Brehms Tierleben, Band 4: Die Vögel I — Baumvögel
vom Winde hin und her bewegten Zweig festzuhalten. Doch war dies nur dann der Fall, wenn die Sonne schien, während ich mich bei düsterem Himmel oder bei Regenwetter höchstens auf 5m nähern durfte. Wenn ich es aufgescheucht hatte, blieb ich oft in der Nähe sitzen, um seine Rückkehr abzuwarten. Dabei bemerkte ich, daß es jedesmal beim Zurückkommen ein kleines Stückchen Flechte mitbrachte, das es, nachdem es sich bequem in das Nest gesetzt hatte, in dessen Außenseite einwob. Dies geschah in einer so vertrauensvollen und furchtlosen Weise, daß es schien, als ob es glauben machen wollte, es sei bloß um diese Flechte zu suchen, nicht aber aus Furcht vor dem Menschen weggeflogen. Die eben ausgekrochenen Jungen waren kleine, schwarze, formlose Dinger mit langen Hälsen und nur einem Ansatze von Schnabel. Sie wuchsen aber rasch heran und füllten das Nest bald vollständig aus. Niemals sah ich die Alte in der Brutstellung auf dem Neste sitzen, nachdem die Jungen ausgekrochen waren; diese schienen der Sonne und dem Regen rücksichtslos preisgegeben zu sein. Beim Atzen stand das Weibchen auf einer Ecke des Nestes mit hoch aufgerichtetem Leibe. Das erste von den Jungen flog am 15. Oktober aus, fiel aber schon zwischen den nächsten Blumen nieder. Ich brachte es ins Nest zurück; doch flatterte es sofort wieder ab und diesmal mit besserem Erfolge. Am Abend desselben Tages sah ich, wie die Alte ihm Futter brachte, später bemerkte ich, wie es einem zweiten Baume zuflog, und nunmehr sah ich es nicht mehr. Das zweite Junge verließ das Nest zwei Tage später.“ Eine absonderliche Beobachtung hat der Prinz von Wied gemacht. In einem Neste, das er fand, lagen zwei völlig nackte Junge, an denen große, dicke Maden dergestalt umherkrochen, daß sie die Vögel öfters beinahe verbargen. „Wie diese Maden hier entstanden waren, wage ich nicht zu entscheiden; man sagt aber, daß sie an diesen jungen Vögeln häufig vorkommen.“ Burmeister meint, daß die Maden schwerlich den jungen Vögeln, sondern vielmehr deren Kote nachstellen dürften und ihre Anwesenheit zur Reinhaltung des Nestes nötig wäre, erklärt jedoch damit die Sache durchaus nicht, da wir nicht annehmen können, daß einzelne Kolibris ihre Nester reinhalten, die anderen aber ihre Jungen, nach Art unseres Wiedehopfes oder der Blaurake, im Schmutze sitzen lassen sollten. So häufig, wie die Brasilier behaupten, mögen diese Maden übrigens nicht beobachtet werden, da keiner der späteren Reisenden und Forscher etwas Ähnliches erwähnt. Audubon glaubt, daß die Jungen, die bald nach dem Ausfliegen sich mit anderen vereinigen, abgesondert von den Alten die Wanderung antreten, da er oft 20 oder 30 junge Kolibris, in deren Gesellschaft sich ein einziger Alter befand, gewisse Bäume umschweben sah. Ob diese Ansicht begründet ist, lasse ich gern dahingestellt sein. Über das Gefangenleben der Kolibris liegen verschiedene Beobachtungen vor. Da der Gegenstand ein allgemein anziehender ist, will ich wenigstens die wichtigeren Mitteilungen hier folgen lassen. „Einige Leute“, erzählt Azara, „haben Kolibris gefangen gehalten. Don Pedro Melo, Statthalter von Paraguay, hat alte ungefähr 4 Monate lang bei sich gehabt, frei im Zimmer fliegend. Diese lernten sehr gut ihren Gebieter kennen: sie küßten ihn und umflogen ihn, wenn sie Futter verlangten. Dann brachte Melo ein Gefäß mit Sirup, und in dieses steckten die Kolibris ihre Zunge. Von Zeit zu Zeit reichte er ihnen auch einige Blumen, und unter diesen Vorsichtsmaßregeln waren die lieblichen Vögel fast ebenso munter wie im Freien. Sie gingen auch nur durch die Nachlässigkeit der Bedienten zu Grunde.