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Krebserkrankungen in Österreich 2024  –  Krebserkrankungen in Österreich 14 Altersverteilung und altersspezifische Inzidenz bzw. Mortalität Alle Malignome (C00–C96, ohne C44), Jahresdurchschnitt 2020–2022 Q: STATISTIK AUSTRIA, Österreichisches Krebsregister (Stand 09.01.2024) und Todesursachenstatistik. – Alle Erkrankungsälle eines Geschlechts = 100 %. – Altersstandardisierte Raten: jeweils bezogen auf 100 000 Männer/Frauen. Lesebeispiel (Inzidenz): Die Altersverteilung in Prozent zeigt die relative Häufigkeit je Altersgruppe. Die meisten in den Jahren ­2020–2022 erkrankten Männer sind zwischen 65 und 74 Jahre alt (31 %). Um das Erkrankungsrisiko je Altersgruppe zu beurteilen, wird ein Bezug zur Bevölkerung hergestellt. Das Erkrankungsrisiko ist in der Gruppe der 75 bis 84-jährigen Männer am höchsten (2 313 von 100 000 Männern dieser Altersgruppe). 0 500 1 000 1 500 2 000 2 500 3 000 0 10 20 30 40 50 60 0–14 15–24 25–34 35–44 45–54 55–64 65–74 75–84 85+

Altersverteilung in Prozent Altersspezifische Inzidenz Altersspezifische Mortalität 0 500 1 000 1 500 2 000 2 500 3 000 0 10 20 30 40 50 60 0–14 15–24 25–34 35–44 45–54 55–64 65–74 75–84 85+

Altersverteilung in Prozent Männer Frauen Männer Frauen Altersspezifische Inzidenz (je 100 000) Altersverteilung (%) Altersspezifische Mortalität (je 100 000) Altersverteilung (%) Männer Frauen Männer Frauen Inzidenz Mortalität Geschlechterverteilung Alle Malignome (C00–C96, ohne C44), Jahresdurchschnitt 2020–2022 Q: STATISTIK AUSTRIA, Österreichisches Krebsregister (Stand 09.01.2024) und Todesursachenstatistik. – Alle Erkrankungsfälle/­ Sterbefälle = 100 %. Männer Frauen 54,0 46,0 Inzidenz Mortalität 54,1 45,9

Krebserkrankungen in Österreich 2024 – Krebserkrankungen in Österreich 15 Häufigste Krebslokalisationen Bei der Hälfte aller Erkrankten wurde ein Darm-, Lungen-, Brust- oder Prostatakrebs diagnosti - ziert, und zwar 4 467 bösartige Tumore des Dick - darms bzw. Enddarms, 5 203 Tumore der Lunge, 6 096 bösartige Tumore der Brust bei Frauen und 7 000 bösartige Tumore der Prostata bei Män - nern. Die häufigste Krebserkrankung bei Män - nern ist seit 1994 Prostatakrebs, im Jahr 2022 mit 7 000 Fällen (bzw. 165,3 pro 100 000 Männer). Nach einem Rückgang gab es in den vergange - nen Jahren wieder einen Anstieg an neu diag - nostizierten Prostatakrebsfällen. Lungenkrebs, vom Prostatakrebs an die zweite Stelle der häu - figsten Krebsleiden verdrängt, zeigt einen nach Geschlechtern stark unterschiedlichen Verlauf: Während das Erkrankungsrisiko der Männer seit Jahren stark sank (die Zahl der Neudiagnosen blieb etwa gleich), stieg das der Frauen stetig an. Bei den Frauen ist Brustkrebs seit jeher die häu - figste Krebslokalisation, mit 6 096 Fällen im Jahr 2022 (bzw. 122,4 pro 100 000 Frauen). Die alters - standardisierten Raten der Neuerkrankungen an Brustkrebs und an Eierstockkrebs gingen in den letzten zehn Jahren zurück. Die bösartigen Neu - bildungen des Magens sanken ebenfalls konti - nuierlich, und zwar sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Auch die Anzahl der bösarti- gen Neubildungen des Dickdarms verringerte sich im Zeitverlauf bei beiden Geschlechtern. Bei an - deren Krebsarten blieb die Zahl der Neuerkran - kungen weitgehend unverändert. Die häufigsten Tumorlokalisationen nach Geschlecht
2022 Q: STATISTIK AUSTRIA, Österreichisches Krebsregister (Stand 09.01.2024) und Todesursachenstatistik. – Zugrunde liegende Zahlen siehe Tabelle auf Seite 17. Prostata 29,1 Lunge 12,2Darm 10,1 Brust 29,5 Lunge 11,1Darm 9,8 24 081 Männer = 100 % 20 683 Frauen = 100 %

