Brehms Tierleben, Band 4: Die Vögel I — Baumvögel
Die Spechte (Picidae) kennzeichnen sich durch folgende Merkmale: Der Leib ist gestreckt, der Schnabel stark, meist gerade, kegelförmig oder meißelartig, auf dem Rücken scharfkantig und an der Spitze senkrecht zugeschärft. Die Füße sind kurz, stark und einwärts gebogen, die Zehen lang und paarig gestellt; das vordere Paar ist bis zur Hälfte des ersten Gliedes verwachsen. Zu der eigentlichen Hinterzehe, welche die kleinste von allen ist, hat sich die äußere Vorderzehe, die längste des Fußes, gesellt; es kommt aber auch vor, daß die Hinterzehe verkümmert oder gänzlich fehlt, so daß der Fuß nur 3 Zehen zeigt. Alle Zehen sind mit sehr großen, starken, scharfen, halbmondförmigen Nägeln bewehrt. Die Flügel sind mittellang und etwas abgerundet, die 10 Handschwingen schmal und spitzig, die 9—12 Armschwingen etwas breiter, aber gewöhnlich nicht viel kürzer als die erstgenannten. Unter diesen ist die erste Schwinge sehr klein, die zweite mittellang, die dritte oder die vierte aber die längste. Sehr ausgezeichnet ist meistens der Schwanz. Er besteht aus 10 großen und 2 kleinen Seitenfedern, die aber nicht unter, sondern über den ersten liegen. Die beiden mittleren Schwanzfedern sind die längsten und stärksten. Ihre Schäfte nehmen nach der Spitze zu an Stärke ab, sind sehr biegsam und besitzen bedeutende Schnellkraft. Während die Fasern ihrer Fahnen in der Wurzelhälfte der Feder dicht nebeneinander stehen und verbunden sind, werden sie gegen die Spitze hin frei, nehmen an Stärke zu, ändern ihre frühere Richtung und wenden sich beiderseits nach unten, so daß die Feder einem Dache ähnlich wird, als dessen First der Schaft anzusehen ist. Unter diesem Dache liegt die genau ebenso gebaute zweite Mittelfeder und unter ihr die dritte. Die vierte Feder jeder Seite ähnelt noch der dritten; die fünfte, äußerste, ist wie gewöhnlich gebildet und die sechste außer durch ihre Lage auch noch durch besondere Härte beachtenswert. In dem Gefieder fehlen Daunen fast gänzlich, und die Außenfedern herrschen daher unbedingt vor. Sie zeichnen sich aus durch einen kleinen daunigen Afterschaft, sind am Kopfe klein, länglich, oft zu einer Holle oder Haube verlängert, haarig zerschlissen und dicht gestellt, am Rumpfe breit, kurz und zerstreut, in mehrere Fluren geordnet, unter denen die meist ungeteilt bis zu den Schulterblättern verlaufende, von hier aus oft in zwei seitliche Züge geteilte und bis zur Oldrüse reichende, auch wohl mit anderen verbundene Rückenflur und eine gewöhnlich vorhandene zweite innere Schulterflur besondere Erwähnung verdienen, sowie anderseits hervorgehoben werden mag, daß von der Schnabelwurzel bis zum Hinterhaupte ein federloser Rain verläuft. Die Färbung zeigt bei aller Mannigfaltigkeit doch große Übereinstimmung: so ist namentlich die Kopfgegend durch prachtvolles Rot geziert. Die Geschlechter unterscheiden sich hauptsächlich durch größere oder geringere Ausdehnung, Vorhandensein oder Fehlen der roten Kopfzeichnung. Mehr als bei irgend einer anderen Gruppe endlich ist es zulässig, die Spechte nach der Farbenverteilung zu ordnen, und deshalb üblich, von Schwarz-, Grün⸗, Buntspechten ꝛc. zu sprechen. Ebenso eigentümlich wie der än ist der innere Leibesbau unserer Vögel. Das Knochengerüst ist zierlich