Brehms Tierleben, Band 2: Die Säugetiere II
würde man letztere nicht brauchen können, um die Zucht zu verbessern. Der Hund der Hasenindianer, welcher in vieler Beziehung vom Eskimohunde abweicht, steht nach Richardson in derselben Beziehung zum Heul- oder Prairiewolfe wie der Eskimohund zum Falbwolfe, so daß gedachter Forscher keine ausgesprochene Verschiedenheit zwischen ihnen auffinden konnte. Die von beiden genannten Stämmen herrührenden Hunde kreuzen sich untereinander ebensowohl wie mit den wilden Wölfen oder mit europäischen Hunden; der schwarze Wolfshund der Indianer in Florida weicht, laut Bertram, von den Wölfen dieses Landes nur dadurch ab, daß er bellt. Kolumbus fand zwei Hundearten in Westindien, und Fernandez beschreibt ihrer drei in Mexiko. Einige dieser eingeborenen Hunde waren stumm, d. h. bellten nicht. Seit der Zeit Buffons weiß man, daß die Eingeborenen von Guayana ihre Hunde mit einer wilden Art, wie es scheint dem Maikong oder Karasissi, kreuzen. Schomburgk, welcher diese Länder sorgfältig durchforscht hat, schreibt mir darüber: „Arawak-Indianer, welche in der Nähe der Küste wohnen, haben mir wiederholt erzählt, daß sie ihre Hunde zur Verbesserung der Zucht mit einer der wilden Arten kreuzen, und einzelne Hunde sind mir gezeigt worden, welche sicher dem Maikong viel mehr glichen als der gewöhnlichen Rasse. Selten aber halten die Indianer letztere für häusliche Zwecke.“ „Auch der Ai, eine andere Art Wildhund, wahrscheinlich Canis silvestris, wird von den Arekunas jetzt nicht viel zum Jagen benutzt. Die Hunde der Taruma-Indianer sind ganz verschieden und gleichen Buffons Windspielen von St. Domingo. Es scheint also, daß die Eingeborenen von Guayana zwei wilde Hunde zum Teil gezähmt haben und ihre Haushunde noch mit ihnen kreuzen. Beide Arten gehören einer von den nordamerikanischen und europäischen Wölfen verschiedenen Gruppe an. Rengger begründet die Ansicht, daß man nur haarlose Hunde zähmte, als Amerika zuerst von Europäern besucht wurde, und einige dieser Hunde, von denen Tschudi sagt, daß sie in den Kordilleren von der Kälte leiden, sind noch stumm. Gleichwohl ist dieser nackte Hund gänzlich von dem verschieden, welchen Tschudi unter dem Namen Inkahund beschreibt, und von dem er anführt, daß er ebensowohl Kälte ertrage als auch belle. Man weiß nicht, ob diese zwei verschiedenen Hunderassen Abkömmlinge eingeborener Arten sind, und könnte annehmen, daß der ursprünglich einwandernde Mensch vom asiatischen Festlande Hunde mitbrachte, welche nicht bellen konnten; diese Ansicht scheint jedoch aus dem Grunde unwahrscheinlich, als die Eingeborenen auf dem Wege ihrer Einwanderung vom Norden her wenigstens zwei nordamerikanische Wildhunde zähmten. „Wenden wir uns zur Alten Welt zurück, so finden wir, daß mehrere europäische Hunde sehr dem Wolfe ähneln, so der Schäferhund der ungarischen Ebene in so hohem Grade, daß ein Ungar nach Pagets Erzählung einen Wolf für einen seiner eigenen Hunde halten konnte. Die Schäferhunde in Italien müssen früher den Wölfen sehr ähnlich gewesen sein, denn Columella gibt den Rat, weiße Hunde zu halten, und fügt hinzu: „Pastor album probat, ne pro lupe canem feriat.“ Daß sich Hunde und Wölfe von selbst kreuzen, wird von den Alten oft erzählt, von Plinius sogar behauptet, die Gallier hätten ihre Hündinnen in den Wäldern angebunden, damit sie sich mit Wölfen kreuzen.“
