Brehms Tierleben, Band 4: Die Vögel I — Baumvögel
Erste Ordnung: Baumvögel; elfte Familie: Finken.
— ⁰ Zum Käfigvogel eignet sich der Sperling nicht, obwohl er sehr zahm werden kann. Die Dienerin eines meiner kärntnerischen Freunde zeigte mir mit Stolz ihren Schützling und Liebling, einen Spatz, welcher nicht nur frei umher und aus- und einfliegen, sondern sich auch gestatten durfte, unter ihrem Busentuche zu ruhen und zu schlafen. Auch E. von Liszt berichtet uns von einem Sperlinge, der als vollkommen zahmer Liebling 8½ Jahre in seiner Familie lebte. Unser Gewährsmann hatte das junge Vögelchen in Wien einer Schar Gassenjungen abgenommen, sorgsam gepflegt und bald an sich und die Seinen gewöhnt. Der Spatz, ein Weibchen, dachte gar nicht ans Entfliehen, suchte gern die Nähe der Menschen, antwortete, wo immer er sich gerade befinden mochte, auf den Ruf stets mit einem lauten „Rrrrr“ und war überhaupt seinen Pflegern derartig zugethan, daß er, wenn diese längere Zeit abwesend waren, stets traurig wurde und zu kümmern anfing. Wie J. Rohweder berichtet, war es dem Lehrer Mückenheim in Segeberg sogar gelungen, ein Sperlingsweibchen in voller Freiheit vollständig zu zähmen. Es kam auf den Ruf „Pieper“ aus der Umgebung des Schulhauses herbei, setzte sich auf die Bank neben seinen Pfleger sowie auf dessen Schoß und Hand. Ebenso zutraulich erwies es sich auch gegen Familienmitglieder, verkehrte frei im Hause und brachte einmal sogar seine eben flügge gewordenen Jungen herbei und fütterte das eine ruhig auf der Hand von Mückenheims Tochter.
Von einzelnen wird der ebenfalls schon erwähnte spanische Sperling, der Halsbandsperling, Weiden- oder Sumpfsperling (Passer hispaniolensis, salicarius und salicicola, Fringilla hispaniolensis, Pyrgita hispaniolensis, hispanica, salicaria, arcuata, aegyptiaca und orientalis, Abbildung S. 264), als ständige Abart unseres Haussperlings betrachtet; er aber unterscheidet sich nicht allein durch die Färbung, sondern auch durch die Lebensweise so erheblich, daß an seiner Artselbständigkeit nicht gezweifelt werden darf. Seine Länge beträgt 16, die Breite 25, die Fittichlänge 7,, die Schwanzlänge 6 em. Die Oberseite des Kopfes, Schläfe und Nacken sind kastanienrotbraun, die Zügel und eine schmale Linie unter den Augen, Mantel und Schultern schwarz, letztere mit breiten, aber meist verdeckten rostgelblichen Außenrändern der Federn gezeichnet, die Bürzelfedern schwarz, fahl umrandet, eine schmale Linie vom Nasenloche bis zur Augenbraue, Backen, Ohrgegend und obere Halsseiten weiß, Kinn, Kehle und Kropf bis auf die unteren Halsseiten schwarz, die Federn hier durch schmale gräuliche Endsäume geziert, „einem aufgelösten, in schwarze Perlen zerfließenden Halsbande vergleichbar“, die übrigen Unterteile und die unteren Flügeldecken gelblich fahlweiß, seitlich mit breiten schwarzen Schaftstrichen gezeichnet, die Schwingen dunkelbraun, außen schmal, die Armschwingen breiter fahl rostbraun gesäumt, die Oberflügeldecken lebhaft rotbraun, die größten an der Wurzel schwarz, übrigens