“ ö Von anderen Versuchen berichtet Wilson: „Die Seltsamkeit dieser kleinen Vögel hat viele Leute angeregt, sie großzufüttern und an die Gefangenschaft zu gewöhnen. Coffer, ein Mann, der die Sitten und Gewohnheiten unserer einheimischen Vögel mit großer Aufmerksamkeit beobachtet hat, erzählte mir, daß er zwei Kolibris mehrere Monate in einem Käfige gehabt und sie mit aufgelöstem Honig erhalten habe. Die Süßigkeit zog kleine
Fliegen und Schnaken herbei, und die Vögel vergnügten sich, diese wegzuschnappen; sie fraßen auch mit solcher Begierde, daß die Kerbtiere einen nicht unbeträchtlichen Teil ihres Futters bildeten. Peale hatte zwei junge Kolibris aufgezogen. Sie flogen frei im Raume herum und ließen sich oft auf der Schulter ihres Gebieters nieder, wenn sie Hunger hatten. Dieser Herr beobachtete, daß sie, wenn die Sonne in das Zimmer schien, nach Art der Fliegenfänger kleine Motten wegschnappten. Im Sommer 1803 wurde mir ein Nest mit jungen, fast flüggen Kolibris gebracht. Der eine von ihnen flog gegen die Fenster und tötete sich, der andere verschmähte das Futter und war am nächsten Morgen halbtot. Eine Dame brachte ihn hierauf in ihrem Busen unter, und als er sich erholt hatte, nahm sie aufgelösten Zucker in ihren Mund und ließ ihn diesen aufsaugen. So wurde er aufgefüttert, bis er in den Käfig gebracht werden konnte. Ich hielt ihn länger als 3 Monate, ernährte ihn mit Zuckerwasser und gab ihm täglich frische Blumen. Er schien heiter, munter und lebenslustig zu sein, flog von Blume zu Blume, wie in der Freiheit, und zeigte durch seine Bewegung und sein Zirpen die größte Freude, wenn ihm frische Blumen gebracht wurden. Ich ergriff alle Vorsichtsmaßregeln, um ihn, wenn möglich, durch den Winter zu bringen. Unglücklicherweise aber entkam er seinem Bauer, flog in das Zimmer, verletzte sich und starb.“ — „Ich besaß“, so berichtet Bullock, „zu einer Zeit gegen 70 gefangene Kolibris, und mit einiger Aufmerksamkeit und Sorgfalt hielt ich sie wochenlang am Leben. Hätte ich meine ganze Zeit ihnen widmen können, ich würde sie höchstwahrscheinlich nach Europa übergebracht haben. Die Behauptungen, daß sie wild und unzähmbar seien, daß sie sich in der Gefangenschaft selbst umbrächten ꝛc., sind falsch. Kein Vogel fügt sich leichter in seinen neuen Zustand. Sehr richtig ist, daß sie selten umherfliegen; aber niemals stürzen sie sich gegen den Käfig oder das Glas der Fenster. Sie verweilen vielmehr schwebend in der Luft, auf einem Raume, der zur Bewegung ihrer Schwingen kaum genügt; sie verweilen in dieser Stellung, anscheinend bewegungslos, Stunden nacheinander. In jeden Käfig stellte ich ein kleines Gefäß, zur Hälfte mit dickem Zuckerwasser gefüllt, und in dieses setzte ich Blüten, die nun von den kleinen Gefangenen fortwährend durchsucht wurden. Obgleich die Kolibris, solange sie frei sind, im höchsten Grade zanksüchtig sind, beobachtete ich an den Gefangenen doch nicht die geringste Lust zum Streiten. Ich sah im Gegenteile, daß sich die kleineren den größeren gegenüber unverzeihliche Freiheiten herausnahmen, so z. B., daß sich einer auf den Schnabel des anderen setzte und in dieser Stellung mehrere Minuten verweilte, ohne daß der letztere die Absicht zeigte, ihn zu vertreiben.