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Brehms Tierleben, Band 2: Die Säugetiere II

PDF document770 original pagesPublished 1890
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Der höhere Norden von Amerika ist die Heimat der Hüpfmaus. Sie findet sich von Missouri an bis Labrador in allen Pelzgegenden und von dem Gestade des Atlantischen bis zu dem des Stillen Meeres. Hier lebt sie an dicht bebuschten Wiesenrändern und in der Nähe von Wäldern, bei Tage verborgen, bei Nacht gesellig umherschweifend. Ihre Höhlen find ungefähr 50 cm tief, in der kälteren Jahreszeit auch noch tiefer. Vor Beginn des Winters baut sie eine Hohlkugel aus Lehm, rollt sich in ihr zusammen, schlingt den Schwanz um den Leib und liegt hier in vollkommener Erstarrung bis zum Eintritte des Frühlings. Es wird erzählt, daß ein Gärtner im März in dem von ihm bearbeiteten Boden einen Klum: pen von der Größe eines Spielballes fand, welcher durch seine regelmäßige Form die Verwunderung des Mannes erregte. Als er ihn mit dem Spaten in zwei Stücke zerschlug, fand er ein Tierchen darin zusammengerollt, fast wie ein Küchlein im Ei. Es war unsere Hüpfmaus, welche hier ihre Winterherberge aufgeschlagen hatte. Im Sommer ist fie außerordentlich hurtig und hüpft ungemein gewandt und schnell auf den Hinterbeinen umher. Davis konnte eine Hüpfmaus, welche in der Nachbarschaft von Quebec aus dem Walde in ein weites Feld geraten war, erst in der Zeit von einer Stunde fangen, obschon ihm noch drei Männer jagen halfen. Sie machte Sprünge von 1— 1,55 m Weite und ließ sich erst ergreifen, nachdem sie vollständig abgehetzt und ermattet war. Im Walde soll die Hüpfmaus gar nicht zu fangen sein. Sie setzt hier mit Leichtigkeit über niedere Büsche weg, über welche ein Mann nicht so leicht springen kann, und weiß dann immer ein sicheres Plätzchen zu finden. Audubon bezweifelt, daß es noch ein Säugetier gäbe, welches ihr an Gewandtheit gleichkomme.

Nach den Berichten dieses Forschers läßt sich das schmucke Tierchen ohne Beschwerde erhalten. „Ich besaß ein Weibchen“, sagt er, „vom Frühlinge bis zum Herbste. Wenige Tage nach seiner Einkerkerung warf es zwei Junge, welche prächtig gediehen und im Herbste fast ausgewachsen waren. Wir schütteten ihnen 1 Fuß hoch Erde in ihren Käfig; hier gruben sie sich einen Bau mit zwei Ausgängen. Gewöhnlich verhielten sie sich schweigsam; brachten wir aber eine andere Maus zu ihnen in den Käfig, so schrieen sie laut auf, wie ein junger Vogel aus Angst, zeigten sich überhaupt sehr furchtsam. Bei Tage ließen sie sich niemals außerhalb ihrer Baue sehen, nachts aber lärmten sie viel im Käfige herum. Alles, was wir in ihr Gefängnis legten, war am nächsten Morgen verschwunden und in die Höhlen geschleppt worden. Sie fraßen Weizen, Mais, am liebsten Buchweizen. Hatten sie mit diesem eine ihrer Kammern gefüllt, so gruben sie sich sofort eine neue. Sie entkamen durch einen unglücklichen Zufall.“

Über die Zeit der Paarung und die Fortpflanzung berichtet Audubon, daß er in allen Sommermonaten Junge gefunden habe, gewöhnlich drei, in einem aus feinem Grase erbauten, mit Federn, Haaren und Wolle ausgefütterten Neste. Er wiederholt die wenig glaubhafte Angabe älterer Forscher, daß die Jungen an den Zitzen ihrer Mutter sich fest ansaugen

und von dieser allenthalben herumgetragen werden. Die Hauptfeinde der Hüpfmaus sind die verschiedenen Raubtiere des Nordens, namentlich die Eulen. Die Indianer scheinen weder ihr Fleisch zu essen, noch ihr Fell zu benutzen.