weiß, wodurch eine leuchtende Querbinde entsteht, die Schwanzfedern dunkelbraun, außen schmal fahl gesäumt. Der Augenring ist erdbraun, der Schnabel hornschwarz, im Winter licht hornfarben, der Fuß bräunlich. Das Weibchen ähnelt dem des Haussperlings, ist aber bedeutend heller, unterseits gelblichweiß, zeigt auf der Kehle einen verwaschenen, schwärzlichgrauen Flecken und auf Brust und Seiten undeutliche, schmale dunkle Längsstriche. Der Halsbandsperling ist kein Haussperling, sondern ein echter Feldsperling, der vorzugsweise, in Spanien und Nordafrika ausschließlich, Gegenden bewohnt, welche reich an Wasser sind, und zudem bloß zufällig in der Nähe menschlicher Wohnungen vorkommt. Diese meidet er zwar nicht, sucht sie aber auch nicht auf, wie der Haussperling es immer zu thun pflegt. Gerade in Spanien und Agypten, wo der zuletzt genannte Vogel ebenso häufig vorkommt wie bei uns zu Lande, hat man Gelegenheit, das durchaus verschiedene Betragen beider Arten vergleichend zu beobachten. Der Hausspatz ist auch dort treuer Genosse
des Menschen; der Sumpfsperling bekümmert sich nicht um ihn und sein Treiben. Flußthäler, Kanäle und sumpfige Feldstrecken, wie der Reisbau sie verlangt, sagen ihm besonders zu, und hier tritt er in außerordentlich starken Banden auf. In Spanien fand ich ihn im Thale des Tajo sehr zahlreich, aber immer nur in unmittelbarer Nähe des Flusses; in Agypten sah ich ihn im Delta und in der Niederung des Fayum häufiger als irgend einen anderen Vogel. Dasselbe beobachteten Savi, Bolle, Hansmann, Graf von der Mühle und A. von Homeyer in Sardinien, auf den Kanarischen Inseln, in Griechenland und in den Atlasländern. Doch wissen wir, daß der Halsbandsperling sich durch die Dattelpalme bewegen läßt, der wasserreichen Niederung untreu und förmlich zum Hausvogel zu werden. Da er Palmenkronen allen übrigen als Wohn- und Niststätte vorzieht, haben eben diese Bäume, welche der Landmann um seine Wohnung zu pflanzen liebt, ihn, nach Bolle, zuerst mit der Nachbarschaft des Menschen vertraut gemacht. Für Agypten kann ich diese Angabe durchaus bestätigen. Dort findet sich der Sumpfsperling allerdings ebenfalls auf den Palmen in und um die Dörfer, während er diejenigen Ortschaften, welche keine Palmen haben, entschieden meidet. Aber ich muß hierbei bemerken, daß für Agypten Palmen allein dem Sumpfsperling nicht zu genügen scheinen; denn in Oberägypten und Nubien, wo die Dattel—⸗ palme ausgedehnte Wälder bildet, fehlt der Vogel gänzlich. „Auf den Kanarischen Inseln“, fährt Bolle fort, „hebt kaum irgendwo eine Palme ihr Haupt zum Himmel empor, ohne daß einige Sperlingspaare sich in den Zwischenräumen der unteren Blattstiele angebaut hätten, und man nicht von weitem schon ihr lärmendes Geschrei vernähme. Wo Palmenhaine sind, wohnen diese Vögel scharenweise in unglaublicher Menge. Da es schwer hält und ziemlich viel Geduld und Geschicklichkeit erfordert, die hohen, mastengleich aufstrebenden Stämme zu besteigen, so bringen sie ihre Bruten meist in Sicherheit auf: daher ihre bedeutende