“ „Am 25. Februar“, erzählt Burmeister, „sandte mir Berckeste einen Kolibri (Argytria albicollis). Er war völlig munter und flog in meinem Zimmer umher. Hier waren seine Bewegungen ebenso rasch wie im Freien. Mit Gewalt flog er gegen die Wände oder die Fenster und stürzte bei jedem Anpralle erschöpft zu Boden. Um ihn zu erquicken, hielt ich ihm einen blühenden Zweig entgegen: augenblicklich kam er herbei und umflatterte die Blumen ebenso sorglos wie im Freien, in jede einzelne seine Zunge auf einen Augenblick hinablassend. Ich stand kaum zwei Schritt von ihm, und doch ließ er sich nicht stören, wenn ich nur ruhig war; aber die geringste Bewegung von mir trieb ihn aus meiner Nähe. Er lebte übrigens nicht lange. Als es dunkel wurde, hörten seine Bewegungen auf; er fiel erschöpft zu Boden und rührte sich nicht mehr, als ich ihn in die Hand nahm, obwohl das offene Auge deutlich Leben verriet und der Herzschlag fortdauerte. Ich legte das Tierchen, wie es mit den halbgeöffneten Flügeln sich stützte, auf eine weiche Unterlage und fand es in derselben Stellung am Morgen tot. Es war sanft eingeschlafen, um nie wieder zu erwachen.“ „Als ich England verließ“, sagt Gosse, „nahm ich mir vor, die glänzenden Geschöpfe, wenn möglich, lebend nach Europa zu bringen, und nachdem ich einige Erfahrungen über
den Kappenkolibri gesammelt hatte, schien es mir, daß er zu Versuchen sich besonders eignen müsse. Meine Erwartungen wurden vereitelt; aber die Bemühungen, die ich mir gab, haben mich mit seinen Sitten und Gewohnheiten sehr bekannt gemacht. Viele dieser Vögel sind von mir und meinen Dienern mit Hilfe eines gewöhnlichen Schmetterlingsnetzes gefangen worden; denn die von einigen Schriftstellern gepriesenen Fallen eignen sich meiner Ansicht nach mehr für die Studierstube als für den Wald. Oft fanden wir, daß die Neugier dieser kleinen Vögel ihre Furcht überwog. Wenn wir ein Netz zum Fange zurechtmachten, flogen sie oft nicht von der Stelle, sondern kamen im Gegenteile näher herbei und streckten ihren Hals aus, um das Werkzeug zu betrachten, so daß es uns leicht wurde, sie wegzufangen. Nicht selten kehrte einer, nach welchem wir vergeblich gehascht hatten, zurück und erhielt sich, gerade über unseren Köpfen schwebend und uns mit einer unerschütterlichen Zutraulichkeit ins Gesicht sehend. Aber es war sehr schwierig, diese so leicht zu fangenden Vögel bis nach Hause zu bringen; gewöhnlich hatten sie, auch wenn sie nicht im geringsten verletzt waren, verendet, ehe wir unsere Wohnung erreichten, und diejenigen, welche in anscheinender Gesundheit hier ankamen, starben regelmäßig schon am nächsten Tage. Anfangs brachte ich die frisch gefangenen baldmöglichst in Käfige; sie aber gingen, obgleich sie sich hier nicht beschädigten, regelmäßig zu Grunde. Plötzlich fielen sie auf den Boden des Gebauers herab und lagen hier bewegungslos mit geschlossenen Augen. Nahm man sie in die Hand, so schien es, als ob sie noch auf einige Augenblicke zum Leben zurückkehrten; sie drehten das schöne Haupt