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Brehms Tierleben, Band 9: Die Insekten, Tausendfüßer und Spinnen

PDF document862 original pagesPublished 1892
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Scopoli erzählt, daß die Schwärme von Haften, die alljährlich im Monat Juni aus dem Laz, einem Flusse in Krain, erstehen, nach ihrem Tode einen Dünger liefern, welchen die Landwirte benutzen, und daß jeder glaube, nur wenig davon gesammelt zu haben, wenn er nicht wenigstens 20 Ladungen (?) bekommen hätte. Die in Ungarn unter dem Namen der „Theißblüte“ bekannte Erscheinung ist nichts weiter als das massenhafte Auftreten der Palingenia longicauda an den Ufern der Theiß. Übrigens wissen nicht bloß die Fischer Frankreichs das Erscheinen der Eintagsfliegen (weil es meist im August erfolgt, darum auch Augustfliegen oder in einer bekannteren Abkürzung „Aust“ genannt) zu verwerten, sondern auch anderwärts verstehen die Fischer Nutzen daraus zu ziehen, indem sie auf ihren Kähnen Strohwische anbrennen und damit die Tiere herbeilocken, welche sich die Flügel verbrennen und als den Fischen erwünschte Leckerbissen in das Wasser fallen. Auch sammeln sie dieselben, kneten die Leichname mit etwas Lehm zu Kugeln und bedienen sich dieser beim Fischen als Köder.

Die Wellen eines sanft dahingleitenden Baches spielen mit den Stengeln der ihn um: zäunenden Wassergräser und schlanker, über alle anderen hervorragender Schilfhalme, daß sie auch ohne den geringsten Windhauch leise flüstern. Ein steinernes Thor läßt jenem den Weg unter dem Eisenbahndamm offen, welcher wie eine Mauer die Gegend durchschneidet; Kühlung verbreitend, tritt er heraus und verfolgt geräuschlos seine Bahn, abwechselnd zwischen bunten Wiesenstreifen und gesegneten Fluren dahinfließend. Ein vereinzeltes Weidenbüschchen, kräftiger Graswuchs, hier und da ein roter Teppich der gedrängt blühen: den Wasserminze oder ein Strauß des schlanken Blutkrautes bezeichnen die Schlangenwindungen seines schmalen Pfades. Lustiges Insektenvolk zieht ihm nach und umschwirrt seine blumenreichen Ufer. Das Schilf, der Weidenbusch, das Gemäuer des Brückenbogens hier an diesem Bach, oder eine stehende Lache mitten in einer Wiese, das sind die traulichen Plätzchen, wo sich die schlanken blauen oder grünen, metallisch glänzenden Seejungfern vom Juli ab gern aufhalten. Schwankenden Fluges, mehr flatternd, schweben fie von Stengel zu Stengel, wiegen sich auf diesem Blatte oder klammern sich an jenem fest, wenn ihnen das erste nicht gefiel, immer die Flügel, gleich den Tagschmetterlingen, hoch haltend. Sie scheinen nur zur Kurzweil ihre trägen Umflüge zu halten, ohne Nebenzweck, versäumen indes e8 4u nicht, verstohlenerweise hier ein Mückchen, dort eine Fliege wegzuschnappen und ungesäumt zu verspeisen. So treibt es die eine Sippe der gleich näher zu betrachtenden Tiere, andere, durchschnittlich größere, können wir in ihrer vollen Wildheit an offenen Stellen des Waldes beobachten, wenn die Gewitterschwüle in der Atmosphäre unserer beklommenen Brust fast das Atmen verbietet. Je mehr wir uns gedrückt fühlen, desto ungebundener SN und freier schwirrt an unseren Ohren jeden Augenblick ein schlanker Kerf in wildem Fluge vorbei: die allbekannten Wasserjungfern, ein Name, den wir Deutsche den Franzosen nachgebildet haben mögen, welche, immer galant, die Tiere „Demoiselles“ nennen. Ihre Bewegungen sind leicht und gewandt, ihre Kleidung ist seidenartig glänzend, bunt und mit den feinsten Spitzen besetzt, denn als solche erscheinen ihre Flügel. Aber im Charakter haben sie mit niemand weniger als mit den Jungfrauen Ahnlichkeit. Wer Okens Naturgeschichte studiert hat, lernte sie unter dem Namen Schillebolde (schillernde Bolde) oder Teufelsnadeln kennen. Der stets praktische Engländer gab ihnen den bezeichnendsten

