Brehms Tierleben, Band 4: Die Vögel I — Baumvögel
bis zum April. Den reinen Nadelwald verschmäht er gänzlich; auch bei seinen Streifereien sucht er immer die Laubbäume auf. Er erwirbt sich ein bestimmtes Gebiet und durchstreift es läglich mehrere Male: dies wird namentlich im Winter bemerklich, wenn das Laub ihn weniger versteckt als sonst. Der Mittelpunkt seines Gebietes wird durch eine passende Höhlung bestimmt, weil auch er in einer solchen die Nacht zubringt. Deshalb meidet er auf seinem Zuge gänzlich diejenigen Gegenden, welchen es an geeigneten Schlupfwinkeln fehlt. Nach Naumann sieht er sich oft genötigt, Meisen und Feldsperlinge, die derartige Nacht-— herbergen ebenso bequem finden wie er, mit Gewalt aus dem Kämmerchen zu vertreiben; denn da er später zu Bette geht als jene, findet er das Schlafkämmerchen oft schon besetzt und erringt sich dann niemals ohne Kampf den Einlaß. Es scheint, daß er, des heftigen Streites um die Höhlen wegen, zuweilen sogar genötigt ist, deren Besitz aufzugeben und sich neue anzulegen. Dieser niedliche Specht ist, wie Naumann sehr richtig sagt, einer der muntersten und gewandtesten seiner Gattung. Mit großer Leichtigkeit hüpft er an den Baumschäften hinan, umkreist sie, klettert auch, den Kopf stets nach oben, kleine Strecken rückwärts und verfolgt Aste selbst bis auf die fingerstarken Spitzen der Zweige hinaus. Er pickt und hämmert viel an den Bäumen und ist im Zimmern der Löcher zu Schlafstellen oder Nestern ebenso geschickt wie die größeren Arten, sucht sich dazu jedoch immer weiche Stellen aus. Auf alten Eichen legt er solche nicht selten auf der unteren Seite sehr schiefer oder beinahe wagerechter Hornzacken an. Zuweilen setzt er sich wie andere Vögel quer auf dünne Zweige, hält sich aber dann nicht so aufrecht und zieht dabei die Füße an den Leib. Gegen seinesgleichen ist er ebenso futterneidisch und zänkisch wie die übrigen Spechte, weshalb man ihn außer der Fortpflanzungszeit auch immer nur einzeln antrifft. In seinem Gefolge sieht man ebenfalls sehr oft Kleiber, Meisen, Baumläufer und Goldhähnchen, die mit ihm herumziehen, aber nicht weiter von ihm beachtet werden. Gegen den Menschen zeigt er sich zutraulich, läßt ihn wenigstens nahe an sich herankommen, bevor er weiterhüpft oder wegfliegt. Seine Stimme läßt sich durch die Silbe „kik“ oder „kgiik“ ausdrücken; der Ton ist hoch, schwach und fein und wird lang gezogen. Zuweilen wiederholt er den einen Laut mehrmals nacheinander; namentlich geschieht dies beim Anhängen an einen Baum, nachdem er eine Strecke fliegend zurückgelegt hat. Er schreit viel, besonders bei heiterem Wetter, am meisten natürlich im Frühlinge während der Paarungszeit. Das Männchen schnurrt wie andere Spechte, aber viel schwächer und in höherem Tone als die größeren Verwandten. Während der Begattungszeit, die Anfang Mai beginnt, macht sich der Kleinspecht durch Unruhe, beständiges Rufen und Schnurren sehr bemerklich, und da, wo er häufig ist, gibt es auch lebhaften Streit zwischen Nebenbuhlern, die um die Gunst eines Weibchens werben, oder zwischen zwei Paaren, die um die Nisthöhle kämpfen. Diese wird regelmäßig in bedeutender Höhe über dem Boden angelegt, am liebsten in alten, hohen Weiden, Espen, Pappeln, Buchen, im Notfalle auch Eichen, sonst noch in