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Brehms Tierleben, Band 4: Die Vögel I — Baumvögel

PDF document823 original pagesPublished 1891
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Paperling (Agelaeus oryzivorus). ½ natürl. Größe. sel begriffen; das Paar hat keinen festen Standort mehr und streift im Lande auf und nieder. Jetzt beginnen die Verwüstungen. Die Vögel fliegen von Feld zu Feld, fallen in ungeheueren Schwärmen ein, fressen die noch milchigen Körner des Getreides ebenso gern wie die bereits gereiften und fügen wegen ihrer ungeheuern Menge den Landleuten wirklich erheblichen Schaden zu. Jedes Gewehr wird jetzt gegen sie in Bereitschaft gesetzt; Tausende und Hunderttausende werden erlegt, jedoch vergeblich; denn die Verwüstungen währen demungeachtet fort. Man vertreibt die Vögel höchstens von einem Felde, um sie in das andere zu jagen. Sobald sie ihr Werk im Norden vollendet haben, fallen sie in die südlichen Pflanzungen ein. So treiben sie sich wochenlang umher, bei Tage in den Feldern hausend, nachts Rohrbestände zum Schlafen erwählend. Dann wandern sie allmählich weiter nach Süden hinab.

Paperling. Kuhvogel.

Im Käsige geht der Paperling ohne weiteres an das Futter, ist bald ebenso lustig und guter Dinge wie im Freien, klettert, turnt, singt nach Behagen, dauert aber nur dann einige Jahre aus, wenn man ihn knapp hält. Ein dick kegelförmiger und kurzer, aber sehr spitziger, auf dem Firste fast gerader Schnabel mit stark eingebogenem Schneidenrande, feine, dünnzehige, mit wenig gebogenen Krallen bewehrte Füße, ziemlich lange und spitzige Flügel, in denen die drei ersten Federn gleich lang sind, mittellanger, gerade abgestutzter Schwanz, dessen einzelne Federn gegen die Spitze hin sich etwas verbreitern, und weiches Gefieder kennzeichnen die Untergattung der Kuhstärlinge (Molothrus).