Über die Springmäuse (Dipodinae), welche eine zweite Unterfamilie bilden, find wir besser unterrichtet. Wir betrachten sie als Urbilder der Gesamtheit, denn sie zeigen alle Eigentümlichkeiten derselben am vollständigsten. Hasselquist bemerkt nicht mit Unrecht, daß sie aussähen, als wären sie aus verschiedenen Tieren zusammengesetzt. „Man könnte sagen, das Tierchen habe den Kopf des Hasen, den Schnurrbart des Eichhörnchens, den Rüssel des Schweines, den Leib und die Vorderfüße der Maus, die Hinterfüße des Vogels und den Schwanz des Löwen.“ Vor allem fällt der Kopf auf: er kennzeichnet die Springmäuse sogleich als echte Wüstenbewohner. Für alle Sinneswerkzeuge ist Raum vorhanden. Die Ohrmuscheln sind groß und häutig, wenigstens nur außerordentlich dünn behaart, die Augen groß, lebhaft und mild wie bei manchen anderen nächtlich lebenden Wüstentieren, die Nasenlöcher weit, und damit auch der Sinn des Gefühls gehörig vertreten sei, umgeben ungeheuer lange Schnurren den Kopf zu beiden Seiten. Der Hals ist außerordentlich kurz und wenig beweglich, der Schwanz dagegen sehr lang, meist um etwas, zuweilen um vieles länger als der Leib, vorn rund behaart, hinten aber meist mit einer zweizeiligen Bürste besetzt, welche aus steifen, regelmäßig anders gefärbten Haaren besteht und dem Schwanze die größte Ahnlichkeit mit einem Pfeile verleiht. Die sehr verkürzten Vorderfüße, welche beim Springen so an den Leib herangezogen und teilweise im Pelze versteckt werden, daß die alte Benennung Zweifuß gerechtfertigt erscheint, haben bloß vier Zehen mit mäßig langen, gekrümmten und scharfen Krallen und eine benagelte oder nagellose Daumenwarze. Die Hinterfüße sind wohl sechsfach länger als die vorderen und zwar, weil sich ebensowohl der Unterschenkel als auch der Mittelfußknochen gestreckt hat. Dieser ist in der Regel einfach, während andere ähnliche Mäuse so viele Mittelknochen haben als Zehen. An diesem langen Knochen sind unten drei Zehen eingefügt, von denen die mittlere etwas länger ist als die seitlichen. Jede Zehe hat eine pfriemenförmige Kralle, welche rechtwinkelig zum Nagelglied steht und dadurch beim Springen nicht hinderlich wird. Ein steifes Borstenhaar, welches nach unten zu immer länger wird, bekleidet die Zehen. Der Pelz ist weich, seidenartig und auf dem Rücken am Grunde blaugrau, dann sandfarbig, an den Spitzen aber schwarz oder dunkelbraun, unten immer weiß mit seitlichen Längsstreifen. Die Schwanzwurzel ist eben: falls weiß behaart, dann folgt eine dunklere Stelle vor der weißen Spitze.