gebaut, der Schädel mäßig groß, der Scheitel sehr gewölbt, seitlich durch eine von den Nasenbeinen an jederseits nach hinten ziehende Leiste, an deren äußerer Seite eine die Zungenbeinhörner aufnehmende Rinne sich befindet, besonders ausgezeichnet, die Augenhöhlenscheidewand von einer einzigen Offnung durchbohrt, das Pflugscharbein aus zwei nebeneinander liegenden, zuweilen getrennt bleibenden, stabförmigen Knöchelchen zusammengesetzt, das Gaumenbein jederseits nach hinten bis zur Einlenkung der Flügelbeine verschmälert, nach vorn als dünner Knochenstreifen mit den Oberkiefern verschmolzen, das Quadratbein auffallend kurz. Das Schulterblatt ist kurz, am Ende lappenförmig erweitert, das Gabelbein schwach, das Schlüsselbein sehr stark, das Brustbein hinten meist breiter als vorn und jederseits mit zwei tiefen Einschnitten versehen, der Kamm am Hinterrande kaum ausgeschweift. Die Wirbelsäule besteht aus 12 Hals-, 7—8 Brust⸗,
der Hinterfläche und mit langen, starken Dornfortsätzen versehen ist. Kopf- und Rumpfteile sowie Ober- und Vorderarm sind luftführend. Unter den weichen Teilen zeichnet sich vor allen die Zunge aus. Sie ist klein, hornig, sehr lang gezogen und an jeder Seite mit 5 bis 6 kurzen, steifen Stacheln oder Borsten besetzt, die wie Widerhaken an einer Pfeilspitze erscheinen. „Diese kleine Zunge“, sagt Burmeister, „sitzt an einem langen, geraden, griffelförmigen Zungenbeine von der Länge des Schnabels, von welchem nach hinten noch zwei doppelt so lange, zweigliederige Zungenbeinhörner ausgehen. Das Zungenbein steckt in einer höchst elastischen, warzenreichen Scheide, die eingezogen wie eine Sprungfeder aussieht, im Munde liegt und sich gerade ausdehnt, wenn die Zunge vorgestreckt wird. In der Ruhe biegen sich die Zungenbeinhörner um den Hinterkopf zur Stirn hinauf, liegen hier unter der Haut und reichen mit ihren Spitzen sogar bis in die hornige Scheide des Schnabels weit über die Nasenlöcher hinaus, indem sich daselbst (am rechten Nasenloche) eine eigene Röhre zu ihrer Aufnahme befindet. Sie steigen von hier, wenn der Specht die Zunge ausstreckt, in die elastische Scheide des Zungenbeinkörpers hinab und schieben so die Zunge vor sich her, mehrere Centimeter weit aus dem Schnabel hinaus.“ Mit dieser eigentümlichen Zungenbildung ist eine ungewöhnliche Entwickelung eines Schleimdrüsenpaares verbunden. Diese Drüsen ziehen sich an den Unterkieferseiten dahin, reichen bis unter die Ohröffnungen, sondern kleberigen Schleim ab und überziehen mit diesem den langen Zungenhals in ähnlicher Weise, wie es bei dem Ameisenfresser geschieht. Der Schlund ist ohne Kropf, der Vormagen meist lang, der Magen muskelig. Blinddärme fehlen oder sind verkümmert; eine Gallenblase dagegen ist vorhanden. Es leuchtet ein, daß der eigenartige Bau der Füße, des Schnabels, der Zunge und des Schwanzes den Specht zu seiner eigenartigen Lebensweise außerordentlich befähigt. Mit seinen scharf eingreifenden Nägeln, die eine ausgedehnte Fläche umklammern, hängt er sich ohne Mühe an senkrechte Stämme an, und der Schwanz unterstützt ihn dabei gegen das Hinabrutschen. Wenn er sich nun auf diesen stemmt, drücken sich nicht bloß die Spitzen der 8 Hauptfedern, sondern auch fast alle einzelnen, gleichsam selbständig gewordenen Federenden, die widerstandsfähigen Fahnenstrahlen