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Brehms Tierleben, Band 4: Die Vögel I — Baumvögel

PDF document823 original pagesPublished 1891
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weshalb auch dieser Gesang als vorzüglich gelten darf. Dasselbe gilt von der Rotdrossel und von der Ringdrossel. „Ihr Gesang, welchem freilich der reiche Schmelz des Nachtigallenschlages fehlt“, sagt Tschudi, „schallt in jubelnden Chören hundertstimmig von allen Hochwaͤldern her und bringt unaussprechlich fröhliches Leben in den stillen Ernst der großen Gebirgslandschaften.“ Bezeichnend für die Drosseln ist die Art und Weise ihres Vortrages. Es verdient hervorgehoben zu werden, daß der Gesang im Widerspruche mit dem Betragen zu stehen scheint. Viele Vögel begleiten ihre Lieder mit lebhaften Bewegungen: die Drosseln sitzen still, während sie singen, und ihre Lieder selbst fließen ruhig, feierlich dahin wie Kirchengesang. Jede einzelne Strophe ist klar abgerundet, jeder Ton in sich abgeschlossen, der Drosselschlag daher mehr für den Wald als für das Zimmer geeignet. Die Amsel, welche bei uns verweilt, beginnt bereits im Februar, wenn Schnee und Eis noch die Herrschaft im Walde führen, mit ihrem Liede; die zu derselben Zeit in der Fremde weilende Singdrossel gedenkt ihrer Heimat und scheint sie singend begrüßen zu wollen. Wie bei den meisten guten Sängern, eifern sich die Männchen gegenseitig an. Wenn eine Drossel ihren Gesang beginnt, beeilt sich jede andere, welche sie hört, singend ihr zu antworten. Eine lernt auch von der anderen: gute Sänger erziehen treffliche Schüler, Stümper verderben ganze Geschlechter. Zumal die Amsel nimmt leicht von anderen ihrer Art, selbst von fremdartigen Vögeln an und wird zuweilen zum wirklichen Spottvogel. Es scheint, als ob jede Drossel singend eine gewisse Eitelkeit bekunden wolle; denn so versteckt sie sich für gewöhnlich zu halten pflegt, so frei zeigt sie sich, wenn sie ihr Lied beginnt. Sie wählt dann immer eine hohe Baumspitze zu ihrem Sitze und sendet von da oben herab ihre herrlichen Klänge durch den Wald. Die Nahrung besteht in Kerbtieren, Schnecken und Würmern, im Herbste und Winter auch in Beeren. Alle Drosseln nehmen erstere größtenteils vom Boden auf und verweilen deshalb hier täglich mehrere Stunden. Vom Walde aus fliegen sie auf Wiesen und Felder, an die Ufer der Flüsse und Bäche und nach anderen Nahrung versprechenden Plätzen. Hier lesen sie auf oder wühlen mit dem Schnabel im abgefallenen Laube herum, um sich neue Vorräte zu erschließen. Fliegende Kerfe achten sie wenig oder nicht, doch sieht man manche Amseln gelegentlich auch nicht ungeschickt die Jagd in der Luft betreiben. Beeren scheinen den meisten Arten außerordentlich zu behagen, und die einen lieben diese, die anderen jene Sorten. So trägt die Misteldrossel nicht umsonst ihren Namen; denn sie ist förmlich erpicht auf die Mistelbeere, sucht sie überall auf und streitet sich wegen ihr mit anderen ihrer Art auf das heftigste. Schon die Alten behaupteten, daß die Mistel nur durch diese Drossel fortgepflanzt werde, und diese Angabe scheint begründet zu sein. Die Ringdrossel sucht sofort nach der Brutzeit mit ihrer Familie die Heidelbeerbestände auf und frißt dann Heidelbeeren in solcher Menge, daß