Mit dieser äußeren Leibesbeschaffenheit steht die innere Bildung vollständig im Einklange. Das Gebiß besteht aus 16 oder 18 Zähnen, da im Oberkiefer entweder 3 oder 4, im Unterkiefer stets 3 Backenzähne stehen; die Nagezähne sind glatt oder gefurcht. Die Backenzähne zeigen verschieden gewundene oder gebogene Schmelzfalten. Das Gerippe hat im allgemeinen das weiter oben angedeutete Gepräge. Die Halswirbel sind bei einigen Arten ganz, bei den anderen größtenteils untereinander fest verwachsen, und hierdurch erhält der Hals hauptsächlich seine Verkürzung. Merkwürdig ist die Erscheinung, welche wir bei vielen schnell laufenden Tieren und auch bei den Springmäusen wiederfinden, daß nämlich die Füße so einfach wie möglich gebildet und nur äußerst wenig beweglich sind. Die 3, 4 oder 5 ungemein kurzen Zehen der Springfüße haben in der Regel nur zwei Glieder, keine Seitenbewegung und können sich bloß gleichzeitig etwas von oben nach unten biegen. Beim Laufen berührt nur die äußerste Spitze des Nagelgliedes den Boden; sie aber ist durch eine federnde Knorpelmasse besonders geschützt. Das lange, steife Borstenhaar an den unteren

Zehen dient augenscheinlich dazu, den Fuß beim Aufsetzen vor dem Ausgleiten und Einsinken im Sande zu bewahren und ihm somit einen viel sichereren Stand zu geben. Einige Arten der Springmäuse überhaupt haben am Mittelfußknochen noch 1 oder 2 Afterzehen, welche aber ganz unwesentlich sind und niemals den Boden berühren. Gewaltige Muskeln bewegen diese festen Knochen, und hierdurch eben erscheint der hintere Teil des Leibes so auffällig gegen den vorderen verdickt.

Gewöhnlich finden sich 4 Zitzenpaare, 2 Paare auf der Brust, 1 Paar am Bauche und 1 Paar in den Weichen.

Die Gattung der Wüstenspringmäuse (Dipus) kennzeichnet sich dadurch, daß die oberen Schneidezähne eine mittlere Längsfurche zeigen, daß vor die drei regelmäßig vorhandenen Backenzähne des Oberkiefers zuweilen noch ein kleiner einwurzeliger tritt, und daß die Hinterfüße drei Zehen haben.

Als Vertreter der Gattung erwähle ich die Wüstenspringmaus, Djerboa der

Araber (Dipus aegyptius, Mus und Haltomys aegyptius), ein allerliebstes Tierchen von 17 em Leibes- und (ohne die Quaste) 21 em Schwanzlänge, oberseits graulich jand-farben, unterseits weiß gefärbt, mit einem breiten weißen Schenkelstreifen, welcher von rüd-wärts über die Schenkel sich zieht, und oben blaßgelbem, unten weißlichem Schwanze, dessen Quaste weiß und pfeilartig schwarz gezeichnet ist. Die Wüstenspringmäuse, und wahrscheinlich gerade die ägyptischen, waren schon den Alten wohlbekannt. Wir finden sie häufig bei griechischen und römischen Schriftstellern erwähnt, immer unter dem Namen der zweibeinigen Mäuse, welche Benennung deshalb auch jetzt noch zur Bezeichnung der Gattung angewandt wird. Plinius sagt, daß es in Agypten Mäuse gebe, welche auf zwei Beinen gehen; Theophrast und Aelian erwähnen, daß diese großen, zweibeinigen Mäuse ihre kürzeren Vorderfüße wie Hände gebrauchen, auf den Hinterfüßen aber aufrecht gehen und hüpfen, wenn fie verfolgt werden. Einen noch höheren Wert als diese Angaben haben die bildlichen Darstellungen auf Münzen und Tempelverzierungen, obwohl sie nicht treu genug sind. Auch in der Bibel werden die Tiere erwähnt: Jesaias droht denen, welche sie genießen, Strafe an. Dagegen betrachten die Araber sie nicht nur als reine Tiere, sondern beschreiben sie ihrem Werte nach und erzählen viele hübsche Dinge von ihrer Lebensweise.

