Brehms Tierleben, Band 4: Die Vögel I — Baumvögel
Sitz auf Zweigen ist höchst verschieden, und nirgends hat er lange Ruhe, wenn er nicht beim Fressen ist. Auch auf der Erde hüpft er leicht und schnell, ob er dies gleich, solange es gehen will, zu vermeiden sucht.“ Sein Flug ist wogend, schnell und leicht, er scheut sich deshalb nicht, weite Räume zu überfliegen, und steigt zu bedeutenden Höhen empor. Der Lockton klingt wie „trettet“ oder wie „tettertettet“ und „di di“ oder „didilei“. Mit letzteren Tönen beginnt das Männchen gewöhnlich auch seinen Gesang, ein nicht eben ausgezeichnetes, aber doch gemütliches Gezwitscher, dem als Schluß ein langgezogenes „Dididlidlideidää“ angehängt wird. Er ist arglos und zutraulich, gesellig, furchtsam, friedfertig und im gewissen Grade leichtsinnig, verschmerzt wenigstens bald den Verlust seiner Freiheit. Als Stubenvogel empfiehlt er sich sehr. Außerst gelehrig, eignet er sich bald allerlei belustigende Kunststücke an, macht kaum nennenswerte Ansprüche an das Futter, verträgt sich mit allen übrigen Vögeln, in deren Gesellschaft er leben muß, wird seinem Herrn rücksichtslos zugethan, gewöhnt sich, frei aus- und einzufliegen, hört und folgt auf den Ruf und brütet unter sorgsamer Pflege ebenso leicht wie irgend ein anderer seiner Freiheit beraubter Vogel. Sämereien mancher Art, hauptsächlich Baumgesäme, junge Knospen und Blätter, während der Brutzeit aber Kerbtiere, bilden die Nahrung. Die Jungen werden ausschließlich mit letzteren, zumal mit Räupchen, Blattläusen ꝛc., aufgefüttert und bald nach dem Aus-⸗ fliegen in Gärten und Obstpflanzungen geführt, weil diese reicher an Kerbtieren zu sein pflegen als die tieferen Wälder. „Die Erlenzeisige“, sagt mein Vater, der die ersten eingehenden Beobachtungen über das Brutgeschäft veröffentlicht hat, „paaren sich im April. Das Männchen singt dann sehr laut und fliegt dabei flatternd in der Luft umher. Dieses kleine Tierchen sieht dann groß aus, schlägt die Flügel sehr stark, breitet den Schwanz aus und flattert in Kreisen und Bogen in einer beträchtlichen Höhe umher. Dieses geschieht oft fern vom Brutorte, zuweilen in den Gärten, von denen, die keine Weibchen bekommen können, bis in den Sommer hinein. Das Weibchen verhält sich dabei ganz ruhig, bleibt aber in der Nähe des Männchens, schnäbelt sich hernach mit ihm und streicht mit ihm umher. Man findet gewöhnlich mehrere Paare zusammen, die friedlich nebeneinander Sämereien auflesen. Will das Weibchen betreten sein, dann kauert es sich auf einen Ast oder auf die Erde hin, zittert mit den Flügeln und gibt einen ‚pispernden‘ Ton von sich, welcher dem junger Zaunsänger nicht unähnlich, aber schwach klingt. Bald nach der Begattung beginnt das Bauen des Nestes, nachdem das Weibchen einen schicklichen Platz dzu ausgesucht hat. Und in der That muß man über die Klugheit erstaunen, mit welcher die Stelle zum Zeisigneste gewählt wird! Ich habe es nur auf Fichten und Tannen und eines auf einer Föhre gesehen; sie standen alle weit vorn, einige fast auf der Spitze der Aste, und so verborgen, daß man sich über die Meinung, ein Zeisignest sei unsichtbar, nicht zu verwundern braucht. Eines davon war auf einem Fichtenaste voller Flechten so angebracht, daß man es nur von oben, wo es aber durch einen darüber liegenden Ast gedeckt war, an der Vertiefung erkennen konnte; von unten und von der Seite war wegen der Flechten durchaus nichts davon zu bemerken. Die, welche nahe an die Spitzen der Aste gebaut waren, standen in so dichten Zweigen, daß mein Steiger, dem ich den Ast ganz genau bezeichnet hatte, das Nest in einer Entfernung von 60 em nicht sah und schon den Baum wieder verlassen wollte, als ich ihm riet, die Zweige auseinander zu legen; nun erst erkannte er ein Nest in den Nadeln. Es ist daher gar nicht unmöglich, daß jemand ein Zeisigpaar bauen sieht und beim Besteigen des Baumes das Nest nicht bemerkt, woraus dann das Märchen mit dem unsichtbar machenden Steinchen entstanden ist. Dazu kommt, daß ein Zeisignest 10 — 25 m hoch und fast immer weit vom Stamme entfernt steht, weswegen man es nur schwierig entdecken und
