Brehms Tierleben, Band 4: Die Vögel I — Baumvögel
Feldarbeiter Schutz suchte. Nur seinen Jungen gegenüber legt der Mauersegler zärtliche Gefühle an den Tag. Der Nistort wird je nach den Umständen gewählt. In Deutschland sind es entweder Kirchtürme und andere hohe Gebäude, in deren Mauerspalten, oder Baumhöhlungen der verschiedensten Art, seltener Erdhöhlungen in steilen Wänden, in welchen unser Segler sein Nest anbringt. Regelmäßig vertreibt er Stare oder Sperlinge aus den für sie auf Bäume gehängten Nistkasten und ist dabei so rücksichtslos, daß er sich selbst von den brütenden Starenoder Sperlingsweibchen nicht abhalten läßt, sondern ihnen oder ihrer Brut sein weniges Geniste im buchstäblichen Sinne des Wortes auf den Rücken wirft und sie so lange quält, bis sie das Nest verlassen. Findet er ernsteren Widerstand, so greift auch er zu seinen natürlichen Waffen und kämpft verzweifelt um eine Stätte für seine Brut. „Ein Star“, schreibt mir Liebe, „der bei Verteidigung seiner Burg gegen einen Mauersegler von diesem arg verletzt und zuletzt, als der Garteneigentümer ihm zu Hilfe kommen wollte, verendet in dem Kasten gefunden worden war, zeigte tiefe Risse in der Haut der Flügelbeuge und des Rückens, namentlich aber auch am Kopfe, wo sogar die Haut teilweise abgelöst war. Solche Wunden kann der Segler unmöglich mit seinem weichen, biegsamen Schnabel beibringen; sie lassen sich nur erklären, wenn man annimmt, daß sie mit ihren zwar kleinen, aber scharf bekrallten Füßen kämpfen, falls Schnabel und Flügel nicht mehr ausreichen wollen.“ Kein Wunder, daß vor einem so ungestümen und gefährlichen Gegner selbst der kräftige Star seine Brut im Stiche und dem Mauersegler überlassen muß. Dieser kümmert sich nicht im geringsten um die Klagen der betrübten Eltern, wirft aus der Luft gefangene Federn, Läppchen und anderen Kram auf die Eier oder bereits erbrüteten Jungen, zerdrückt teilweise die ersteren, erstickt die letzteren und überkleistert mit seinem Speichel Eier, Junge und Genist. Daumerlang schildert in einem an mich gerichteten Briefe nach mehrjährigen Be obachtungen die Kämpfe des Seglers mit Staren wie folgt. „Am Bodenfenster über meiner Arbeitsstube befindet sich ein Starkasten, der seiner günstigen Lage halber regelmäßig bewohnt wird, wenn nicht von Staren, so doch von Sperlingen und während des Sommers von Mauerseglern. Den Sperlingen gegenüber bleiben die Stare immer Sieger, nicht so aber in ihren Kämpfen mit den Seglern. Letztere lassen sich durch nichts abschrecken, von dem Kasten, in welchem bei ihrer Ankunft das Starweibchen brütet, der Niststätte halber Besitz zu ergreifen. Ohne mein Dazwischentreten werden die brütenden Stare nach langen, heftigen Kämpfen jedesmal vertrieben. Das eindringende Weibchen läßt es sich, allen Schnabelhieben seitens der Stare trotzend, nur angelegen sein, nach unten zu kommen, um sich im Neste festzusetzen. Dann werden die Stare vertrieben und deren Eier zerstört oder deren Junge mittels der außerordentlich scharfen Krallen getötet. „Da ich den Mauerseglern ihrer unermüdlich regen Lebenskraft halber sehr zugethan bin, brachte ich für sie neben dem Starkübel einen besonderen Nistkasten an, fand aber, daß dieser nicht angenommen wurde und zwar