Bevoelkerungsprognose_2025_barr.pdf

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Szenarienübersicht bis 2080: Bevölkerungsentwicklung Österreichs – im Millionen Q: STATISTIK AUSTRIA, Bevölkerungsprognose 2025. Wachstums-, Alterungs- und Status-Quo-Szenarien Wanderungsszenarien Fertilitätsszenarien Lebenserwartungsszenarien Hauptszenario Wachstumsszenario (hohe Fertilität, Lebenserwartung und Zuwanderung) Status-Quo-Szenario (konstante Fertilität, Lebenserwartung und Zuwanderung) Alterungsszenario (niedrige Fertilität, hohe Lebenserwartung, niedrige Zuwanderung) Hauptszenario Oberes Wanderungsszenario (mittlere Fertilität und Lebenserwartung) Unteres Wanderungsszenario (mittlere Fertilität und Lebenserwartung) Szenario ohne Wanderungen (mittlere Fertilität und Lebenserwartung) Hauptszenario Oberes Fertilitätsszenario (hohe Fertilität, mittlere Lebenserwartung und Zuwanderung) Unteres Fertilitätsszenario (niedrige Fertilität, mittlere Lebenserwartung und Zuwanderung) Hauptszenario Oberes Lebenserwartungsszenario, (mittlere Fertilität und Zuwanderung) Unteres Lebenserwartungsszenario, (mittlere Fertilität und Zuwanderung) 0 2 4 6 8 10 12 2024 2029 2034 2039 2044 2049 2054 2059 2064 2069 2074 2079 0 2 4 6 8 10 12 2024 2029 2034 2039 2044 2049 2054 2059 2064 2069 2074 2079 0 2 4 6 8 10 12 2024 2029 2034 2039 2044 2049 2054 2059 2064 2069 2074 2079 0 2 4 6 8 10 12 2024 2029 2034 2039 2044 2049 2054 2059 2064 2069 2074 2079 Bevölkerungsprognose 2025
Bandbreite der künftigen Bevölkerungsentwicklung 28

Grafik 10
Szenarienübersicht: Anteil der Bevölkerung im Alter von 65Jahren und älter bis 2080 –
in Millionen Q:STATISTIK AUSTRIA, Bevölkerungsprognose 2025. Fertilitätsszenarien Lebenserwartungsszenarien Hauptszenario Wachstumsszenario (hohe Fertilität, Lebenserwartung und Zuwanderung) Status-Quo-Szenario (konstante Fertilität, Lebenserwartung und Zuwanderung) Alterungsszenario (niedrige Fertilität, hohe Lebenserwartung, niedrige Zuwanderung) Hauptszenario Oberes Wanderungsszenario (mittlere Fertilität und Lebenserwartung) Unteres Wanderungsszenario (mittlere Fertilität und Lebenserwartung) Szenario ohne Wanderungen (mittlere Fertilität und Lebenserwartung) Hauptszenario Oberes Fertilitätsszenario (hohe Fertilität, mittlere Lebenserwartung und Zuwanderung) Unteres Fertilitätsszenario (niedrige Fertilität, mittlere Lebenserwartung und Zuwanderung) Hauptszenario Oberes Lebenserwartungsszenario, (mittlere Fertilität und Zuwanderung) Unteres Lebenserwartungsszenario, (mittlere Fertilität und Zuwanderung) 0 5 10 15 20 25 30 35 40 2024 2028 2032 2036 2040 2044 2048 2052 2056 2060 2064 2068 2072 2076 2080 0 5 10 15 20 25 30 35 40 2024 2028 2032 2036 2040 2044 2048 2052 2056 2060 2064 2068 2072 2076 2080 0 5 10 15 20 25 30 35 40 2024 2028 2032 2036 2040 2044 2048 2052 2056 2060 2064 2068 2072 2076 2080 0 5 10 15 20 25 30 35 40 2024 2028 2032 2036 2040 2044 2048 2052 2056 2060 2064 2068 2072 2076 2080 Wachstums-, Alterungs- und Status-Quo-Szenarien Wanderungsszenarien Bevölkerungsprognose 2025
