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Brehms Tierleben, Band 9: Die Insekten, Tausendfüßer und Spinnen

PDF document862 original pagesPublished 1892
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Mimikry.

A. Nachalımung lebender Pflanzenteile (Blätter und Stengel).

  1. Puppe des Schillerfalters (Apatura Ilia). 2. Puppe des Zitronenfalters (Rhodocera Rhamni). 3. Brombeerfalter (Thecla rubi), sitzend. 4. Wandelndes

Blatt (Phyllium siccifolium), eine ostindische Gespenstschrecke. 5. Bucheneule

(Halias prasinana), auf jungen Buchenblättern sitzend. 6. Larve einer Äschne (Libellenart). 7. Waldeule (Moma Orion), ahmt die Laubflechten an Baumstämmen nach.

B. Nachahmung verdorrter Pflanzenteile.

  1. Rossis Gespenstschrecke (Bacillus Rossii). 9. Puppe des Segelfalters

(Papilio Podalirius). 10. Südamerikanische Laubschrecke (Pterochroza colorata). 11. Indischer Tagfalter (Callima Philarchus), als Blatt. 12. Raupe des Holunder-spanners (Urapteryx sambuccaria). 13. Graue Varietät der Raupe des Zickzack-spinners (Notodonta Ziczac). 14. Puppe eines brasilischen Tagfalters (Papilio

Evander). [12—14 als dürre Stengel,] 15. Mondfleck (Phalera bucephala), als abgebrochenes Zweigstück. 16. Wasserstabwanze (Ranatra linearis). 17. Großflügler (Drepanopteryx phalaenoides), als dürres Blatt.

C. Nachahmung ungenießbarer oder verdorbener Dinge.

  1. Cimbexlarve, ruhend als Schneckenhaus. 19. Einheimischer Bockkäfer (Mesosa curculionoides), als Baumflechte. 20. Tropische Rindenwanze (Phloea corticata), an Rindenborke. 21. Geisblattwollläuse (Pemphigus Xylostei), ver-schimmelt aussehend. 22. Sack einer Psychidenraupe, ein Häufchen Pflanzen-abfall! darstellend. 23. Einheimische Motte (Tortrix ocellaria), als Vogelkot. 24. Einheimischer Spanner (Abraxas marginata), als Vogelkot. 25. Stutzkäfer (Hister), als Schafmist. 26. Pillenkäfer (Byrrhus), als Schafmist. 27. Kokon eines südamerikanischen Spinners (Aides amanda), mit nachgeahmten, blind endigenden Schlupfwespenlöchern.

Zur Tafel: »Mimikry«

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[Zur Tafel: » Mimikry«]

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MIMIKRY (SCHUTZÄHNLICHKEIT) DER INSEKTEN

Fu

bewegende Kraft erforderlich, also z. B. im Brustkasten für Flieg⸗ und Kriechwerkzeuge, finden sich selbstverständlich auch die meisten Muskeln angehäuft, im Hinterleibe kleiden fie vorherrschend die Rücken⸗ und Bauchwand zur Verschiebung der Ringe aus.

Was nun das Nervensystem betrifft, so ist der auf Seite 4 für die gesamten Gliederfüßer hervorgehobene Bau des zentralen Teiles auch für die Insekten maßgebend; es sei dem ergänzend nur noch hinzugefügt, daß im einzelnen eine große Mannigfaltigkeit in der Ausbildung des Bauchmarkes zu beobachten ist, indem dasselbe bei den meisten Larven und den mit freiem ersten Brustringe und langgestrecktem Hinterleibe versehenen Geschlechtstieren eine viel größere Anzahl (bis zehn) von Nervenknoten aufzuweisen hat, als bei anderen, die mit der Verschmelzung der Körperringe auch eine solche der Ganglien erleiden. Wo dieselbe ihr höchstes Maß erreicht, wie bei vielen Wanzen und Fliegen, ist das gesamte Bauchmark eine einzige, in der Brust gelegene Nervenmasse. Von dem oberen Knoten des Schlundringes, dem Gehirne, gehen nicht nur nach den Augen und Fühlern, sondern auch nach den Eingeweiden Nerven ab, der etwas kleinere untere Schlundknoten versorgt die Mundteile, und die Brust- und Hinterleibsganglien senden an alle übrigen Organe, namentlich unter Vermittelung eines besonderen „Sympathicus“, auch nach den Atmungsröhren ihre Nerven aus. Daneben unterscheidet man noch ein besonderes, mit dem Gehirne zusammenhängendes Eingeweide-Nervensystem, welches aus einem unpaaren und einem paarigen Nerv besteht und besondere kleine Ganglien besitzt. Darin, daß die einzelnen Körperringe eigene Nervenzentren besitzen, haben wir den Grund zu suchen, warum kein Kerf durch Abtrennung einzelner Hauptteile des Körpers schnell getötet werden kann, und daß die einzelnen Ringgruppen so lange nach ihrer Trennung voneinander durch Zuckungen noch Lebenszeichen von sich geben. So hörte beispielsweise die vordere Hälfte einer Maulwurfsgrille, welche von ungefähr durch den Spaten halbiert worden war, erst nach 82 Stunden, die hintere erst nach 108 Stunden auf zu zucken.