Die bekannteste Art dieser Gruppe ist der berühmte oder berüchtigte Kuhvogel (Agelaeus pecoris, Molothrus, Emberiza, Fringilla, Molobrus, Icterus und Psarocolius pecoris). Kopf und Hals sind rußbraun; das ganze übrige Gefieder ist bräunlichschwarz, auf der Brust bläulich, auf dem Rücken grün und blau glänzend; der Augenring ist dunkelbraun; der Schnabel und die Füße sind bräunlichschwarz. Die Länge beträgt 19, die Breite 30, die Fittichlänge 11, die Schwanzlänge 8 cm. Das Weibchen ist etwas kleiner und ziemlich gleichmäßig rußbraun, auf der Unterseite etwas lichter als auf der oberen. Der Kuhvogel ist ebenfalls über den größten Teil Nordamerikas verbreitet und wenigstens in einzelnen Gegenden sehr häufig. Auch er lebt hauptsächlich auf sumpfigen Strecken, gern aber nebenbei auf Weiden, zwischen Rindern und Pferden. Seine Schlafplätze wählt er sich im Gebüsche oder im Röhricht an Flußufern. Im Norden der Vereinigten Staaten erscheint er Ende März oder Anfang April in kleinen Flügen. Zu Ende des September verläßt er das Land wieder, gewöhnlich in Gesellschaft mit anderen Vögeln. Seine Nahrung ist wesentlich dieselbe, welche seine Verwandten verzehren. Unseren Staren ähnelt er darin, daß auch er oft von dem Rücken des Viehes die Schmarotzer abliest, die sich dort festgesetzt haben. Dies alles würde nach dem Vorhergegangenen besondere Erwähnung kaum nötig erscheinen lassen, zeichnete sich der Kuhvogel nicht anderweitig wesentlich aus. Er und alle übrigen Genossen seiner Untergattung brüten nicht selbst, sondern vertrauen ihre Eier fremder Pflege an, mißachten auch, wie unser Kuckuck, Schranken der Ehe und leben in Vielehigkeit. Während der Fortpflanzungszeit sieht man den Kuhvogel ebensogut in Gesellschaften wie sonst in geraden und ungeraden Zahlen bei einander, bei dem einen Fluge mehr Weibchen, bei dem anderen mehr Männchen. „Trennt sich ein Weibchen von der Gesellschaft“, sagt Potter, „so wird sein Weggang kaum oder nicht berücksichtigt. Kein artiger Gefährte begleitet es oder verrät Kummer über seine Abwesenheit, kein zärtlicher oder liebevoller Ton begrüßt es bei seiner Rückkehr. In der That sind solche Ausdrücke der Zärtlichkeit oder wechselseitigen Zuneigung bei dem Kuhvogel durchaus überflüssig; die größte Ungebundenheit ist die Regel: jeder thut, was er will. Beobachtet man eine Anzahl dieser Vögel während der Brutzeit, so kann man sehen, wie das Weibchen seine Gefährten verläßt, unruhig umherfliegt und schließlich an einem geeigneten Orte, von wo aus es das Thun und Treiben der anderen Vögel wahrnehmen kann, geraume Zeit verweilt. Als ich einmal ein Weibchen in dieser Weise suchen sah, beschloß ich, womöglich das Ergebnis zu erfahren, stieg zu Pferde und ritt ihm langsam nach. Ich verlor es zuweilen aus dem Gesichte, bekam es jedoch immer bald wieder zu sehen. Es flog in jedes dichte Gebüsch, durchspähte mit der größten Sorgfalt alle Stellen, wo die kleineren Vögel gewöhnlich bauen, schoß zuletzt pfeilschnell in ein dichtes Gebüsch von Erlen und Dornsträuchern, verweilte hier 5—6 Minuten und kehrte dann zu seiner Gesellschaft auf dem Felde zurück. Im Dickichte fand ich das

Nest eines Erdwaldsängers oder Gelbkehlchens (Geothlypis trichas) und in ihm ein Ei des 24*

Kuhvogels neben einem anderen des rechtmäßigen Besitzers. Als der Kuhvogel längs der einen Seite der Landzunge dahinflog, begab er sich in das lichte Laubwerk einer kleinen Ceder und kehrte zu wiederholten Malen zurück, ehe er es über sich vermochte, den Ort zu verlassen. Bei genauerer Untersuchung fand ich einen Ammerfinken auf dem Neste sitzen: in dieses würde der Kuhvogel sich eingestohlen haben, wäre der Besitzer abwesend gewesen. Es scheint mir ziemlich sicher zu sein, daß der Schmarotzer mit Gewalt in ein Nest anderer Vögel eindringt und sie aus ihrem rechtmäßigen Besitze vertreibt. Im Notfalle vollendet

Kuhvogel (Agelaeus pecoxis). ½ natürl. Größe.

er aber auch auf Schleichwegen, was er nicht durch Gewalt erlangen kann. Jenes Gelbkehlchen kehrte, als ich mich noch in der Nähe der angegebenen Stelle befand, zurück und flog pfeilschnell in sein Nest, verließ es aber sogleich wieder, verschwand und kam wenige Minuten später in Gesellschaft des Männchens zurück. Beide zwitscherten mit großer Lebhaftigkeit und Unruhe eine halbe Stunde lang als wollten sie die erlittene Beleidigung besprechen.“ Das Ei ist, wie bei dem Kuckuck, kleiner, als man, nach der Größe des Vogels schließend, vermuten möchte, etwa 25 mmtlang, 16 mm dick, und auf blaßgrauem Grunde, am dichtesten gegen das dickere Ende hin, mit umberbraunen Flecken und kurzen Strichen bezeichnet. Nach Audubon legt der Kuhvogel niemals mehr als ein Ei in ein Nest, zweifelsohne ihrer

