erfüllt er alle zur Luchsjagd nötigen Bedingungen. Hauptsache ist jedoch die Schnelligkeit; denn mit einem langsamen Schnüffler ist nicht viel zu machen. Der Luchs versteht sich auf Haken, Widergänge und Absprünge, läuft auf den Stämmen halb umgestürzter Bäume dahin, die ganze Länge des Baumes durchmessend und schließlich mit gewaltigem Satze seitwärts in die Büsche sich schlagend, und wendet noch unzählige andere Kunststückchen an, um den Hund zu täuschen. Einem langsamen Rüden gegenüber gelingt ihm dies in den meisten Fällen, auch wenn er selbst nicht eben rasch ausschreitet. Letzteres thut er überhaupt nur, wenn ihm ein rascher Hund auf den Fersen ist und ihn sehr beschäftigt; denn vor einem langsamen beeilt er sich durchaus nicht: ist er sich doch seiner überlegenen Kraft und seiner furchtbaren Waffen wohl bewußt und vermeidet den Hund eigentlich nur des lieben Friedens willen. Bloß vor einem raschen Hunde entschließt er sich in der Regel, die Dickungen zu verlassen. Hört man den Hund Standlaut geben, so beeilt man sich, birscht sich aber vorsichtig an ihn an, um ihn nicht zu verscheuchen, falls er sich auf den Boden gestellt haben sollte. Hat er gebäumt, so fängt man vor allen den Hund ein und schießt erst dann, um den Hund zu verhindern, den vielleicht noch nicht ganz toten Feind anzupacken und sich größerer Gefahr auszusetzen.“ Wie einer der Bediensteten des genannten trefflichen Jägers beobachtete, wirft sich der Luchs bei Verteidigung gegen die Hunde auf den Rücken und gebraucht dann alle vier Pranken mit staunenswerter Sicherheit und oft verhängnisvollem Erfolge.
Wie wenig der Luchs aus dem Jagdlärm sich macht, geht aus einem Geschehnis hervor, dessen Wahrheit Nolcken verbürgt. „Der Höllenlärm der Treiber war bereits ganz nahe zu hören, als ein Luchs erschien. Noch war er etwas zu weit entfernt von den Schützen, um eine Ladung zu erhalten, als ein weißer Hase, gleichfalls durch die Treiber gehoben, schräg zwischen ihm und den Schützen hindurchrutschte. Unbeirrt durch all den Lärm konnte der Luchs sich nicht enthalten, auf denselben zu fahnden und that seine gewohnten 3—4 Sätze. Er bekam den Hasen zwar nicht, wohl aber eine wohlgezielte Postenladung, wie er es auch verdiente.“ In der Regel vermeidet der Luchs es ängstlich, sich näher mit dem Menschen einzulassen; verwundet oder in die Enge getrieben greift er ihn aber tapfer oder verzweiflungsvoll an und wird dann zu einem keineswegs zu verachtenden Gegner. „Es war in den letzten Tagen des Februar“, schildert der Schwede Aberg, „als ich eine Luchsspur fand. Da die Gegend stark von Wölfen besucht wurde, jo hatte ich dem Hunde das Stachelkleid angelegt. Nach einer Jagd von 2—3 Stunden wurde der Luchs endlich müde und stellte sich unweit einer Birke, wo der Hund Standlaut gab, bis ich hinzukommen und schießen konnte. Wohl mochte indes die Entfernung zu groß sein; denn der Schuß hatte nicht gleich die entscheidende Wirkung, und mit dem anderen Laufe zu schießen war unmöglich, indem der Luchs sich mit einem Satze auf den Hund warf. Nun entstand ein heftiger Kampf, welchen ich durch meine Dazwischenkunft abzubrechen suchte. Dies gelang auch insofern, als der Luchs zwar den Hund losließ, dafür aber mit seinen Klauen auf der Stelle in eine meiner Lenden sich vergriff. Da ich die Klauen sehr scharf und unbehaglich fand, machte ich einen kräftigen Versuch, mich dem Luchse zu entreißen, was aber nicht besser gelang, als daß ich mit dem Gesichte in den Schnee fiel. Dabei bekam ich das Tier, welches seinen Fang nicht fahren lassen wollte, auf mich; der Hund aber, welcher sich frei und ledig fand, befreite mich von dem ungebetenen Gaste und setzte den Kampf so lange fort, bis der Luchs endlich die Segel streichen mußte. Der Hund ist übel zugerichtet, und hätte ihm nicht das Stachelkleid Leib und Hals geschützt, so würde er den Kampf gewiß nicht überlebt haben.“ 34*