Blutbildendes System Bauchspeicheldrüse Melanom Kopf, Hals Harnblase Niere Andere Tumore

8,0 4,3 4,1 3,8 3,7

Blutbildendes System Gebärmu�erkörper Bauchspeicheldrüse Melanom Eierstock Schilddrüse Andere Tumore

7,3 5,0 4,5 4,1 3,5 3,0 Sons�ge Tumore 49,6 Sons�ge Tumore 48,8 20,8 22,2 Sons�ge Tumore Sons�ge Tumore 4,1 Männer Frauen Krebserkrankungen in Österreich 2024  –  Krebserkrankungen in Österreich 16 Die häufigsten Tumorlokalisationen in Absolutzahlen 2022 Q: STATISTIK AUSTRIA, Österreichisches Krebsregister (Stand 09.01.2024) und Todesursachenstatistik. – Zugrunde liegende Zahlen siehe Tabelle auf Seite 17. 0 1 000 2 000 3 000 4 000 5 000 6 000 7 000 8 000 Kopf, Hals (C00–C14) Speiseröhre (C15) Magen (C16) Darm (C18–C21) Leber (C22) Bauchspeicheldrüse (C25) Kehlkopf (C32) Lunge (C33–C34) Haut (C43) Brust (C50) Gebärmutterhals (C53) Eierstock (C56) Gebärmutterkörper (C54) Prostata (C61) Hoden (C62) Niere (C64) Harnblase (C67) Gehirn (C70–C72) Schilddrüse (C73) Hodgkin-Lymphom (C81) Non-Hodgkin-Lymphom (C82–C86, C96) Plasmozytom, Myelom (C90) Leukämie (C91–C95) Andere Tumore Männer Frauen

Krebserkrankungen in Österreich 2024 – Krebserkrankungen in Österreich 17 Krebsinzidenz nach Bundesländern Das Risiko einer Krebserkrankung steigt mit dem Alter der Personen in einer Region. Daher werden für einen regionalen Vergleich die Effekte unter - schiedlicher Bevölkerungsstrukturen ausgeschal- tet. Dazu werden altersstandardisierte Raten be - nutzt. Tirol wies im Jahresdurchschnitt 2020–2022 die höchste altersstandardisierte Rate auf (551,4 Neu erkrankungen auf 100 000 Männer und Frauen), gefolgt von Kärnten und der Steiermark. Die geringsten altersstandardisierten Inzidenz- raten wurden in Wien und Salzburg verzeichnet (413,3 und 381,7 Neuerkrankungen pro 100 000 Männer und Frauen). Bei der Interpretation re - gionaler Daten sind auch regionale Screening - programme sowie die regionale Datenqualität zu berücksichtigen. Bei der häufigsten Krebsneuerkrankung der Män - ner, dem Prostatakrebs, waren im Jahresdurch - schnitt 2020–2022 die Bundesländer Tirol und Kärnten (200,0 bzw. 188,5 Neuerkrankungen auf 100 000 Männer) am stärksten betroffen. Die we - nigsten Neuerkrankungen wurden in Salzburg und in Wien (142,5 und 100,0 Neuerkrankungen auf 100 000 Männer) verzeichnet. Beim Brust - krebs, der häufigsten Krebsneuerkrankung der Frauen, führen Tirol, Steiermark und Vorarlberg die Statistik an (138,3 , 133,3 bzw. 132,5 Neu - erkrankungen auf 100 000 Frauen), in Salzburg und in Wien wurden die wenigsten Neuerkran - kungen gemeldet (109,9 bzw. 97,7 Neuerkrankun- gen auf 100 000 Frauen). Die häufigsten Tumorlokalisationen nach Geschlecht in Absolutzahlen
2022 Tumorlokalisation Männer und Frauen Männer Frauen Kopf, Hals (C00–C14) 1 360 989 371 Speiseröhre (C15) 461 362 99 Magen (C16) 1 173 729 444 Darm (C18–C21) 4 467 2 439 2 028 Leber (C22) 1 007 709 298 Bauchspeicheldrüse (C25) 1 970 1 037 933 Kehlkopf (C32) 326 270 56 Lunge (C33–C34) 5 203 2 901 2 302 Haut (C43) 1 845 996 849 Brust (C50) 6 161 65 6 096 Gebärmutterhals (C53) 439 . 439 Gebärmutterkörper (C54) 1 034 . 1 034 Eierstock (C56) 718 . 718 Prostata (C61) 7 000 7 000 . Hoden (C62) 425 425 . Niere (C64) 1 314 881 433 Harnblase (C67) 1 247 911 336 Gehirn (C70–C72) 770 428 342 Schilddrüse (C73) 906 278 628 Hodgkin-Lymphom (C81) 203 121 82 Non-Hodgkin-Lymphom (C82–C86, C96) 1 394 771 623 Plasmozytom, Myelom (C90) 556 300 256 Leukämie (C91–C95) 1 264 723 541 Andere Tumore 3 521 1 746 1 775 Q: STATISTIK AUSTRIA, Österreichisches Krebsregister (Stand 09.01.2024) und Todesursachenstatistik. Krebserkrankungen in Österreich 2024 – Krebserkrankungen in Österreich 18 Bundesländervergleich
Alle Malignome (C00–C96, ohne C44), Jahresdurchschnitt 2020–2022 Q: STATISTIK AUSTRIA, Österreichisches Krebsregister (Stand 09.01.2024) und Todesursachenstatistik. – Europäische Standard- bevölkerung 2013. – Altersstandardisierte Raten: jeweils bezogen auf 100 000 Männer/Frauen. 0 200 400 600 800 Bgld. Ktn. NÖ OÖ Sbg. Stmk. T Vbg. W