einzig und allein deshalb, weil er kein Nest enthielt. Denn nur um letzteres ist es ihnen zu thun. „Um nun die Segler zu verscheuchen, sing ich sie einzeln vom Starkasten weg. Ich stellte mich dabei frei an das Fenster und nahm sie, wenn sie angeflogen waren, einfach mit der Hand vom Flugloche weg; denn diese stolzen Flieger kennen keine Gefahr und scheuen den Menschen nicht im geringsten. Manchmal fing ich im Laufe weniger Stunden 4—6 Stück; aber ebenso viele entgingen, weil sie sich nicht niederließen, meinen Nachstellungen. Um zu sehen, ob sie sich den Verlust ihrer Freiheit zur Warnung dienen ließen, sperrte ich sie einige Zeit ein und bestrich ihnen dann den Kopf oder die Flügel mit weißer Olfarbe. Sie kümmerten sich deshalb nicht: solange die jungen Stare nicht herangewachsen waren,
wiederholten sie ihre Versuche, sich des Nestes zu bemächtigen. Um das zu verhindern, fertigte ich, nachdem mir die Geduld ausgegangen war, einen Kragen aus Pappe und stülpte ihn einem hartnäckig wiederkehrenden Weibchen über den Kopf. Bald aber war der Kragen abgestreift, und von neuem drang der Mauersegler in den Starkübel ein. Daß das Starmännchen ihm tapferen Widerstand leistete, behelligte ihn nicht. Zweimal stürzte es sich mit solcher Wut auf den Angreifer, daß beide sich aneinander festkrallten und zum Boden hinabwirbelten. Auch ich unterstützte den tapferen Verteidiger seiner Familie, indem ich mit Sand nach den ankommenden Mauerseglern warf; allein unsere gemeinschaftlichen Anstrengungen blieben fruchtlos. Der Star hatte meine wohlwollende Absicht bald erkannt und ließ sich durch den Sandhagel nicht verscheuchen: der Mauersegler achtete dessen ebensowenig wie der Angriffe des Nesteigentümers. Sobald dieser oder ich nicht auf der Hut waren, drang er, immer derselbe, unverkennbar gezeichnete, in das Innere des Nistkastens ein, während andere seiner Art sich begnügten, anzufliegen, sich an dem Flugloche anzuklammern, in den Nistraum zu schauen und, wenn sie hier Junge erblickten, von weiteren Übergriffen abzustehen. Da die jungen Stare beinahe erwachsen waren, tötete das zudringliche Seglerweibchen sie zwar nicht, suchte sie aber aus dem Neste zu drängen, und wenn dann die alten Stare dazukamen, gab es neue Kämpfe. Zuletzt war ich zum äußersten entschlossen, fertigte einen neuen, noch größeren und wasserdichten Kragen an und stülpte ihn dem zudringlichen Geschöpfe zum zweiten Male über den Kopf. Was ich hätte voraussehen können, geschah: die Last war zu schwer und zog den Segler in die unmittelbar an meinem Hause vorüberfließende Pegnitz. Von mir so schnell wie möglich aus dem Wasser gezogen, erholte sich der dem Ertrinken nahe Vogel bald und vollständig wieder, wurde in Freiheit gesetzt und kehrte nunmehr nicht zurück. „Die ungewöhnliche Hartnäckigkeit dieses einen Seglers erkläre ich mir dadurch, daß er, nachdem er in früheren Jahren die Stare von Nest und Brut vertrieben und, von mir ungestört, seine Brut großgezogen hatte, ein gewohntes Anrecht auf das Nest zu haben glaubte. Andere ließen sich leicht von mir verscheuchen, dieser eine erst nach tagelanger Gegenwehr. Ihm darf ich es auch wohl zur Last legen, daß seit 11 Jahren kein Starpärchen zur zweiten Brut gelangte.