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Brehms Tierleben, Band 4: Die Vögel I — Baumvögel

PDF document823 original pagesPublished 1891
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vorwärts steht.“ Es unterliegt kaum einem Zweifel, daß der Wendehals damit seine Feinde oder Angreifer schrecken will. Wie der Wiedehopf sich beim Anblicke eines Raubvogels zu Boden duckt und sich durch das ihm eigne Gebärdenspiel unkenntlich zu machen sucht, so bemüht sich auch der Wendehals, den Feind zu täuschen und abzuschrecken. Er vertraut auf sein unscheinbares Gefieder, dessen Färbung sich der Baumrinde oder dem Boden innig anschmiegt, und ahmt noch außerdem die Bewegungen der Schlange nach, die den meisten Tieren furchtbar erscheint. Als Grill an einem schönen Sommermorgen, von einem jungen Hunde begleitet, in einem Parke lustwandelte, schlug der Hund plötzlich an und stand vor einem kleinen Gebüsche. Grill ging hinzu und fand, daß er einen Wendehals anbellte, der, auf der Erde liegend, das ihm eigne sonderbare Gebärdenspiel übte, den Schwanz und die Flügel spreizte, den Hals streckte, den Kopf nach Schlangenart hin und her schwenkte, die Augen verdrehte, die Kopffedern zum Schopfe aufrichtete ꝛc. Der Beobachter trug den Vogel nach Hause und setzte ihn in einen Käfig. Hier nahm er sogleich seine natürliche Stellung wieder an, und als er später seine Freiheit wieder erhielt, flog er unbehindert davon, woraus man schließen konnte, daß er ganz gesund war. Gefangene beweisen bei jeder Gelegenheit, daß sie ihre absonderlichen Gebärden nur aus dem Grunde ausführen, um ihnen fremdartige oder bedenklich erscheinende Wesen zu schrecken. Außer dem angegebenen „Wii id wii id“ vernimmt man vom Wendehalse selten einen anderen Laut. Im Zorne ruft das Männchen „wäd wäd“, in der Angst stoßen beide Geschlechter kurz abgebrochen die Silbe „schäck“ aus, bei besonderer Erregung zischt wenigstens das Weibchen wie eine Schlange. Die Jungen schwirren, solange sie im Neste sitzen, nach Art der Heuschrecken. Die Spanier haben sehr recht, wenn sie den Wendehals „Forminguero“ oder zu deutsch Ameisler nennen, denn Ameisen, die er ebensowohl vom Boden wie von den Bäumen abliest, bilden in der That die Hauptmasse seiner Nahrung. Er verzehrt alle kleineren Arten, noch lieber aber die Puppen als die ausgebildeten Kerfe. Gelegentlich frißt er auch wohl Raupen und andere Larven oder Puppen; Ameisen bleiben aber immer die Hauptsache. Seine Zunge, die er so weit vorstrecken kann, wie nur irgend einer der Spechte, leistet ihm bei seinem Nahrungserwerbe höchst ersprießliche Dienste. Nach Art des Ameisenfressers steckt er sie durch Ritzen und Löcher in das Innere der Haufen, wartet, bis sich die erbosten Kerbtiere an dem vermeintlichen Wurme festgebissen haben oder an dem klebrigen Schleime hängen geblieben sind, und zieht dann die ganze Ladung mit einem Rucke in den Schnabel. „Der Windhalß durchsticht mit seiner außgestreckten Zungen sehr schnell die Ameissen, gleich wie bey vns die jungen Knaben die Frösch mit eisern Pfeilen, so sie an einen Bogen gebunden haben, vnd verschluckt dieselbigen, er berühret auch die nimmer mit seinem Schnabel, als die andern Vögel jhre Speiß“, sagt schon der alte Gesner. Doch ist hierzu einiges zu bemerken. Ich habe mich wiederholt, aber