ihr Fleisch davon blau, ihre Knochen rot und ihre Federn befleckt werden. Daß die Wacholderdrossel ihren Namen nicht umsonst trägt, braucht kaum erwähnt zu werden: sie durchsucht im Winter die Wacholderbüsche auf das eifrigste und frißt so viel von der ihr besonders zusagenden Beere, daß ihr Fleisch in folgedessen einen besonderen Wohlgeschmack erhält. Außerdem verzehren alle Drosseln Erd-, Him-, Bromund Johannisbeeren, rote und schwarze Holunderbeeren, Preißel⸗, Faulbaum-, Kreuzdorn⸗, Schlingbaum-, Ebereschenbeeren, Kirschen, Weinbeeren ꝛc. ů Bald nach ihrer Ankunft in der Heimat schreiten die Drosseln zur Fortpflanzung, die im Norden wohnenden allerdings selten vor dem Anfange des Juni. Mehrere Arten, namentlich Wacholder- und Ringdrossel, behalten auch am Brutplatze ihre Geselligkeit bei, andere sondern sich während der Fortpflanzungszeit von ihresgleichen ab und bewachen eifersüchtig das erworbene Gebiet. Der Standort der Nester ist verschieden, je nach Art und Aufenthalt unserer Vögel; die Nester selbst aber sind sich im wesentlichen ähnlich. Die Misteldrossel baut schon im März, gewöhnlich auf einem Nadelbaume und meist in einer Höhe von 10—15 m

über dem Boden. Der Bau besteht aus zarten, dürren Reisern, Stengeln, Flechten, Baumund Erdmoos, mit noch anhängender Erde, aus zarten Wurzeln oder feinen Zweigen und dergleichen; das Innere ist mit trockenen Grasblättern, Hälmchen und Rispen glatt und nett ausgelegt. Das Gelege enthält 4—5 verhältnismäßig kleine, 30 mm lange, 22 mm dicke, glattschalige Eier, welche auf blaß meergrünem Grunde mit gröberen oder feineren violettgrauen Punkten gezeichnet sind. In nicht ganz ungünstigen Jahren brütet das Paar zweimal im Laufe des Sommers. Das Nest der Singdrossel steht in der Regel niedriger, meist auf schwachen Bäumchen oder in Büschen, ist äußerlich aus ähnlichen Stoffen zusammengebaut, aber zierlicher, dünnwandiger und innen mit klar gebissenem, faulem Holze, welches mit dem Speichel zusammengeklebt, mit dem Schnabel durchknetet und sehr glatt gestrichen wird, sauber und fest ausgelegt. Anfang April liegen im Neste 4—6 ECier, die 27 mm lang, 18 mm dick, glattschalig und glänzend, auf meergrünem Grunde mit feinen oder größeren Flecken von schwarzer oder schwarzbrauner Farbe gezeichnet sind. Im Vorsommer findet eine zweite Brut statt. Die Wacholderdrossel nistet, wie bereits oben bemerkt, seit fast einem Jahrhundert regelmäßig auch in Deutschland; ihre eigentlichen Brutplätze aber sind die Birkenwaldungen des Nordens. Hier sieht man beinahe auf jedem Stamme ein Nest stehen. Einzelne Bäume tragen nach eignen Beobachtungen deren 5—10, von denen jedoch in den meisten Fällen zur Zeit nur ein einziges benutzt wird, woraus hervorgeht, daß ein und derselbe Waldesteil alljährlich zum Brüten wieder aufgesucht wird. Betritt man ihn, während die Vögel Eier oder Junge haben, so herrscht hier überaus reges Leben. Der ganze Wald hallt wider von dem Gesange und dem ängstlichen Geschreie unserer Vögel; denn die Anzahl der brütenden Pärchen läßt sich nur nach Hunderten abschätzen. Die Nester stehen selten tiefer als 2 müber dem Boden, gewöhnlich näher dem Wipfel der uübrigens immer niedrigen und buschartigen Birken. Jedes einzelne Pärchen behauptet ein eignes Gebiet; dessen