Brehms Tierleben, Band 9: Die Insekten, Tausendfüßer und Spinnen
Die Chrysomelinen im engsten Sinne des Wortes strecken den Kopf vor, tragen die fadenförmigen, nach der Spitze wohl auch etwas verdickten Fühler vor den Augen, nicht zwischen denselben, haben das Halsschild vorn nicht gerundet, sondern gestutzt, so breit wie lang oder breiter und einen länger oder kürzer eiförmigen Umriß ihres oben gewölbten, unten platten Körpers. Die Larven leben frei an Blättern. Bei Lina zeichnen sich die Hinterschienen durch eine tiefe, fast bis zur Spitze reichende Furche, das Halsschild an seiner Wurzel durch geringere Breite als die an den Schultern gebuckelten Flügeldecken und die kurzen Fühler durch Keulenform aus, wie wir an der hier abgebildeten Art sehen können.
Der große Pappel-Blattkäfer (Lina populi) ist schwarz, grün oder blau schillernd, das Halsschild seitlich sanft gerundet und schwach wulstig verdickt, die äußerste Spitze der roten, nach dem Tode stark verbleichenden Flügeldecken schwarz. Bei dem etwas kleineren, ebenso gefärbten kleinen Pappel-Blattkäfer (Lina tremulae, umstehende Abbild.,
Fig. 3) ist das Halsschild seitlich gerade, nach vorn unmerklich verengert, neben dem Rande mit grob punktierter Furche versehen, wodurch dieser stark wulstig erscheint, und den Flügeldecken fehlt das schwarze Spitzchen. Beide Arten kommen auf Weiden- und Pappelgebüsch, besonders den jungen Zitterpappeln, häufig nebeneinander vor und erscheinen daselbst nach ihrem Winterschlaf, sobald die Blätter zu grünen beginnen. Die Paarung erfolgt, und das Weibchen legt die rötlichen Eier nebeneinander, meist an die Unterseite der Blätter, ungefähr zehn an ein Blatt, und wiederholt dies Geschäft an noch zehn und mehr anderen. Nach 8—12 Tagen, je nach der wärmeren oder rauheren Witterung, kommen die Larven aus denselben hervor und sind vom Mai an zu bemerken, besonders durch die Durchlöcherung der Blätter. Nach mehrmaligen Häutungen erlangen sie ihre volle Größe. Ein 13*
schmutziges Weiß mit schwarzem Anfluge bildet die Grundfarbe; der Rücken der beiden hinteren Brustringe bleibt reiner weiß, Kopf, Halsschild, die Beine, mehrere Punktreihen hinter ihnen sowie die stark behaarten Warzen in den Körperseiten entschiedener und glänzend schwarz. Der sechs Augen jederseits des Kopfes möge auch gedacht werden, da sie unsere Abbildung nicht erkennen läßt. Die Larve der größeren Art trägt sich ähnlich, hat aber einen etwas breiteren Hinterleib. Beim Anfassen lassen sie ein Tröpfchen milchige und übelriechende Flüssigkeit aus den Wärzchen hervortreten, die auch wieder zurückgeht, wenn sie nicht mit einem anderen Gegenstand in Berührung kommt. Die erwachsene Larve heftet sich mit ihrer Leibesspitze an ein Blatt, streift die letzte Haut ab und wird zur schmutzig weißen, auf dem Rücken schwarzfleckigen Puppe, welche am größten Teile ihres Hinterleibes von der zurückgestreiften Larvenhaut umschlossen ist (Fi⸗ EAN Um. gur 4). Schon nach dB; Ve 6—10Tagenfommt e. der Käfer aus ihr e I & m zum Vorschein, an: | fa | fangs matt gefärbt und sehr weich, und erst dann vollkommen, wenn alle Teile ' 00 u | NN öN zur Genüge ausge: nlu Nil) euaud | | ll trocknet find; er frißt 1) Vierpunktiger Sackkäfer (Clythra quadripunctata); 2) seine vergrößerte Larve in längs— 3 durchschnittenem Gehäuse. 3) Kleiner Pappel-Blattkäfer (Lina tremulae) nebst Larven. keine Löcher, sondern Darunter vergrößert: Puppe von vorn, Larve, Käfer; 4) Puppe von hinten. verzehrt die Blätter, mit Ausschluß der dicksten Rippen, vollständig. Die Umstände, daß die Larven vom Mai bis in den August anzutreffen, daß im Sommer Larven, Puppen und Käfer gleichzeitig vorhanden sind, und daß die Entwickelung der einzelnen Stände bei nicht zu ungünstigem Wetter ziemlich rasch von statten geht (man beobachtete von am 2. August gelegten Eiern am 13. September die Käfer), scheinen dafür zu sprechen, daß zwei Bruten im Jahre zu stande kommen.
