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Brehms Tierleben, Band 1: Die Säugetiere I

PDF document794 original pagesPublished 1890
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Brehm, Tierleben. 3. Auflage. I. 29

Löwe mit einem zweijährigen Rinde im Rachen hinweggesetzt war; ich habe den Eindruck wahrgenommen, welchen die schwere Last auf der Firste des Zaunes bewirkt hatte, und auf der anderen Seite die Vertiefung im Sande bemerkt, welche das herabstürzende Rind zurückließ, bevor es der Löwe weiterschleppte. Freilich sind die Rinder in jenen Gebieten nicht so schwer wie die unserigen. Man sieht die Furche, welche ein so geschleiftes Tier im Sande zog, oft mit der größten Deutlichkeit bis zum Platze, an welchem es zerrissen wurde.

Man begreift, daß alle Tiere, welche diesen Räuber kennen, sich fürchten, sobald sie ihn nur brüllen hören. Doch darf man nicht glauben, daß der Löwe allezeit sein Gebrüll durch die Wildnis rollen lasse. Seine gewöhnlichen Laute sind ein langgezogener Ton, wie das Miauen einer Riesenkatze, und ein tiefes Knurren oder Grollen, beim Erschrecken ein kurzes, hustenartig hervorgestoßenes „Huff“ oder „Wau“. Das wirkliche Gebrüll gibt er verhältnismäßig recht selten von sich, und mancher, der in Löwengebieten sich aufgehalten, hat es niemals zu hören bekommen. Das Gebrüll ist bezeichnend für das Tier selbst. Man könnte es einen Ausdruck seiner Kraft nennen: es ist einzig in seiner Art und wird an Fülle von keiner Stimme eines anderen lebenden Wesens, es sei denn, laut Pechuel-Loesche, von der des männlichen Hippopotamus, übertroffen. So urteilt auch Selous: „Nichts ist großartiger und zugleich mehr furchterregend denn das Brüllen mehrerer bei einander befindlichen Löwen, wenn es, wohlgemerkt, aus nächster Nähe gehört wird. Sicherlich kann nichts ungerechter und falscher sein, als die Stimme des Löwen mit der des Straußes zu vergleichen, wie Livingstone in seiner sehr einseitigen Schilderung des ersteren es thut. Freilich, der Lärm, den der männliche Strauß während der Legezeit macht, klingt auf eine Entfernung von etwa 50 m recht ähnlich dem Löwengebrülle auf ungefähr 5 km, aber die Fülle ist so verschieden wie die zwischen den Tönen einer Ziehharmonika und einer Domorgel.“ Beschreiben läßt sich das Löwengebrüll nicht. Die Araber haben ein sehr bezeichnendes Wort dafür: „raad“, d. h. donnern. Tief aus der Brust scheint es hervorzukommen und diese zersprengen zu wollen. Es ist schwer, die Richtung zu erkennen, von woher es erschallt; denn der Löwe brüllt gegen die Erde hin, und auf dieser pflanzt sich der Schall wirklich wie Donner fort. Das Gebrüll selbst besteht aus Lauten, welche zwischen O und U in der Mitte liegen und überaus kräftig find. In der Regel beginnt es mit 3 oder 4 langsam hervorgestoßenen Lauten, welche fast wie ein Stöhnen klingen; dann folgen diese einzelnen Laute immer schneller und schneller; gegen das Ende hin aber werden sie wieder langsamer, und dabei nehmen sie auch mehr und mehr an Stärke ab, I daß die legten eigentlich mehr einem Geknurre gleichen.

