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20 STATjournal 3 – 2024 Statistik Austria in Kürze Gemüseernte 2024 trotz schwieriger  Wetterbedingungen 3 % über Vorjahr  Im Jahr 2024 wurden in Österreich 667 700 Tonnen (t) Gemüse produziert. Das ist auf nahezu unveränderter Anbaufläche (±0 %) um 3 % mehr als im Vorjahr und um 2 % mehr als im Fünfjahresschnitt. Die Saison war von Hitze und Trockenheit, phasenweise aber auch von Unwetterereignissen und Starkregen geprägt, was teils empfindliche Qualitätseinbußen nach sich zog. Die Erntemenge von Hülsenfrüchten, Wurzel- und Zwiebelgemüsearten stieg auf 361 100 t und lag damit um 3 % über dem Vorjahreswert und um 5 % über dem Fünfjahresmittel. Davon entfielen 175 100 t auf Zwiebeln, die über ein Viertel der gesamten Gemüseproduktion ausmachten. Die Ernte von Kohl-, Blatt- und Stängelgemüse bewegte sich mit 137 300 t im Vorjahres­ bereich (±0 %) und blieb damit unter dem Fünfjahresmittel (−3 %). Salat, der 35 % dieser Produktgruppe ausmachte, büßte 5 % der Fläche ein und erreichte eine Produktionsmenge von 47 400 t (−11 % im Vergleich zu 2023; −5 % im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt). Die Fruchtgemüseernte betrug 169 300 t und lag damit bei kaum veränderter Anbaufläche 3 % über Vorjahresniveau. Auch im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt wurde ein Produktionsplus von 3 % erzielt. ▶ Zur Themenseite 2024 zweitniedrigste Obsternte  seit zehn Jahren  Aufgrund des massiven Ertragsrückgangs bei Äpfeln verzeichnete der Er­ werbsobstbau heuer das zweitniedrigste Ergebnis der vergangenen zehn Jahre. Die Obstproduktion 2024 lag mit 145 400 Tonnen (t) um 24 % unter der des Vorjahres und um 30 % unter dem Zehnjahresschnitt. Hauptverant­ wortlich für die geringe Apfelernte waren Spätfröste im steirischen Haupt­ produktionsgebiet. Aufgrund der hohen Ausfälle in der Apfelernte erreichte die Produktion von Kernobst, die zu 90 % aus Äpfeln bestand, gerade einmal 114 900 t. Das sind um 29 % weniger als 2023 und um 36 % weniger als im Zehnjahresmittel. Die Ernte von Stein- und Beerenobst war weniger von un­ günstigen Witterungsbedingungen betroffen und fiel sogar überdurchschnitt­ lich aus. Bei fast allen Obstarten führten die hohen Sommertemperaturen zu ungewöhnlich frühen Ernten. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Apfelpro­ duktion um 33 % auf 104 000 t. Das sind um 40 % weniger als im Zehnjahres­ schnitt. Steinobst war aufgrund der früheren Blüte weniger stark von Frost­ ausfällen betroffen. Die Produktion von insgesamt 11 500 t lag um 42 % über dem Vorjahreswert und um 8 % über dem Zehnjahresmittel. Die Beerenobst­ ernte belief sich auf 18 600 t und lag damit leicht unter der Vorjahresmenge (−3 %); zum Zehnjahresdurchschnitt wurde ein Plus von 5 % erzielt. ▶ Zur Themenseite Sommerzwiebeln Niederösterreich 140 000 8 364 Einlegegurken Karotten 8 700 Tirol Oberösterreich Gurken unter Glas/Folie 24 717 Wien 12 650 Rispentomaten, Glas/Folie Burgenland Karotten 1 943 Kärnten 6 095 Chinakohl Steiermark 1 175 Karotten Salzburg 300 Speisekürbis Vorarlberg Wo ist welches Gemüse Spitzenreiter? Meistproduziertes Gemüse pro Bundesland, in Tonnen, 2024 Q: STATISTIK AUSTRIA, Gemüseernte 2024.

21STATjournal 3 – 2024 Statistik Austria in Kürze TOURISMUS UND VERKEHR Güterverkehr auf Österreichs Straßen
2023 zurückgegangen Das Transportaufkommen in- und ausländischer Güterkraftfahrzeuge
auf österreichischem Territorium reduzierte sich 2023 um 3,9 % auf
569,0 Mio. Tonnen (t) und verringerte sich damit weiter, nachdem es bereits im Jahr 2022 auf 592,0 Mio. t gesunken war (–3,0 % im Vergleich zu 2021). Multi pliziert mit den zurückgelegten Strecken auf österreichischem Territo- rium ergab sich eine Transportleistung im Inland von 55,1 Mrd. Tonnenkilo- meter (tkm). Das entspricht einer Abnahme um 2,2 % im Vergleich zu 2022. Bei österreichischen Fahrzeugen verringerte sich das Transportaufkom- men auf Österreichs Straßen um 4,8 % auf 366,5 Mio. t, die Transportleistung im Inland nahm um 2,3 % auf 18,7 Mrd. tkm ab. Bei im Ausland registrierten Fahrzeugen ging die beförderte Gütermenge um 2,1 % auf 202,5 Mio. t zu- rück und die Transportleistung auf österreichischem Territorium verringerte sich um 2,2 % auf 36,4 Mrd. tkm. Fast zwei Drittel des gesamten Transportaufkommens (64,4 % bzw. 366,5 Mio. t) entfielen auf in Österreich registrierte Güterkraftfahrzeuge.
