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Brehms Tierleben, Band 2: Die Säugetiere II

PDF document770 original pagesPublished 1890
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Im Gegensatze zu dem Gebisse sind bei unseren Tieren die Nägel in eigentümlicher Weise entwickelt. Selten haben die Zehen vollkommene Bewegung, aber immer tragen sie Nägel, welche das Ende ganz umfassen und sich schon aus diesem Grunde wesentlich von eigentlichen Krallen unterscheiden. Sie sind entweder von bedeutender Länge, stark gekrümmt und seitlich zusammengedrückt oder kürzer, breit, fast schaufelförmig, in jenem Falle geeignet zum Klettern, in diesem zum Graben und Scharren. 41*

Mit diesen beiden Angaben haben wir die allgemeine Kennzeichnung erschöpft; denn der übrige Leibesbau zeigt bei den Zahnarmen die größte Mannigfaltigkeit und Verschiedenheit. Kopf und Schwanz, die Gliedmaßen und der Leib spielen zwischen den beiden äußersten Grenzen. Bei den einen ist der Kopf verkürzt, bei den anderen verlängert, bei diesen so hoch wie lang, bei jenen walzenförmig, bei manchen der Schwanz stummelartig, bei anderen so entwickelt, daß er die meisten Wirbel in der ganzen Klasse (nämlich 46) zählt. Nicht minder verschieden ist das Gerippe. Den Kinnladen fehlt der Zwischenkiefer vollständig, oder sie bilden sich zu einem Schnabel um. Die Halswirbel vermindern sich bis auf 6 und steigen bis auf 9 oder 10; die Kreuzwirbel verwachsen nicht nur mit den Darm-, sondern auch mit den Sitzbeinen. Am vorderen Eingange des Brustkastens finden sich falsche Rippen, wie überhaupt die Anzahl der rippentragenden Wirbel auffallend groß erscheint. Das Schlüsselbein ist doppelt. Einzelne Leisten und Fortsetzungen an den Gliedmaßenknochen entwickeln sich in außergewöhnlicher Weise, die Zehenglieder verringern sich ꝛc. Das ganze Gerippe deutet durch seine kräftigen, plumpen Teile auf langsame, unbeholfene Bewegungen. Die Bekleidung des Leibes spielt in den äußersten Grenzen der Verschiedenheit, welche die Säugetierbekleidung überhaupt aufweisen kann. Die einen tragen einen dichten, weichen Pelz, die anderen ein struppiges, trockenes Haarkleid, diese find mit Borsten, jene mit Schuppen bedeckt, und einige endlich hüllen sich in große und feste Panzerschilder, wie sie sonst bei den Säugetieren nicht wieder vorkommen. Auch die Verdauungswerkzeuge, das Gefäßsystem und die Fortpflanzungswerkzeuge zeigen manche Eigentümlichkeiten.

Die Angehörigen der Familie sind heute auf das Orientalische, Athiopische und Südamerikanische Reich beschränkt; die meisten Zahnarmen besitzt Südamerika. Asien beherbergt nur Schuppentiere, Afrika außer diesen noch Erdferkel. Südamerika zeigt größere Mannigfaltigkeit; hier finden sich die Faultiere, Ameisenbären und Gürteltiere. Die jetzt lebenden wie die ausgestorbenen Zahnarmen unterscheiden sich, entsprechend ihrem verschiedenen Leibesbau, auch in der Lebensweise sehr wesentlich. Einige leben nur auf Bäumen, die Mehrzahl dagegen auf dem Boden, in unterirdischen Bauen sich bergend und nachts ihrer Nahrung nachgehend; jene find Kletterer, diese Gräber, jene größtenteils Blatt- und Fruchtfresser, diese hauptsächlich Kerbtierjäger im eigentlichen Sinne des Wortes. Stumpfgeistig scheinen alle zu sein und auch in dieser Beziehung die niedere Stellung zu verdienen, welche man ihnen zuerkannt hat. Alles übrige mag aus dem nachfolgenden hervorgehen; eine allgemeine Lebensschilderung erscheint unthunlich.

Nach Flower verteilen wir die Zahnarmen auf die genannten fünf Familien, von denen die ersteren größere Verwandtschaft unter sich als mit den letzteren und als diese untereinander haben. Sämtliche Zahnarme Amerikas besitzen nämlich außer den allen Säugetieren gemeinsamen wahren Seitenfortsätzen der Wirbel noch an den hinteren Rückenund den Lendenwirbeln mehr oder weniger entwickelte Gelenkflächen, die allen anderen Säugetieren und auch den altweltlichen Zahnarmen fehlen und eigentümliche Verbindungen zwischen diesen Wirbeln vermitteln.