Unbeschreiblich ist die Wirkung, welche des Königs Stimme unter seinen Unterthanen hervorruft. Die heulende Hyäne verstummt, wenn auch nur auf Augenblicke; der Leopard hört auf, zu grunzen; die Affen beginnen laut zu gurgeln und steigen angsterfüllt zu den höchsten Zweigen empor; die Antilopen brechen in rasender Flucht durchs Gezweige; die blökende Herde wird totenstill; das beladene Kamel zittert, gehorcht keinem Zurufe seines Treibers mehr, wirft seine Lasten, seinen Reiter ab und sucht sein Heil in eiliger Flucht; das Pferd bäumt sich, schnauft, bläst die Nüstern auf und stürzt rückwärts; der nicht zur Jagd gewöhnte Hund sucht winselnd Schutz bei seinem Herrn — kurz, zur vollen Wahrheit wird Freiligraths Schilderung:

„Dem Panther starrt das Rosenfell, Erzitternd flüchtet die Gazell', Es lauscht Kamel und Krokodil Des Königs zürnendem Gebrüll“.

Und selbst der Mann, in dessen Ohr zum ersten Male diese Stimme schlägt in der Nacht des Urwaldes, selbst der fragt sich, ob er auch Held genug sei dem gegenüber, welcher diesen

Donner hervorruft. Dasselbe Angstgefühl, welches das Löwengebrüll hervorruft, bemächtigt sich der Tiere, wenn fie den Löwen durch einen anderen Sinn wahrnehmen, schon, wenn sie ihn bloß wittern, ohne ihn zu sehen: sie wissen alle, daß seine Gegenwart für sie Tod bedeutet. Wo es der nordafrikanische Löwe haben kann, siedelt er sich in der Nähe der Dörfer an und richtet seine Streifzüge einzig und allein nach diesen hin. Er ist ein unangenehmer Gast und läßt sich nicht so leicht vertreiben, um so weniger, als er bei seinen Überfällen einen nicht unbedeutenden Grad von Schlauheit zeigt. „Wenn der Löwe zu alt wird, um auf die Jagd nach Wild zu gehen“, meint auch Livingstone, „so kommt er in die Dörfer nach Ziegen, und wenn ihm hierbei ein Weib oder Kind in den Weg tritt, wird es ebenfalls seine Beute. Die Löwen, welche Menschen angreifen, sind immer alte, und die Eingeborenen sagen, wenn einer der gefährlichen Räuber erst einmal im Dorfe eingebrochen ist und Ziegen weggeholt hat: seine Zähne sind abgenutzt; er wird nun bald einen Menschen töten.“ Auch ich glaube, daß nur alte, erfahrene Löwen in die Dörfer kommen, bin aber der Ansicht, daß ihre Zähne dann oft noch in vortrefflichem Stande sind. Der Mensch ist häufig genug der alleinige Ernährer des Löwen, und wenn dieser erst einmal die ihm innewohnende Scheu vor menschlichen Niederlassungen verloren und erprobt hat, wie leicht gerade hier sich Beute erlangen läßt, wird er immer dreister und kühner. Dann siedelt er sich in möglichster Nähe des Dorfes an und betreibt von hier aus seine Jagd so lange, als der Mensch ihm es gestattet. Einzelne werden, nach glaubwürdigen Mitteilungen, so kühn, daß sie auch bei Tage sich zeigen; ja, sie sollen, wie wiederholt behauptet worden ist, unter Umständen nicht einmal durch die Lagerfeuer sich zurückhalten lassen. Gegen diese Angabe spricht die feste Über:. zeugung aller Nordostafrikaner, mit denen ich verkehrt habe, von der erwünschten Wirksamkeit des Feuers. Sie versichern, daß letzteres stets genüge, den Löwen abzuhalten, und wissen kein Beispiel zu erzählen, daß das Raubtier ein durch sorgsam unterhaltene Wachtfeuer geschütztes Lager überfallen habe. Vom Leoparden erzählen sie das Gegenteil, und auch vom südafrikanischen Löwen wird berichtet, daß er das Feuer nicht immer scheue.