aber mehrere im Verlaufe der Brutzeit. Nach einer Bebrütung von ungefähr 14 Tagen schlüpft der junge Vogel aus, und nunmehr benehmen sich Pflegeeltern und Pflegekind genau ebenso, wie es später beim Kuckuck geschildert werden wird. Wilson erzählt folgende allerliebste Geschichte. „Im Monate Juni hob ich einen jungen Kuhvogel aus dem Neste seiner Pflegeeltern, nahm ihn mit mir nach Hause und steckte ihn mit einem Rotvogel in einen Käfig zusammen. Der Kardinal betrachtete den neuen Ankömmling einige Minuten lang mit reger Neugierde, bis dieser kläglich nach Futter schrie. Von diesem Augenblicke an nahm sich der Rotvogel seiner an und fütterte ihn mit aller Emsigkeit und Zärtlichkeit einer liebevollen Pflegemutter. Als er fand, daß ein Heimchen, das er seinem Pfleglinge gebracht, zu groß war und von diesem nicht verschlungen werden konnte, zerriß er es in kleinere Stücke, kaute diese ein wenig, um sie zu erweichen, und steckte sie ihm mit der möglichsten Schonung und Zartheit einzeln in den Mund. Ofters betrachtete und untersuchte er ihn mehrere Minuten lang von allen Seiten und pickte kleine Schmutzklümpchen weg, die er am Gefieder seines Lieblings bemerkte. Er lockte und ermunterte ihn zum Fressen, suchte ihn überhaupt auf jede Weise selbständig zu machen. Jetzt, während ich diese Zeilen schreibe, ist der Kuhvogel 6 Monate alt, hat sein vollständiges Gefieder erlangt und vergilt die liebevollen Dienste seines Pflegers durch häufige Wiederholung seines Gesanges. Dieser ist allerdings nichts weniger als bezaubernd, verdient jedoch wegen seiner Sonderbarkeit erwähnt zu werden. Der Sänger spreizt seine Flügel aus, schwellt seinen Körper zu einer Kugelgestalt an, richtet jede Feder wie ein Truthahn auf und stößt, anscheinend mit großer Anstrengung, einige tiefe und holperige Töne aus, tritt auch dabei jedesmal mit großer Bedeutsamkeit vor den Rotvogel hin, der ihm aufmerksam zuzuhören scheint, obgleich er ein ausgezeichneter Sänger ist und an diesen gurgelnden Kehltönen gewiß nur das Wohlgefallen finden kann, das Darlegung der Liebe und Dankbarkeit dem Herzen bereitet.“

Fast ebenso häufig wie der Paperling ist der Rotflügel oder rotflügelige Schwarzvogel der Amerikaner (Agelaeus phoeniceus, Sturnus praedatorius, Oriolus, Leterus, Psarocolius und Xanthornis phoeniceus). Der Schnabel ist lang, gestreckt kegelförmig, sehr spitzig und etwas zusammengedrückt, der Leib kräftig, der Flügel mittellang, die zweite und dritte Schwinge über die anderen verlängert, der Schwanz ziemlich lang und abgerundet, das Gefieder weich und glänzend. Im Hochzeitskleide ist der männliche Rotflügel tief schwarz, auf der Schulter prächtig scharlachrot, die größte Reihe der oberen Flügeldeckfedern zimtgelbbraun, der Augenring dunkelbraun, der Schnabel wie der Fuß endlich bläulichschwarz. Die Länge beträgt 22, die Breite 35, die Fittichlänge 12, die Schwanzlänge 8 em. Das Weibchen ist auf der Oberseite schwärzlichbraun, auf der Unterseite gräulichbraun, jede Feder hier mehr oder weniger gelblichgrau gesäumt; die Kehle und die Wangen sind auf licht fahlgrauem Grunde dunkel in die Länge gestrichelt. Auch der Rotflügel ist über ganz Nordamerika verbreitet, wo er vorkommt, häufig, im Norden der Vereinigten Staaten regelmäßiger Brutvogel, im Süden nur zeitweilig massenhaft auftretender Wintergast. Audubons Schilderung gibt ein so vortreffliches Bild seiner Lebensweise, daß es genügt, wenn ich das Wesentlichste davon hier folgen lasse. Wenn der Frühling erscheint, verläßt der Rotflügel die südlichen Staaten, in denen er während der kalten Jahreszeit Herberge genommen, und wandert in kleineren oder größeren Flügen dem Norden zu. Die Männchen ziehen singend voran, gleichsam als wollten sie durch ihre Lieder die Weibchen einladen, ihnen zu folgen. Die Wandergäste verweilen unterwegs nicht selten auf mittelhohen Bäumen, spreizen ihren Schwanz, lüften das Gefieder und lassen ihre klaren und wohlklingenden Laute vernehmen, namentlich am frühen Morgen,