Ich will an dieser Stelle eine von Darwin, wie es scheint, übersehene Bemerkung Raddes einschalten, welche mit vorstehenden Angaben übereinstimmt. „Bei sehr vielen Hunden“, sagt er, „namentlich der gebirgigeren Gegenden des Ostens läßt sich das Wolf- und Fuchsgepräge durchaus nicht verkennen, und nicht selten findet man besonders solche Tiere, welche bis auf die Größe vollkommen den Wölfen ähneln. Ich selbst besaß einen solchen Jagdhund, welcher, dem Chingangebirge entstammend, mit zum mittleren Amur gekommen und hier bald bei Eingeborenen und späteren Ansiedlern durch seine ausgezeichneten Begabungen bekannt wurde. Solche den Wölfen sehr ähnliche Hunde, welche möglicherweise
eine Kreuzungsform sind, haben einen mehr gedrungenen Körper und kürzere Schnauze als der Wolf; die Färbung aber sowohl als auch die eigentümliche Straffheit des Haares und seine Dichtigkeit, namentlich auf dem Schwanze, sind ganz wie beim Wolfe. Gewöhnlich tragen sie den Schwanz nicht aufrecht, sondern schleifen ihn gesenkt nach. Nur beim Stellen des Wildes, beim Anschlagen oder Wedeln heben sie ihn im Bogen nach oben. Mit solchen Hunden, welche niemals eine Abrichtung erhalten, werden alle die großen, oft gefährlichen und sehr viel Ausdauer erfordernden Jagden betrieben. Ganz verschieden von solchen Hunden sind die der nomadisierenden Mongolenstämme der Hohen Gobi, welche auch hier und da bei den Burjäten Transbaikaliens angetroffen werden und ebensowohl als Spürhunde wie auch zum Bewachen der Jurten dienen. Sie haben wohl die Länge, aber nicht die Höhe eines Wolfes. Ihr ganzer Körper ist mit glänzend schwarzen, langen und wenig über dem Rücken zu den Seiten hinab gekräuselten Haaren bedeckt. Auch die Innenseite der Vorderfüße sowie die Kniee der Hinterfüße sind samt dem Kopfe ebenfalls lang und schwarz behaart, und die kurzen Stumpfschwänze nur bleiben mit dem Nasenrücken kurzhaarig schwarz. Die Oberlippe hängt lefzenartig abwärts, auf dem Auge ist ein kreisrunder, hellroter oder brauner Flecken immer zu bemerken. Die Kopfform ist mehr breit als lang, das Ohr halb hängend, der Schwanz buschig, aber nicht spindelförmig in seiner Gesamtform, sondern durch Bezottung, die seitwärts hängt, entstellt. Diese Hunde, welche stiller, aber sehr böse sind, werden in den mongolischen Jurten in großer Anzahl als Wächter gehalten. Grenzkosaken tauschen sie gern ein, und so findet man sie auch noch im mittleren Amurlaufe. Hier, wo sich ihnen die Wolfs- und Fuchstypen sowie die gewöhnlichen stämmigen Hofhunde zugesellen, erhält sich ihre Nachkommenschaft in den charakteristischen Abzeichen und der Form des Körpers nicht, und sie werden immer durch neue bei den Mongolen eingetauschte Tiere ersetzt.“ „Der europäische Wolf“, fährt Darwin fort, „weicht in geringem Grade von dem nordamerikanischen ab und wird von vielen Tierkundigen für eine verschiedene Art gehalten, ebenso der Wolf Indiens, und hier finden wir wieder eine ausgesprochene Ahnlichkeit zwischen den Pariahunden gewisser Gegenden von Indien und diesem indischen Wolfe. In Bezug auf die Schakale sagt Geoffroy Saint-Hilaire, daß man nicht einen beständigen Unterschied zwischen ihrem Bau und dem der kleineren Hunderassen aufweisen könnte. Diese wie jene stimmen auch in ihrer Lebensweise