Die Wüstenspringmaus verbreitet sich über den größten Teil Nordostafrikas sowie das angrenzende westliche Asien und kommt nach Süden hin bis Mittelnubien vor, woselbst der Verbreitungskreis einer anderen ähnlichen Art beginnt. Offene, trockene Ebenen, Steppen und Sandwüsten sind ihre Wohnplätze: sie bevölkert die dürrsten und ödesten Landschaften und bewohnt Orte, welche kaum die Möglichkeit zum Leben zu bieten scheinen. Auf jenen traurigen Flächen, welche mit harten Gräsern bedeckt find, findet man fie zuweilen in größeren Gesellschaften. Sie teilt diese Orte mit dem Wüstenhuhne, der kleinen Wüstenlerche und dem isabellfarbenen Läufer, und man begreift kaum, daß auch sie dort Nahrung findet, wo jene, welche neben dem Gesäme doch auch viele Kerbtiere fressen, sich nur dürftig ernähren. In dem harten Kiesboden gräbt sie sich vielverzweigte, aber ziemlich seichte Gänge, in welche sie sich bei der geringsten Gefahr zurückzieht. Nach den Versicherungen der Araber arbeitet der ganze Trupp an diesen unterirdischen Wohnungen. Die Tiere graben mit den scharfen Nägeln ihrer Vorderfüße und benutzen wohl auch die Nagezähne, wenn es gilt, den harten Kiesboden zu durchbrechen.

Trotz ihrer Häufigkeit gewahrt man die schmucken Geschöpfe ziemlich selten. Man kann nicht gerade sagen, daß sie sehr scheu wären; aber sie sind unruhig und furchtsam und eilen

bei dem geringsten Geräusche und beim Sichtbarwerden eines fremden Gegenstandes schleunigst nach ihren Löchern. Auch fallen sie nur in geringer Entfernung ins Auge, weil ihre Färbung der des Sandes vollständig gleicht und man ziemlich nahe herankommen muß, ehe man sie bemerkt, während ihre scharfen Sinne sie die Ankunft des Menschen schon auf große Entfernungen hin wahrnehmen lassen. Wohl darf man sagen, daß es schwerlich ein anmutigeres Geschöpf geben kann als diese Springmäuse. So sonderbar und scheinbar mißgestaltet sie aussehen, wenn man sie tot in der Hand hat oder regungslos sitzen sieht,

Wüstenspringmaus (Dipus aegyptius). ½ natürl. Größe.

so zierlich nehmen sie sich aus, wenn sie in Bewegung kommen. Erst dann zeigen sie sich als echte Kinder der Wüste, lassen sie ihre herrlichen Fähigkeiten erkennen. Ihre Bewegungen erfolgen mit einer Schnelligkeit, welche geradezu ans Unglaubliche grenzt: sie scheinen zu Vögeln zu werden. Bei ruhigem Gange setzen sie ein Bein vor das andere und laufen sehr rasch dahin, bei großer Eile jagen sie in Sprungschritten davon, welche sie so schnell fördern, daß ihre Bewegung dann dem Fluge eines Vogels gleicht; denn ein Sprung folgt so rasch auf den anderen, daß man kaum den neuen Ansatz wahrnimmt. Dabei tragen die Springmäuse ihren Leib weniger nach vorn übergebeugt als sonst, die Hände mit den Krallen gegeneinander gelegt und nach vorn gestreckt, den Schwanz aber zur Erhaltung des Gleichgewichts gerade nach hinten gerichtet. Wenn man das Tier aus einiger Entfernung laufen sieht, glaubt man einen pfeilartig durch die Luft schießenden Gegenstand zu gewahren.

Wüſtenſpringmaus (Dipus aegyptius). ½ natürl. Größe.

Kein Mensch ist im stande, einer im vollen Laufe begriffenen Springmaus nachzukommen, und der sicherste Schütze muß sich zusammennehmen, will er sie im Laufe erlegen. Sogar in einem eingeschlossenen Raume bewegt sich das zierliche Tierchen noch so schnell, daß ein Jagdhund es kaum einholen kann. Bruce erzählt, daß sein Windhund sich eine Viertelstunde abhetzen mußte, ehe er Herr über sein gewandtes und schnelles Opfer wurde.