Hinsichtlich der einzelnen Verkehrsbereiche zeigte sich, dass der Inlands- verkehr fast ausschließlich von österreichischen Fahrzeugen durchgeführt wurde (97,4 % bzw. 345,0 Mio. t), während die von inländischen Fahrzeu- gen erbrachten Anteile im grenzüberschreitenden Empfang (14,6 % bzw. 10,0 Mio. t) und Versand (16,8 % bzw. 10,5 Mio. t) deutlich geringer aus- fielen. Zum Transitverkehr trugen österreichische Fahrzeuge nur mit 1,1 % (1,0 Mio. t) bei. Die drei größten ausländischen Beiträge zum Transport- aufkommen stammten von Fahrzeugen aus Polen (35,2 Mio. t), Ungarn (26,8 Mio. t) und Deutschland (24,5 Mio. t), sie machten zusammen 42,7 % des Transportaufkommens ausländischer Fahrzeuge aus. ▶ Zur Themenseite VOLKSWIRTSCHAFT UND ÖFFENTLICHE FINANZEN Lohnsteueraufkommen stieg 2023 um 6,4 % Im Jahr 2023 gab es insgesamt 7,40 Mio. lohnsteuerpflichtige Einkommens- bezieher:innen in Österreich, 1,1 % mehr als im Jahr davor. Davon waren 4,85 Mio. unselbständig Erwerbstätige (+1,0 %) und 2,55 Mio. Pensionist:innen (+1,4 %). Die Bruttobezüge stiegen um 8,3 % auf 260,84 Mrd. Euro. Davon gingen 34,53 Mrd. Euro als Lohnsteuer an den Staat, um 2,08 Mrd. Euro (+6,4 %) mehr als 2022. Männer stellten die Hälfte aller Lohnsteuerpflichti- gen (50,1 %), erhielten aber 60,1 % der Bruttobezüge und trugen mit 68,4 % mehr als zwei Drittel zum Lohnsteueraufkommen bei. Für 17,7 % der Lohnsteuerpflichtigen aller Geschlechter ergab sich aufgrund geringer Bezüge keine anrechenbare Lohnsteuer. 73,1 % aller unselbständig Erwerbstätigen – mehr als 3,5 Mio. Personen – hatten ganz- jährige Bezüge mit insgesamt 90,8 % der Bruttobezüge aller Arbeitneh- mer:innen. Demgegenüber waren 1,3 Mio. unselbständig Erwerbstätige nicht ganzjährig beschäftigt. Der durchschnittliche Jahresbruttobezug bei ganzjähriger Beschäftigung variierte österreichweit deutlich nach dem Beschäftigungsausmaß (Vollzeitbeschäftigung 59 969 Euro, Teilzeit- beschäftigung 27 006 Euro). ▶ Zur Themenseite »Das Lohnsteueraufkommen ist im Jahr 2023 nach dem Rückgang im Corona-Jahr 2020 und
den Anstiegen 2021 und 2022 auf den neuen Höchst- wert von 34,53 Mrd. Euro gestiegen, das sind 6,4 % mehr als im Jahr zuvor. Hintergrund ist der kräftige Anstieg der Bruttobezüge der Lohnsteuer pflichtigen in Österreich, die von 2022 auf 2023 um 8,3 % zugelegt haben. « Tobias Thomas 22STATjournal 3 – 2024 Interesse geweckt? ▶ www.statistik.at/publikationen Neuerscheinungen Demographisches Jahrbuch 2023 Die Publikation präsentiert Zahlen zum Bevölkerungsstand sowie
zur Bevölkerungsstruktur und Bevölkerungsentwicklung auf regionaler Ebene. Daten über Geborene, Gestorbene, Eheschließungen, Eingetragene Partner:innenschaften, Ehescheidungen, Einbürgerungen und Wanderun- gen sowie das Strukturgerüst des Bevölkerungsstandes sind Grunddaten einer jeden Gesellschaft. Neben der Bevölkerungsprognose wird auch