innig überein. Ehrenberg führt an, daß die Haushunde Unterägyptens und gewisse einbalsamierte Hunde im Schakalwolfe ihr Vorbild hätten, wie andererseits Haushunde Nubiens und andere als Mumien vorhandene Rassen mit dem Schakale eng verwandt sind. Pallas behauptet, daß Schakal und Haushund sich zuweilenim Morgenlande kreuzen. Ein hierauf bezüglicher Fall ist auch aus Algerien bekannt geworden. Die Haushunde an der Küste von Guinea find fuchsartige Tiere und stumm. An der Ostküste von Afrika, zwischen dem 4. und 6. Grade nördlicher Breite und ungefähr zehn Tagereisen nach dem Inneren, wird, wie Erhardt mitteilt, ein halbgezähmter Hund gehalten, welcher nach Behauptung der Eingeborenen von einem ähnlichen wilden Tiere abstammt. Lichtenstein sagt, daß die Hunde der Buschmänner eine auffallende Ahnlichkeit selbst inder Färbung mit dem Schabrackenschakale darbieten; Layard dagegen teilt mir mit, daß er einen Kaffernhund gesehen habe, welcher einem Eskimohunde sehr ähnlich war. In Australien findet sich der Dingo ebensowohl gezähmt als wild, und wenn er auch ursprünglich von Menschen eingeführt worden sein mag, darf er doch als eine einheimische Form angesehen werden; denn seine Überbleibsel sind mit denen eines ausgestorbenen Tieres in einem ähnlichen Zustande von Erhaltung gefunden worden, so daß seine Einführung sehr alt sein muß. Diese Ahnlichkeit der halbgezähmten Hunde verschiedener Länder mit denen in ihnen noch lebender wilder Arten, nach der Leichtigkeit, mit welcher beide oft noch gekreuzt werden können, der Wert, welchen Wilde selbst halbgezähmten Tieren beilegen, und andere
bereits erwähnte Umstände, welche ihre Zähmung begünstigen, machen es sehr wahrscheinlich, daß die gezähmten Hunde der Erde von zwei Wolfsarten, dem Wolfe und dem Heulwolfe, zwei oder drei anderen zweifelhaften Arten von Wölfen, dem europäischen, indischen und nordamerikanischen Wolfe nämlich, ferner von wenigstens einer oder zwei südamerikanischen Hundearten, dann von mehreren Schakalarten und vielleicht von einer oder mehreren ausgestorbenen Arten abstammen. Diejenigen Schriftsteller, welche der Einwirkung des Klimas großen Einfluß zuschreiben, können hiernach die Ahnlichkeit gezähmter mit eingeborenen Tieren derselben Länder erklären. Ich kenne aber keine Thatsachen, welche den Glauben an eine so mächtige Einwirkung des Klimas unterstützen. „Gegen die Ansicht, daß mehrere Hundearten in alter Zeit gezähmt wurden, kann man nicht einwenden, daß sie schwierig zu zähmen sind. Junge, von Hodgson gezähmte Buansus wurden für Liebkosungen ebenso empfänglich und zeigten so viel Verstand wie irgend ein Hund gleichen Alters. Wie bereits erwähnt, besteht zwischen der Lebensweise der Haushunde der nordamerikanischen Indianer und der Wölfe dieses Landes oder zwischen dem morgenländischen Pariahunde und dem Schakale oder zwischen den in verschiedenen Gegenden verwilderten Hunden und den natürlichen Arten dieser Familie kein großer Unterschied. Die Gewohnheit zu bellen jedoch, welche bei gezähmten Hunden fast allgemein ist, scheint eine Ausnahme zu bilden; diese Gewohnheit aber geht leicht verloren und wird leicht wieder erlangt. Es ist schon oft angeführt worden, daß die verwilderten Hunde auf der Insel Juan Fernandez stumm geworden sind, und man hat Grund zur Annahme, daß die Stummheit