Männer Frauen 0 200 400 600 800 Bgld. Ktn. NÖ OÖ Sbg. Stmk. T Vbg. W

Ö 284,9 Ö 182,0 Ö 572,6 Ö 408,1 Inzidenz Mortalität Krebsinzidenz nach Tumorstadium bei Diagnose Das Tumorstadium bei der Diagnose ist ein wich - tiges Kriterium für die Prognose einer Krebs - erkrankung und wird daher nach Möglichkeit bei allen Krebserkrankungen aufgezeichnet. Die Ergebnisse zum Tumorstadium bilden die Situ - ation bei Diagnosestellung ab. Im Jahresdurch - schnitt 2020–2022 gab es 44 357 Neuerkrankun - gen. Davon wurde etwa ein Drittel aller Tumore diagnostiziert, solange der Tumor noch auf das Organ beschränkt war (lokalisiertes Tumorsta - dium: 33,9 %). Etwas mehr als ein Fünftel der Dia - gnosen wurde erst gestellt, als der Tumor bereits die Organgrenzen durchbrochen hatte (regio - näre Lymphknotenmetastasen, regionalisiertes Tumorstadium: 20,3 %). Bei weiteren 11,9 % der neu diagnostizierten Fälle wurden bereits Fern- Metastasen entdeckt (disseminiertes Tumorsta - dium). Systemische Erkrankungen, d. h. bösartige Neubildungen der lymphatischen und blutbilden- den Organe, sind keinem dieser Prognosesta - dien zuordenbar und machten 7,1 % aller Tumore 2020–2022 aus. 26,7 % der Tumore konnten kei - nem Erkrankungsstadium zugeordnet werden, da entweder die Angaben auf der Krebsmeldung mangelhaft waren (17,4 %) bzw. bei DCO-Fällen keine Information über das Erkrankungsstadium vorlag (9,3 %). Krebserkrankungen in Österreich 2024 – Krebserkrankungen in Österreich 19 Tumorstadium
Alle Malignome (C00–C96, ohne C44), Jahresdurchschnitt 2020–2022 Q: STATISTIK AUSTRIA, Österreichisches Krebsregister (Stand 09.01.2024) und Todesursachenstatistik. Lokalisiert Regionalisiert Disseminiert Systemerkrankung Unbekannt DCO-Fall Männer Lokalisiert Regionalisiert Disseminiert Systemerkrankung Unbekannt DCO-Fall Frauen 9,0 33,1 19,711,9 7,5 18,9 9,7 34,9 20,9 11,9 6,7 15,8 Krebsinzidenz nach Morphologie Krebs kann von verschiedenen Gewebetypen ausgehen. Neben dem Erkrankungsstadium sind auch der histologische Zelltyp sowie das Ver - halten des Tumors Faktoren, welche die Über - lebensprognose entscheidend beeinflussen. Die Einteilung der Morphologiegruppen erfolgte entsprechend den Vorgaben der IARC in deren Standardpublikation „ Cancer Incidence in Five Continents, Vol IX “ sowie unter Beratung medi - zinwissenschaftlicher Fachkollegen. Bei der Dar - stellung der Verteilung der Morphologien sind die sogenannten DCO-Fälle (Death-Certificate-Only) nicht enthalten, also Sterbefälle an Krebs laut To- desursachenstatistik, die jedoch zuvor nicht dem Krebsregister gemeldet worden waren und zu denen auch im Nachhinein keine Informationen zum histologischen Typ der Krebserkrankung re - cherchiert werden konnten. Den weitaus größten Teil aller in Österreich dia - gnostizierten Neuerkrankungen (C00–C96, ohne C44) machten im Jahresdurchschnitt 2020–2022 mit 77,7 % Karzinome aus, also Tumore, die vom Epithel ausgehen. Davon sind 49,5 % vom Drüsen- gewebe ausgehende Adenokarzinome. Bei wei - teren 10,7 % handelt es sich um Plattenepithel - karzinome. Zu den selteneren Krebsarten zählen u. a. bösartige Neubildungen des lymphatischen und des blutbildenden Systems (7,9 %) sowie die vom Stützgewebe, dem Mesoderm, ausgehenden Sarkome (1,0 %). Morphologie der Krebsneuerkrankungen