vergeblich bemüht, an gefangenen Wendehälsen, die ich stets mit größter Vorliebe pflege, zu erkunden, wie sie eigentlich beim Aufnehmen ihrer Beute verfahren. Der Schnabel wird ein wenig geöffnet, die Zunge schießt hervor, wühlt einen Augenblick in den Puppen und Mehlwürmern herum und zieht sich mit dem erfaßten Brocken blitzschnell zurück. Wie letztere aber an der Zunge haften, erfährt man nicht, auch wenn man das Auge bis auf wenige Centimeter an den Vogel bringt und auf das schärfste anstrengt. Hinsichtlich der Nisthöhle macht der Wendehals geringe Ansprüche. Es genügt ihm, wenn der Eingang zu der Höhlung einigermaßen eng ist, so daß nicht jedes Raubtier ihm oder der Kinderschar gefährlich werden kann. Ob das Loch sich in bedeutender oder geringerer Höhe über dem Boden befindet, scheint ihm ziemlich gleichgültig zu sein. Sind mehrere Höhlen in einem Baume, so überläßt er, wie Naumann bemerkt, die höheren

gewöhnlich anderen Vögeln, Feldsperlingen, Rotschwänzen und Meisen, mit denen er nicht gern streiten mag, nimmt die unterste in Besitz und lebt dann mit allen übrigen Höhlenbrütern in tiefstem Frieden. Minder verträglich, als Naumann geschildert, erweist er sich, wenn er an Wohnungsnot leidet. In Ostthüringen wählt er, laut Liebe, gegenwärtig, weil die alten Bäume mehr und mehr verschwinden und auch die Spechte, die ihm seine Wohnung herzustellen pflegen, immer seltener werden, Starkasten zu seinem Heime und legt die Eier ohne weiteres auf das alte moderige Nistzeug, das im vorigen Jahre Sperlinge oder Stare eingetragen hatten. Findet er die Starkübel besetzt und dafür andere Brutkasten, so versucht er, gezwungen durch die Not, in diese zu schlüpfen und kann somit zu einem unliebsamen Besucher gepflegter, mit Nistkasten ausgerüsteter Gärten, auch wohl zum Nestzerstörer werden. Im größten Notfalle baut er sein Nest oben in einer Vertiefung eines alten Weidenkopfes. Unter regelmäßigen Verhältnissen wird die Nisthöhle von dem alten Wust einigermaßen gereinigt und so auf dem Mulme eine ziemlich ebene Unterlage hergestellt. Darauf legt das Weibchen Mitte Mai seine 7—12 kleinen, abgestumpften, zartschaligen, rein weißen Eier. Es bebrütet sie etwa 14 Tage lang, größtenteils allein; denn es läßt sich nur in den Mittagsstunden von dem Männchen ablösen: aber es bebrütet sie mit dem größten Eifer. Nach meinen Beobachtungen gelingt es selten, ein auf den Eiern sitzendes Wendehalsweibchen aus dem Neste zu jagen. Klopfen am Baumstamme, das alle übrigen Höhlenbrüter aufscheucht, stört es nicht, und selbst dann, wenn man oben zum Nistloche hineinschaut, bleibt es noch über den Eiern sitzen. Aber es zischt wie eine Schlange, wiederum in der Absicht, zu schrecken. Die Jungen sind, wenn sie dem Eie entschlüpfen, beinahe nackt oder nur mit wenigen grauen Daunenfasern bekleidet, wachsen jedoch ziemlich rasch heran, weil beide Eltern sich nach Kräften bemühen, ihnen Nahrung in Fülle herbeizuschaffen. Doch verlassen sie das Nest erst, wenn sie vollkommen flügge geworden sind. So sorgsam die Alten auf das Wohl der zahlreichen Kinderschar bedacht sind — eines verstehen auch sie nicht: die Reinigung der Nestkammer. Der Wiedehopf ist wegen dieser Nachlässigkeit bei jedermann verschrieen, der Wendehals aber um kein Haar besser als er; denn auch sein Nest wird