hinterwärts oder schüttelten es, wie unter großen Schmerzen, breiteten die Flügel aus, öffneten die Augen, sträubten das Gefieder der Brust und starben regelmäßig ohne jedes krampfhafte Zucken. Dies war das Schicksal meiner ersten Versuche. „Im Herbste fing ich zwei junge Männchen und brachte sie nicht in einen Käfig, sondern in meinen Arbeitsraum, dessen Thüren und Fenster ich versichert hatte. Sie waren lebhaft, aber nicht scheu, zeigten sich spiellustig und mir gegenüber zutraulich, setzten sich 3. B. ohne jegliche Zurückhaltung zeitweilig auf einen meiner Finger. Blumen, die ich herbeigebracht hatte, wurden augenblicklich von ihnen besucht; aber ich sah auch sofort, daß sie einzelne mit Aufmerksamkeit betrachteten, andere hingegen vernachlässigten. Deshalb holte ich die ersteren in größerer Menge herbei, und als ich mit einem Strauße von ihnen in das Zimmer trat, hatte ich die Freude, zu sehen, daß sie die Blumen durchsuchten, während ich sie noch in meiner Hand hielt. Die liebenswürdigen Geschöpfe schwirrten jetzt kaum 2 em vor meinem Gesichte herum und untersuchten alle Blumen auf das genaueste. Als ich auch diese Blumen in einem Gefäße untergebracht hatte, besuchten sie bald den einen, bald den anderen Strauß, und dazwischen unterhielten sie sich durch Spielereien im Zimmer oder setzten sich auf verschiedenen Gegenständen nieder. Obwohl sie sich gelegentlich den Fenstern näherten, flatterten sie doch nie dagegen. Wenn sie flogen, hörte ich oft das Schnappen ihres Schnabels: sie hatten dann unzweifelhaft ein kleines Kerbtier gefangen. Nach einiger Zeit fiel einer von ihnen plötzlich in einem Winkel zu Boden und starb. Der andere behielt seine Lebendigkeit bei. Da ich fürchtete, daß die Blumen geleert sein möchten, füllte ich ein kleines Glas mit Zuckersaft an, verschloß es durch einen Kork und steckte durch diesen eine Gänsespule, auf welche ich eine große, unten abgeschnittene Blüte setzte. Der Vogel kam augenblicklich herbeigeschwirrt, hing sich an den Rand der Flasche und steckte seinen Schnabel in die Röhre. Es war augenscheinlich, daß ihm die Labung behagte; denn er leckte geraume Zeit, und als er aufgeflogen war, fand ich die Spule leer. Sehr bald kam er auch zu der nicht durch Blumen verzierten Spule, und noch im Verlaufe des Tages kannte er seine neue Nahrungsquelle genau. Gegen Sonnenuntergang suchte er sich eine Leine zum Schlafen aus; am nächsten Morgen vor Sonnenaufgang war er aber schon wieder munter, hatte auch seinen Siruptopf bereits
geleert. Einige Stunden später flog er durch eine Thür, die ich unvorsichtigerweise offen gelassen hatte, und entkam zu meinem nicht geringen Arger. „Drei Männchen, die im April gefangen worden waren, machten sich augenblicklich vertraut mit ihrem neuen Wohnraume. Der eine von ihnen fand auch sofort ein Glas mit Zuckersaft auf und saugte wiederholt. Einer starb, die anderen wurden so zahm, daß der eine, noch ehe der Tag vorübergegangen war, mir ins Gesicht geflogen kam, sich auf meine Lippen oder mein Kinn setzte, seinen Schnabel mir in den Mund steckte und meinen Speichel leckte. Er wurde so kühn und wiederholte seine Besuche so oft, daß er schließlich geradezu belästigte; denn er war so eigensinnig, daß er seine vorschnellbare Zunge in alle Teile meines Mundes steckte, so zwischen