Ganz anders als bei Angriffen auf zahme Tiere benimmt sich der Löwe, wenn er es mit Wild zu thun hat. Er weiß, daß dieses ihn auf ziemliche Entfernung hin wittert und schnellfüßig genug ist, ihm zu entkommen. Deshalb lauert er auf die wildlebenden Tiere oder schleicht sich, oft in Gesellschaft mit anderen seiner Art, äußerst vorsichtig unter dem Winde an sie heran, und zwar keineswegs nur zur Nachtzeit, sondern auch angesichts der Sonne. Trotzdem bilden solche Tagjagden immer Ausnahmen von der Regel. Gewöhnlich wartet der Löwe wenigstens die Dämmerung ab, bevor er an seine Jagd denkt. Wie dem zahmen Vieh zieht er den wilden Herden nach, und wie andere Katzen legt er sich in der Nähe der begangensten Wechsel auf die Lauer. Wasserplätze in den Steppen z. B., zu denen die Tiere der Wildnis kommen, um zu trinken, werden auch von ihm aufgesucht, in der Absicht, Beute zu machen. Wenn der heiße Tag vorüber ist und die kühle Nacht sich allmählich herabsenkt, eilt die zierliche Antilope oder die mildäugige Giraffe, das gestreifte Zebra oder der gewaltige Büffel, um die lechzende Zunge zu erfrischen. Vorsichtig nahen sie sich alle der Quelle oder dem Tümpel; denn sie wissen, daß gerade diejenigen Orte, welche ihnen die meiste Labung bieten sollen,für sie die gefährlichsten sind. Ohne Unterlaß witternd und lauschend, scharf in die dunkle Nacht äugend, schreitet das Leittier der Antilopenherde dahin. Keinen Schritt thut es, ohne sich zu versichern, daß alles still und ruhig sei. Die Antilopen sind meistens schlau genug, ebenfalls unter dem Winde an das Wasser zu gehen, und so bekommt das Leittier die Witterung oft noch zur rechten Zeit. Es stutzt, es lauscht, es äugt, es wittert — noch einen Augenblick — und plötzlich wirft es sich herum und jagt in eiliger Flucht dahin. Die 295

anderen folgen; weitaus greifen die zierlichen Hufe, hochauf schnellen die federnden Läufe der anmutigen Tiere. Über Busch und Grasbüschel setzen die Behenden dahin und sind gerettet. So naht sich auch das kluge Zebra, so naht sich die Giraffe: aber wehe ihnen, wenn sie diese Vorsicht versäumen. Wehe der Giraffe, wenn sie mit dem Winde zur umbuschten Lache schreitet; wehe ihr, wenn sie über der Begierde, die heiße, schlaffe Zunge zu kühlen, ihre Sicherheit auch nur einen Augenblick vergißt! Dann wird Freiligraths hochdichterische Beschreibung fast zur vollen Wahrheit:

„Plötzlich regt es sich im Rohre; mit Gebrüll auf ihren Nacken Springt der Löwe. Welch ein Reitpferd! Sah man reichere Schabracken In den Marstallkammern einer königlichen Hofburg liegen Als das bunte Fell des Renners, den der Tiere Fürst bestiegen?

„In die Muskeln des Genickes schlägt er gierig seine Zähne, Um den Bug des Riesenpferdes weht des Reiters gelbe Mähne. Mit dem dumpfen Schrei des Schmerzes springt es auf und flieht gepeinigt; Sieh, wie Schnelle des Kameles es mit Pardelhaut vereinigt!

„Sieh, die mondbestrahlte Fläche schlägt es mit den leichten Füßen! Starr aus ihrer Höhlung treten seine Augen; rieselnd fließen An dem braun gefleckten Halse nieder schwarzen Blutes Tropfen, Und das Herz des flücht'gen Tieres hört die stille Wüste klopfen.

„Ihrem Zuge folgt der Geier; krächzend schwirrt er durch die Lüfte; Ihrer Spur folgt die Hyäne, die Entweiherin der Grüfte; Folgt der Panther, der des Kaplands Hürden räuberisch verheerte; Blut und Schweiß bezeichnen ihres Königs grausenvolle Fährte.