Umfang ist aber so gering, daß man sagen darf, jeder passende Baum sei Mittelpunkt eines solchen. Das Nest, ein Napf von ziemlicher Größe, welches aus einigen Reisern, groben Halmen und Gräsern besteht und innen mit zarteren Gräsern ausgefüllt ist, wird auf dem mit einer dicken Schicht Erde vermischten Unterbaue errichtet. Die 5—6 Eier des Geleges sind 26 mm lang und 20 mm dick, auf matt- oder lebhaftgrünem Grunde mit größeren und verwaschenen oder schärfer gezeichneten kleineren Flecken und Punkten von rotbrauner Farbe, am dickeren Ende gewöhnlich dichter als anderswo, zuweilen kranzartig gezeichnet. An den in Deutschland brütenden Wacholderdrosseln beobachten wir, daß auch sie sich in kleinen Gesellschaften halten. Die Rotdrossel brütet ungefähr in denselben Gegenden wie die letztgenannte, scheint aber mit Vorliebe sumpfige Wälder aufzusuchen. In Deutschland ist sie ebenfalls, jedoch sehr selten als Brutvogel gefunden worden. Die Nester stehen niedrig über dem Boden, ähneln denen der Singdrossel und sind innen wie jene mit zerbissenem Holze, Erde und Lehm überkleistert. Die Eier gleichen denen der Singdrosseln bis auf die etwas geringere Größe. Die Ringdrossel baut da, wo sie während des Sommers lebt, in Mitteleuropa nur im Hochgebirge und nicht unter 1000 m über dem Meere, in Skandinavien hingegen an allen geeigneten Plätzen, von der Meeresküste an bis zu einer Höhe von etwa 1500 m eaufwärts. Im Riesengebirge oder in der Schweiz wählt sie sich zu ihren Brutplätzen die kümmerlichen Baumgruppen, welche man nur im beschränkten Sinne Wälder nennen kann, oder diejenigen Stellen, wo Knieholz und Halden abwechseln. Gloger und ich fanden im Riesengebirge die Nester noch in einer Höhe von fast 1500 m, auf verkrüppelten Fichten und im Knieholze, nicht höher als 3m, gewöhnlich 1—2 meüber dem Boden, und zwar in der Nähe bewohnter „Bauden“ ebensowohl wie fernab vom Getreibe der Menschen. Jedes Pärchen bewohnt hier ein kleines Gebiet und lebt in Frieden mit benachbarten Pärchen. Die

Nester werden zwischen den auf den Zweigen wachsenden Flechten gleichsam festgekittet und etwa vorhandene dürre Rütchen der Zweige selbst teilweise mit verarbeitet. Grobe Pflanzenstengel, feine Reiserchen, Grasstoppeln, dürre Halme und grünes Moos, welche Stoffe im Inneren mit Moorerde oder Kuhdünger durchknetet und auf diese Art sehr fest verbunden sind, bilden die Grundlage; die Mulde wird mit feinen Grashalmen und Stengeln dick ausgelegt. 4, höchstens 5 Eier, welche denen der Amsel ebenso ähneln wie denen der Wacholderdrossel, also auf blaßgrünem Grunde mit vielen feinen Punkten, Flecken und Strichelchen von violettgrauer oder rostbrauner Farbe gezeichnet sind, bilden das im Mai vollzählige Gelege. In Mitteleuropa scheinen wenigstens die alten Paare zweimal im Jahre zu brüten, in Skandinavien ist dies höchst wahrscheinlich nicht der Fall; mindestens fand ich bereits im Juni die Alten in einem so gänzlich abgetragenen Kleide und teilweise sogar bereits in der Mauser, daß an ein nochmaliges Brüten schwerlich gedacht werden konnte. Die Amsel endlich, die nicht in die Ortschaften gezogen ist, nistet in den Dickichten, am liebsten auf jungen Nadelbäumen und immer niedrig über dem Boden, zuweilen selbst auf ihm. Das Nest ist nach dem