Namen, indem er sie „Drachenfliegen“ (Dragon flies) nannte. Brettschneider heißen sie im Volksmund in der einen Gegend von Deutschland, Augenstößer oder Himmels— enN pferde in der anderen. Man möchte fast glauben, es ginge besagten Wesen wie den Katzen mit ihrem elektrischen Felle, die Nähe eines zur Entladung kommenden oder mindestens drohenden Gewitters rufe in ihrem Organismus eine nicht bezwingbare Unruhe hervor. Hier läßt sich eine an einem Baumstamm oder auf dem Wege vor uns nieder; herrlich schillern ihre feinmaschigen, langen Flügel in allen Farben. Im nämlichen Augenblick fährt sie ebenso wild auf, wie sie sich niedergelassen. Dort stürzt eine wie ein Raubvogel in jähem Schuß auf eine unglückliche Fliege, gönnt sich aber nicht die Ruhe, sie sitzend zu verzehren, sondern verschlingt ihre Mahlzeit im Fluge, zugleich mit den über-mäßig großen Augen nach einem neuen Leckerbissen ausschauend. Mehr als einmal ist es mir begegnet, daß eine Wasserjungfer flinker war als ich und den Spanner oder ein anderes Insekt, welches ich auf dem Zuge hatte, mir vor der Nase wegschnappte und mir nur das — — Nachsehen ließ. Manche lieben es, fortwährend im Kreise zu fliegen, besonders über mäßig großen Wasserflächen, wobei fie fangen und wegschnappen, was in ihren Bereich kommt, und ihresgleichen wohl auch durch einige Bisse aus dem Jagdrevier verdrängen. Durch solches und ähnliches Treiben und unermüdliche Flugfertigkeit unterhalten die Libellen faft allerwärts vom Mai bis zum Herbst an warmen Tagen den Spaziergänger, wenn er ihnen anders einige Aufmerksamkeit schenken will, und zwar im kalten Lappland nicht

minder wie im heißen Neuholland. Ist es rauh und windig, so sitzen sie fest und lassen sich viel leichter mit den Fingern wegnehmen, als sonst mit den besten, noch so geschickt gehandhabten Fangwerkzeugen. In Farbe, Größe, Art des Fluges und dem Bau der einzelnen Glieder finden sich bei den verschiedenen Arten mancherlei Abwechselungen, auf die wir nachher zurückkommen werden.

Der große halbkugelige oder querwalzige Kopf steht frei auf einem dünnen Halse, so daß er sich nach allen Seiten hinwenden und hierdurch das an sich durch große Oberfläche der Augen weite Gesichtsfeld jeden Augenblick ändern kann. Außer den Augen sind die Mundteile vorzugsweise ausgebildet und kräftig, eine notwendige Bedingung für die Räuber: natur der geharnischten Amazonen. Die breiten Kinnbacken, mit vielen ungleichen, aber scharfen Zähnen bewaffnet, bilden eine kräftige Zange; darunter stehen die beiden kaum halb so breiten, in ein Bündel noch spitzerer Zähne endenden Unterkiefer, am Grunde mit einem eingliederigen Taster versehen; eine gewölbte Unterlippe legt sich beim Schlusse des Mundes mit ihrem Vorderrand so an die Oberlippe, daß jene Mordwerkzeuge vollkommen eingeschlossen werden. Neben den beiden oberen Punktaugen sitzt auf dickem Grundgliede je eine viergliederige, kurze Borste, die leicht zu übersehenden Fühler. Der Mittelleib bietet in der Rückenansicht keine Eigentümlichkeit, denn der von oben kaum sichtbare erste Ring bleibt bei vielen Kerfen in der Entwickelung gegen die übrigen zurück, und die Weichheit in der Mittellinie der beiden folgenden Ringe findet sich bei vielen Netzflüglern und anderen Kaukerfen gleichfalls; dagegen zeigt die Seitenansicht einen Bau, wie er eben nur dieser Familie eigen ist. Die beiden hinteren Ringe stehen, wie ihre Seitenränder zeigen, außerordentlich schräg, so zwar, daß die Flügel weit nach hinten, die Beine weit nach vorn rücken und die Hüften der Hinterbeine noch vor die Einlenkungsstelle der Vorderflügel zu stehen kommen. Die genannten Beine sind die längsten, die Schenkel und Schienen aller vierkantig, nach innen stachlig bewehrt und die Füße dreigliederig. Die ganze Einrichtung ist darauf berechnet, daß die Räuber im Fluge dem thätigen Maule mit den Beinen die Beute bequem andrücken oder wenigstens zum Fraße geeignet vorhalten können; gleichzeitig dürfte diese Form des Mittel: und Hinterbrustringes nötig sein, um Raum für die tellerförmigen Sehnen zu gewinnen, auf denen das ausdauernde und rasche Flugvermögen beruht. Die Werkzeuge hierzu sind alle vier einander in Größe, Form und dem Verlaufe des zierlichen Maschennetzes beinahe vollkommen gleich; ein Flügelmal läßt sich kurz vor der Spitze fast immer deutlich erkennen. Der elfgliederige Hinterleib, am vorletzten Ringe mit zwei ungegliederten, griffel- oder blattartigen Raifen versehen, die beim Männchen auch zu Zangen werden, dehnt sich auffällig in die Länge, bei den Arten der ersten Sippe fast nadelartig; in Südamerika finden sich solche (Agrion Amalia Burmeisters), wo bei 14,4 em Körperlänge auf den Hinterleib allein 12,2 em kommen. Übrigens bereitet der Kerf dem Sammler nicht wenig Kummer, weil seine Farben außerordentlich vergänglich und seine Glieder sehr wenig anhänglich aneinander sind.