Erste Ordnung: Baumvögel; elfte Familie: Finken. erreichen kann. Die Unsichtbarkeit ist also in gewisser Hinsicht gar nicht zu leugnen; denn wer die Erlenzeisige nicht bauen oder füttern sieht, wird nie ein Nest entdecken. „Das Bauen des letzteren geht schnell von statten. Bei zwei Paaren, die ich beobachtete, baute auch das Männchen mit, und da beide Gatten miteinander flogen, so wartete gewöhnlich der eine, bis der andere das Nest wieder verlassen hatte. Beide brachen dürre Zweige zur Unterlage ab und rissen das Moos unten an den Baumstämmen los; sie trugen ganze Schnäbel voll. Sonderbar sah es aus, wenn sie etwas Schafwolle zum Neste bereiteten: sie zupfen diese, indem sie mit dem einen Fuße darauf treten, so lange herum, bis sie ganz aufgelockert ist. Ich habe sie fast den ganzen Vormittag und auch in den Nachmittagsstunden sehr emsig bauen sehen. Bei den anderen Paaren, die ich zu beobachten Gelegenheit hatte, baute bloß das Weibchen; das Männchen flog aber beständig neben ihm her. Sie sind beim Bauen gar nicht schüchtern und lassen sich ganz in der Nähe betrachten; gleichwohl haben sie die Gewohnheit, daß sie ein angefangenes Nest oft verlassen und an einem frischen arbeiten. Ich sah ein Pärchen dieser Vögel hoch auf einer Tanne bauen; zwei Tage darauf kam ich wieder an die Stelle und bemerkte nicht ohne Verwunderung, daß dasselbe Weibchen tief unten an der nämlichen Tanne an einem Neste arbeitete. Diese eigne Gewohnheit der Erlenzeisige vermehrt die Schwierigkeit, ein Nest mit Eiern zu erhalten, gar sehr. Im Juni 1819 hatte ich drei Nester dieses Vogels gefunden; aber alle drei wurden verlassen, ebenso eins, das mein Steiger entdeckt hatte. Daß der Erlenzeisig das Wasser sehr liebt, zeigt sich auch bei der Wahl des Nestplatzes. Alle drei Nester, die ich im Juni 1819 fand, hatten Wasser in der Nähe: zwei eine große Pfütze und eins einen Teich; ein anderes stand nicht fern von einem Waldbache. Die Zeit des Legens ist verschieden. Wir haben einmal zu Anfang des Mai schon flügge Junge gesehen; die meisten jedoch trifft man zu Anfang Juli an, so daß die Legezeit in die ersten Tage des Juni fällt.“ Die Nester weichen einigermaßen voneinander ab, bestehen aber im wesentlichen äußerlich aus dürren Reisern, sodann aus Baummoos und Fichtenflechten, Schafwolle und dergleichen, welche Stoffe durch Raupengespinste fest miteinander verbunden werden, und sind inwendig mit Würzelchen, Pflanzenwolle, Flechtenfasern, Moosstengeln, Grasblättchen und Federn dicht ausgefüttert. Ihre Wandungen sind sehr dick, und der Napf ist ziemlich tief. Die 5—6 Eier sind nach Gestalt, Größe und Farbe verschieden, gewöhnlich etwa 16 mm lang, 13 mm dick und auf weißbläulichem oder bleich grünblauem Grunde mit mehr oder minder deutlichen Punkten, Flecken und Adern gezeichnet. Das Weibchen brütet allein, wird währenddem vom Männchen aus dem Kropfe gefüttert und zeitigt die Brut binnen 13 Tagen. An der Aufzucht der Jungen beteiligen sich beide Eltern. Der Zeisig hat von vielen Feinden zu leiden; denn seine Arglosigkeit und Geselligkeit wird ihm Menschen und Raubtieren gege nüber oft zum Verderben.