Um den letzten Luchs, welcher in Deutschland erlegt wurde, nicht der Vergessenheit an: heimfallen zu lassen, will ich seine Jagdgeschichte hier folgen lassen, fo wie fie mir der glüd-liche Jäger, Förster Marx aus Wiesensteig in Württemberg, mitgeteilt hat. „Der Winter von 1845 auf 1846 war gelinde und schneearm; dennoch hauste zur Zeit in den württembergischen Wäldern ein Wolf, welcher unter dem Namen ‚Abd el Kader‘ bei den Forstleuten wohl bekannt war, eifrig verfolgt und endlich auch erlegt wurde. Mitte Januars hörte man wenig von ihm, aber gerade in dieser Zeit fand ich im Staatswalde Pfannenhalde unweit Reißenstein eine Stelle, wo ein Reh zerrissen worden war. Die großen Fetzen, welche von der Haut dalagen, ließen mich alsbald auf ein größeres Raubtier schließen. Natürlich hatte ich den Wolf in Verdacht und verdoppelte nun meine Aufmerksamkeit. Da es aber keinen Schnee gab, konnte ich nur an der steten Flüchtigkeit der Rehe beobachten, daß es im Reviere nicht sauber sei, vermochte jedoch nicht, etwas Verdächtiges zu bemerken. In der Nacht vom 11. zum 12. Februar 1846 fiel endlich ein neuer Schnee, und ich stellte alsbald meine Untersuchungen an. Am 13. Februar fand ich eine verdächtige Fährte; das Raubtier hatte auf einer lichten Stelle ein Reh geraubt und es an dem nahegelegenen Berg-abhange gegen die Ruine Reißenstein hingeschleppt. Das Reh hatte auf einer holzlosen Stelle Heide geäst und war von seinem Mörder beschlichen worden. Derselbe hatte sich durch einen Buchenbusch verdeckt und von diesem aus, wie sich im Schnee deutlich zeigte, einen Satz von etwa 5 m Weite gemacht. Das Reh hatte zu entrinnen versucht, war aber durch einen zweiten Satz erreicht worden. Das Raubtier hatte es dann getötet und weiter geschleppt. „Die Fährte war mir rätselhaft, zumal ich an dem Gange wohl erkannte, daß sie nicht von einem Wolfe herrührte. In der Nacht vom 14. auf den 15. Februar fiel Tauwetter mit Sturm ein, und der wenige Schnee war denn auch bald geschmolzen. Ich machte mich aber mit Anbruch des Morgens in Begleitung zweier Waldschützen schon vor Tagesanbruch auf den Weg, um zu kreisen. Lange Zeit spürten wir vergebens; nachmittags aber konnten wir sagen, daß das fremde Tier in der Bergwand von der Neidlinger-Reißensteiner Steige an bis zum sogenannten Pfarrensteige liege. Es war zweimal aus den Bergabhängen auf die Ebene und dreimal auf den Berg hinauf zu spüren; doch entdeckten wir die Fährte, welche infolge des Sturmes verweht und teilweise schon ganz verwischt war, nur nach sehr langem Suchen. Es war ein Stück schwerer Weidmannsarbeit. „Ich schickte nun nach Neidlingen nach Schützen; diese aber antworteten mir, fie wir: den nicht mitgehen, außer wenn man den Wolf frisch spüre, nur dann wollten sie kommen. Ich wußte gewiß, daß das Raubtier in der fraglichen Bergwand steckte, allein es war schon nachmittags 3 Uhr, und so blieb mir nichts weiter übrig, als den Verwalter von Reißenstein um einen Knecht zu bitten, welchen ich als Treiber verwandte. Derselbe wurde unter: richtet, möglichst still anden Felsen hinzugehen; ich aber stellte mich mit meinen zwei Waldschützen vor. Der erste Trieb blieb erfolglos; im zweiten jedoch und zwar ganz in der Nähe der Ruine Reißenstein kam mir das Raubtier auf der nordöstlichen Ecke der Ruine zu Gesicht. Es schlich sich so nahe an dem Felsen hin, daß ich es nur einen Augenblick sehen konnte, und zwar bloß am Hinterteile, doch war mir dies genug, zu erkennen, daß es kein Wolf sei; denn für einen solchen war die Rute viel zu kurz. Gleichwohl wußte ich noch immer nicht, welchen Gegner ich vor mir habe. Ich stand auf einem Felsen und hatte eine ziemlich weite Umschau; allein das Tier mochte mich wohl auch gesehen haben, denn es fiel plötzlich in eine große Flucht; doch bekam ich weiter bergabwärts Gelegenheit, in dem Augenblicke, als es wieder einmal auf den Boden sprang, zweimal zu feuern. Es stürzte in die vorhandenen Büsche und verendete dort nach wenigen Schritten. Jetzt erkannte ich freilich, mit welchem Feinde meiner Schutzbefohlenen ich es zu thun gehabt hatte. Es war ein starker