Vermehrung. Die nistenden Paare sehen furchtlos den Turmfalken sich dicht neben ihnen auf den Blattstielen der Wedel niederlassen; ihr Zirpen und Zwitschern mischt sich in das schrille Rasseln des Windes, der die lederartigen, steifen Wedel aneinander schlägt. Hin und wieder an den von feuchteren Luftströmungen getroffenen Stellen, nicht selten z. B. in der Vega von Canaria, pflanzt die Natur um ihre Brutstätten einen schwebenden Garten, reizender und eigentümlicher, als ihn Semiramis je besessen. Die Winde füllen nämlich einzelne Stellen zwischen den Wedeln allmählich mit Staub und Erde an, der Regen sickert hindurch, und bald blüht und grünt es dort oben, in schwindelnder Höhe, von rosenroten Cinerarien, fein zerschlitzten Farnen mit goldbraunem Rhizome, baumartigen Semperviven und anderem mehr. Diese Fälle sind jedoch nicht häufig und wiederholen sich nur an besonders günstig gelegenen Ortlichkeiten. Bei weitem die Mehrzahl behilft sich auf einfachere Weise: ja, ich habe sie in zwei Fällen sich dazu entschließen sehen, ihrem Lieblingsbaume untreu zu werden, und zwar beide Male um schnöden Gewinnes oder, schonender zu reden, des lieben Brotes willen. Die große und reich bebaute Hacienda Maspamolas, im äußersten Süden Canarias gelegen, hat keine Palmen, wohl aber ausgedehnte Kornfelder und gewaltige Tennen, auf denen der Weizenertrag reicher Ernten von Ochsen, Pferden und Maultieren mit den Füßen ausgetreten wird. Dergleichen Tennen sind ein Sammelplatz vieler körnerfressenden Vögel, die sich massenhaft daselbst einfinden, um in dem zertretenen Strohe nach übriggebliebenem Getreide zu suchen. Der Überfluß an Nahrung hat nun auch die Sperlinge hierher eingeladen, und sie brüten jetzt gesellschaftlich, wie die unserigen das in dicht verzweigten Bäumen oft genug zu thun pflegen, in den Orangenkronen des Gartens oder auch hin und wieder in einzelnen Mauerlöchern, die gar nicht einmal sehr hoch zu sein brauchen.“ An einer anderen Stelle sah Bolle Halsbandsperlinge, die sich zu Hunderten unter dem Dache einer Kirche angesiedelt hatten. Haussperling. Halsbandsperling. 269
Es ist nicht eben leicht, im übrigen das Betragen des Sumpfsperlings zu schildern: denn er ähnelt dem Haussperlinge in seinem Leben und Treiben sehr. Doch muß ich A. von Homeyer beistimmen, wenn er sagt, daß der Flug dieser Vögel schneller ist als der unseres Spatzen, und namentlich, daß sich der Sumpfsperling im Fluge dicht geschlossen hält, was kein anderer Sperling thut. In Agypten bildet er, wenn er von den Reisfeldern aufschwirrt, förmliche Wolken. Die einzelnen Vögel fliegen so dicht nebeneinander, daß man mit einem einzigen Schusse Massen herabdonnern kann. Ich selbst erbeutete aus einem auffliegenden Schwarme mit einem Doppelschusse 56 Stück und verwundete vielleicht noch ein paar Dutzend mehr. Auch die Stimme unterscheidet den Halsbandsperling von seinem hausliebenden Verwandten; ich fühle mich aber außer stande, diesen Unterschied mit Worten auszudrücken. A. von Homeyer, der hierfür entschieden ein feineres Ohr besitzt