Alle Malignome (C00–C96, ohne C44), Jahresdurchschnitt 2020–2022 Morphologie, ohne DCO -Fälle Männer Frauen absolut in % absolut in % Insgesamt 22 119 100,0 18 783 100,0 Karzinome 17 017 76,9 14 748 78,5 Plattenepithelkarzinome 2 059 12,1* 1 326 9,0* Adenokarzinome 11 203 65,8* 4 524 30,7* Karzinome m. n. A. 3 143 18,5* 7 964 54,0* Karzinome o. n. A. 612 3,6* 934 6,3* Sarkome 206 0,9 215 1,1 Neoplasien des lymphatischen und
des blutbildenden Systems 1 818 8,2 1 399 7,4 Bösartige Neubildungen m. n. A. 2 090 9,4 1 486 7,9 Bösartige Neubildungen o. n. A. 987 4,5 935 5,0 Q: STATISTIK AUSTRIA, Österreichisches Krebsregister (Stand 09.01.2024) und Todesursachenstatistik. – *) Diese Werte beziehen sich auf die jeweils übergeordnete Gruppe. Krebserkrankungen in Österreich 2024 – Krebserkrankungen in Österreich 20 Krebsprävalenz Die Prävalenz von Krebserkrankungen ist neben der Entwicklung der Krebsinzidenz und Krebs - mortalität von besonderem Interesse, um ein umfassendes Bild von Krebserkrankungen in Österreich erstellen zu können. Angaben über die Krebsprävalenz dienen als Grundlage für ge - sundheitspolitische Planungsmaßnahmen und sind elementar für eine bedarfsgerechte Planung von Umfang und Art der Ressourcen sowie für die medizinische Versorgung und Betreuung der Patient:innen. Aber die Frage: „Wie viele Krebs - kranke gibt es in Österreich?“ ist nicht nur von ge- sundheitspolitischem, sondern auch von großem individuellem Interesse für viele Menschen. Die aktuell verfügbaren Ergebnisse umfassen die Berichtsjahre 1983 bis 2022, d. h. jene Perso - nen, deren Diagnose innerhalb dieses Zeitraums gestellt wurde und die zum Referenzzeitpunkt 31.12.2022 noch am Leben waren. Daraus ergibt sich für die Berechnung der Krebsprävalenz eine Follow-up-Periode von 39 Jahren. Insgesamt sind im österreichischen Krebsregister für den Zeit - raum 1983 bis 2022  1 486 244 Krebsneuerkran - kungen (d. h. maligne invasive Fälle inkl. DCO- Fälle, ohne nicht-melanotischen Hautkrebs) bei 1 369 073 Personen dokumentiert worden. Die Differenz zwischen der Anzahl an Diagnosen und Personen ergibt sich aus den Mehrfachtumoren. Von diesen Personen lebten zum Jahresende 2022 in Österreich 402 805 Personen mit Krebs, davon 193 383 Männer und 209 422 Frauen. Das heißt, 44,2 von 1 000 Österreicher:innen hatten eine vorangegangene Krebsdiagnose und waren zum Stichtag 31.12.2022 am Leben. Diese 402 805 Personen hatten insgesamt 434 947 Tumore. Im langfristigen Trend zeigt sich eine stetige Zu - nahme in der Prävalenz sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Vor zehn Jahren lebten in Österreich 318 898 Personen mit einer Krebsdiag- nose (151 412 Männer und 167 486 Frauen). Das bedeutet einen Anstieg in der Prävalenz um ins - gesamt 26,3 % (Männer: +27,7 %, Frauen: +25,0 %). Dieser erhebliche Anstieg ist bedingt durch das Zusammenwirken von demographischer Alte - rung, generell steigender Lebenserwartung und verbesserten Überlebensaussichten erkrankter Personen. Bei Frauen