bevor sie die Plätze verlassen, auf denen sie die Nacht verbrachten; denn sie wandern nur bei Tage. Sobald die Weibchen angekommen sind, beginnt das Brutgeschäft. Mehrere Männchen verfolgen ein Weibchen, bis dieses den Rechten sich erwählt und mit ihm zum Baue des Nestes schreitet. Das glückliche Paar zieht sich vom Haufen zurück und sucht am Rande eines einsamen Teiches oder einer sumpfigen Wiese nach einem geeigneten Nistplatze. Ein niedriger Strauch, ein dichter Rohr- oder Grasbusch wird erkoren und hier eine Menge trockenes Rohr zusammengetragen, die Nestmulde in ihm geformt und das Innere dann mit feineren Gräsern oder Pferdehaaren ausgekleidet. Hier findet man die 4—6 höchst eigenartigen, durchschnittlich 25 mm langen, 18 mm dicken, auf wasserblauem Grunde mit

Rotflügel (Agelaeus phoeniceus). d'e natürl. Größe.

einzelnen großen, schwarzen und schwarzbraunen Flecken gezeichneten Eier. „Jetzt“, sagt Audubon, „kann man alle Treue und allen Mut beobachten, die in dem Herzen des Männ chens wohnt. Es bewacht ängstlich seine brütende Gattin. Jeder Eindringling, der dem Neste sich nähert, wird unter lautem Rufen, das Furcht und Verwünschungen auszudrücken scheint, angegriffen, und gar nicht selten stößt der Vogel dicht selbst neben dem Menschen vorbei, der wissentlich oder unwissentlich den Frieden stören wollte, oder er setzt sich auf einen Zweig über dem Neste und stößt so klägliche Töne aus, daß nur ein Gefühlloser daran denken kann, das Paar weiter zu stören.“ Nachdem die Jungen ausgeflogen sind, schlagen sie sich mit Tausenden anderer ihrer Art zusammen und treiben sich selbständig umher, während die Eltern zu einer zweiten Brut Anstalt machen. Die ersten Jungen entfliegen zu Anfang des Juni dem Neste; die zweiten folgen ihnen in den ersten Tagen des August. Zu dieser Zeit ist das Getreide der mittleren Staaten der Reife nahe gekommen, und nun fallen die gescharten Rotflügel in