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Obenan stellen wir die Familie der Faultiere (Bradypodidae), die freilich als sehr niedrigstehende, stumpfe und träge, einen wahrhaft kläglichen Eindruck machende Geschöpfe bezeichnet werden müssen. Die vorderen Gliedmaßen sind bei ihnen bedeutend länger als die hinteren, die Füße mit gewaltigen Sichelkrallen bewehrt; der Hals ist verhältnis: mäßig lang und trägt einen runden, kurzen, affenähnlichen Kopf mit kleinem Munde, welcher von mehr oder minder harten, wenig beweglichen Lippen umschlossen ist, und kleinen

Augen und Ohrmuscheln, welche vollitändig im Pelze verborgen find; der Schwanz ist ein kaum sichtbarer Stummel; die Haare sind im Alter lang und grob wie dürres Heu und haben den Strich umgekehrt wie bei anderen Tieren, von der Unterseite nach dem Rücken zu. Bei freilebenden Tieren erscheinen fie grün von einer Alge (Chlorococcus), welche auf ihnen lebt. Ganz auffallend und einzig unter den Säugetieren dastehend ist der Bau der Wirbelsäule. Anstatt der 7 Wirbel, welche sonst den Hals zu bilden pflegen, finden sich bei einzelnen Faultieren ihrer 6, bei anderen 9, ausnahmsweise sogar ihrer 10, und die Zahl der rippentragenden Wirbel steigt von 14 auf 24. Das Gebiß besteht aus 5 cylindrischen Backenzähnen in jeder Reihe, von denen der erste bisweilen eine eckzahnartige Gestalt besitzt; im Unterkiefer stehen meist 4 Zähne oder eigentlich bloß Reste von Zähnen. Der Magen ist länglich⸗halbmondförmig und in eine rechte und linke Hälfte zerteilt, zwischen denen

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Gerippe des Ai. (Aus dem Berliner anatomischen Museum.)

die Speiseröhre sich einsenkt; die rechte und kleinere Hälfte ist darmähnlich dreimal gewunden, die linke durch dicke, muskelartige Falten in drei abgesonderte Kammern geschieden. Herz, Leber und Milz sind auffallend klein. Die Arm- und Schenkelschlagadern zerteilen sich zu sogenannten Wundernetzen. Auch die Luftröhre ist ungewöhnlich gebaut; denn sie erreicht zuweilen eine auffallende Länge und wendet sich in der Brusthöhle. Das Gehirn ist klein und zeigt nur wenige Windungen, deutet also auf geringe geistige Fähigkeiten.

Die Übereinstimmung des Wesens aller genauer beobachteten Faultiere läßt es thunlich erscheinen, einer Schilderung ihrer Lebensweise die Beschreibung zweier Arten als Vertreter der Familie vorauszuschicken.

Als die am höchsten stehenden Arten sehe ich die Zweizehenfaultiere (Choloepus) an. Sie kennzeichnen sich durch ziemlich großen, flachstirnigen, stumpfschnauzigen Kopf, verhältnismäßig kurzen Hals, schlanken Leib, ohne äußerlich sichtbaren Schwanz, lange, schmächtige Gliedmaßen, welche vorn mit 2, hinten mit 3 seitlich zusammengedrückten Sichelkrallen

Gerippe des Ai. (Aus dem Berliner anatomiſchen Muſeum.)

bewehrt sind, schlichtes, weiches Haar ohne Wollhaar, das Gebiß und die geringe Anzahl der Halswirbel. In jedem Oberkiefer stehen 5, in jedem Unterkiefer 4 Zähne, deren hintere von vorn an gerechnet an Größe abnehmen, eiförmigen Querschnitt und abgedachte Kronen haben, während die vordersten lang, stark, dreikantig und gleichsam zu Eckzähnen umgewandelt sind, jedoch aus dem Grunde nicht als solche angesprochen werden können, weil sie nicht im

Zwischenkiefer stehen und die oberen vor, nicht hinter den unteren eingreifen. Die Wirbelsäule besteht bei der einen Art (Choloepus hoffmanni) aus 6, bei der anderen Art (Choloepus didactylus) aus 7 Halswirbeln, während 23— 24 Rücken-, 2— 4 Lenden- und 5—6 Schwanzwirbel vorhanden sind.

Der Unau oder das Zweizehenfaultier (Choloepus didactylus, Bradypus didactylus) aus Guayana und Surinam erreicht eine Länge von etwa 70 em. Das lange Haar, welches am Kopfe nach hinten, übrigens aber von der Brust und dem Bauche nach dem Rücken gestrichen ist und hier einen Wirbel bildet, ist im Gesichte, am Kopfe und im Nacken weißlich olivengrüngrau, am Leibe olivengrau, auf dem Rücken, wo es sich gegeneinander sträubt, dunkler als auf der Unterseite, an der Brust, den Armen und auf den D Schultern sowie an den Unterschenkeln olivenbraun. Die nackte Schnauze sieht bräunlich fleischfarben aus, die vollkommen nackten Hand- und Fußsohlen haben fleischrote, die Krallen 1

AIbläulichgraue Färbung. Die Iris der mäßig großen Augen ist braun.