als ich, gibt an, daß sie stärker, reiner und wohl auch mannigfaltiger sei als das bekannte Geschelte des Haussperlings, daß ihr aber auch wieder einzelne, dem letzteren eigentümliche Laute fehlen. „Eine große Verschiedenheit der Stimme“, sagt er, „ist aus bekannten Gründen bei allen Sperlingen überhaupt nicht zu erwarten; doch glaube ich, der Stimme nach unseren Vogel sicherer vom Hausspatze unterscheiden zu können als manche andere nahe stehenden Finken, so z. B. die hiesigen Kreuzschnäbel, die dennoch als unbestrittene Arten betrachtet werden. Ich kann insofern genau über diesen Unterschied urteilen, als ich zwei Halsbandsperlinge aus Algerien, einen Haus- und einen Feldsperling zusammen im Käfige halte.“ In geistiger Hinsicht dürfte der Halsbandsperling seinem Vetter wohl ziemlich gleichkommen. Mir ist aufgefallen, daß der erstere immer scheuer und ängstlicher war als der Hausspatz, wahrscheinlich bloß aus dem Grunde, weil dieser sich inniger mit dem Menschen vertraut gemacht hat. Auf den Kanarischen Inseln und in Agypten beginnt die Brutzeit des Halsbandsperlings im Februar, spätestens Anfang März. Im Delta waren in den angegebenen Monaten alle Palmenkronen mit vielen Dutzenden dicht nebeneinander stehender Nester bedeckt und ebenso alle Höhlungen in den Stämmen dieser Bäume von nistenden Halsbandsperlingen bevölkert. Wie seine Verwandten benutzt auch er den Unterbau eines großen Raubvogelhorstes gern zur Niststätte. Das Nest unterscheidet sich von dem unseres Haussperlings nicht: es ist ein ebenso liederlicher und willkürlicher Bau, wie ihn der Hausspatz aufzutragen und zu schichten pflegt. Die Eier ähneln denen unseres Feldsperlings in so hohem Grade, daß diejenigen, welche ich mitbrachte, von den tüchtigsten Kennern mit Feldsperlingseiern verwechselt werden konnten. Im Mai ist die erste Brut bereits selbständig geworden, und die Alten schreiten dann zu einer zweiten und vielleicht später noch zu einer dritten. Der Sumpfsperling ist nirgends beliebt, und man hat auch wohl Grund zu einer ungünstigen Meinung über ihn. In den Reisfeldern Agyptens verursacht er, seiner erstaunlichen Menge wegen, erheblichen Schaden; in dem ärmeren Palästina, wo er ebenfalls ungemein häufig auftritt, hat er sich die bitterste Feindschaft zugezogen; in den Lustgärten und beschatteten Spaziergängen Canarias fordert er ernsteste Abwehr heraus. Gefangene, die sich im wesentlichen nach Art des Haussperlings benehmen, finden wohl auch nur in besonders tierfreundlichen Menschen Liebhaber. In Mittel- und Nordeuropa, ganz Mittelasien und ebenso in Nordafrika lebt neben dem Hausspatz ein anderes Mitglied der Familie, der Feldsperling, Holz-, Wald⸗-, Weiden⸗, Nuß-, Rohr-, Berg-, Braun-, Rot-, Ringel-Sperling, ⸗Spatz oder -Fink (Passer montanus, campestris, montaninus und arboreus, Fringilla montana und campestris, Pyrgita montana, campestris und septentrionalis, Abbildung S. 264). Seine Länge beträgt 14, seine Breite 20,5, die Fittichlänge 6,5, die Schwanzlänge 5,5 em. ** ö eNV*
Halsbandsperling. Feldsperling.