Garten-und Obstbäumen; in Pommern, laut E. von Homeyer, stets in Buchen, die am Rande von Lichtungen stehen und, zum Teil wenigstens, nicht allein dürr, sondern auch vermorscht und vermulmt sind. Ihr Bau mag dem kleinen schwachen Gesellen viel Mühe verursachen, und deshalb wählt er vorzugsweise Stellen, wo ein alter Ast ausgebrochen und das Innere infolge der eindringenden Feuchtigkeit faul geworden ist. Der Eingang befindet sich meist in einer Höhe von 15—20 und nur ausnahmsweise in einer solchen von 1,5 — 10 m über dem Boden, ist zirkelrund, als ob er mit einem Bohrer ausgedreht worden wäre, hat höchstens 4 em im Durchmesser und führt in einen Brutraum von 10 — 12 em Weite und 15 —18 em Tiefe. Auch der Kleinspecht fängt viele Nistlöcher an, ohne sie zu vollenden, und erschwert dadurch das Auffinden derjenigen, welche wirklich zum Brüten benutzt werden. Um diese kennen zu lernen,
muß man, nach Päßlers Erfahrungen, beobachten, wohin das sorgsame Männchen fliegt, um sein brütendes Weibchen zu füttern. Das Gelege besteht aus 5—7 kleinen, glänzend weißen, zuweilen auch mit äußerst feinen, roten Pünktchen spärlich bezeichneten Eiern. Beide Gatten brüten wechselweise, zeitigen die Eier innerhalb 14 Tagen und übernehmen gemeinschaftlich die Aufzucht der Jungen. Die Nahrung des Kleinspechtes scheint bloß aus Kerbtieren zu bestehen; denn man findet auch im Herbste und Winter nichts anderes in seinem Magen. Nach Ad. Walters eingehenden Beobachtungen frißt er im Freien nur Kerbtierlarven, Maden und andere weiche tierische Stoffe, verschmäht dagegen Fliegen und Käfer, ja sogar alle diejenigen Ameisenpuppen, in welchen die Jungen bereits entwickelt sind. Gerade deshalb wird er so außerordentlich nützlich. „Nicht allein den Waldbäumen“, sagt Naumann, „sondern auch den Obstpflanzungen wird seine Anwesenheit zur wahren Wohlthat. Man sieht ihn beständig an den Bäumen und ihren Ästen picken und beinahe immer fressen, und bei nachheriger Untersuchung findet man den Magen so vollgestopft von allerlei oft winzig kleinen Baumverderbern, daß man darüber erstaunen muß.“ Glücklicherweise ist er der Verfolgungswut weit weniger ausgesetzt als andere Spechte, weil er sich dem rohen Menschen nicht so bemerklich macht oder rasch aus dem Auge verschwindet und den, der ihn kennt, ohnehin zum Freunde hat. Anderseits freilich setzt ihn seine Zutraulichkeit mancher Gefahr aus. Auch er läßt sich durch nachgemachtes Pochen oder Klopfen herbeilocken; doch muß man seine Weise, zu hämmern, verstehen, wenn man auf Erfolg rechnen will: denn nur, wenn man sein Klopfen täuschend nachahmt, kommt er herbei. Gefangene Kleinspechte sind allerliebste Vögel. Harmlos und zutraulich, munter, reg—⸗ sam, behende und gewandt, füllen sie ihren Platz in jedem Gebauer vortrefflich aus, verlangen aber, wenn sie ihre ganze Eigenart kundgeben sollen, einen Raum, in welchem sie zimmern und meißeln können nach Herzenslust. Man darf sie ohne Bedenken in Gesellschaft von Meisen und Goldhähnchen halten; denn die kleinen Wichte sind gewiß nicht diejenigen, welche unter eine so gemischte Gesellschaft Unfrieden bringen. Es gewährt einen reizenden Anblick, in solchem Käfige das bekannte Bild aus dem Freileben unserer Waldvögel im kleinen herzustellen. Denn ebenso wie im freien Walde wird hier