zuletzt „ein stinkender Pfuhl“. Die ausgeflogenen Jungen werden von den Eltern noch längere Zeit geführt und sorgfältig im Gewerbe unterrichtet. Erst Mitte Juli vereinzeln sich die Familienglieder, die bisher treulich zusammenhielten, und jeder einzelne lebt nun still bis zu dem Tage, der der Beginn seiner Winterreise ist. Gefangene Wendehälse sind die unterhaltendsten Stubengenossen unter der Sonne. Es hält nicht schwer, sie an ein passendes Stubenfutter zu gewöhnen und lange Zeit zu erhalten. Einige freilich, sogenannte Trotzköpfe, wollen nur Ameisenpuppen genießen. Einer, den Naumann besaß, litt bei vorgelegten Schmetterlingen, Raupen, Käfern und Käferlarven, Libellen, Fliegen, Spinnen und selbst Ameisen den bittersten Hunger; sobald aber Ameisenpuppen gebracht wurden, machte er sich sogleich darüber her, langte begierig mit der Zunge wie mit einer Gabel zu und zog, was außerhalb des Käfigs, aber im Bereiche seiner Zunge lag, ebenfalls behende hinein. Wie sie sich benehmen, berichtet schon Gesner. „Den, so ich ein zeitlang erhalten, der flohe nicht bald, wenn ein Mensch herzukam; doch ward er zornig, er richtet' seinen Halß auff, uvnd stieß mit seinem Schnabel, er beiß aber nicht, vnd diesen zog er offt hinter sich vnd streckt jhn widerumb herfür, also träwend erzeigt er seinen Zorn. Darzwischen waren seine Federn, fürauß auff dem Halß, starrend, ond der Schwantz zerthan vnd auffgericht.“ Frauenfelds gefangene Wendehälse und zwei Buntspechte, die er ebenfalls hielt, bekamen des Morgens die Erlaubnis, frei im Zimmer umherzufliegen. Wenn einer der Spechte dem Wendehalse zu nahe kam, gebärdete sich dieser in der bekannten Weise, um die Spechte zu erschrecken, und dies gelang ihm auch immer; denn die Spechte flogen jedesmal davon, wenn der Wendehals die Schlange

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nachahmte. Anfangs gebärdete er sich in ähnlicher Weise gegen seinen Gebieter; später war er mit diesem so vollständig vertraut geworden, daß er ihm niemals mehr drohete. „Übrigens wiederholt der Wendehals“, wie Frauenfeld sagt, „seine Gebärden ganz regelmäßig. Während er den Leib flach niedergestreckt vorwärts schiebt, streckt er den Hals so lang wie möglich aus, spreizt den Schwanz, sträubt die Kopffedern hoch empor und schnellt dann, wenn er sich, langsam dehnend, soweit er vermochte, ausgestreckt hatte, plötzlich mit raschem Rucke den Kopf zurück. Dieses Dehnen und Zurückschnellen wiederholt er vier- bis fünfmal, bis sich sein Gegner entfernt. Noch auffallender ist sein Benehmen außerhalb des Käfigs, den er übrigens nicht gern verläßt. Er sucht dann häufig ein Versteck auf und weiß sich hier so vortrefflich zu verbergen, daß man ihn zuweilen längere Zeit vergeblich suchen muß. Solange er nicht bemerkt zu sein glaubt, bleibt er niedergedrückt ganz ruhig und folgt, mit den Augen beobachtend, dem Suchenden. Erst wenn er sich entdeckt sieht, beginnt wieder die komische, sträubende Bewegung, um den Gegner zu ängstigen und zu verscheuchen. Wird er überrascht, während er sich außerhalb des Käfigs befindet, so drückt er sich gegen den Boden der Länge nach nieder und bleibt unbeweglich liegen. Beobachtet man ihn nicht weiter, so erhebt er sich erst nach geraumer Zeit wieder und treibt sich weiter im Zimmer umher. Geht man jedoch auf ihn los, so wiederholt er das alte Spiel. Nur wenn mehrere Personen zu gleicher Zeit ins Zimmer treten, fliegt er furchtsam nach einer höheren Stelle.