Bandbreite der künftigen Bevölkerungsentwicklung 29 4 Künftige Entwicklung der Haushalts­ zahlen nach Bundesländern Die Zahl der Privathaushalte wird gemäß der vorliegenden Modellrechnung auf Österreichebene bis etwa zum Jahr 2050 weiter steigen; danach ist mit einem leichten Rückgang zu rechnen. Diese Entwicklung ist ähnlich zu jener der Bevölkerungsprognose. Gemäß Registerzählung gab es im Jahr 2011 3,65 Mio. Privat­ haushalte in Österreich, im Jahr 2023 war diese Zahl laut abgestimmter Erwerbsstatistik bereits um 13 % höher (4,12 Mio. Privathaushalte). Im Jahr 2030 wird ihre Zahl mit 4,28 Mio. demnach voraussichtlich um 3,9 % höher sein als 2023. Bis 2050 wird sie auf 4,5 Mio. (+9,3 %) ansteigen, bis 2080 schließlich auf 4,43 Mio. (+7,6 %) sinken. Die Gesamtzahl der Privathaushalte wird in allen Bundesländern in den kommenden Jahren zunächst weiter ansteigen, wobei die Dauer und das Ausmaß des Wachstums regional unterschiedlich ausfallen. Im Anschluss ist in den meisten Bundesländern ein Rückgang zu erwarten, dessen Intensität ebenfalls vari­ iert. Wien bildet eine Ausnahme: Hier steigt die Zahl der Haushalte über den gesamten Prognosehorizont hinweg kontinuierlich. Die mittelfristige Zunahme bis 2030 liegt nur in Vorarlberg (+4,7 %) und Wien (+6,6 %) über dem Bundes­ durchschnitt (+3,9 %). In Oberösterreich (+3,7 %), Tirol (+3,5 %), Burgenland (+3,5 %) und Niederösterreich (+3,4 %) liegt die Zunahme knapp unter dem Bundesschnitt. Am geringsten ist die Zunahme bis 2030 in Kärnten (+1,4 %). Bis zum Jahr 2080 liegt die Zunahme der Privathaushalte in Wien (+26,8 %), Vorarlberg (+12,2 %) und Niederösterreich (+8 %) über den österreichweiten Durchschnitt (+7,6 %). Zwei Bundesländer werden in diesem Jahr voraussichtlich weniger Privathaushalte haben als im Basisjahr 2022 (Steiermark: –5 %, Kärnten: –10,4 %). Bevölkerungsprognose 2025
Künftige Entwicklung der Haushaltszahlen nach Bundesländern 30

5 Weiterführende Informationen 5.1 Vorbemerkung 1 Siehe Pohl, P. / Slepecki, P. / Spielauer, M. (2025): „ STATSIM: Statistics Austria’s dynamic microsimulation model for official
population projections .“ Die Bevölkerungsprognosen von Statistik Austria sind nicht als exakte Vorhersagen der Zukunft zu ver- stehen. Die dargestellten Szenarien sind vielmehr als „Wenn-Dann“-Analysen zu erfassen, die plausible Entwicklungspfade der österreichischen Bevölkerung aufzeigen. Sie basieren auf unterschiedlichen Kom- binationen expliziter Annahmen zu den Komponenten der Bevölkerungsveränderung: Fertilität, Mortali - tät und Migration. Nutzer:innen sind dazu angehalten, bei der Analyse der Prognoseergebnisse mehrere Szenarien zu berücksichtigen. Zudem ist zu beachten, dass die Genauigkeit der Prognosen von einer Viel - zahl an Faktoren abhängt. Unterschiedliche Ereignisse – etwa Wirtschaftskrisen, Pandemien, Kriege oder Naturkatastrophen – sind schwer vorhersehbar und können die Veränderung und die Zusammensetzung der österreichischen Bevölkerung erheblich beeinflussen. Aus diesem Grund überarbeitet Statistik Austria regelmäßig die Annahmen der Bevölkerungsprognosen, um sicherzustellen, dass der jeweils aktuelle Kon - text in die Modellierung einfließt. 5.2 Prognosekonzept Mit der vorliegenden Bevölkerungsvorausschätzung 2025 wird eine neue Prognosegeneration von Statistik Austria begründet. Sie fußt auf dem Bevölkerungsstand zum 01.01.2025 sowie erster Schätzungen für die demographische Entwicklung des Jahres 2025. Das Konzept und die grundlegenden Annahmen sind in der Standarddokumentation der Prognose 2025 ausführlich dargestellt. Auch wenn es zwischen den Begriffen „Prognose“, „Vorausschätzung“ und „Projektion“ semantische Unterschiede gibt, so werden diese