der 3 mittleren Federn jeder Seite, an den Stamm und finden wegen ihrer großen Anzahl auch in dessen kleinster Ungleichheit sichere Anhaltepunkte. Der kräftige, scharfe Schnabel ist zum Meißeln vortrefflich geeignet, und der Schwanz unterstützt auch solche Arbeit, indem er beim Arbeiten des Spechtes als Schnellfeder dient. Die Zunge endlich dringt vermöge ihrer Dünne oder Fadenartigkeit in alle Löcher und vermag dank ihrer ausgezeichneten Beweglichkeit jeder Biegung eines von dem Kerbtiere ausgehöhlten Ganges zu folgen. Die Spechte sind, mit Ausnahme des australischen Gebietes und der Insel Madagaskar, über alle Teile der Erde verbreitet und auch im Norden keineswegs seltene Erscheinungen. „Ihre Gesamtzahl“, sagt Gloger, „steigt mit dem zunehmenden Reichtum der Länder an Wäldern und wächst mit dem üppigen Gedeihen der letzteren.“ Wahre Paradiese für sie bilden die ausgedehnten, zusammenhängenden Urwaldungen der Wendekreisländer, namentlich Südamerikas und Indiens; denn in Afrika kommen merkwürdigerweise nur wenige und fast ausschließlich kleine Arten vor. In den brasilischen Waldungen gehören sie, wie uns der Prinz von Wied mitteilt, zu den gemeinsten, allerorts verbreiteten Vögeln. „Überall gibt es verfaulte alte Stämme, überall reiche Kerbtierernte für diese einsamen Waldbewohner. Da, wo in Brasilien die Stille der weiten Wildnis nicht durch die Stimme anderer lebenden Wesen unterbrochen wird, hört man doch gewiß den Ruf der Spechte. Aber sie bewohnen in jenem schönen Lande nicht bloß die Urwälder, sondern beleben auch die Vorhölzer und Gebüsche, ja sogar die offenen Triften.“ Warum sie in den oben genannten
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Ländern fehlen, ist schwer zu begreifen. Glogers Meinung, daß sie Bäume mit fester Rinde und sehr hartem Holze meiden, mag im ganzen das Rechte treffen, schließt aber doch manche Einwendung nicht aus; denn einerseits gibt es in den Waldungen jener Länder viele Bäume, auf welche jene Angabe nicht paßt, und anderseits leben in ihnen kletternde Vögel, die scheinbar noch weit weniger als die Spechte für solche Bäume geeignet sind. Bei uns zu Lande finden sie sich in Waldungen, Baumpflanzungen und Gärten, überall nur einzeln; denn auch sie zeigen sich anderen ihrer Art gegenüber ungesellig und vereinigen sich zwar dann und wann mit kleinen Strichvögeln der Wälder, denen sie zu Führern und Leitern werden, aber nur sehr selten mit anderen Arten ihrer Ordnung oder Familie. Allerdings kann es vorkommen, daß man auf einem Baume gleichzeitig 2—3 verschiedene Spechtarten sieht; von ihnen aber bekümmert sich keiner um das Thun und Treiben des anderen, und jeder geht unbekümmert um den zeitweiligen Gesellen seinen Weg. Dagegen kann es geschehen, daß besonders reiche Nahrung zeitweilig viele Spechte derselben Art oder auch mehrere Arten von ihnen vereinigt, und ebenso bemerkt man während der Strich- oder Wanderzeit oft auffallend zahlreiche Gesellschaften, nach Versicherung einzelner Beobachter dann und wann sogar Scharen von ihnen. Das Verbreitungsgebiet der einzelnen Arten kann ziemlich beschränkt und auch wiederum sehr ausgedehnt sein. Unsere deutschen Arten, mit alleiniger Ausnahme des Mittelspechtes, werden fast in ganz Europa und ebenso im nördlichen Mittelasien gefunden; andere hingegen