Die Verdauungswerkzeuge bestehen in dem Nahrungsrohre und den damit verbundenen Drüsen. Das erstere verläuft gerade oder in Windungen vom Munde bis zum After und kann im letzteren Falle, welcher durch Pflanzennahrung bedingt wird, die Länge des ganzen Tieres um ein Mehrfaches übertreffen. Es gliedert sich nach Bau und Leistung in drei Hauptabschnitte, die man am besten als Vorder-, Mittel- und Hinterdarm bezeichnet. Der erstere wird gebildet von der Mundhöhle, in welche ein oder mehrere Paare von Speicheldrüsen einmünden, und der Speiseröhre, welche sich häufig kropfartig erweitert (Hautflügler) oder mit einem langgestielten „Saugmagen“ (in Wirklichkeit nur ein Aufbewahrungsraum für Flüssigkeiten) in Verbindung steht (Schmetterlinge und Fliegen) oder (bei Raubinsekten) am Ende zu einem muskulösen, im Inneren mit zahnartigen Chitinerhebungen ausgekleideten „Kaumagen“ anschwillt. Der darauffolgende Mitteldarm hat die bereits eingeleitete Verdauung zu vollenden und den Nahrungssaft („Chylus“) zu bereiten, weshalb er auch Chylusdarm genannt wird. Er erfüllt seine Aufgabe unter dem Einflusse von Drüsen, die in feiner Wandung eingebettet liegen oder als zottenartiger Besatz sowie in Form längerer Blindschläuche ihm angeheftet sein können und einen der Galle ähnlichen Stoff absondern. Der Hinterdarm endlich, an welchem man noch als besondere Abschnitte einen Dünn-, Dick⸗ und Mastdarm unterscheiden kann, hat die Aufgabe, unverdaute Nahrungsreste als Kot nach außen zu befördern, und nimmt an seinem Anfangsteile mehr oder weniger zahlreiche Blindschläuche auf, welche als Malpighische Gefäße bezeichnet werden und dieselbe Bedeutung haben wie die Nieren der höheren Tiere.

Hier ist auch der für die Insekten, namentlich während des Larvenlebens charakteristische Fettkörper zu erwähnen, eine aus weißlichen oder gelblichen, fettreichen Lappen bestehende Masse, welche von zahlreichen Tracheen umsponnen, die Lücken zwischen den Eingeweiden und unter der Haut ausfüllt, und eine nicht unwichtige Rolle beim Stoffwechsel spielt, namentlich während der Zeit der Verwandlung zu Neubildungen verwendet wird.

Dem Blutumlaufe steht ein Herz vor, welches einen langgestreckten, muskulösen Schlauch in der Rückengegend des Hinterleibes vorstellt und darum auch „Rückengefäß“ genannt wird. Es zerfällt durch segmentweise Einschnürungen in eine verschieden große Anzahl (höchstens 8 oder 9) von Kammern, deren jede ein durch Klappen verschließbares Spaltenpaar zur Aufnahme des Blutes besitzt, und wird durch dreieckige „Flügelmuskeln“ an den Rückenschienen des Hautskelettes befestigt. Durch eine vom blindgeschlossenen Hinterende beginnende, nach vorn fortschreitende Zusammenziehung wird das Blut bis zur vor: dersten Kammer und aus dieser in die unmittelbar sich anschließende „Aorta“ getrieben, welche bis zum Kopfe verläuft und alsdann die Flüssigkeit frei in die Leibeshöhle ausströmen läßt. Hier verbreitet sie sich in regelmäßigen Strömen, alle Teile durchtränkend, und kehrt schließlich in vier Hauptbahnen zum Herzen zurück, dessen seitliche Spalten es zu neuem Umtriebe in sich aufnehmen. Das Blut ist meist farblos, auch gelblich und grünlich, nur selten rot gefärbt. Bei nackten Schmetterlingsraupen sind die Blutbewegungen im Rückengefäße mit unbewaffnetem Auge sehr wohl zu erkennen.