den niedlichen Gesellen bald die Führung und Leitung der gesamten Mitbewohnerschaft zugestanden. Ad. Walter stimmt im Lobe des kletternden Zwerges vollständig mit mir überein. „Der Kleinspecht“, schreibt er mir, „ist ein kluger, immer lustiger, zutraulicher, stets zu Spielereien geneigter Vogel und der Buntspecht im Vergleiche mit ihm ein wahrer Dummkopf. Er übt seine Spielereien in der belustigendsten Weise nicht nur für sich aus, sondern fordert auch seinen Pfleger oft zum Mitspielen auf. Ein Arm- oder Tuchschwenken setzt dann eine ganze Familie in die freudigste Aufregung, so daß sie wohl 5 Minuten lang die lustigsten Schwenkungen ausführt und sich kletternd um den Stamm herum wie Affen jagt. Dann versteckt sich einer mit senkrecht hoch gehobenen Flügeln hinter einem Stamme, wird von einem anderen entdeckt, und nun laufen beide mit senkrecht gehobenen, oben fast zusammentreffenden Flügelspitzen wie tanzend um den Stamm herum, immer sich neckend und verfolgend. Oft habe ich durch Hinzutreten die Vögel zur Ruhe bringen müssen; denn dann kommt sogleich die ganze Familie an das Gitter geflogen und betastet sorgfältig und anhaltend mit ausgestreckter Zunge die an den Käfig gehaltenen Hände.“ Vorstehendes ergänzend, erzählte mir derselbe Beobachter noch nachstehende allerliebste Geschichte. „Um sowohl das Außere als auch die geistigen Eigenschaften dieses Vogels kennen zu lernen, hatte ich fünf schon etwas befiederte Junge aus der Nisthöhle genommen und ihnen einen ebenso weit entwickelten Buntspecht gesellt. Alle sechs fütterte ich mit Ameisenpuppen, die sie zwar noch nicht vom Boden aufzunehmen verstanden, nach einigen Versuchen 40⁷
Erste Ordnung: Baumvögel; achtundzwanzigste Familie: Spechte. jedoch aus einer vor den Schnabel gehaltenen Papierdüte hervorzogen. Nach etwa viertägigem Füttern verließen die fünf Kleinspechte einer nach dem anderen das für sie hergerichtete Nest, kletterten am Baumstamme, den ich für sie in den Käfig gestellt hatte, herum und nahmen nun auch selbst das Futter vom Boden auf. Kaum hatten sie sich bequemt, allein zu fressen, so ergriff einer nach dem anderen eine Ameisenpuppe mit dem Schnabel, lief mit ihr zu dem im Neste hockenden Buntspechte und reichte sie ihm. Bevor der fünfte seine Puppe abgegeben hatte, war der erste schon wieder mit einer neuen zur Stelle, und so ging es immer nach der Reihe fort, bis der große Buntspecht nichts mehr aufnahm. Sowie er wieder Hunger hatte, begann das Füttern in derselben Reihenfolge wie vorher. Jeder Kleinspecht gab seine Puppe ab und holte eine neue, bis nach einigen Tagen auch der große Specht allein fressen konnte. „Da ich diese niedlichen Vögel wegen einer in Aussicht stehenden längeren Reise nicht behalten konnte, beschloß ich, ihnen, nachdem ich sie 2 Monate im Käfige gehalten, die Freiheit zu schenken. Ich trug sie in einem kleinen Gebauer nach dem Berliner Tiergarten und setzte sie an einen starken, abseits vom Wege stehenden Eichenstamm, den alle fünf sogleich mit dem Schnabel zu bemeißeln begannen. Bald schienen sie auch ganz vertieft in ihre Arbeit zu sein. Sowie ich aber Miene machte, mich zu entfernen, hatte ich einige von ihnen auf Brust und Schulter. Da blieb mir nun nichts anderes übrig, als einen dichtbelaubten, starken Zweig abzubrechen und durch Schwenken und Schlagen gegen den Stamm meine zutraulichen Tierchen so lange zu schrecken, bis sie scheu wurden. Hätte ich dies nicht gethan, so wären sie von anderen Leuten ergriffen worden und hätten vielleicht in kurzer Zeit ein trauriges Ende gefunden.