„Zagend auf lebend'gem Throne sehn sie den Gebieter sitzen, Und mit scharfer Klaue seines Sitzes bunte Polster ritzen. Rastlos, bis die Kraft ihr schwindet, muß ihn die Giraffe tragen; Gegen einen solchen Reiter hilft kein Bäumen und kein Schlagen.“

Ich sage, diese Beschreibung enthält fast die volle Wahrheit! Den Geier muß der Forscher aus ihr streichen; denn er folgt dem Löwen nicht zur Nacht, sondern kommt bloß bei Tage, um die Überreste der königlichen Tafel zu beanspruchen. Im übrigen hat der Dichter schwerlich wesentlich übertrieben. Livingstone behauptet freilich, daß es dem Löwen nicht möglich sei, auf den Rücken einer Giraffe zu springen oder einen Büffel niederzureißen. Ich sehe aber nicht ein, warum der gewaltige Räuber seine Kraft und Gewandtheit nicht auch an einer Giraffe versuchen sollte. Ob es ihm öfters möglich wird, ein solches „Reitpferd zu besteigen“, ist allerdings eine andere Frage.

Nach Livingstone packt er seine Beute gewöhnlich am Halse, sonst aber auch in den Weichen, wo er am liebsten zu fressen beginnt. „Zuweilen trifft man auf eine Elenanti-lope, welche er vollständig ausgeweidet hat.“ Selous, welcher bestätigt, daß der Löwe seine Beute stets am hinteren Leibe anschneidet und zuerst die Eingeweide und edleren Dr-gane fresse, hat auch beobachtet, daß er diese Teile zuweilen in einen Haufen beiseite rollt und mit Erdreich bedeckt, zweifellos, um sie sich für die folgende Nacht zu bewahren und sie vor den Geiern zu schützen, die während des Tages sicher herbeikommen. Über seine Jagdweise sagt er: „Nach meiner Erfahrung pflegen Löwen die Tiere ganz verschiedenartig zu überfallen. Ich habe ein Pferd, einen jungen Elefanten und zwei Pferdeantilopen gesehen, welche durch einen Biß in die Kehle getötet waren; ich habe wiederum ein Pferd und mehrere Zebras gesehen, welche durch Bisse in den Nacken getötet waren. Büffel, so nehme ich an, werden manchmal durch Ausrenkung der Nackenwirbel bewältigt, die bewirkt wird, indem der Löwe auf die Schulter springt, ihre Nase mit der Tatze packt und nun dem Nacken eine jähe Drehung gibt. Ich habe eine Menge Büffel gesehen und geschossen, die sich noch

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rechtzeitig befreit hatten, aber an Nacken und Schultern schrecklich zerbissen waren.“ Ob der indische Löwe größere Tiere in dieser Weise tötet, läßt Blanford unentschieden; er sah, wie eine Löwin ein Kamel mehrere Minuten an der Kehle gepackt hielt, ohne zu versuchen, ihm das Genick zu brechen.