in dem Verlaufe von 33 Jahren eintrat. Andererseits erlangten Hunde, welche Ulloa von dieser Insel mitnahm, nach und nach die Gewohnheit zu bellen wieder. Dem Heulwolfe ähnliche Hunde des Mackenzieflusses, welche nach England gebracht wurden, lernten nie or= dentlich bellen. Ein im Londoner Tiergarten geborener aber ließ seine Stimme so laut erschallen wie irgend ein anderer Hund desselben Alters und derselben Größe. Ein von einer Hündin aufgesäugter junger Wolf, welchen Nilsson beobachtete, und ein Schakal, von welchem Geoffroy Saint-Hilaire berichtete, bellten mit derselben Stimme wie irgend ein gewöhnlicher Hund. Dagegen hatten, nach Clarke, Hunde, welche auf Juan de Nova im Indischen Weltmeere verwildert waren, das Vermögen zu bellen vollständig verloren, erhielten auch ihre Stimme während einer Gefangenschaft von mehreren Monaten nicht wieder. Sie zeigten keine Neigung zur Geselligkeit mit anderen Hunden, vereinigten sich unter sich zu großen Haufen und fingen Vögel mit ebensoviel Geschick, wie Füchse es thun würden. Wiederum sind die verwilderten Hunde von La Plata nicht stumm geworden. Diese verwilderten Hunde, welche eine bedeutende Größe haben, jagen einzeln oder in Haufen und graben Höhlen für ihre Jungen, gleichen in diesen Gewohnheiten also Wölfen und Schakalen. „Man hat behauptet, daß unsere Haushunde nicht von Wölfen oder Schakalen abstammen können, weil ihre Trächtigkeitsdauer eine verschiedene sei. Dies beruht aber auf Angaben von Buffon, Gilibert, Bechstein und anderen, welche irrig sind. Denn man weiß jetzt, daß jener Zeitraum bei Wölfen, Schakalen und Hunden so nahe übereinstimmt, als man nur erwarten kann. Bis zu einem gewissen Grade ist eine Trächtigkeitsdauer veränderlich, da man auch bei unseren Haushunden eine Verschiedenheit von 4 Tagen beobachtet hat. Cuvier meinte, daß der Schakal wegen seines widrigen Geruches nicht gezähmt worden wäre; Wilde sind jedoch in dieser Beziehung nicht empfindlich, und der Grad der Ausdünstung bei verschiedenen Schakalarten ändert ebenfalls wesentlich ab, sowie dies andererseits bei rauh⸗ und glatthaarigen Hunden der Fall ist. Geoffroy Saint-Hilaire brachte einen Hund, welchen er nur mit rohem Fleische fütterte, dahin, daß er ebenso stank wie ein Schakal. „Bedeutungsvoller gegenüber der Ansicht, daß unsere Hunde von Wölfen, Schakalen und südamerikanischen Hunden abstammen, ist die Erfahrung, daß Wildlinge in gezähmtem
Zustande bis zu einem gewissen Grade unfruchtbar sein sollen, während alle Haushunde, soweit es überhaupt bekannt ist, gegenseitig untereinander fruchtbar sind. Doch hat bereits Broca mit Recht bemerkt, daß die Fruchtbarkeit aufeinander folgender Geschlechter verbastardierter Hunde niemals mit der Sorgfalt untersucht worden ist, welche man bei der Kreuzung von Arten für unentbehrlich hält. Thatsachen berechtigen zu dem Schlusse, daß die geschlechtlichen Empfindungen und das Erziehungsvermögen unter verschiedenen Hunderassen bei der Kreuzung verschieden sind. So liebt der mexikanische Allco offenbar Hunde anderer Arten nicht; der haarlose Hund von Paraguay vermischt sich, laut Rengger, weniger mit europäischen Rassen als diese untereinander; der deutsche Spitzhund soll den Fuchs leichter zulassen, als andere Rassen es thun; weibliche Dingos lockten Füchse an ꝛc. Diese Angaben