die Entwicklung der demographischen Komponenten in umfangreichen Zeitreihen dargestellt. ▶ Zur Publikation Krebserkrankungen in Österreich 2024 Die Broschüre stellt die Entwicklung von 23 ausgewählten Krebsarten
auf Basis der aktuellen Maßzahlen zu Inzidenz, Prävalenz, Überleben und Mortalität dar. Mit ihr trägt Statistik Austria dazu bei, das Krebsgeschehen in Österreich transparent zu machen und eine evidenzbasierte Grundlage für Forschung, Prävention und gesundheitspolitische Maßnahmen zu liefern. Die Zahlen und Analysen des Österreichischen Nationalen Krebs- registers sind ein wichtiger Beitrag für die internationale Krebsforschung. ▶ Zur Publikation PIAAC Grundkompetenzen
von Erwachsenen 2022/23 Nationaler Ergebnisbericht – Band 1 Über welche grundlegenden Kompetenzen verfügen Erwachsene, um
an Gesellschaft und Demokratie sowie am Arbeitsmarkt zu partizipieren? Wie sind diese Kompetenzen innerhalb verschiedener Bevölkerungs- gruppen verteilt? Diese Fragen versucht das von der OECD initiierte Programm PIAAC (Programme for the International Assessment of Adult Competencies) vor dem Hintergrund der Herausforderungen moderner Gesellschaften zu beantworten. ▶ Zur Publikation

23 STATjournal 3 – 2024 Ein Blick auf die Gemeinde Breitenwang 32,4 Personen waren am Stichtag 31.10.2022 durchschnittlich in einer Arbeitsstätte in Breitenwang selbständig oder unselb­ ständig tätig. In keiner anderen Gemeinde war dieser Wert so hoch. Im Österreichschnitt wurden 5,9 Beschäftigte je Arbeitsstätte gezählt. Interesse geweckt? ▶ Ein Blick auf die Gemeinde im Web Tabelle 1 Arbeitsstätten nach Beschäftigten­größengruppe in Gemeinde, Bezirk und Bundesland Größengruppe Breitenwang Reutte Tirol 1 Beschäftigte:r 53 1 859 42 935 2– 4 Beschäftigte 22 718 15 500 5 – 9 Beschäftigte 5 303 6 916 10 –19 Beschäftigte 5 155 3 820 20 – 49 Beschäftigte 2 93 2 323 50 –99 Beschäftigte 2 25 645 100 – 249 Beschäftigte 1 10 265 250 – 499 Beschäftigte

1 70 500 – 999 Beschäftigte 1 2 20 1 000 u. mehr Beschäftigte 1 1 18 Q: STATISTIK AUSTRIA, Arbeitsstättenzählung. – Stichtag 31.10.2021. – Unselbständig und selbständig Beschäftigte. Grafik Entwicklung der Beschäftigtenzahl in Gemeinde, Bezirk und Bundesland, 2011 = 100 95 100 105 110 115 120 125 130 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 Breitenwang Reu e Tirol Q: STATISTIK AUSTRIA, Arbeitsstättenzählung. – ­Beschäftigte in den Arbeitsstätten der Gemeinde. – Stichtag jeweils 31. Oktober. Bevölkerung: 1 453  per 01.01.2024 Tabelle 2 Einpendler:innen nach Breitenwang Top 10 Herkunftsgemeinden Wohngemeinde Einpendler:innen Reutte 876 Lechaschau 207 Pflach 173 Weißenbach / Lech 141 Höfen 109 Wängle 90 Ehrwald 89 Vils 68 Heiterwang 58 Ehenbichl 57 Q: STATISTIK AUSTRIA, Abgestimmte ­Erwerbsstatisitk. – Stichtag 31.10.2022.