Verbindungsglied zwischen Grünfinken und Zeisigen ist vielleicht der Zitronfink, Zitronzeisig, Zitrinchen und Ziprinchen (Chrysomitris citrinella, Citrinella alpina, brumalis und serinus, Fringilla, Spinus, Cannabina und Chlorospiza citrinella, Abbildung S. 285). Er unterscheidet sich durch den etwas kürzeren und dickeren Schnabel von dem Zeisige. Stirn, Vorderkopf und die Gegend um das Auge, Kinn und Kehle sind schön gelbgrün, die Unterteile lebhafter gelb, Hinterkopf, Nacken, Hinterhals, Ohrgegend und Halsseiten grau, Mantel und Schultern auf düster olivengrünem Grunde durch verwaschene, dunkle Schaftstriche gezeichnet, die Bürzelfedern schön zitrongelb, die oberen Flügel⸗ und Schwanzdecken olivengrün, die Seiten des Unterleibes grünlichgrau, die unteren Schwanzdecken blaßgelb, die Schwingen braunschwarz, außen schmal grün, an der Spitze fahlgrau, die letzten Armschwingen außen gelbgrün gesäumt, an der Spitze grau gefleckt, die Deckfedern
der Armschwingen gelbgrün, ihre Wurzelteile aber schwarz, so daß eine schmale, dunkle Flügelbinde entsteht, die Schwanzfedern schwarz, außen schmal grünlich, innen, wie auch die Schwingen, weißlich gesäumt. Das Auge ist tiefbraun, der Schnabel fleischbräunlich, der Fuß gelbbräunlich. Das kleinere Weibchen ist minder lebhaft und mehr grau gefärbt. Die Länge beträgt 12, die Breite 23, die Fittichlänge 8, die Schwanzlänge 5,5 em. Der Zitronfink ist ein Gebirgsvogel, welcher die Westalpen und Kleinasien, in Deutschland ständig auch den Schwarzwald bewohnt, aber nur an einzelnen Stellen zahlreich auftritt. Wie es scheinen will, hat er sich von Italien, woselbst er am häufigsten vorkommt, über Tirol und die Schweiz verbreitet und erst neuerdings im badischen Schwarzwalde angesiedelt, fehlt dagegen den Ostalpen noch gänzlich. In den Schweizer Alpen bewohnt er nur die oberen Waldungen, im badischen Schwarzwalde die Hochrücken, namentlich die Waldränder oder Weiden, meidet aber einzeln stehende Berggipfel ebenso wie das Innere von Waldungen. In der Schweiz wird er, so gern er hoch im Gebirge emporsteigt, durch Unwetter bald in die Tiefe herabgedrückt und verweilt dann hier, bis die Hochthäler und sonnigen Halden schneefrei sind und ihn ernähren können. Im Schwarzwalde verläßt er im Winter ebenfalls seine Aufenthaltsorte und steigt in die sonnigen Schluchten der Thaleingänge herab, thut dies aber nur bei wirklich schlechtem Wetter und findet sich schon zu Anfang Mai wieder auf seinen Brutplätzen ein, ob auch dort der Boden mit Schnee bedeckt sein sollte. Von den Alpen aus mag er eine Wanderung antreten; im Schwarzwalde scheint er mehr Strichvogel zu sein. Alle Forscher, die ihn eingehend beobachten konnten, schildern ihn als einen munteren und lebhaften Vogel, der in beständiger Bewegung ist, und dabei ununterbrochen