Der Gattung Chrysomela fehlt die Rinne an den Hinterschienen, oder wenn fie angedeutet, so erreicht das Halsschild an seiner Berührung mit den Flügeldecken beinahe deren Breite, ferner ist das zweite Fußglied schmäler als die beiden Nachbarn. Die kräftigeren Formen, denen die Flügel fehlen, hat man als Timarcha von Chrysomela abgeschieden. Von letzteren kennt man ungefähr 150 Arten, die zum größten Teile Europa, die schönsten, in außerordentlich feurigen Metallfarben glänzenden vorherrschend dem Gebirge angehören. Die meisten halten sich an ganz bestimmte Pflanzen, auf welchen ihre walzigen, etwas buckligen, nicht mit behaarten Warzen an den Seiten versehenen Larven fressen.
So lebt die schöne stahlblaue und polierte Chrysomela violacea an verschiedenen Minzenarten (Mentha), die rot oder goldig und blau gestreifte, dabei düstere C. cerealis findet sich nur unter Steinen an trockenen Berghängen, von deren dürftigem Graswuchs sich die Larve ernähren dürfte, die lebhaft goldglänzende und auf den Flügeldecken blau gestreifte C. fastuosa an Galeopsis versicolor, die größere, ziemlich runzelige, einfarbig smaragdgrüne C. graminis an Rainfarrn ꝛc., und in der Regel pflegt man fie in größeren Gesellschaften auf ihren Futterpflanzen anzutreffen. Man hat an einer und der anderen Art höchst interessante Wahrnehmungen hinsichtlich ihrer Lebensweise gemacht. Im südlichen Frankreich (Marseille), Portugal ꝛc. lebt z. B. die Chrysomela diluta als nächtliches Tier. Vom September bis Ende November sucht sie des Nachts die Blätter von Plantago coronopus als Nahrung auf und steckt bei Tage unter Steinen (wahrscheinlich führt unsere Chrysomela cerealis auch ein nächtliches Leben). Die Eier werden im Oktober an die genannte Pflanze gelegt, Anfang Dezember kommen die ersten Larven daraus hervor, häuten sich zweimal und verpuppen sich gegen Ende Februar. Nach 3 Wochen Nymphenruhe, also Ende März, erscheinen die Käfer, graben sich tief in die Erde ein und verbringen die heißen Monate in einer Art von Sommerschlaf, aus welchem sie erst mit dem Eintreten kühlerer Nächte erwachen. Nach Perrouds Beobachtungen bringen die beiden prächtigen Arten Chrysomela (Oreina) superba und speciosa Larven zur Welt, die nicht im Mutterleibe aus dem Eie krochen, wie ausdrücklich bemerkt wird.
Der Colorado-Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata, Abbild. S. 198) hat sich seit etwa 30 Jahren in Nordamerika eine traurige Berühmtheit erworben und auch in Europa Furcht und Schrecken verbreitet, denn seinetwegen ist zunächst durch den deutschen Reichstag und später von der französischen Regierung die Einführung von Kartoffeln aus Nordamerika in deutschen und französischen Häfen verboten gewesen. Der Käfer gehört in die nächste Verwandtschaft der eben genannten heimischen Arten, führt die Lebensweise des Pappelblattkäfers, nur mit dem Unterschiede, daß er sich noch stärker vermehrt und für den Puppenstand die Erde aufsucht. Zu der vorliegenden Abbildung sei bemerkt, daß ein schmutziges, rohem Leder vergleichbares Gelb die Grundfarbe des Körpers bildet, welche an Kopf, Halsschild und der ganzen Unterseite fleckenartig, an den Spitzen der Fühler, der Schenkel und an den Füßen durch Schwarz vertreten ist. Außerdem ist jede Flügeldecke mit fünf schwarzen Längsstriemen verziert; dieselben werden, mit alleiniger Ausnahme des unvollkommensten äußeren, in der Oberansicht nicht bemerkbaren Streifens von je zwei unregelmäßigen Reihen tieferer Punkte eingefaßt, deren einzelne sich, namentlich in der Außenhälfte der Deckschilde, in