Im Gegensatze zu der Einfachheit der eben besprochenen Werkzeuge verbreitet sich durch den Körper, fein Inneres nach allen Seiten durchsetzend, ein stellenweise zu Blasen erweitertes Röhrennetz (Tracheen), um den Sauerstoff der Luft oder des Wassers dem seiner bedürftigen Blute zuzuführen und die Atmungswerkzeuge herzustellen. Diese Röhren sind in der Regel so angeordnet, daß von zwei durch Querbrücken verbundenen Hauptstämmen, einem an jeder Körperseite, die Verästelungen netzartig allerwärts hingehen. Von den Hauptstämmen führen kurze, dicke Aste nach außen, um in den Luftlöchern (stigmata) mit der äußeren Umgebung in Verbindung zu treten. Die Luftlöcher, in ihrer Anzahl sehr verschieden, befinden sich meist an den Seiten der Ringe, am Hinterleibe in der Regel in der Verbindungshaut zweier benachbarten, und treten stets paarweise auf. Die Mündung jedes Luftloches ist mit einem hier mehr, dort weniger von seiner Umgebung abgehobenen Chitinringe umgeben und kann nach Belieben geschlossen oder geöffnet werden. Die Luftröhren selbst werden durch eine spiralförmige Verdickung ihrer chitinigen Innenfläche stets offen gehalten und erscheinen infolge der darin befindlichen Luft silberglänzend. Die blasigen Erweiterungen, welche den besten Fliegern am zahlreichsten zukommen und an die lufthaltigen Räume im Körper der Vögel erinnern, zeigen jene Verdickungen nicht, fallen deshalb zusammen und müssen durch Einpumpen von Luft prall gemacht werden. Ist durch den Verschluß der Luftlöcher die Luft in dem Körper abgeschlossen, so wird sie durch die Körperbewegungen nach allen Richtungen in das Innere hineingepreßt und dies so lange fortgesetzt, bis sämtliche Röhren gefüllt sind. Diesem Zwecke dienen z. B. die allgemein bekannten Bewegungen des Maikäfers vor dem Auffliegen. Im Wasser lebende Kerfe kommen zeitweise an die Oberfläche, um am Bauchfilze oder anderen dazu eingerichteten Körperstellen eine Luftschicht mit in die Tiefe hinabzunehmen; andere besitzen während ihres Larvenlebens gefiederte, faden- oder quastenartige Anhängsel, welche die Stigmen ersetzen und durch ihre sehr feinen Luftkanälchen den Wechselverkehr mit der Außenwelt vermitteln. Man nennt sie Tracheenkiemen und ein solches System von Atemröhren ein geschlossenes. Solche der Wasseratmung dienende

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X. A. v. W. A.

Insektenleben am Heidekraut.

(Bienen, Hummeln, Fliegen, die Heidekrauteule.)

eidekrank. (Bienen, Hummeln, Fliegen, die Heidekrauteule.) — Infeklenleben am

Gebilde können an beiden Seiten des Körpers oder am Hinterende oder auch im Mastdarme zur Ausbildung kommen. Die Verstopfung der Luftlöcher hat für den Kerf einen ziemlich schnellen Tod, und zwar durch Erstickung, zur Folge.

Die Mehrzahl der Kerbtiere ist stumm. Wenige bringen Töne hervor, die von alters her die Forscher zu erklären, einzelne Dichter zu verherrlichen versucht haben. Homer vergleicht die Rede seiner Helden in der „Iliade“ mit dem Gesange der Cikaden, und das Gezirpe der Grillen und Grashüpfer galt den Griechen für unentbehrlich zur Vollendung der sommerlichen Reize. Annette von Droste-Hülshoff singt in ihren „Heidebildern“:

„Da krimmelt, wimmelt es im Heidegezweige: Die Grille dreht geschwind das Beinchen um, Streicht an des Taues Kolophonium Und spielt so schäferlich die Liebesgeige. „Ein tüchtiger Hornift, der Käfer, schnurrt, Die Mücke schleift behend die Silberschwingen, Daß heller der Triangel möge klingen; Diskant und auch Tenor die Fliege surrt; Und immer mehrend ihren werten Gurt, Die reiche Katze um des Leibes Mitten, Ist als Bassist die Biene eingeschritten. Schwerfällig hockend in der Blüte, rummeln Die Kontraviolen die trägen Hummeln.