Höchst eigentümlich sind die Liebkosungen der Libellen und ihre Weise, sich zu paaren. Bei den kleineren, breitköpfigen Arten kann infolge ihres gleichmäßigeren, ruhigeren, weniger fahrigen Fluges das Gebaren leichter beobachtet werden; ich entsinne mich wenigstens nicht, es schon bei den rundköpfigen, größeren Arten gesehen zu haben. Wie zwei Fische manchmal in gerader Richtung dicht hintereinander hinschwimmen, so bemerkt man zunächst eine Libelle der anderen auf der Ferse nachfolgend; ihr Flug ist dabei vom gewöhnlichen verschieden, mehr zögernd und ziehend. Voran fliegt das Männchen. Neckisch faßt es jetzt mit den beiden Haltzangen das Weibchen im Genick. Dieses biegt nun auf die ihm schmeichelnde Gunstbezeigung den schlanken Hinterleib nach unten vor und läßt ihn an seiner Spitze von einem doppelten, hakenförmigen Werkzeuge festhalten, welches beim Männchen

am Bauche des scheinbar halbierten, etwas blasig geschwollenen zweiten Leibesringes sitzt. Die Umschlingung ist fest und innig, daß sie zunächst so leicht nicht gelöst werden kann. Da beim Männchen die Ausgänge der Hoden im neunten Hinterleibsringe liegen, so muß der zweite vor der Paarung von dort her erst die Samenflüssigkeit beziehen und sich damit anfüllen. Nach der Paarung läßt bei den meisten Arten das Männchen sein Weibchen wieder frei, und dieses tanzt entweder in aufrechter Stellung über dem Wasser, oder schneidet mit seiner kurzen Legröhre Wasserpflanzen an, um seine Eier unterzubringen.

Die Larven der Libellen leben im Wasser und sind in Seen, Teichen und Sümpfen wie fließenden Gewässern für das übrige sich dort aufhaltende Geschmeiß dasselbe, was die Haifische den Meeresbewohnern: gefürchtete, unersättliche Räuber. Obschon in den allgemeinen Körperumrissen dem vollkommenen Kerfe zu vergleichen, weichen fie doch, abgesehen von den kleineren Augen, längeren Fühlern und dem gedrungeneren Leibe, in zwei Punkten, den Mundteilen und Atmungswerkzeugen, wesentlich von ihm ab. Die Unterlippe hat sich zu einem Raubarm, der sogenannten Maske, umgestaltet, wie die Abbildung (S. 557) wahrnehmen läßt. Beim Vergleich mit dem Arme bildet der schmale Wurzelteil, der in der Ruhe hinter der Kehle anliegt, den Oberarm, der breitere, dreieckige, durch ein Scharniergelenk damit verbundene den in der Ruhelage dem ersten angedrückten, unter ihm liegenden Unterarm und die zum Ergreifen der Beute bestimmte Zange, die Hand. Weil das Ganze aber an der Stelle der Unterlippe steht, so lassen sich seine Teile auch auf dieses Werkzeug deuten. Der Oberarm wäre das Kinn, der Unterarm entspräche der Zunge, und die am Innenrande oder an der Spitze gezähnten beiden Hälften der äußeren, mit den Tastern verwachsenen Laden dem Kiefer. Wenn diese letzteren, wie in unserer Abbildung, S. 557, Fig. 2, sich flach ausbreiten, so daß die ganze Einrichtung in der Ruhelage bloß von unten her den Mund schließt und von oben unsichtbar bleibt, so heißt die Maske eine flache; ihr entgegen steht die Helmmaske, bei welcher die beiden Zangen mit ihren Zähnen ineinander greifen, sich wölben und in der Ruhe den Mund nicht bloß von unten, sondern auch seitlich und oben bedecken, wie bei den Gattungen Libellula, Cordulia, Epitheca (Fig. 4). Wenn die Larve auf Raub ausgeht, jo schnellt fie ihre Maske vor, greift damit weit aus und erfaßt mit den Zangen die Beute; indem sie jetzt ihren Fangarm wieder einzieht, führt sie jene nach dem Munde, wo sie mit den Kinnbacken schnell zerkleinert und nachher verschluckt wird. Als Wasserbewohner atmen die Larven durch Kiemen. Bei den einen erscheinen diese äußerlich als drei am Hinterleibsende sitzende, länglich runde Blättchen und heißen Schwanzkiemen, wie auf dem Bilde „Eierlegende Schlankjungfer“, vorn links zu sehen ist, bei den anderen (größeren) Arten bleiben sie äußerlich unsichtbar und werden nach der Stelle, an der sie angebracht sind, als Darmkiemen bezeichnet. In den Wänden des Mastdarmes nämlich, welchen zwei dünnere Atmungsröhren seiner ganzen Länge nach durchziehen, verlieren sich die beiden Hauptstämme der Luftröhren und verzweigen sich in zahlreiche quere Hautfalten mit feinen Asten. Am After stehen drei dreikantige, stachelförmige Klappen, welche mittels eines starken Muskelapparates das Wasser durch denselben ein⸗ und wieder herauslassen, und es werden auf diese Weise nicht nur die Tracheenkiemen fortwährend vom Wasser umspült, sondern auch gleichzeitig taktmäßige Schwimmbewegungen hervorgebracht. Ich hielt vor einiger Zeit über Winter zahlreiche Libellenlarven in einem Aquarium, welches in einem Fenster stand. Da ereignete es sich gar nicht selten, daß eine Larve einen Wasserstrahl unter ziemlich vernehmbarem Geräusch an die Fensterscheibe spritzte, indem sie ihr Leibesende aus dem Wasser herausreckte. |