“ Eine Nestgesellschaft junger Wendehälse, die man aufzieht, verursacht vielleicht noch mehr Vergnügen als die alten Vögel. „Das Hungergeschrei einer derartigen Jugendschar“, erzählt Girtanner, „ist das merkwürdigste, das von Tonwerken gehört werden kann, und überrascht namentlich dann, wenn es, wie bei mir, aus dem Inneren eines geschlossenen Kistchens, dessen Inhalt man von außen nicht erkennt, geheimnisvoll hervortönt. Die leiseste Berührung eines solchen, das Nest vertretenden Kistchens ruft ein äußerst sonderbares, ebenmäßig bewegtes, rätschendes Gesumme hervor, das mit einer Maultrommel ziemlich täu schend nachgeahmt werden kann und das Kistchen gleichsam in eine Spieldose verwandelt. Wie staunen dann nicht bewanderte Zuhörer, wenn man die Spieldose öffnet und sich plötzlich die Kasperletheater-Gesellschaft zeigt, schon jetzt beginnend, ihre Schnurren auszuüben. Die mehr entwickelten Jungen versuchen bereits ihre langen, beweglichen Schlangenzungen, wühlen mit diesen blitzschnell in den Ameisenpuppen herum, um ebenso rasch mit dem an gedachten Greifwerkzeugen hängenden Futter zu verschwinden.“ Derartig aufgezogene Junge werden so zahm wie Haustiere und erhalten ihren Pfleger fortwährend in der heitersten Stimmung. Mit anderen Vögeln, in deren Gesellschaft sie gebracht werden, vertragen sie sich vortrefflich, dürfen also auch in dieser Beziehung auf das wärmste empfohlen werden. Der harmlose Wendehals hat in dem Sperber, in Elstern und Hähern, Katzen, Mardern und Wieseln gefährliche Feinde, und gar mancher fällt diesen schlauen Räubern zum Opfer. Aber auch den Sonntagsschützen bietet er sich leider nur zu oft zum leichten Ziele, und seitdem man nun vollends versucht hat, Acht und Bann über ihn zu verhängen, schützt ihn nicht einmal mehr die bisher festgehaltene Ansicht der Kundigen, daß er ein nützlicher Vogel sei. Ich meinesteils vertrete diese Ansicht und zwar auf das bestimmteste und wärmste. Wohl weiß ich, daß er sich vorzugsweise von Ameisen ernährt, und daß diese im allgemeinen uns Nutzen bringen: die von ihm verursachte Schädigung des Ameisenbestandes aber fällt dem massenhaften Auftreten gedachter Kerbtiere gegenüber so wenig ins Gewicht, daß der Wendehals im Ernste von niemand unter die schädlichen Vögel gezählt werden kann. Ebenso ist mir bekannt, daß er beim Suchen nach einer Wohnung den einen und den anderen Höhlenbrüter stört, vielleicht sogar aus dem Neste vertreibt: ihn deshalb aber auf die Liste der schadenbringenden Vögel setzen zu wollen, ist einfach widersinnig. Wem der Wendehals hierdurch beschwerlich fällt, braucht nur einige tiefe und

weite, aber mit kleinem Eingangsloche versehene und im Inneren mit irgend einem Neste, mindestens Geniste, ausgestattete Brutkasten an solchen Bäumen aufzuhängen, wie der Vogel sie besonders liebt, um derartigen Übergriffen vorzubeugen. Ihn deshalb zu töten, ist ein Unrecht, seine „sonderbar unheimlichen Zuckungen und Grimassen, Kopf- und Augenverdrehungen“ als „die unzweideutigsten Kundgebungen des bösen Gewissens“ zu kennzeichnen, wie Gredler dies gethan, ein Scherz, der recht leicht mißverstanden werden kann. Scheint es doch, als ob