Kinnlade und Wange, unter die Zunge ꝛc. Wenn ich ihn belohnen wollte, nahm ich ein wenig Sirup in den Mund und lud ihn durch einen schwachen Laut, den er sehr bald verstehen lernte, zu mir ein. Frische Blumen schienen ihm nicht besonders zuzusagen, und auch als ich die Blüten der Moringa, die von ihm im Freileben sonst beständig aufgesucht werden, ins Zimmer brachte, bemerkte ich, daß er sie nach einer kurzen Prüfung vernachlässigte. Jeder einzelne erwählte sich seinen besonderen Platz auf den Leinen, die quer durch das Zimmer gezogen waren, und kehrte stets wieder zu ihm zurück. Ebenso suchte sich jeder noch einen oder zwei Plätze zur zeitweiligen Ruhe aus und benutzte sie regelmäßig, ohne den Nachbar zu verdrängen. Selbst wenn er gewaltsam vertrieben wurde, kehrte er immer wieder zu dem einmal erwählten Sitzorte zurück, dem in der Freiheit gewohnten durchaus entsprechend. Deshalb konnten wir auch, wenn wir einen dieser beliebten Sitzplätze im Walde erkundet hatten, mit Bestimmtheit darauf rechnen, den betreffenden Inhaber innerhalb weniger Minuten vermittelst Vogelleim zu fangen. „Der kühnste meiner Pfleglinge war sehr kampflustig und griff gelegentlich seinen friedlicheren Gefährten an, der stets zurückwich. Nach solchem Falle setzte sich jener und stieß ein vergnügtes „Skrip' aus. Nach einem oder zwei Tagen aber bekam der Verfolgte das Spiel satt und wurde nun seinerseits zum Tyrannen, indem er zunächst den Gefährten vom Sirupglase vertrieb. Wohl 20mal nacheinander versuchte der durstige Vogel, sich diesem Glase zu nähern; aber sobald er davor schwebte und seine Zunge ausstreckte, stürzte sich der andere mit unvergleichlicher Schnelligkeit auf ihn herab und verjagte ihn. Er durfte zu jeder anderen Stelle des Raumes fliegen, sobald er sich aber dem Gefäße näherte, gab er das Zeichen zum Kampfe. Der Neider hingegen nahm sich nach Belieben seinen Trunk. Mit dem Zurückkehren seines Mutes hatte er auch seine Stimme wiedererlangt, und nunmehr schrieen beide laut und schrill ihr ‚Skripé fast ohne Unterbrechung. „Nachdem die Gefangenen einmal in dem Zimmer eingewöhnt waren, zeigten sie eine Lebhaftigkeit ohnegleichen. Sie nahmen die verschiedensten Stellungen an, drehten sich auch im Sitzen hin und her, so daß ihr reiches Gefieder bei der verschiedenen Beleuchtung wundervoll flimmerte. Hier und da hin flogen sie, schwenkten und bewegten sich auf das anmutigste in der Luft, und dies alles geschah so rasch und jählings, daß das Auge ihren Bewegungen oft nicht folgen konnte. Jetzt war das glänzende Geschöpf in der einen Ecke, unmittelbar darauf hörte man das Schwirren der unsichtbaren Schwingen in einer anderen hinter uns oder nahm es selbst, vor dem Gesichte schwebend, wahr, ohne daß man wußte, wie es hierher gekommen sein konnte. „Von dieser Zeit an bis zu Ende des Mai erhielt ich ungefähr 25 Kolibris mehr, fast nur Männchen. Einige von ihnen waren mit dem Netze, andere mit Vogelleim gefangen worden; aber nicht wenige von ihnen starben, obgleich sie sofort nach dem Fange in einen Korb gesteckt worden waren. Dieses plötzliche Verenden konnte ich mir nie vollständig erklären. Die Gefangenen beschädigten sich nicht an den Seiten des Korbes, obgleich sie sich hier oft aufhingen, es schien mir vielmehr, als ob es das Entsetzen über ihre Gefangenschaft