die gelben Zwischenräume verlaufen. Der schwarze Nahtstreifen vereinigt sich nach hinten mit der Naht selbst, mit ihr weitergehend oder auch verlöschend; der zweite und dritte verbinden sich zuletzt gleichfalls miteinander und gehen dann noch eine kurze Strecke weiter, während jeder der beiden folgenden einzeln kurz vor der Deckenspitze aufhört. Die fleischige, feiste Larve ist dem Baue nach denen der heimischen Chrysomelen vollkommen ähnlich, stark glänzend, von Farbe schmutzig gelb, am Kopfe, dem Hinterrande des Halskragens und den Beinen pechschwarz; außerdem ziehen an den Seiten zwei Reihen schwarzer runder Flecke entlang, welche am zweiten und dritten Ringe merklich kleiner sind, wenn sie nicht ganz oder teilweise fehlen. Die Stummelfühler sind dreigliederig, die Punktaugen jederseits in Vierzahl vorhanden, die dicken Kiefertaster vier-, die Lippentaster dreigliederig und die kurzen Kinnbacken fünfzähnig. Der Colorado-Kartoffelkäfer überwintert in der Erde über 63 em tief, wie behauptet wird, denn er findet sich im April bei tiefgehender Ackerarbeit inMengen. Sobald die Kartoffeläcker grün geworden sind, stellt er sich auf denselben ein, um sich von den Blättern zu ernähren und an deren Unterseite die dottergelben, länglichen Eier in Kuchen von 35
bis 40 Stück anzuleimen. Daß ein Weibchen bis 1200 Eier legen könne, scheint mir eine Übertreibung zu sein, sind mir schon 700, von denen man spricht, eine stattliche Zahl. Die aus den Eiern geschlüpften Larven setzen den Fraß der allmählich absterbenden Eltern fort, wachsen schnell, gehen zur Verpuppung in die Erde, aus welcher nach kurzer Puppenruhe die Käfer hervorkommen, deren Brut noch eine dritte zur Entwickelung bringen soll. Selbst dann, wenn wir deren zwei annähmen, würde die Vermehrung eine gewaltige und während des Sommers die Gleichzeitigkeit aller Entwickelungsstufen nichts Befremdendes sein, da ja, besonders in Fällen großer Fruchtbarkeit, das Eierlegen nicht gleichzeitig stattfindet und daher auch die Larven verschiedenalterig sind. Die mir vorliegenden Larven und Käfer waren mit der kurzen Mitteilung versehen, daß bis zum 10. Juni die Käfer, bis zum 20. Juni die Eier und bis zum 10. Juli die Larven anzutreffen seien. Diese Zeitangaben würden sehr wohl die Möglichkeit einer vorangegangenen und einer noch folgenden Brut zulassen. Dem Käfer und seiner Larve haben ursprünglich wild wachsende Nachtschattengewächse (Bocksdorn, Bilsenkraut, Stechapfel, Nachtschatten ꝛc.) im Felsengebirge zur Nahrung gedient. Durch den nach Westen vorrückenden Anbau der Kartoffel ist ihm diese Nachtschattenart nahe gebracht worden, er ist auf sie übergegangen und hat mit ihr in unglaublicher Schnelligkeit seine Ausbreitung nach Osten und Nordosten vollendet. Im Jahre 1859 war er noch 100 Meilen westlich von Omaha in Nebraska entfernt. 1865 überschritt er den Mississippi und brach in Illinois ein, 1870 hatte er sich bereits in Indiana, Ohio, Pennsylvanien, Massachusetts und im Staate New Pork eingenistet; 1871 be: deckten Schwärme desselben den Detroit-River in Michigan, überschritten den Eriesee auf schwimmenden Blättern, Spänen, Schindeln und anderen Holzstückchen und begannen ihre Verwüstungen in den Landstrichen zwischen den Flüssen St. Clair und Niagara. Da dieser Kartoffelfeind die grünen ober⸗ (Leptinotarsa decemlineata) in allen irdischen Teile verschwinden läßt, jo können die Pflanzen keine seinen Ständen. Natürliche Größe. oder nur höchst unvollkommene Wurzelknollen ansetzen, und die Kartoffelernte fällt mehr oder weniger schlecht aus.