“ Zwei gefangene Kleinspechte, die ich pflegte, waren von Freunden für mich aufgezogen und an Ameisenpuppen gewöhnt worden, hielten sich auch so lange vortrefflich, als ich frische Ameisenpuppen beschaffen konnte. Dann aber starben beide rasch nacheinander, ohne daß ich mir dies erklären konnte. Ad. Walter gibt mir Auskunft, warum. Die Vögel haben so schwache Verdauungswerkzeuge, daß sie keine Gewölle bilden können, an schwerverdaulichen Stoffen, wie Kerbtierflügeln, Füßen und dergleichen, sich deshalb den Magen verderben, krank werden und an Abzehrung zu Grunde gehen. Hierin dürfte das größte Hindernis liegen, sie längere Zeit im Käfige zu halten. Dieselben Feinde, die den übrigen Spechten gefährlich werden, verfolgen selbstverständlich auch den Kleinspecht. Manch einer mag von ihnen ergriffen werden; manch einer entgeht ihnen aber auch, dank seiner unvergleichlichen Gewandtheit. Dagegen setzt ihn nun wieder seine harmlose Zutraulichkeit mordlustigen Schützen gegenüber den größten Gefahren aus. Dem ungeachtet kann man nicht sagen, daß sein Bestand sich verringere; denn glücklicherweise verhängt der Winter seltener so große Not über ihn wie über die Erdspechte, und ebenso entgeht seine Nisthöhle doch in den meisten Fällen dem Auge der Eiersammler.
Der seltenste unter unseren Spechten ist der Weißspecht oder Elsterspecht, weißrückiger und größter Buntspecht (Dendrocopus leuconotus, Picus leuconotus, leucotis, polonicus und cirris, Pipripicus leuconotus und uralensis, Pipricus und Dendrodromas leuconotus, Abbildung S. 586). Er übertrifft den Buntspecht um ein beträchtliches an Größe und steht nur wenig hinter dem Grauspechte zurück; denn seine Länge beträgt zwischen 26 und 28, seine Breite zwischen 47 und 50, die Fittichlänge 16, die Schwanzlänge 10 cm. Stirn und Vorderkopf sind weiß, rostfahl verwaschen, Scheitel und Hinterkopf scharlachrot, wobei jedoch zu bemerken, daß die grauen Federwurzeln durchscheinen, Nacken, Hinterhals und Oberseite sowie ein am Mundwinkel beginnender, seitlich am Halse herab verlaufender und hier mit einem von der Ohrgegend bis zur Kropfseite herabreichenden breiteren in Verbindung tretender Streifen schwarz, hintere Mantel⸗ und Schultergegend weiß,
nut einzelnen schmalen schwarzen Querlinien, Zügel, Schläfen, Kopf- und Halsseiten sowie die Unterteile weiß, Schenkelseiten, Bauch und Aftergegend schwarz, untere Schwanzdecken lebhaft scharlachrot, die Seiten der Brust und des Bauches durch schmale Schaftstriche, die Handschwingen außen mit 4, die Armschwingen mit 2 breiteren Querbändern, die Armund größten oberen Flügeldecken aber mit breiten, weißen Endrändern gezeichnet, so daß sich bei zusammengelegtem Flügel 6 breite weiße Querbinden darstellen, die beiden äußersten Schwanzfedern an der Wurzel schwarz, im übrigen weiß und durch 2 dunkle Querbänder geschmückt, die auf der zweiten nur auf der Innenfahne sich bemerklich machen und auf der dritten, am Ende weißen Steuerfeder auf eine sich verringern. Die Iris ist gelbrot bis braun, der