sind auf verhältnismäßig enge Grenzen beschränkt. Jeder Erdteil besitzt seine eignen Arten, auch wohl seine eignen Gruppen, denen man bei ihrer großen Übereinstimmung freilich kaum den Rang von Gattungen, geschweige denn Unterfamilien zugestehen kann. Annähernd gleiche Verhältnisse begünstigen wie bei den meisten anderen Vögeln weite Verbreitung, aus verschiedenartigen Bäumen zusammengesetzte Waldungen das Vorkommen mehrerer Arten innerhalb eines Gebietes. Ersichtlicher als die meisten übrigen Vögel sind die Spechte streng an einzelne Bäume gebunden. Mehrere von ihnen siedeln sich allerdings ebensowohl im Nadel- wie im Laubwalde an, bevorzugen jedoch den einen entschieden und fehlen Gegenden, wo der andere vorherrscht, gänzlich, berühren sie mindestens nur während ihres Zuges. In noch höherem Grade bestimmend für ihr Vorkommen ist die Beschaffenheit der Bäume selbst; denn fühlbarer als anderen Vögeln wird ihnen der Mangel an passenden Wohnungen. Wohl scheinen sie, da sie letztere sich selbst gründen, minder abhängig zu sein als andere Höhlenbrüter; in That und Wahrheit aber ist dies keineswegs der Fall. Nicht jeder Specht findet in einem weit ausgedehnten Forste einen passenden Baum, wie er ihn braucht, um sich seine Behausung zu zimmern, und die notwendige Folge davon ist, daß er solchen Forst gänzlich meidet. Da er die Höhlungen nicht bloß zur Niststätte seiner Jungen, sondern auch zu Schlafplätzen benutzt, kann sein Wohngebiet nicht ausgedehnt sein; denn er muß allabendlich zu dessen Mittelpunkte, eben der Wohnung, zurückkehren. Demgemäß durchstreift er einen Wald oder Forst, der ihm keine Unterkunft gewährt, auch nur flüchtig gelegentlich seiner Wanderungen und wird daselbst in den übrigen Monaten des Jahres nicht bemerkt. Andern sich die Verhältnisse, erlangt ein einziger Baum die erforderlichen Eigenschaften, um wiederum als Wohn- und Brutraum dienen zu können, so entgeht er dem Spechte sicherlich nicht, und dieselbe Art, welche ein Menschenalter hindurch fehlte, stellt sich zur Freude des Beobachters plötzlich wieder ein. Nur so erklärt sich die Abnahme der einen und nicht minder auch die Zunahme der anderen Arten in gewissen Gegenden, die von tüchtigen Beobachtern überwacht werden. Alle Spechte führen im Wesentlichen dieselbe Lebensweise. Sie bringen den größten Teil ihres Lebens kletternd zu, hängen sich sogar, während sie schlafen, in der Kletterstellung an die inneren Wände der Baumhöhlungen, also an senkrechte Flächen, an. Zum Boden herab
kommen sie selten, und wenn sie es thun, hüpfen sie mit ungeschickten Sprüngen umher. Sie fliegen ungern weit; doch geschieht dies wahrscheinlich weniger deshalb, weil sie der Flug anstrengt, als vielmehr infolge der ihnen überhaupt eignen Ruhe- und Rastlosigkeit, die sie veranlaßt, womöglich jeden Baum auf ihrem Wege zu untersuchen. Der Specht fliegt in sehr 114—— Wellenlinien dahin. Er erklettert gewissermaßen den aufsteigenden Bogen einer dieser Linien mit raschen, schwirrenden Flügelschlägen, legt dann plötzlich die Flügel hart an den Leib und schießt nun in steilen Bogen wieder tief nach unten herab, worauf er das Aufsteigen von neuem beginnt. In der Nähe eines Baumes angelangt, pflegt er sich tief herabzusenken und wenige Meter über dem Boden an den Stamm anzuhängen; nunmehr aber