folgten nach Brustkrebs als häufigster Lokalisation (89 188 Frauen) mit großem Abstand Darmkrebs (20 926) und Gebär- mutterkörperkrebs (14 623). Für die mit Krebs lebenden Männer war die häufigste Lokalisation die Prostata mit 78 150 Fällen, ebenfalls mit Ab - stand gefolgt vom Darm (24 295) und der Haut (Melanom) (12 568). Von Krebs betroffene Frauen überleben ihre Krebsdiagnose im Durchschnitt länger als an Krebs erkrankte Männer. Hauptursa- che dafür ist der am häufigsten diagnostizierte Brustkrebs, der eine günstige Überlebensprogno- se aufweist. Für 21,9 % der 193 383 am Jahresende 2022 mit einer Krebsdiagnose lebenden Männer und für 18,1 % der 209 422 Frauen lag die Diagnose we - niger als drei Jahre zurück (42 419 Männer und 37 896 Frauen). Krebserkrankungen in Österreich 2024 – Krebserkrankungen in Österreich 21 Krebsprävalenz
nach ausgewählten Lokalisationen und Geschlecht, am 31.12.2022 Q: STATISTIK AUSTRIA, Österreichisches Krebsregister (Stand 09.01.2024) und Todesursachenstatistik. – Zugrunde liegende Zahlen siehe Tabelle auf Seite 22. 0 20 000 40 000 60 000 80 000 100 000 Kopf, Hals (C00–C14) Speiseröhre (C15) Magen (C16) Dickdarm, Enddarm (C18–C21) Leber (C22) Bauchspeicheldrüse (C25) Lunge (C33–C34) Melanom (C43) Brust (C50) Gebärmutterhals (C53) Eierstock (C56) Prostata (C61) Hoden (C62) Niere (C64) Harnblase (C67) Gehirn, Zentralnervensystem (C70–C72) Schilddrüse (C73) Hodgkin-Lymphom (C81) Non-Hodgkin-Lymphom (C82–C86, C96) Plasmozytom, Myelom (C90) Leukämie (C91–C95) Männer Frauen Gebärmutterkörper (C54) Krebsprävalenz Alle Malignome (C00–C96, ohne C44) am 31.12.2022,
Anzahl der Tumore nach Geschlecht und Zeit seit Diagnose in Jahren Q: STATISTIK AUSTRIA, Österreichisches Krebsregister (Stand 09.01.2024) und Todesursachenstatistik. Männer Frauen 21,9 11,7 22,0 44,4 18,1 9,8 20,8 51,3 0 bis unter 3 3 bis unter 5 5 bis unter 10 10 und mehr 0 bis unter 3 3 bis unter 5 5 bis unter 10 10 und mehr Männer 100 % = 193 383 Frauen 100 % = 209 422 Krebserkrankungen in Österreich 2024  –  Krebserkrankungen in Österreich 22 Krebsprävalenz am 31.12.2022, nach ausgewählten Krebslokalisationen und Geschlecht Lokalisation (ICD-10)1 Männer und Frauen Männer Frauen Kopf, Hals (C00–C14) 9 758 6646 3112 Speiseröhre (C15) 1 466 1151 315 Magen (C16) 7 388 4190 3198 Dickdarm, Enddarm (C18–C21) 45 221 24295 20926 Leber (C22) 2 198 1556 642 Bauchspeicheldrüse (C25) 3 388 1712 1676 Luftröhre, Bronchien, Lunge (C33–C34) 3 040 2560 480 Lunge (C33–C34) 16 788 8778 8010 Haut (C43) 26 191 12568 13623 Brust (C50) 89 930 742 89188 Gebärmutterhals (C53) 9 022 . 9022 Gebärmutterkörper (C54) 14 632 . 14632 Eierstock (C56) 7 197 . 7197 Prostata (C61) 78 150 78150 . Hoden (C62) 11 312 11312 . Niere (C64) 17 276 10750 6526 Harnblase (C67) 14 772 10884 3888 Gehirn, Zentralnervensystem (C70–C72) 4 706 2357 2349 Schilddrüse (C73) 17 830 4701 13129 Hodgkin-Lymphom (C81) 4 256 2224 2032 Non-Hodgkin-Lymphom (C82–C86, C96) 14 773 7792 6981 Plasmozytom, Myelom (C90) 3 008 1639 1369 Leukämie (C91–C95) 10 340 5984 4356 Q: STATISTIK AUSTRIA, Österreichisches Krebsregister (Stand 09.01.2024) und Todesursachenstatistik