“ Zur Ergänzung dieser Beobachtungen teilt Daumerlang uns jetzt Folgendes mit: „Wenn das Weibchen des Mauerseglers den Drang zum Brüten fühlt, sucht es in der früher geschilderten Weise in den Starnistkasten einzudringen. In der Regel geschieht dies, wenn die Stare bereits blinde Junge haben. Ist es dem Weibchen gelungen, die alten Stare zu vertreiben, so atzt es die nach Futter begierigen blinden Jungen der Vertriebenen mit seinem Schleime, worauf die Nestlinge rasch ersticken. Wenn aber die jungen Stare schon das Augenlicht erhalten haben, können sie, weil sie die verderbliche Atung nun nicht mehr annehmen, in dieser Weise auch nicht mehr getötet werden, finden aber in den meisten Fällen den Tod durch Verhungern. Denn die alten Stare, die bei den heftigen Kämpfen die scharfen Krallen der Segler bald fürchten lernen, lassen lieber ihre Brut im Stiche, als daß sie sich weiteren Gefahren aussetzen.“ Im Hochgebirge, woselbst er bis über den Waldgürtel und an schönen Sommertagen bis zum höchsten Gürtel aufsteigt, kümmert sich der Mauersegler weder um alte Gebäude, noch um Baumhöhlungen, weil ihm hier zahllose Spalten und Ritzen höherer Felsenwände geeignete Nistplätze in beliebiger Menge bieten; er bevorzugt dann höchstens große, trockene Höhlen anderen, minder zweckdienlichen Bruttstätten und bewohnt solche oft zu Hunderten. Gleichgültig oder rücksichtslos anderen Vögeln gegenüber, drängt er sich ohne Bedenken in deren Mitte. Wir fanden ihn in Spanien im innigsten Vereine mit Turmfalken, Steinsperlingen und Rötlingen; A. von Homeyer traf ihn auf den Balearen unter
Felsentauben und Fliegenfängern, Goebel im Süden Rußlands unter Bienenfressern und Blauraken, E. von Homeyer in Vorpommern mit Uferschwalben, deren Nesthöhlen er sich angeeignet, in derselben Erdwand nistend an. Wo beide europäische Seglerarten zusammen vorkommen, wie in den Gebirgen der Schweiz und Spaniens, siedeln auch sie sich gemeinschaftlich an einem Orte an. Wenn ein Pärchen sich einmal eine Nisthöhle erworben hat, kehrt es alljährlich zu ihr zurück und verteidigt sie hartnäckig gegen jeden anderen Vogel, der Besitz von ihr nehmen will. Die Wiege der Jungen besteht aus Halmen, Heufaden, dürren Blättern, Zeuglappen, Haaren und Federn, die entweder aus Sperlingsnestern weggenommen oder bei heftigem Winde aus der Luft aufgeschnappt, seltener aber vom Boden oder von den Baumästen abgerissen, ohne Auswahl zusammengelegt, dann aber gänzlich mit dem kleberigen Speichel, der wie bei anderen Seglern an der Luft erhärtet, überzogen werden. Zwei, höchstens drei sehr lang gestreckte, fast walzenförmige und an beiden Enden ungefähr gleichmäßig zugerundete weiße Eier bilden das Gelege. Das Weibchen brütet allein und wird währenddem von dem Männchen gefüttert, jedoch nur, wenn das Wetter günstig ist; denn bei länger anhaltendem Regen kann dieses nicht so viel Atzung herbeischaffen, wie zwei Mauersegler bedürfen, und das Weibchen sieht sich dann genötigt, selbst nach Nahrung auszugehen. Die Jungen werden von beiden Eltern geatzt, wachsen aber sehr langsam heran und brauchen mehrere Wochen, bis sie flugbar sind. Man findet die Eier frühestens Ende Mai, die eben ausgekrochenen Jungen Mitte Juni oder Anfang Juli, die ausgeflogenen Jungen erst