Fühlt sich die Springmaus ungestört und sicher, so sitzt sie aufrecht auf dem Hinterteile wie ein Känguruh, oft auf den Schwanz gestützt, die Vorderpfoten an die Brust gelegt, ganz wie Springbeuteltiere es auch zu thun pflegen. Sie weidet in ähnlicher Weise wie Känguruhs; doch gräbt sie mehr als diese nach Knollen und Wurzeln, welche wohl ihre Hauptnahrung zu bilden scheinen. Außerdem verzehrt sie mancherlei Blätter, Früchte und Samen, ja sie soll selbst Aas angehen oder wenigstens den Kerbtieren gierig nachstellen. Dies behauptet auch wieder Th. von Heuglin, welcher als trefflicher Beobachter bekannt ist. Obgleich die Wüstenmaus ein echtes Nachttier ist und ihre Wanderungen erst nach Sonnenuntergang beginnt, sieht man sie doch auch zuweilen im hellsten Sonnenschein, selbst während der größten Hitze vor ihrem Baue sitzen und spielen. Sie zeigt dann eine Gleichgültigkeit gegen die Mittagsglut der afrikanischen Sonne, welche wahrhaft bewunderungswürdig ist; denn man muß wissen, daß kaum ein einziges anderes Tier um diese Zeit in der Wüste sich bewegt, weil die brennende Hitze selbst den eingeborenen Kindern jener erhabenen Landschaft geradezu unerträglich wird. Gegen Kälte und Nässe dagegen ist sie im höchsten Grade empfindlich, bleibt daher bei schlechtem Wetter stets in ihrem Baue verborgen und verfällt wohl auch zeitweilig in eine Erstarrung, welche an den Winterschlaf der nördlichen Tiere erinnert. Über die Fortpflanzung der Wüstenspringmaus ist nichts Sicheres bekannt. Die Araber erzählten mir, fie baue sich in einem tieferen Kessel ihrer Höhle ein Nest, kleide es wie Ka: ninchen mit Haaren ihres Unterleibes aus, und darin finde man 2—4 Junge: — ob dies richtig ist, wage ich nicht zu behaupten, obwohl ich zugeben muß, daß jedenfalls die Araber das Tier am besten kennen. Sie stellen ihm, weil sie das Fleisch genießen und ziemlich hochschätzen, eifrig nach und fangen es ohne sonderliche Mühe lebendig oder erschlagen es beim Herauskommen aus den Bauen. Ihre Jagdweise ist sehr einfach. Sie begeben sich mit einem langen und starken Stocke nach einer Ansiedelung der Springmäuse, verstopfen den größten Teil der Röhren und graben nun einen Gang nach dem anderen auf, indem sie ihren starken Stock in den Gang stecken und dessen Decken aufbrechen. Die geängstigten Wüstenmäuse drängen sich nach dem innersten Kessel zurück oder fahren durch eine Fluchtröhre nach außen und dann in ein vorgestelltes Netz oder selbst einfach in den Armel des Obergewandes, welches der Araber vorgelegt hat. So können zuweilen 10—20 Stück auf einmal gefangen werden; wenigstens macht es gar keine Mühe, eine solche Anzahl lebend zu erhalten: jagdkundige Araber bringen auf Verlangen so viele Springmäuse, als man haben will. Außer dem Menschen haben diese Tiere wenig andere Feinde. Fenek und Karakal, vielleicht auch eine oder die andere Eule find die schlimmsten Räuber, welche ihnen auflauern; gefährlicher dürfte ihnen die ägyptische Brillenschlange werden, jene bekannte Gift: schlange Afrikas, welche auf allen ägyptischen Tempeln sich zeigt, welche schon Moses zu seinen Gaukeleien gebrauchte, wie fie die heutigen ägyptischen Gaukler noch zu allerlei Kunststückchen benutzen. Sie lebt an ähnlichen Orten wie die Springmäuse, dringt mit Leichtigkeit in die Gänge ein, welche letztere sich graben, und tötet viele von ihnen.

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