klettert er mit großen, rasch aufeinander folgenden Sprüngen aufwärts, manchmal auch seitwärts oder in Schraubenlinien vorwärts und nach oben, bisweilen wohl ein wenig rücklings, niemals aber kopfabwärts nach unten. Wagerecht abstehende Aste verfolgt er selten, wenn er es aber thut, dann läuft er nicht auf ihnen hin, sondern klettert fast stets hängend an der Unterseite entlang. Beim Anhängen beugt er Brust, Hals und Kopf weit nach hinten; beim Sprunge nickt er mit dem Haupte. Mit dem Schnabel hämmernd oder meißelnd, arbeitet er je nach Verhältnis seiner Stärke größere oder geringere Stücke der Borke los, deckt dadurch die Schlupfwinkel der Kerbtiere auf, zieht sie mit der Zunge hervor und verschluckt sie. In welcher Weise dies geschieht, ist mir trotz sorgfältiger, oft wiederholter Beobachtungen an zahmen Spechten noch nicht vollständig klar geworden. Wenn man gefangene Spechte in einem Bauer mit fester Decke hält, diese an verschiedenen Stellen durchbohrt und dann beliebte Nahrung auf die Decke wirft, kann man das Spiel der Zunge in nächster Nähe auf das genaueste beobachten. Allein so sehr man sich auch bemüht, über ihre Arbeit sich klar zu werden, so wenig gelangt man zur unbedingt sicheren Erkenntnis, bleibt vielmehr immer noch zweifelhaft. Es läßt sich von vornherein annehmen, daß die Widerhaken an der harten Hornspitze der Zunge ihre Dienste leisten und manche Made aus verschlungenen Gängen hervorziehen mögen; man bemerkt jedoch auch, daß Nahrungsbrocken, beispielsweise Ameisenpuppen, dem Schlunde zugeführt werden, ohne daß die Zungenspitze dabei in Thätigkeit kommt. Die wurmförmige Zunge wird durch das Loch des Kistenkäfigs gesteckt, biegt sich um und bewegt sich nun mit unvergleichlicher Geschmeidigkeit tastend nach allen Richtungen, bis sie eine Ameisenpuppe oder einen Mehlwurm ausgekundet hat. In vielen Fällen wird die Beute nun allerdings mit der Zungenspitze aufgenommen, also wohl durchspießt, in anderen aber bemerkt man nach dem ersten Erscheinen der Zunge einige schlängelnde Bewegungen, und Ameisenpuppe oder Mehlwurm verschwinden mit dem zurückgleitenden Organe so rasch, daß man nicht im stande ist, zu sehen, ob sie angeleimt oder durch Umschlingung festgehalten wurde. Dank dieser außerordentlichen Beweglichkeit und Schmiegsamkeit der Zunge ist der Specht im stande, auch kreuz und quer verlaufenden Gängen eines holzzerstörenden Kerbtieres zu folgen und es an das Tageslicht oder in seinen Magen zu befördern. Gerade hierdurch erweist er sich als ein Waldhüter ersten Ranges. Verschiedenartige Kerbtiere in allen Zuständen des Lebens, vor allen solche, welche verborgen in den Bäumen entweder in oder unter der Borke oder im Stammholze selbst leben, bilden die bevorzugte weitaus der meisten Spechte; einige von ihnen fressen jedoch nebenbei auch verschiedene Beeren und Sämereien, legen sich selbst Vorratskammern an, die sie mit letzteren füllen. Unser großer Buntspecht, der auch ein Liebhaber von Kiefernsamen ist, hat die Gewohnheit, die Zapfen an bestimmten Stellen, wo er es in recht bequemer Weise thun kann, auszuklauben. Solche durch manchmal massenhaft am Boden liegende Zapfen gekennzeichnete Stellen werden „Spechtschmieden“ genannt. Der Vogel sucht sich einen Baum aus, der ein der Größe der Kiefernzapfen entsprechendes Loch oder