lockt und singt. Bei schlechter Witterung kaum wahrnehmbar, läßt er, laut Schütt, an sonnigen und windstillen Tagen seinen klagenden Lockton „güre güre bitt bitt“ häufig hören und macht sich dadurch sehr bemerklich, ist in der Regel aber ziemlich scheu und deshalb schwer zu beobachten. Der Gesang besteht, nach A. von Homeyer, aus drei Teilen, von denen der eine an das Lied des Girlitzes, der andere an das des Stieglitzes erinnert, und der dritte ungefähr mitteninne steht. „Der Stieglitz singt und schnarrt, der Girlitz lispelt und schwirrt, der Zitronfink singt und klirrt. Der Ton des ersteren ist hell, laut und hart, des zweiten schrillend, des letzten voll, weich und klangvoll. Die Locktöne „ditae ditae wit“ oder „ditaetaetett sind weich und nicht laut; der Ruf „ziüb“ ist glockenrein und von außerordentlichem Wohlklange. Der Zitronzeisig also hat einen eigentümlich klirrenden Gesang, in welchem Stieglitz- und Girlitzstrophen wechseln und ineinander übergehen, gehört jedoch nicht zu den vorzüglichen Sängern des Finkengeschlechtes, sondern zu denen zweiten Ranges.“ Je nach der Lage des Brutgebietes und der in ihm herrschenden Witterung beginnt das Paar im April oder spätestens im Mai mit dem Baue des Nestes. Letzteres steht auf Bäumen, bald höher, bald niedriger, im Schwarzwalde, nach Schütt, immer auf etwa m hohen Fichten, am Stamme und nahe am Wipfel im dichtesten Astwerke, besteht aus Würzelchen, Bartflechten und Pflanzenfasern und ist mit Pflanzenwolle und Federn ausgefüttert. Die 4 oder 5 Eier ähneln denen des Stieglitzes, sind aber kleiner und zartschaliger, etwa 15 mm lang, 12 mm dick und auf hellgrünem Grunde ziemlich gleichmäßig, gegen das dicke Ende hin oft kranzartig mit violett braunrötlichen und schwarzbraunen Punkten bedeckt. Die Jungen werden von beiden Eltern gefüttert, locken gedehnt „zi-be zi⸗be“, sitzen lange im Neste, fliegen aber, sobald man dieses berührt, gleich jungen Zaunkönigen davon und suchen ihr Heil im Moose und Heidelbeergestrüpp. Gegen den Herbst hin vereinigen sie und ihre Eltern sich mit anderen und bilden Flüge von 40—50 Stück, die meist auf jungen Schlägen am Boden dem Gesäme nachgehen und sich von Nahrung versprechenden Orten schwer vertreiben lassen. So hielt sich in der Schweiz ein sehr starker, über
Chur auf und nährte sich in dieser Zeit von den Samen der Melde. Im Sommer liebt der Vogel den Samen des Löwenzahnes, gleichviel ob dieser bereits gereift oder noch weich ist, und gewinnt ihn, indem er sich nach Stieglitzart an die Samenkrone hängt, oder liest vom Boden andere Sämereien auf, nimmt auch sehr gern Knospen und weiche Blattspitzen zu sich. Seine Ernährung im Käfige verursacht wenig Schwierigkeiten; gleichwohl hält er sich schlecht und steht deshalb als Stubenvogel dem Zeisige wie dem Stieglitze nach.