Der Löwe zieht größere Tiere den kleineren vor, obgleich er diese, wenn er sie haben kann, auch nicht verschmäht. Soll er doch, wie bestimmt versichert wird, bisweilen sogar mit Heuschrecken sich begnügen. Nach Livingstone soll er sich, alt oder krank geworden, auf die Jagd von Mäusen und anderen kleinen Nagern legen. Dies würde als seltene Ausnahme zu betrachten sein; er erscheint auch kaum geeignet, so kleines Wild zu erbeuten. Seine Jagd richtet sich auf große Beute, wie am besten daraus hervorgeht, daß er da am häufigsten auftritt, wo es viel Wild oder zahlreiches Großvieh gibt. Alle Herdentiere des Menschen, die wilden Zebras, sämtliche Antilopen sowie die Wildschweine sind und bleiben seine Hauptnahrung. „Im Süden Afrikas“, bemerkt Mohr, findet er sich nur in solchen Gegenden, in denen Großwild lebt, d. h. Büffel, Quaggas und die großen Antilopenarten vorkommen. Elefanten und Nashörner greift er nie an; dagegen stürzt er sich auf den Kafferbüffel und zwar keineswegs ohne Erfolg, mindestens nicht ohne erhebliche Schädigung des gewaltigen und wehrhaften Wiederkäuers. Dies bewies mir ein alter Bulle, welchen ich am 15. Juli 1870 erlegte. Ein Löwe hatte kurz vorher einen Angriff auf diesen Steppenriesen gemacht und ihn furchtbar zugerichtet. Beide Ohren waren buchstäblich in Fetzen zerrissen und entsetzlich die Wunden, welche die Klauen des Räubers ihm im Halse und Nacken eingerissen hatten; eines der mächtigen Hörner war abgebrochen und blutete. Dennoch hatte der alte Bursche den Löwen abgeschüttelt.“ Gewöhnlich frißt dieser selbsterlegte Beute, noch lieber aber die, welche der Jäger ihm zurückgelassen hat; unter Umständen verschmäht er jedoch auch Aas nicht. So sagt Selous: „Der südafrikanische Löwe ist oft ein sehr schmutziger Fresser. Wenn Elefanten erlegt worden sind, sättigen sich die Löwen sehr häufig an den stinkenden Riesenleibern, die in der Tropensonne zerfallen und von Maden wimmeln; sie kehren Nacht auf Nacht zum Schmause zurück, bis kein Fleisch mehr vorhanden ist.“ Wohl werden ihnen dabei häufig genug viele Schmarotzer helfen, welche die günstige Gelegenheit wahrnehmen, mit dem Könige zu tafeln. Die faule und feige Hyäne und alle eigentlichen Hundearten erachten es für sehr bequem, einen anderen für sich Beute machen zu lassen, und fressen, sobald der Löwe das Mahl verläßt, sich daran toll und voll. Freilich duldet sie der König nicht immer an seinem Tische; es kommen vielmehr, wie bestimmt erwiesen, zuweilen ernste Raufereien vor. Den Menschen greift der Löwe äußerst selten an. Die hohe Gestalt eines Mannes scheint ihm Ehrfurcht einzuflößen. Im Sudan wenigstens, wo der „Aufruhrerregende“ in manchen Gegenden häufig auftritt, sind so gut wie keine Fälle bekannt, daß ein Mensch von einem Löwen gefressen worden wäre. Dort fallen den Krokodilen und selbst den Hyänen mehr Menschen zum Opfer als dem Löwen. In Südafrika dagegen sind Beispiele genug bekannt, daß Löwen Menschen überfielen, daß sie trotz der Wachtfeuer in die Umzäunungen der Lager eindrangen, um Nutztiere zu rauben, sogar Menschen von der Seite des Feuers wegzuholen. Wahrscheinlich treibt sie dazu nur der äußerste Hunger, wie jene kräftige, vollbewehrte Löwin mit gänzlich leerem Magen, von der Selous erzählt, daß sie trotz der Feuer, der Wächter und Schüsse dreimal in einer Nacht das Lager überfiel, einmal ein Pferd und dann wieder zwei Eingeborene hart am Feuer griff, aber stets abgetrieben und schließlich getötet wurde. „Ein hungriger Löwe ist ein Teufel“, sagt man in Südafrika. Unter solchen Umständen, ob vollkräftig, ob alt und schwach, überfällt er tags oder nachts auch den Menschen, und belehrt ihn dann noch die Erfahrung, wie leicht dieser zu beschleichen und zu überwältigen ist, dann wird er öfter nach solch bequemer Beute trachten. Wirkliche „Menschenfresser“ können sich

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