sich aller, welche sich um die Tiere unseres Vaterlandes bekümmern, eine wahre Sucht bemächtigt habe, in jedem einzelnen einen uns schädigenden Feind zu wittern oder die kaum merklichen Übergriffe, die sich ein Tier zu schulden kommen läßt, zu ungeheuerlichen Übelthaten aufzubauschen! Und da nun der rohe Mensch bekanntermaßen mehr Vergnügen am Zerstören als am Erhalten findet, können solche Verdächtigungen nur verderblich wirken. Aus diesem Grunde erachte ich es für meine Pflicht, auch für den Wendehals einzutreten und alle auf ihn gehäuften Beschuldigungen auf ihren wahren Wert zurückzuführen, d. h. sie als bedeutungslos zu erklären. Die nach den Spechten am höchsten entwickelte Familie der Spechtvögel wird gebildet durch die Pfefferfresser oder Tukane (Rhamphastidae), deren zwar sehr leichter, aber unförmig großer Schnabel an den Schneiden sägeartig gezähnelt ist; sie besitzen nur zehn Steuerfedern. Zügel und Augengegend sind nackt. Die Tukane sind in etwa 60 Arten über die Wendekreisländer Amerikas verbreitet. Die Lebensweise der Tukane ist, nach Burmeisters Versicherung, am besten von dem Prinzen von Wied geschildert worden, und deshalb erscheint es billig, die Worte dieses ausgezeichneten Forschers hier folgen zu lassen. „Sonnini und Azara haben uns getreue Schilderungen von den sonderbaren Vögeln gegeben, die in den südamerikanischen Urwäldern unter der Benennung ‚Tukana“‘ bekannt sind. Im allgemeinen stimmen die Nachrichten der beiden genannten Schriftsteller über die Lebensart dieser merkwürdigen Geschöpfe überein. Ein jeder von ihnen hat indessen einige kleine Abweichungen, die sich aber, wie mir scheint, ziemlich leicht ausgleichen lassen, ohne dem Werte der einen oder der anderen Beobachtung zu nahe zu treten. „In den brasilischen Urwäldern sind Tukane nächst den Papageien die gemeinsten Vögel. Überall erlegt man ihrer in der kalten Jahreszeit eine Menge, um sie zu essen. Für den fremden Reisenden haben sie indessen noch mehr Interesse als für den Inländer, der sowohl an die höchst sonderbare Gestalt als auch an die glänzenden Farben dieser Vögel gewöhnt ist; denn die Tukane zeigen auf einem meist kohlschwarzen Grunde des Gefieders mancherlei sehr lebhafte, blendende Farben. Selbst die Iris des Auges, die Beine und der riesige Schnabel sind von dieser lebhaften Färbung nicht ausgenommen. Daß diese schönen Vögel in den brasilischen Wäldern sehr zahlreich sind, ist gewiß; ebenso sicher ist es aber, wie auch Sonnini richtig bemerkt, daß es schwer hält, über ihre Lebensart und Sitten, besonders über ihre Fortpflanzung genaue Nachrichten zu sammeln. Nie habe ich das Nest eines Tukans gefunden. Die Brasilier haben mir indessen versichert, sie legten zwei Eier in hohle Bäume oder Baumäste, und dies ist mir auch wahrscheinlich, da die meisten dortigen Vögel nur zwei Eier legen. Die Nahrung der Tukane war ebenfalls ein lange unentschiedener Punkt in ihrer Naturgeschichte. Azara will sie die Nester der Vögel plündern lassen, wogegen ich zwar nichts einwenden kann, jedoch bemerken muß, daß ich in dem Magen nur Früchte, Fruchtkerne und ähnliche weiche Massen gefunden habe. Waterton bestätigt das Gesagte ebenfalls, und daß die Tukane nicht fleischfressend seien. Sie sind den Pflanzungen

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