Der allbekannte Stieglitz oder Distelzeisig, Klettenrotvogel, Gold- oder Jupitersfink, Trun, Stachlitz, Stachlick, Sterlitz, Gelbflügel (Carduelis elegans, auratus, germanicus und septentrionalis, Fringilla carduelis und ochracea, Passer, Spinus und Acanthis carduelis), Vertreter einer gleichnamigen, artenarmen, in der Alten Welt heimischen Gattung (Carduelis), kennzeichnet sich durch kreiselförmigen, sehr gestreckten und spitzigen, ein wenig abwärts gebogenen, an den Schneiden etwas eingezogenen Schnabel, kurze, stämmige, langzehige, mit wenig gebogenen, aber scharfen Nägeln bewehrte Füße, spitzige Flügel, unter deren Schwingen die fünf ersten die längsten sind, mittellangen, schwach ausgeschnittenen Schwanz und lockeres Gefieder. Letzteres ist sehr bunt. Ein schmales Band rings um den Schnabel, Zügel, Scheitelmitte und Hinterkopf sind tiefschwarz, Stirn, Hinterwangen und Kehle hoch karminrot, Schläfe und Wangen weiß, Nacken, Schultern und Rücken gelblich-, Kropf und Brustseiten hell rötlichbraun, Gurgel, Bürzel und die noch nicht genannten Unterteile weiß, die Schwingen tief schwarz, im Wurzeldrittel, mit Ausnahme der ersten, außen hochgelb und vor der Spitze durch ein nach hinten sich vergrößerndes, weißliches Schildchen geziert, unterseits dunkelgrau, silberweiß gekantet, die kleinen Oberflügeldecken tiefschwarz, die mittleren und großen hellgelb, die Steuerfedern tiefschwarz, die äußersten innen mit länglichweißem Flecken, die übrigen an der Spitze mit weißen Schildchen geschmückt. Das Auge ist nußbraun, der Schnabel rötlichweiß, an der Spitze schwarz, der Fuß bläulich fleischfarben. Beide Geschlechter ähneln sich täuschend, und nur ein sehr geübter Blick unterscheidet an der etwas bedeutenderen Größe, dem ein wenig mehr verbreiteten Rot im Gesichte und einem tieferen Schwarz auf reinerem Weiß am Kopfe das Männchen von dem Weibchen. Den Jungen fehlt das Rot und Schwarz am Kopfe; ihr Oberkörper ist auf bräunlichem Grunde dunkel, der Unterkörper auf weißem Grunde braun gefleckt. Die Länge beträgt 13, die Breite 22, die Fittichlänge 7, die Schwanzlänge 5 em. Weißkehlige Stücke werden gelegentlich angetroffen. Vom mittleren Schweden an findet sich der Stieglitz in ganz Europa, aber auch auf Madeira, den Kanarischen Inseln, in Nordwestafrika und in einem großen Teile Asiens, von Syrien an bis nach Sibirien hinauf. Auf Cuba ist er verwildert, in Neuseeland mit Erfolg eingeführt. Innerhalb seines Verbreitungskreises scheint er nirgends zu fehlen, nimmt auch mit gesteigertem Obstbaue an Menge zu, bequemt sich überhaupt verschiedenen Verhältnissen trefflich an, kommt aber keineswegs überall in gleicher Häufigkeit vor. In einzelnen Gegenden ist er selten, in anderen sieht man ihn in zahlreichen Flügen. Bolle traf ihn auf Canaria, ich fand ihn in Andalusien und Kastilien in starken Schwärmen; andere Beobachter sahen ihn in Griechenland in Menge. In Deutschland schart er sich zu Anfang des Herbstes und zieht dann zuweilen in Gesellschaften im Lande umher, die mehrere hundert Stück zählen. Diese Massen pflegen sich gegen den Winter hin in kleinere Trupps aufzulösen, die dann wochenlang zusammenleben. Als Brutorte sind Gegenden zu betrachten, in denen der Laubwald vorherrscht oder Obstbau getrieben wird. Waldbewohner im strengeren Sinne