Standorte verschieden. Wenn es in Baumlöcher mit großer Offnung gebaut wird, wie es auch wohl vorkommt, ist es nur ein Gewebe von Erdmoos und dürren Halmen; wenn es frei steht, bilden feine Würzelchen, Stengel und Gras die Außenwände, eine Schicht fettiger, feuchter Erde, welche sehr geglättet ist, aber immer feucht bleibt, das Innere. Bei sehr günstigem Wetter findet man bereits um die Mitte des März, sonst gegen das Ende des Monates, die 4—6 auf blaß blaugrünem Grunde mit hellzimtoder rostfarbigen Flecken, Schmitzen und Punkten über und über bedeckten, verhältnismäßig großen Eier. Das zweite Gelege pflegt Anfang Mai vollzählig zu sein. Nach mir gewordenen Mitteilungen guter Beobachter brütet das Paar in manchen Jahren sogar dreimal. Das Weibchen wird nur in den Mittagsstunden vom Männchen abgelöst; beide Eltern aber lieben ihre Brut auf das zärtlichste und gebärden sich überaus ängstlich, wenn ein Feind dem Neste naht. Die Stadtamsel scheint weniger um ihr Nest besorgt zu sein. Hinter dem Vogelhause des Frankfurter Tiergartens, dessen Rückwand fast unmittelbar an den Bürgersteig einer belebten Straße grenzt, fand Haacke ein Amselnest in einer Ecke, welche durch die Wand des Vogelhauses, einen daranstehenden großen und einen auf diesem stehenden kleineren Käfig gebildet wurde. Von der Wacholderdrossel ist behauptet worden, daß sie herannahende Feinde durch Auswerfen ihres Kotes zu vertreiben suche; ich darf versichern, daß ich von dieser Verteidigungsart nichts in Erfahrung gebracht habe, obgleich ich zugestehen will, daß ich von den Hunderten, welche, durch mich aufgescheucht, schreiend über die Nester hin- und herflogen, wohl in entsprechender Weise besudelt worden bin. Dagegen greifen die Drosseln nahende Feinde nicht selten förmlich an, indem sie auf sie herabstoßen, dicht an ihnen vorüberfliegen und sie auf diese Weise zu schrecken suchen. Fruchtet Mut nicht, so nehmen sie zur List ihre Zuflucht, stellen sich krank und lahm und flattern und hüpfen, scheinbar mit der größten Anstrengung, auf dem Boden dahin, locken den Räuber, welcher sich bethören läßt, dadurch wirklich vom Neste ab, führen ihn weiter und weiter und kehren dann frohlockend zu den Jungen zurück. Nach einer eifrigen, 14—16 Tage währenden Bebrütung sind die Eier gezeitigt und schon 3 Wochen später die Jungen, welche vorzugsweise mit Kerbtieren aufgefüttert und reichlich versorgt werden, flugfähig. Wenige Wochen nach dem Ausfliegen beginnt bei ihnen die Mauser, und wenn die Winterreise herannaht, tragen sie bereits das zweite Kleid. Mit Ausnahme der Amsel verlassen alle unsere Drosseln im Herbste die Heimat un wandern in südlichere Gegenden. Für die hochnordischen Arten kann schon Deutschland zur Winterherberge werden; das eigentliche Heer zieht bis Südeuropa. Hier wimmelt es während