So tausendstimmig stieg noch nie ein Chor Wie's musiziert aus grünem Heid hervor.“

Es ist wohl zu unterscheiden zwischen Lauten, welche durch Reibung gewisser, mit Leisten, Runzeln und sonstigen Unebenheiten versehenen Körperteile gegeneinander hervorgebracht werden, und zwischen Tönen, die von einem wirklichen Stimmwerkzeuge ausgehen, welches, wie bei den höheren Tieren, mit der Atmung in Verbindung steht. Auch sind in gewissen Fällen die Töne als Außerungen einer inneren Stimmung aufzufassen. Eine Reihe von Käfern lassen leise Knarrlaute vernehmen, besonders wenn man sie festhält, die immer nur durch Reibung verschiedener Teile ihres harten Körpers erzeugt werden. So bei vielen Bockkäfern durch Reibung des Vorderrückenhinterrandes an dem kurzen, sich in ihn hineinschiebenden Zapfen, welcher durch den Mittelbrustring gebildet wird; bei den Totengräbern sind es zwei schmale Mittelleisten des fünften Hinterleibsringes, welche gegen quergestellte Leisten unterseits der Flügeldecken reiben. Bei den Roßkäfern entsteht das schnarrende Geräusch durch Reiben der querriefigen Hinterkante der Hinterhüften gegen die scharfe Kante des dritten Bauchringes; bei dem roten „Lilienhähnchen“ durch die geleistete Seitenkante der Flügeldecken gegen die gekörnelte, entsprechende Stelle am Hinterleibe. In weitere Ferne erschallen die Laute der Heuschrecken; aber auch sie kommen nur auf Reibung der Hinterbeine an den Flügeln oder dieser aneinander hinaus und stehen in keinem Zusammenhange mit den Atmungswerkzeugen, wie wir später bei näherer Betrachtung dieser Kerfe sehen werden. Bei den fliegenden Bienen, Hummeln und deren Verwandten sowie bei den brummenden und summenden Fliegen kommen nicht nur die raschen Bewegungen der Flügel, sondern auch blattförmige Anhänge am Ausgange einiger Luftröhren in Betracht, wie an den betreffenden Stellen näher erläutert werden soll, und die sogenannten Singcikaden besitzen außer einer ähnlichen Zungenpfeife auch noch einen besonderen Resonanzapparat, der ihre Stimme weithin hörbar macht.

Die Fortpflanzungswerkzeuge verteilen sich als männliche und weibliche auf zwei Einzelwesen, und wenn man von „Insektenzwittern“ spricht, so versteht man darunter dann und wann vorkommende Mißbildungen, bei denen beispielsweise die linke Hälfte das

Brehm, Tierleben. 3. Auflage. IX. 2

eine, die rechte das andere Geschlecht in einem Leibe vereinigt, oder wo in beliebiger anderer Weise eine Vermischung geschlechtlicher Kennzeichen statt hat. Wenn es in manchen Fällen für ein ungeübtes Auge mit Schwierigkeiten verbunden ist, äußerlich beide Geschlechter einer und derselben Art wegen ihrer beinahe vollkommenen Übereinstimmung zu unterscheiden, jo fehlt es anderseits auch nicht an solchen, wo beide jo auffallend voneinander abweichen, daß es keinem Forscher zur Last gelegt werden darf, wenn er das Weibchen unter diesem, das Männchen unter jenem Namen beschrieben und in die Wissenschaft eingeführt hat. So trägt z. B. in verschiedenen Ordnungen das zuletzt genannte Geschlecht Flügel, das andere nicht, der Körper des einen ist wesentlich anders geformt oder gefärbt als der des anderen. Die Mannigfaltigkeit geht noch weiter. Bei den großen Fadenschwimmkäfern (Dyticus) kommen Weibchen zweierlei Bildung vor, solche mit glatten, den männlichen gleichen Flügeldecken und zahlreicher solche, deren Flügeldecken bis über die Hälfte längsfurchig sind. Der große amerikanische Tagfalter Papilio Memnon findet sich gleichfalls im weiblichen Geschlechte in zwei wesentlich verschiedenen Formen, welche an derselben Ortlichkeit fliegen und ohne Übergänge sind; die einen Weibchen weichen von den Männchen durch Farbe und Zeichnung ab, die anderen durch einen lang spatelförmigen Schwanz an jedem Hinterflügel. Ein anderer in Nordamerika gemeiner Schwalbenschwanz, Papilio Turnus, hat gelbe Grundfarbe in beiden Geschlechtern in den Staaten New York und New England, dagegen ist das Weibchen im Süden von Illinois schwarz gefärbt. Man hat dieses Auftreten einer Art in Doppelform als Dimorphismus bezeichnet und sogar Trimorphismus bei dem Weibchen einer dritten Falterart (Papilio Ormenus) beobachtet. Ähnlichen Verhältnissen begegnen wir bei den in Staaten lebenden Insekten, wo die Weibchen mindestens in zwei Formen auftreten, deren eine durch Verkümmerung der Geschlechtsteile und andere dadurch bedingte Merkmale vor den eee Müttern gekennzeichnet ist.

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