zu Ende des Monats. Der Mauersegler ernährt sich von sehr kleinen Kerbtieren, über welche man aus dem Grunde schwer ins klare kommen kann, als ein erlegter Vogel seine gefangene Beute größtenteils bereits verdaut, mindestens bis zur Unkenntlichkeit zerdrückt hat. Jedenfalls müssen die Arten, die seine hauptsächlichste Nahrung bilden, in sehr hohen Luftschichten und erst nach Eintritt entschieden günstiger Witterung fliegen. Denn nur so läßt sich das späte und nach den Ortlichkeiten verschiedene Kommen und Verweilen des Mauerseglers erklären. Daß er, wie seine Verwandten, die allerverschiedenartigsten fliegenden Kerbtiere, beispielsweise Bremsen, Käfer, kleine Schmetterlinge, Mücken, Schnaken, Libellen und Hafte, nicht verschmäht, wissen wir wohl, da sich die Überreste der genannten Arten in den ausgewürgten Gewöllen auffinden lassen: sie aber sind es gewiß nicht, die den Hauptteil der Mahl-⸗ zeiten eines Mauerseglers ausmachen, weil im entgegengesetzten Falle der Vogel nicht nötig hätte, bis zum Mai in der Fremde zu verbleiben und die Heimat bereits im August wieder zu verlassen. Im Süden seines Verbreitungsgebietes fliegen seine Jagdtiere erklärlicherweise früher, im Norden später, hier wie dort aber länger als bei uns zu Lande, und einzig und allein diese Annahme erklärt die verschiedene Zeit seines Kommens und Gehens. Auch er bedarf, wie alle Arten seiner Familie, eine sehr erhebliche Menge von Nahrung, um den außerordentlichen Verbrauch seiner Kräfte zu ersetzen. Einige Beobachter haben behauptet, daß er nicht trinke; diese Angabe ist jedoch falsch, wie ich, gestützt auf eigne Beobachtungen, versichern kann. Bäder nimmt er wahrscheinlich nur, wenn es regnet; in das Wasser taucht er sich nicht ein, wie Schwalben es thun. Seine fast ununterbrochene Thätigkeit erklärt sich einzig und allein durch seinen beständigen Heißhunger; gleichwohl kann er im Notfalle erstaunlich lange fasten: gefangene Segler, die ohne Nahrung gelassen wurden, sollen erst nach 6 Wochen dem Hungertode erlegen sein. Alle Seglerarten haben wenig Feinde. Bei uns zu Lande jagt höchstens der Baumfalke dem nur fliegend sich zeigenden und im Fluge so überaus raschen Vogel nach. Auf seinen Winterreisen bedrohen ihn andere Falken derselben Gruppe. Die Jungen mögen zuweilen von den Siebenschläfern und anderen kletternden Nagetieren heimgesucht werden, jedoch vielleicht nur dann, wenn das Nest, wie erwähnt, in Starkübeln oder in Baumhöhlen
Erste Ordnung: Baumvögel; dreiunddreißigste Familie: Segler. angelegt wurde. Der Mensch verfolgt ihn bei uns zu Lande erst, seitdem, oder nur da, wo er den Staren lästig und gefährlich wird; jeder Verständige aber würde wohl thun, ihm, wie Liebe anrät, Wohnungen, flache Kästchen von etwa 50 cm lichter Länge, 15 cm Breite und halb soviel Höhe mit rundlichem, 5 cm weitem Eingangsloche an der Stirnseite und innen von nestartiger Ausfütterung, wenigstens einigem Genist, zu schaffen, um dadurch ihm und mittelbar den jetzt bedrohten Staren Schutz zu gewähren. Im Süden Europas erleidet der nützliche Vogel ohnehin Verfolgungen der ungerechtfertigtsten Art. Wie Savi berichtet, gilt dort das Fleisch der Jungen als vortrefflich und ist deshalb sehr gesucht. Um nun diese Leckerei zu