der Wintermonate allerorten von Drosseln. Auf den sonnigen Gehängen der Hochgebirge Südspaniens siedeln sich, jetzt zu mehr oder minder zahlreichen Flügen vereinigt, Ringamseln an; in Wäldern, Gebüschen und Weingärten treiben sich Sing- und Rotdrosseln zu Tausenden umher. Die Misteldrossel sieht man seltener, falls überhaupt diejenigen, denen man in Spanien begegnet, als Zugvögel zu betrachten sind; die Wacholderdrossel gehört unter die seltensten Wintergäste der Iberischen Halbinsel. Das Gleiche gilt für Süditalien und für Griechenland; doch muß ich ausdrücklich hervorheben, daß hier die Ringamsel nur äußerst selten gefunden wird. Alle Drosseln wandern in zahlreichen Gesellschaften, zuweilen in ungeheuern Flügen, welche sich bereits im Norden sammeln, und ziehen in außerordentlicher Höhe, wahrscheinlich nicht viel unter 2000 m Höhe dahin. „Im Herbste des Jahres 1852“, erzählt Gadamer, „hörte ich in einem Walde über mir plötzlich ein furchtbares Brausen, welches mit einem scharf heulenden Laute verbunden war. Das Geräusch erschreckte mich, denn ich glaubte, mich unter einem herabfallenden Meteor zu befinden. Bald aber wurde das Rätsel gelöst; denn ich befand mich plötzlich unter mehr als 10,000 Rotdrosseln, welche, aus einer außerordentlichen Höhe herabstürzend, auf allen rings um mich stehenden Bäumen auffielen. Ihr Herabstürzen geschah mit solcher Geschwindigkeit, daß ich die Vögel nicht eher sehen konnte, als bis sie auf die Bäume schlugen.“ Genau dasselbe beobachtete Gätke alljährlich auf Helgoland. Im Verlaufe der Reise zerteilen sich derartige Schwärme in kleinere Gesellschaften, aber diese stehen unter sich gewissermaßen im Verbande, so daß unter Umständen mehrere Geviertkilometer von ihnen besetzt sind und jeder größere Busch seinen Bewohner gefunden hat. „Inter aves turdus, si quis me judice certet, Inter quadrupedes gloria prima lepus“ singt schon der alte Martial, das vortreffliche Fleisch der Drosseln rühmend. Andere Naturbeobachter des Altertumes versichern, daß dieses Wildbret auch gegen mancherlei Krankheit mit Erfolg gebraucht werden könne, und schildern deshalb genau die Art und Weise seiner Zubereitung. Wir dürfen annehmen, daß die Drosseln bereits vor Zeiten in derselben Weise gefangen wurden wie jetzt, wenn man auch damals vielleicht noch keine Vogelherde oder Dohnenstiege wie heutzutage anwendete. Gegenwärtig kommen bei uns zu Lande beiderlei Fanganstalten vielleicht mehr und mehr in Abnahme; in Italien, Spanien und Griechenland dagegen stellt den Drosseln jedermann nach, und die Anzahl derer, welche dort vernichtet werden, ist kaum zu berechnen. Für die Gefangenschaft eignen sich alle Drosseln; ihr volltönender und kräftiger Gesang ist jedoch für das enge Zimmer fast zu stark, und ihre rege Freßlust hat Übelstände zur Folge, welche auch durch die sorgfältigste Reinlichkeit nicht gänzlich beseitigt werden können. Einen großen, im Freien errichteten Gesellschaftsbauer beleben sie in höchst ansprechender Weise. Ihre Munterkeit und Regsamkeit wirbt ihnen warme Freunde, und ihr köstlicher Gesang entzückt den Liebhaber schon in den ersten Monaten des Jahres, zu welcher Zeit andere Vögel noch schweigen. Die zweite Unterfamilie der Sänger umfaßt die Grasmücken (Sylviinae), kleine, gestreckt gebaute Singvögel mit schlankem, dünnem, pfriemenförmigem, auf dem Firste bis zur leicht ausgerandeten Spitze gekrümmtem Schnabel, kurzen oder höchstens mittelhohen Füßen, deren Läufe vorn mit geteilten Schildern bekleidet sind, mittellangen, meist gerundeten Flügeln, deren Handteil stets 10 Schwingen trägt, verschiedenartig gebildetem, kürzerem oder längerem Schwanze und seidenweichem Gefieder.

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