unschätzbarer Masse in die Felder ein und machen ernste Abwehr des sorglichen Landmannes nötig. Doch ist auch der größte Eifer des Menschen gewöhnlich erfolglos; die Masse der Vögel vereitelt jegliche Anstrengung. Sobald das Getreide wirklich reif geworden ist, verlassen die Plünderer die Felder und sammeln sich jetzt auf Wiesen und an Stromrändern, auch wohl im Röhricht, vereinigen sich dabei mit Drosseln, Paperlings und ähnlichen Verwandten und bilden mit ihnen Flüge, welche die Luft verdunkeln. Ihre Verfolgung währt noch immer fort, und es ist kaum glaublich, in welchen Massen diese Vögel getötet werden. Audubon versichert, vernommen zu haben, daß ein einziger Schuß mehr als 50 von ihnen zu Boden gestreckt, und erzählt, daß er selbst Hunderte in einem Nachmittage erlegt habe. Dennoch nehmen die Massen an Zahl nicht ab. Nach Art unserer Stare fallen sie mit Einbruch der Nacht in geschlossenen Flügen in den Rohrbeständen ein, um hier, wenigstens einigermaßen gegen die sie ewig bedrohenden Gegner geschützt, die Nacht zu verbringen. Der Rotflügel wird seiner Schönheit halber oft in Gefangenschaft gehalten, verlangt wenig, singt fleißig, ist ewig munter und in Thätigkeit, stets heiter und, unter Gleichstarken mindestens, verträglich. Einen Gesellschaftsbauer belebt er in der anmutigsten Weise; denn er versteht es, Auge und Ohr zugleich zu fesseln. Zur Fortpflanzung im Käfige schreitet er nicht, woraus zu erkennen, daß wir ihm bisher doch nicht alle Bedingungen zum Wohlbefinden gewährt haben. Den Hordenvögeln stehen die Stirnvögel (Cassicus) nahe. Auch sie, die größten Glieder der Familie, sind schlank gebaute Vögel mit langem, spitz kegelförmigem Schnabel, starken, langzehigen und scharf bekrallten Füßen, ziemlich langen, zugespitzten Flügeln, langem, breitfederigem und gewöhnlich stufig abgerundetem Schwanze und derbem, glattem, glänzendem Gefieder von vorherrschend schwärzlicher, durch Gelb oder Rot gehobener Färbung. Die Stirnvögel, die in Amerika teilweise die Stelle unserer Raben vertreten, sind schöne, lebhafte und bewegliche Geschöpfe, die in ihrer Lebensweise manches mit den Hordenvögeln gemein haben, jedoch in den Wäldern und immer auf Bäumen leben. Zur Zeit der Reife des Getreides oder der Früchte nähern sie sich den Wohnungen und Pflanzungen ohne Scheu und werden dann zuweilen lästig. Im Walde stellen sie Kerbtieren und die größeren Arten wohl auch kleinen Wirbeltieren nach; nebenbei fressen sie Früchte und Sämereien. Ihre Stimme ist zwar nicht so wohllautend wie die der Hordenvögel, entbehrt jedoch keineswegs allen Wohlklanges und zeichnet sich durch große Biegsamkeit aus. Nach Schomburgk werden einzelne Arten von den Europäern Guayanas „Spottvögel“ genannt. Sie ahmen nicht bloß die Stimmen aller um und neben ihnen singenden und schreienden Vögel, sondern auch die Laute der Säugetiere nach. „Es kann“, sagt Schomburgk, „kaum einen unruhigeren und lärmenderen Sänger geben als diesen Spottvogel. Schweigt die umgebende Tierwelt, so stimmt er seinen eigenen Gesang an, der etwas ganz Angenehmes hat. Plötzlich läßt vielleicht ein Pfefferfresser seine hohle Stimme erschallen, und der Krähenstärling wird augenblicklich zum Pfefferfresser; die verschiedenen Spechte werden laut, der Schwarzvogel wird zum Spechte; blöken die Schafe, so ist er um die Antwort ebensowenig verlegen. Ertönt aber einige Augenblicke keine andere Stimme, dann fällt er wieder in seinen eigentümlichen Gesang, bis dieser vielleicht von dem Geschreie der Truthühner oder dem Geschnatter der Enten auf dem Gehöfte unterbrochen wird, und er dann augenblicklich als Truthahn oder Ente auftritt. Alle diese nachgeahmten Töne begleitet der Vogel zugleich mit so sonderbaren Bewegungen und Drehungen des Kopfes, des Halses und des ganzen Körpers, daß ich oft in helles Lachen über den so redseligen und sich doch so zierenden Gesellen habe ausbrechen müssen.“

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