Oberkopf, Schläfen und Nacken sind matt rotbraun, die Zügel, ein Strich unter den Augen, ein Flecken auf der hinteren Ohrgegend, ein solcher am Mundwinkel und ein breiter, latzartiger auf Kinn und Kehle schwarz, die Backen und oberen Halsseiten weiß, die Unterteile bräunlichweiß, in der Mitte heller, seitlich fahlbräunlich, die Unterschwanzdeckfedern ebenso, weißlich umrandet, Hinterhals, Mantel und Schultern auf rostrotem Grunde mit breiten, schwarzen Längsstrichen gezeichnet, Bürzel und obere Schwanzdecken fahl rostbraun, die Schwingen schwarzbraun, außen schmal, die Armschwingen breiter und etwas lebhafter rostfahl gesäumt, die Armschwingendecken fast an der ganzen Außenfahne rostrot, an der Spitze weißlich, die Flügeldeckfedern dunkel rotbraun, die größten an der Wurzel schwarz, an den Enden weiß, wodurch eine Querbinde entsteht, die Schwanzfedern braun, außen schmal fahl gesäumt. Das Auge ist dunkelbraun, der Schnabel schwarz, der Fuß rötlich hornfarben. Beim Weibchen ist der schwarze Ohrflecken ein wenig kleiner. Der Feldsperling ist in Mitteleuropa allerorten häufig, in Südwesteuropa sehr selten, in ganz Mittelasien überaus gemein, selbst noch auf Malaka und Java heimisch, dringt bis in den Polarkreis vor und ersetzt am unteren Ob, in China, Japan, auf Formosa und in Indien den Haussperling. Abweichend von unserem Spatz, bevorzugt er bei uns zu Lande und ebenso in Westsibirien das freie Feld und den Laubwald. Zu den Wohnungen der Menschen kommt er im Winter; im Sommer hingegen hält er sich da auf, wo Wiesen mit Feldern abwechseln und alte, hohle Bäume ihm geeignete Nistplätze gewähren. Hier lebt er während der Brutzeit paarweise, gewöhnlich aber in Gesellschaften. Diese streifen in beschränkter Weise im Lande hin und her, mischen sich unter Goldammern, Lerchen, Finken, Grünlinge, Hänflinge und andere, besuchen die Felder oder, wenn der Winter hart wird, die Gehöfte des Landmannes und zerteilen sich in Paare, wenn der Frühling beginnt. In seinem Wesen ähnelt der Feldsperling seinem Verwandten sehr, ist aber, weil ihm der innige Umgang mit den Menschen mangelt und Gelegenheit zur Ausbildung fehlt, nicht so klug wie dieser. Er trägt sein Gefieder knapp, ist keck, ziemlich gewandt und fast immer in Bewegung. Sein Flug ist leichter, der Gang auf dem Boden geschickter, der Lockton kürzer, gerundeter als der seines Vetters, demungeachtet jedoch ein echtes Sperlingsgeschrei. Vom Herbste bis zum Frühlinge bilden Körner und Sämereien, im Sommer Raupen, Blattläuse und anderes Ungeziefer die Nahrung des Feldspatzen. Auf Weizen⸗ und Hirsefeldern richtet er zuweilen Schaden an; dagegen läßt er die Früchte und die keimenden Gartenpflanzen unbehelligt. Seine Jungen füttert er mit Kerbtieren und mit milchigen Getreidekörnern auf. Die Brutzeit beginnt im April und währt bis in den August; denn auch der Feldspatz brütet 2—3mal im Jahre. Das Nest, das immer in Höhlungen, vorzugsweise in Baumlöchern, seltener in Feldspalten, oder an entsprechenden Stellen in Gebäuden, in Ungarn regelmäßig auch in dem Unterbaue großer Raubvogel⸗, zumal Adlerhorste steht, gleicht in seiner Bauart der Brutstätte seines Verwandten. Das Gelege besteht aus 5—7 Eiern, welche denen des Haussperlings sehr ähneln, aber etwas kleiner, durchschnittlich 19 mm lang und 14 mm dick sind. Männchen und Weibchen brüten abwechselnd und zeitigen die Eier in 13—14 Tagen. Nicht selten paart sich der Feldsperling mit seinem Verwandten und erzeugt mit diesem Junge, welche, wie man annimmt, wiederum fruchtbar sind. Im Nestkleide ähneln diese Bastarde jungen Hausspatzen, sind aber dunkler auf dem Kopfe und durch den schwarzgrauen Flecken an der Kehle ausgezeichnet. In solchen Mischlingsehen pflegt der männliche Gatte gewöhnlich ein Feldsperling, der weibliche ein Hausspatz zu sein. Auf Finkenherden wird dieser Spatz oft in Menge gefangen, aber auch durch Leimruten, Schlingen und Dohnen, durch Schlaggarne und Fallen anderer Art leicht berückt. Die Feinde sind im übrigen dieselben, welche dem Haussperlinge nachstreben.