erlangen, bereitet man den sehr häufigen Mauerseglern eine bequeme Wohnung, indem man in hohen Wänden oder Türmen Brutlöcher herstellt, die man von innen untersuchen und ausheben kann. Vor dem Flüggewerden wird dann die Brut bis auf ein Junges ausgenommen und getötet, gebraten und verzehrt. Bei Carrara hat man der Mauersegler halber ein eignes Bruttürmchen auf einem vorspringenden Felsen gebaut. Der Zwergsegler, in Indien Putta Deuli und Batassia (Windvogel) genannt (Micropus parvus, Cypselus parvus, ambrosiacus, palmarum und battasiensis, Cypsiurus und Macropteryx ambrosiacus, Dendrochelidon und Atticora ambrosiaca), ist bedeutend kleiner als der Mauersegler. Seine Länge beträgt nur 15, seine Breite 29, die Fittichlänge 12, die Länge des tief gegabelten Schwanzes 8 cm. Das Gefieder ist einfarbig rauchbraun mit schwachem Erzschimmer, etwas lichter an der Kehle, weil hier die Federn verwaschene, fahl weißliche Seitensäume haben. Das Auge ist dunkelbraun, der Schnabel wie der Fuß schwarz. Erst tief im Inneren Afrikas, da, wo es bereits Urwaldungen gibt, begegnet man dem Zwergsegler öfters, jedoch keineswegs überall. Die Angabe von Heuglins, daß er schon im südlichen Ägypten Standvogel sei, steht mit meinen Beobachtungen nicht im Einklange. Doch mag es vorkommen, daß einzelne so weit nach Norden hin sich verfliegen. Als regelmäßigen Bewohner des Landes findet man ihn erst im südlichen Nubien und noch häufiger längs des Weißen und Blauen Nils, immer und überall da, wo die Dumpalme vorkommt. Außer den Nilländern bewohnt der Vogel das ganze mittlere Afrika von der Westküste an bis zur Ostküste. Ob der auf Madagaskar vorkommende kleine Segler, wie anzunehmen, unser Zwergsegler oder eine ihm sehr nahe stehenden Art ist, scheint bis jetzt noch nicht end-gültig festgestellt worden zu sein, weil Hartlaub in seinem neuesten Werke über die Vögel des merkwürdigen Eilandes die Frage noch zweifelhaft läßt. Da aber der Zwergsegler außer Afrika auch über einen großen Teil Südasiens sich verbreitet, darf man glauben, daß er es ist, der auf Madagaskar lebt. In den meisten Teilen dieses ausgedehnten Wohngebietes tritt er als Strichvogel auf. Nur außer der Brutzeit streift auch er ziel- und regellos im Lande umher; während der Brutzeit beschränkt sich sein Gebiet auf einen sehr kleinen Umkreis. Nach meinem Dafürhalten stehen seine Bewegungen hinter denen anderer Arten seiner Familie durchaus nicht zurück. Ich glaube behaupten zu dürfen, daß er der schnellste aller mir bekannten Vögel ist; doch zeigt er, diese Gewandtheit abgerechnet, in seinen Bewegungen nichts Absonderliches. Merkwürdig ist nur sein Nestbau. Während einer Reise auf dem Blauen Nil sah ich im September eine einzeln stehende, über das Buschwerk sich erhebende Dumpalme, die für den Zwergsegler etwas ganz besonders Anziehendes haben mußte, weil sie von mehr als 50 Pärchen fortwährend umschwärmt wurde. Die Vögel flogen unter lebhaftem Geschrei hin und wieder, kehrten jedoch immer wieder zu der Palme zurück, wenn sie sich einmal eine Strecke weit entfernt hatten. Hierdurch aufmerksam gemacht, ging ich auf den Baum zu und bemerkte nun, daß die Segler sich zuweilen zwischen die Fächerblätter des Baumes begaben und dort niederließen. Kleine