würden, falls man sich auf sie verlassen kann, für einen gewissen Grad von Verschiedenheit in den geschlechtlichen Neigungen der Hunderassen sprechen. Doch tritt ihnen die Thatsache entgegen, daß unsere gezähmten, im äußeren Bau so weit voneinander verschiedenen Hunde untereinander viel fruchtbarer sind, als wir von ihren angenommenen Stammeltern es wissen. Pallas nimmt an, eine längere Dauer der Zähmung beseitige diese Unfruchtbarkeit, und wenn man auch zur Unterstützung gedachter Annahme keine bestimmten Thatsachen anführen kann, scheinen unsere Erfahrungen über die Hunde so stark zu gunsten der Ansicht zu sprechen, daß unsere gezähmten Hunde von mehreren wilden Stämmen herrühren, und ich bin deshalb geneigt, die Wahrheit jener Annahme zuzugeben. Hiermit im Zusammenhange steht, daß unsere gezähmten Hunde nicht vollkommen fruchtbar mit ihren angenommenen Stammarten sind; doch sind Versuche in dieser Richtung noch nicht ordentlich angestellt worden. Man sollte den ungarischen Hund, welcher dem äußeren Ansehen nach dem Wolfe so sehr gleicht, mit diesem, die Pariahunde Indiens mit indischen Wölfen und Schakalen kreuzen und ebenso in anderen Fällen verfahren. Daß die Unfruchtbarkeit zwischen gewissen Hunderassen und Wölfen und anderen Wildhunden nur gering ist, beweisen die Wilden, welche sich die Mühe geben, sie zu kreuzen. Buffon erhielt vier aufeinander folgende Geschlechter von Wölfen und Hunden, und die Blendlinge waren untereinander vollkommen fruchtbar; Flourens dagegen fand nach zahlreichen Versuchen, daß die Blendlinge zwischen Wolf und Hund miteinander gekreuzt im dritten Geschlechte und die von Schakal und Hund im vierten Geschlechte unfruchtbar wurden. Freilich aber befanden sich diese Tiere in enger Gefangenschaft, welche viele wilde Tiere bis zu einem gewissen Grade oder selbst völlig unfruchtbar macht. Dingos, welche sich in Australien ohne weiteres mit unseren eingeführten Hunden fortpflanzten, zeugten trotz wiederholter Kreuzungen mit Hunden im Pariser Pflanzengarten keine Blendlinge. Bei den von Flourens angestellten Versuchen wurden die Blendlinge wohl auf drei oder vier Geschlechter hindurch in engster Inzucht miteinander gekreuzt, ein Umstand, welcher fast sicher die Neigung zur Unfruchtbarkeit vermehrt haben wird, wenn auch das Endergebnis sich kaum erkennen läßt. Vor mehreren Jahren sah ich im Londoner Tiergarten den weiblichen Blendling eines englischen Hundes und eines Schakals, welcher selbst im ersten Geschlechte so unfruchtbar war, daß er nicht einmal die Brunstzeit regelmäßig einhielt. Doch war dieser Fall gegenüber den zahlreichen Beispielen fruchtbarer Bastarde von beiden Tieren sicher eine Ausnahme. Bei allen Versuchen über die Kreuzung von Tieren gibt es noch so viele Ursachen zum Zweifel, daß es außerordentlich schwierig ist, zu irgend welchem bestimmten Schlusse zu gelangen. Indes scheint doch hervorzugehen, daß diejenigen, welche unsere Hunde für die Nachkommen mehrerer Arten halten, nicht bloß zugeben müssen, deren Nachkommen verlören bei lange währender Züchtung alle Neigung zur Unfruchtbarkeit bei einer gegenseitigen Kreuzung, sondern auch, daß zwischen gewissen Rassen von Hunden und einigen ihrer angenommenen Stammeltern ein gewisser Grad von Unfruchtbarkeit erhalten geblieben oder möglicherweise selbst erlangt worden ist.