Bei den bisher vergeblichen Versuchen, sich gegen diesen Eindringling zu wehren, haben sich giftige Eigenschaften desselben gezeigt und das Absuchen mit alten Handschuhen ratsam erscheinen lassen. Wie viele unserer heimischen Arten beim Anfassen einen klebrigen Saft ausfließen lassen, so auch der Kartoffelkäfer nebst Larve; dieser Saft hat aber das Anschwellen der Hände zur Folge. Das Bestreuen oder Bespritzen des mit Wasser vermengten Schweinfurter Grüns (arsenig-essigsaures Kupferoxyd) hat sich ohne Beeinträchtigung der Pflanze verderblich für das Ungeziefer bewährt. Wie überall, wo ein Kerf in auf fälliger Menge auftritt, sich natürliche Vertilger desselben einfinden, so auch hier. Eine Raupenfliege (Tachina) legt ihre Eier an die Larven, die Larven gewisser Marienkäferchen zehren die Kartoffelkäferlarven auf, Laufkäfer, Schreitwanzen, Lurche, Krähen beteiligen sich an der Verminderung dieses gefährlichen Feindes. Nachdem man einige Käfer im Kropfe einer Wachtel gefunden, schickte man Enten und Haushühner gegen den Feind zu Felde. Beide thaten ihre Schuldigkeit, über die Hühner lauten aber die Berichte abweichend, und hier und da sollen sie darauf gestorben sein. — Seit Jahren hört man nichts mehr von ihm. ö
Weil auch die Männer der Wissenschaft sich dieses Gegenstandes bemächtigt haben und wegen großer Ahnlichkeit zweier Arten schon Namenverwechselungen vorgekommen sind, so sei bemerkt, daß die in Rede stehende schon früher von Say und Suffrian aus Nebrasfa und Texas unter obigem Art-, aber dem Gattungsnamen Doryphora beschrieben worden ist, und daß eine zweite aus Georgien und Illinois von Germar den Namen Chrysomela (also nach neuester Bezeichnung Leptinotarsa) juncta erhalten hat. Dieselbe ist von der vorigen leicht an folgenden Merkmalen zu unterscheiden: Die fünf schwarzen Längsstreifen jeder Flügeldecke, mit Ausnahme des Saumstreifens, werden von je einer regelmäßigen Punktreihe eingefaßt, der Nahtstreifen läuft von vorn bis hinten in gleichem Abstande neben der Naht hin, trifft dieselbe nie, der zweite ist nach hinten der kürzeste, der dritte und vierte sind an ihrem Ende vereinigt, bisweilen auch im Verlaufe so genähert, daß ein sehr schmales gelbes Streifchen zwischen ihnen übrigbleibt oder nicht. Außerdem sind die Beine einfarbig schmutzig gelb, wenn nicht einer und der andere schwarze Schenkelfleck vorkommt. In Südamerika sind unsere Chrysomelen durch die meist bedeutend größeren und nicht minder schön gefärbten, zahlreichen Arten der Gattung Doryphora (Spießträger) vertreten, vor allem kenntlich an dem langen, nach vorn gerichteten Dorn des mit dem Hinterbrustbein vereinigten Mittelbrustbeins, überdies wird der große Kopf von den vorspringenden Ecken des Halsschildes eingeschlossen. An unsere Lina schließen sich die amerikanischen Calligrapha-Arten an mit allerlei geheimnisvollen, dunkelfarbigen Schriftzügen auf ihrer lichten Oberseite, und andere. Die neuholländischen Chrysomelen lassen sich mit den unserigen gleichfalls nicht vereinigen, sie haben allermeist durch rauhe Oberfläche ein mattes Aussehen, Holzfarbe oder schmutziges Braun, sind sehr hoch gewölbt, kurz eiförmig und bilden die Gattung Paropsis (Notoclea). Die weiteren Verwandten unterscheiden sich nicht sowohl in der Körpertracht als in der Anheftung der Fühler. Dieselben stehen mitten auf der Stirn nahe bei einander, und zwar ist ihr drittes Glied länger als das vierte bei den Furchtkäfern (Galeruca), von denen man die kräftigeren Formen, deren längere als vorn breite Flügeldecken sich nach hinten erweitern, als Ademonia abgeschieden hat. Die Ademonia tanaceti ist ein glänzend schwarzer, auf der Oberseite grob und tief punktierter Käfer von 8,77 mm Länge und 6,5 mm Breite hinter der Mitte, welcher auf Wiesen und grasigen Wegen im Sommer überall vorkommt. Die befruchteten Weibchen fallen besonders in die Augen, weil ihr Hinterleib so gewaltig anschwillt, daß sie ihn nur mit Mühe nachschleppen und unter die ziemlich flachen, hinten einzeln gerundeten Flügeldecken nicht mehr bergen können. Das Halsschild ist fast doppelt so breit wie lang, vor der Mitte schräg nach vorn verschmälert, an dem auf diese Weise winkelig gebrochenen Seitenrande leistenartig aufgeworfen. Die zapfenförmigen Vorderhüften stoßen beinahe zusammen, die Fußklauen spalten sich, und die fünf Bauchringe gleichen sich untereinander in der Länge. Wer darauf achtet, bemerkt an gleichen Stellen, aber nur an den Blättern der Schafgarbe und zwar zu einer Zeit, wo diese eben nur erst Blätter hat, eine mattschwarze, durch Borsten igelstachlige Larve. War sie in Menge vorhanden, so folgt die Ademonia in denselben Mengen nach, denn zu ihr gehört sie; behufs der Verpuppung geht dieselbe in die Erde. In einem einzelnen mir bekannt gewordenen Falle hat derselbe Käfer und seine Larve an den jungen Pflanzen der Zuckerrübe gefressen. Andere verwandte Blattkäfer fallen durch ihr massenhaftes Auftreten und ihren wie ihrer Larven Fraß darum auf, weil sie die Blätter von Buschwerk dermaßen durchlöchern, daß kaum ein unverletztes Blatt mehr aufzufinden ist. Ich erinnere an den graubraunen, unscheinbaren Schneeballen-Furchtkäfer (Galeruca viburni), der samt seiner