In der zweiten Gattung vereinigt man die Dreizehenfaultiere (Bradypus). Sie sind gedrungen gebaut, haben einen kleinen Kopf mit schief abgestutzter, hartlippiger Schnauze und kleiner Mundöffnung, einen sehr langen Hals, deutlich hervortretenden, seitlich abgeplatteten Schwanz und ziemlich kurze, kräftige Gliedmaßen, welche vorn und hinten drei seitlich sehr stark zusammengedrückte Sichelkrallen tragen. Das Haar ist auf dem Kopfe gejcheitelt und nach unten, übrigens aber ebenfalls von unten nach oben gerichtet; die Sohlen sind fast gänzlich behaart. Im Gebisse finden sich jederseits oben wie unten 5 Zähne, deren erster verkleinert ist und wie die übrigen eine hochumrandete ausgehöhlte Kaufläche zeigt. Die Wirbelsäule besteht aus 9 Hals-, 17—19 Rücken⸗, 5—6 Kreuz- und 9—11 Schwanzwirbeln.

Der Ai oder das Dreizehenfaultier (Bradypus tridactylus, B. pallidus, Arctopithecus flaceidus) aus Brasilien erreicht eine Gesamtlänge von 52 em, wovon 4 cm auf den Schwanz kommen. Der Pelz besteht aus feinen, kurzen, dichten Wollhaaren, an denen man die wahre Zeichnung des Tieres am besten wahrnehmen kann, und langen, trockenen harten, etwas glatten, heuähnlichen Grannenhaaren. Auf jeder Seite des Rückens zieht von den Schultern bis in die Schwanzgegend ein mehr oder weniger deutlicher, breiter Längsstreifen von bräunlicher Farbe herab. Der übrige Pelz ist blaßrötlich aschgrau, am Bauche silbergrau gefärbt. Wenn man die langen Haare des Rückens bis auf die darunter befindliche Wolle abschneidet, tritt die eigentliche Zeichnung des Tieres hervor, und man bemerkt dann einen längs des Rückens hinablaufenden dunkeln, schwarzbraunen Längsstreifen und an jeder Seite einen ähnlichen weißen, alle drei scharf begrenzt, während sonst durch die langen Haare die Bestimmung der genauen Abgrenzung dieser Farbenverteilung unmöglich wird. Über die Augen weg verläuft eine breite weißliche Binde zu den Schläfen. Die Augen sind schwarzbraun umringelt, und ein ebenso gefärbter Streifen zieht sich von den Schläfen herab. Die Klauen haben gelbliche oder bräunlichgelbe Färbung. Gewöhnlich bemerkt man graugelbe, anders als das übrige Fell gefärbte Flecken auf dem Rücken der

ZWEIZEHENFAULTHIER.

Faultiere. Hier sind die Haare abgenutzt, möglicherweise durch Reibung auf Baumästen oder aber durch die Jungen, welche die Mütter auf dem Rücken tragen; denn die saugenden Faultiere reißen, wenn sie sich anhängen, mit ihren Klauen der Mutter nicht nur das Haar aus, sondern verderben auch noch ein Stück des Pelzes durch den Harn, welchen sie der Alten ohne weiteres auf den Rücken laufen lassen.

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Ai (Bradypus tridactylus). ½ natürl. Größe.

Das Verbreitungsgebiet der Faultiere beschränkt sich auf Südamerika. Jene großen Wälder in den feuchten Niederungen, in denen die Pflanzenwelt zur höchsten Entwickelung gelangt, bilden die Wohnorte der merkwürdigen Geschöpfe. Je öder, je dunkler und schattiger der Wald, je undurchdringlicher das Dickicht, um so geeigneter scheinen solche Ortlichkeiten für das Leben der schutzbedürftigen Wesen. Auch sie sind echte Baumtiere wie der Affe oder das Eichhorn; aber diese glücklichen Geschöpfe beherrschen die Baumkronen, während jene sich abmühen müssen, um kriechend von einem Zweige zum anderen zu gelangen. Eine Strecke, welche für das leichte und übermütige Volk der Höhe eine Lustwandlung ist, erscheint dem Faultiere als eine weite Reise. Höchstens zu einer Familie von wenigen Mitgliedern vereinigt, führen die trägen Geschöpfe ein langweiliges Stillleben und wandern langsam

Ai (Bradypus tridactylus). ½ natürl. Größe.