Die Larven häuten sich mehrere Male, und zwar auch dann noch, wenn fie bereits Flügelstumpfe haben; wie lange Zeit sie bis zu ihrer Reife gebrauchen, ist für die verschiedenen Arten noch nicht mit Sicherheit ermittelt, wahrscheinlich erfolgt aber die Gesamtentwickelung

in Jahresfrist und die Überwinterung durchweg, und zwar ganz bestimmt im Larvenzustand. Hagen unterscheidet sechs verschiedene Grundformen der reifen Larven (Nymphen), von denen jedoch nur die der näher zu besprechenden Arten bei diesen Berücksichtigung finden können. Ist nun aber die Larve geneigt, das bisherige Leben im Wasser mit dem vollkommeneren Leben in der Luft zu vertauschen, so kriecht sie an einer Wasserpflanze, einem im Wasser stehenden Pfahle ꝛc. eine Strecke empor, kehrt aber in ihrer inneren Unruhe, oder vielleicht durch die Witterung bestimmt, unter Umständen nochmals zurück; hat sie sich aber einmal außerhalb des Wassers festgesetzt, so ist der Augenblick ihrer Erlösung auch nicht mehr fern. Die bisher matten Augen werden glänzend und durchsichtig, die Haut an allen Teilen des Körpers wird immer trockener und zerreißt endlich vom Nacken bis vor auf den Kopf. Diese Teile kommen nun zunächst heraus, dann folgen die Beine, welche durch Zurückbiegen der vorderen Körperteile den obersten Platz einnehmen und lebhaft in der Luft umherfechten, bis endlich durch die Ermattung eine allgemeine Ruhe eintritt. Jetzt beginnt der zweite Akt. Mit einem Rucke erhebt sich der bis dahin herabhängende freie Körperteil, die Füße setzen sich an den Kopfteil der leer und dadurch hell gewordenen Haut fest, und nun wird der noch verborgene Hinterleib hervorgezogen. So ruht die Neugeborene auf ihrer bis auf den vorderen Längsriß unversehrten letzten Larvenhaut oder der Puppenhülse, wie man diese Überreste wohl auch genannt hat. Auf unserem Bilde, „Eierlegende Schlankjungfer“, sehen wir im Vordergrunde das Ausschlüpfen einer Libelle dargestellt. Die Flügel sind naß, eingeschrumpft, längs- und querfaltig; allein zusehends glättet sich eine Falte nach der anderen, und in kaum einer halben Stunde hängen sie in ihrer vollen Größe, aneinander gelegt auf der scharfen Kante stehend, ohne allen Halt, aber wie Silber glänzend, längs des Körpers herab. Zwei Stunden vergehen noch, ehe ihnen die Luft alle überflüssige Feuchtigkeit benimmt und mit dem Trocknen die zum Gebrauche nötige Steifheit verleiht; zur völligen Ausfärbung bedarf es aber noch längerer Zeit. Sind jedoch erst die Flügel trocken, so schwingt sich die „Teufelsnadel“ mit ihnen in die Lüfte und beginnt ihr Räuberhandwerk in diesen mit noch größerer Ausdauer und Gewandtheit als bisher in ihrem unvollkommneren Wasserleben.

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