24STATjournal 3 – 2024 1 Warum sind Karten wichtig? Ziel der kartographischen Visualisierung ist es, räumliche Zusammenhänge oder Dispa- ritäten erkennbar zu machen. In der amtlichen Statistik werden Karten seit über 100 Jahren zur Publikation von Daten eingesetzt. Dabei werden komplexe Sachverhalte für ein breites Publikum visuell aufbereitet. Alle Sachdaten mit Raumbezug können visu- alisiert werden. Je größer die räumliche Diffe- renzierung der Daten ist, desto höher ist natur- gemäß die Aussagekraft. Sinnvoll ist bei einer österreichweiten Karte eine Darstellung ab einer Regionali sierung mit NUTS-3-Regionen – dabei wird Österreich in 35 Gebiete unterteilt. Je tiefer die regionale Gliederung, desto besser kommen die räumlichen Unterschiede zum Ausdruck. Faszinierend sind Karten für uns persönlich auch deshalb, weil in ihnen Objektivität und Kreativität aufeinandertreffen. In einer Karte werden geographische bzw. statistische Fakten dargestellt, in der konkreten Ausformung lässt sie aber durchaus Gestaltungsspielraum, den man als Kartograph:in nutzen kann. Wissenschaft und Kunst sind somit kein Widerspruch, sondern zwei Seiten einer Medaille. 2 Woran erkennt man eine gute Karte? Daran, dass sie leicht lesbar und intuitiv ver- ständlich ist. Dabei spielen Klarheit und Lesbarkeit eine zentrale Rolle. Die Informationen sollen auf den ersten Blick erfasst und vermittelt werden. Auch ist es wichtig, dass eine Karte, neben dem Kartenbild selbst, zumindest drei Informati- onen enthält: welches Gebiet wird dargestellt, zu welchem Zeitpunkt wurden die dargestellten Daten erhoben und welches Thema wird in der Karte behandelt. Kartograph:innen sprechen bei diesen Informationen von Orts-, Zeit- und Sachbezug der Karte. 5 Fragen an … Gernot Katzlberger · Maria Wurster |
Kartographie bei Statistik Austria Gernot Katzlberger und Maria Wurster sind ausge- bildete Kartograph:innen und bei Statistik Austria im Bereich Geoinformation tätig. In ihr Aufgaben - gebiet fällt unter anderem, statistische Ergebnisse kartographisch darzustellen. In diesem Interview geben sie eine Einführung in ihre Arbeitswelt und die Bedeutung von Karten. Karten helfen visuell komplexe Sachverhalte so zu ordnen, dass sie einem breiten Publikum in über­ sichtlicher Form begreifbar gemacht werden können.

25 5 Fragen an … Gernot Katzlberger · Maria Wurster | Kartographie bei Statistik Austria STATjournal 3 – 2024 3 Welche Kartenarten werden bei
Statistik Austria verwendet? Bei Statistik Austria kommen sowohl statische als auch interaktive Karten zum Einsatz. Statische Karten sind Zustandsdarstellungen zu einem bestimmten Zeitpunkt und werden in den verschiedenen Publikationen von Statistik Austria veröffentlicht. Abhängig von der Publikation gibt es unterschiedliche Anforderungen an die karto- graphische Bearbeitung. Dies können die Größe, das Format und spezielle Anforderungen wie Farben, Beschriftung oder Quellenangaben sein. Als zusätzliches kartographisches Angebot werden interaktive Karten im STATatlas zu unter- schiedlichen Themenbereichen auf der Webseite angeboten. Interaktive Karten bieten den Vor- teil, dass sie eine dynamische und benutzungs- orientierte Erfahrung ermöglichen. Nutzer:innen können gezielt hineinzoomen, Details einsehen und bestimmte Informationen abrufen, die für sie relevant sind. Bei unseren Nutzer:innen sind etwa der Vornamenatlas und der Schulatlas besonders beliebt. Es war uns ein Anliegen, der breiten Öffentlichkeit detaillierte Daten nieder- schwellig anzubieten. Wir freuen uns sehr, dass uns das mit dem STATatlas gelungen ist und unsere interaktiven Karten bei der Bevölkerung so gut ankommen. 4 Welche Richtlinien gibt es? Hauptsächlich werden von Statistik Austria thematische Karten produziert. Abhängig von den Datengrundlagen (quantitative und qualitative Daten) sind verschiedene Darstellungsformen möglich. Das können flächenhafte Darstellungen (z. B. die Bevölkerungsdichte), Darstellung über Kreisgrößen (z. B. die Einwohner:innenzahl), Diakartogramme (Karten, die statistische Werte grafisch ausweisen, z. B. Wohnungen nach Wohn- sitzmeldung) aber auch kombinierte Varianten davon sein. Bei der Gestaltung müssen auch noch die Farbgebung, Beschriftung oder Klassen bildung berücksichtigt werden. Zusätzlich wird die Thematik von einer Basis- karte, also der Hintergrundkarte, unterstützt. Diese hat unter anderem die Funktion, die thema- tische Information in einen bekannten räumlichen Kontext – Gewässer, Grenzen, Gelände und so weiter – zu stellen. Interaktive Karten ermöglichen eine dynamische und be nutzungsorien­ tierte Erfahrung. Diakartogramm | Q: STATISTIK AUSTRIA, Gebäude- und Wohnungszählung 2021. Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg 0 100 50 km Wien 1 074 967 250 000 750 000 1 926 960 500 000 1 000 000 Anzahl der Personen mit Hauptwohnsitz Anzahl der Wohnungen Anzahl und Anteil der Wohnungen nach Wohnsitzangabe und Bundesland 2021 Anteil der Wohnungen mit mindestens einer Hauptwohnsitzmeldung Anteil der Wohnungen mit ausschließlich Nebenwohnsitzmeldungen Anteil der Wohnungen ohne Wohnsitzmeldung