Schnabel dunkel hornblau, an der Spitze schwarz, der Fuß bleigrau. Das Weibchen unterscheidet sich durch schwarzen Scheitel von dem Männchen, der junge Vogel, laut Altum, durch noch nicht ausgeprägte Färbung. Die schwarzen Scheitelfedern zeigen hier bis etwas über die Scheitelmitte trübrote Spitzen, so daß der Vorderteil des Oberkopfes schwarz mit trübroten Punkten besetzt erscheint. Die Unterseite ist trübweiß, und nur die allerletzten Bauch- und die unteren Schwanzdeckfedern sind scharlachrötlich überflogen, die Unterteile übrigens wie bei den Alten mit kurzen, nach dem Schwanze zu allmählich verschwindenden Schaftflecken gezeichnet. In Griechenland und Kleinasien wird der Vogel durch einen ihm sehr nahe stehenden, neuerdings aber als Art unterschiedenen Verwandten (Picus lilfordi) vertreten, den wir Hellenenspecht nennen wollen. Er unterscheidet sich vom Weißspechte durch dunkel scharlachrote Färbung des Scheitels und Hinterkopfes und die breit schwarz und weiß in die Quere gebänderte Schulter und Mantelteile sowie endlich die etwas lebhafter gefärbte Unterseite. ů Das nördliche und nordöstliche Europa, auch ganz Südsibirien bis ins Amurland, bilden das Verbreitungsgebiet des Weißspechtes. In unserem Vaterlande tritt er immer nur sehr vereinzelt auf, und es erscheint mir richtiger, ihn als Strichvogel, der dann und wann auch einmal zum Brutvogel wird, denn als Standvogel anzusehen. In Spanien, Italien, Frankreich, Belgien, Holland, Dänemark und England ist er, soviel mir bekannt, bis jetzt noch nicht beobachtet worden, in Südskandinavien dagegen kommt er nicht selten vor. Nach Collett brütet er in den Niederungen der Provinzen Christiana und Hamar an einzelnen Stellen in zahlreicher Menge, wird jedoch nach Norden hin noch häufiger und ist namentlich in Orkedal und Surendal der gemeinste aller dort vorkommenden Spechte. In Schweden bemerkt man ihn, laut Nilsson, vereinzelt hier und da, im Norden ebenfalls öfter als im Süden; doch scheint sich sein Verbreitungsgebiet nicht bis in die nördlichsten Teile Skandinaviens zu erstrecken. Finnland verbindet sein Verbreitungsgebiet mit Rußland, einschließlich der Ostseeprovinzen und Polen, welche Länder man für Europa vielleicht als sein eigentliches Vaterland betrachten darf. In Sibirien bewohnt er, nach Radde, ohne Zweifel alle bewaldeten Gebiete des südlichen Teiles. Ich glaube nun, daß alle Weißspechte, die man in Deutschland, und zwar in Ost- und Westpreußen, Schlesien, der Mark und Mecklenburg, und ebenso in Bayern, Böhmen, Oberösterreich und den Pyrenäen gefunden hat, nur als solche Wanderer angesehen werden dürfen, welche einmal die Grenzen ihres eigentlichen Verbreitungsgebietes überschritten, unter Umständen sogar sich seßhaft gemacht und gebrütet haben. Über das Freileben des Weißspechtes berichtet ausführlicher wohl nur Taczanowski. „Der Weißspecht findet sich in Polen überall, aber nicht zahlreich, im Gegenteile stets seltener als beispielsweise der Mittelspecht. Er bewohnt die Laubwälder, insbesondere wenn sie aus Eichen, Birken und Ulmen bestehen; in Nadelwaldungen hingegen trifft man ihn nicht. Von den übrigen Spechten unterscheidet er sich durch sein ruhiges Wesen. Er ist weniger laut, bedächtiger in seinen Bewegungen, und auch sein Ruf wird seltener als von