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von Zweig zu Zweig. Im Verhältnisse zu den Bewegungen auf dem Erdboden besitzen sie freilich noch eine ausnehmende Geschicklichkeit im Klettern. Ihre langen Arme erlauben ihnen, weit zu greifen, und die gewaltigen Krallen gestatten ihnen ein müheloses Festhalten an den Asten. Sie klettern allerdings ganz anders als alle übrigen Baumtiere; denn bei ihnen ist das die Regel, was bei diesen als Ausnahme erscheint. Den Leib nach unten hängend, reichen sie mit ihren langen Armen nach den Asten empor, haken sich hier mittels ihrer Krallen fest und schieben sich gemächlich weiter von Zweig zu Zweig, von Ast zu Ast. Doch erscheinen sie träger, als sie thatsächlich sind. Als Nachttiere bringen sie freilich ganze Tage zu, ohne sich zu bewegen; schon in der Dämmerung aber werden sie munter, und nachts durchwandern sie, langsam zwar, jedoch nicht faul, je nach Bedürfnis ein größeres oder kleineres Gebiet. Sie nähren sich ausschließlich von Knospen, jungen Trieben und Früchten und finden in dem reichlichen Taue, welchen sie von den Blättern ablecken, hinlänglichen Ersatz für das ihnen fehlende Wasser. Eine nicht in Abrede zu stellende Trägheit bekundet sich auch beim Erwerbe und bei der Aufnahme ihrer Nahrung: sie sind genügsam, anspruchslos und befähigt, tagelang, wie einige behaupten, sogar wochenlang zu hungern und zu dursten, ohne irgend welchen Schaden davon zu haben. Einen Baum verlassen sie nicht, solange er ihnen Nahrung gewährt; erst wenn die Weide knapp wird, denken sie daran, eine Wanderung anzutreten, steigen sodann langsam zwischen die tiefen Zweige hernieder, suchen sich eine Stelle aus, wo das Geäste der benachbarten Bäume mit dem ihres Weidebaumes sich verbindet, und haken sich auf der luftigen Brücke zu jenem hinüber.

Man hat früher behauptet, daß sie gewisse Baumarten den anderen vorzögen, ist jedoch in neuerer Zeit hiervon abgekommen, weil man beobachtet zu haben glaubte, daß eigentlich jede Baumart ihnen recht ist. Übrigens würden sie unbeschadet ihrer geringen Erwerbsfähigkeit mit ihrer Nahrung wählerisch sein dürfen; denn der Reichtum ihrer Heimatsorte an den allerverschiedenartigsten Pflanzen ist so groß, daß sie ohne bedeutende Anstrengung sich leicht die ihnen lecker erscheinende Kost würden aussuchen können. Jener üppige Waldsaum, welcher sich in der Nähe der Ströme dahinzieht und ununterbrochen bis tief in das Innere des Landes reicht, besteht zumeist aus Baumarten, deren Kronen sich aufs Vielfältigste miteinander verschlingen und ihnen gestatten, ohne jemals den Boden berühren zu müssen, sich von einer Stelle zu einer anderen zu begeben. Zudem bedürfen sie bloß ein kleines Weidegebiet; denn ihr geringer Verbrauch an Blättern steht mit der Erzeugungsthätigkeit jener bevorzugten Länderstriche gar nicht im Verhältnisse. Beim Fressen bedienen sie sich gewöhnlich ihrer langen Vorderarme, um entferntere Zweige an sich zu ziehen und Blätter und Früchte davon mit den Krallen abzureißen; dann führen sie die Nahrung mit den Vorderpfoten zum Maule. Außerdem erleichtert ihnen ihr langer Hals das Abweiden der Blätter, durch welche sie sich hindurchwinden müssen, sobald sie sich bewegen. Man sagt, daß sie auf dichtbelaubten Bäumen viel Nahrung und während der Regenzeit auch viel Wasser zu sich nehmen können, und dies würde mit der Stumpfheit ihrer Werkzeuge nicht im Widerspruche stehen; denn diese gestattet ihnen, bis an die äußersten Grenzen des Überflusses und der Entsagung zu gehen. Je höher ein Tier ausgebildet ist, um so gleichmäßiger vollziehen sich alle Verrichtungen des Leibes; je tiefer es steht, um so weniger abhängig ist es von dem, was wir Bedürfnisse des Lebens nennen. So können die Faultiere ohne Beschwerde entbehren und schwelgen in dem einzigen Genusse, welchen fie kennen, in der Aufnahme ihrer Nahrung nämlich. Sie, welche sich sonst bloß mit dem Blättertau laben, sollen nach der Aussage der Sn: dianer während der Regenzeit verhältnismäßig rasch von den Bäumen herabsteigen, um sich den Flüssen zu nähern und dort ihren Durst zu stillen.

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