im vor- liegenden Beitrag weitestgehend synonym verwendet. Der Startpunkt für die neue Bevölkerungsprognose 2025 ist der Bevölkerungsstand zum 01.01.2025 gemäß der Bevölkerungsstatistik von Statistik Austria. Der Prognosehorizont reicht bis zum Jahr 2080. Regionalisierung Seit der Prognosegeneration 2022 wird die Bevölkerungsprognose für Österreich und die Bundesländer mit dem Mikrosimulationsmodell STATSIM1 berechnet. Dieses Modell bezieht sich nicht mehr auf ganze Bevölkerungsgruppen mit gleichen Merkmalen (Kohorten-Komponenten-Methode); stattdessen wird nun jede Person einzeln simuliert. Da die Mikrosimulation auf Individualebene angelegt ist, kann sie auch als Bottom-up-Verfahren mit einem multiregionalen Prognosemodell verstanden werden. Das bedeutet, dass sich das Österreichergebnis aus der Summe der Prognosen für die neun Bundesländer ergibt; es erfolgt kein Abgleich auf eine vorab gerechnete Österreichprognose. Demographische Indikatoren für Öster- reich, wie Fertilitäts- und Mortalitätsraten sowie Lebenserwartungen, werden aus dem Prognoseergeb - nis rückgerechnet. Diese können somit geringfügig von den bei der Annahmenfindung für das gesamte Bundesgebiet angenommenen Werten abweichen, da sich die Gewichte der einzelnen Bundesländer aufgrund unterschiedlicher Bevölkerungsentwicklungen im Laufe des Prognosezeitraumes verschieben können. Des Weiteren spielt in der Simulation auch der Zufallseffekt (Monte-Carlo-Variabilität) eine Rolle. Aufgrund des Zufallseffekts liefert jeder Simulationsdurchlauf ein (etwas) anderes Ergebnis, welches sich Bevölkerungsprognose 2025
Weiterführende Informationen 31 mit zunehmender Größe der simulierten Bevölkerung dem Erwartungswert annähert. Zur Erstellung der Bevölkerungsprognose wird daher die zehnfache Bevölkerung simuliert. Disaggregierung nach Geburtsland Seit dem Jahr 2013 ist die Bevölkerungsprognose auch nach dem Geburtsland differenziert, und zwar nach dem dichotomen Merkmal „im Inland/Ausland geboren“. Seit 2022 wird dieses dichotome Merkmal suk- zessive erweitert auf Geburtsland cluster (gruppierte Geburtsländer). In der Prognosegeneration 2025 sind die Prognoseannahmen zu Fertilität, Mortalität und Binnenwanderung noch auf Basis des dichotomen Geburtslandes stratifiziert, die internationale Migration basiert auf Geburtsland clustern. Informationen zur zugrunde liegenden Clusteranalyse sind in Standarddokumentation der Prognose 2025 angeführt, die Clustergruppen sind in Tabelle 7 abgebildet. Somit werden für jede Gruppe von Geburtsländern zusätzliche Parameter geschätzt, welche das Emigrationsverhalten der einzelnen Personen in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht, Wohnbundesland sowie bisheriger Aufenthaltsdauer in Österreich setzen. Da noch nicht alle Prognoseparameter nach den Geburtslandclustern stratifiziert sind, können die Ergebnisse der Prognosegeneration 2025 nur nach dem dichotomen Merkmal „im Inland/Ausland geboren“ betrachtet werden. Zu beachten ist, dass es sich hierbei nicht um eine Prognose der Bevölkerung Österreichs nach der Staatsangehörigkeit handelt. Die künftige Entwicklung der Bevölkerung nach der Staatsangehörigkeit ist neben der internationalen Zu- und Abwanderung (und natürlich auch deren Fertilität und Mortalität) insbesondere von der Entwicklung der Einbürgerungsraten abhängig. Solche Raten vorauszuschätzen be - deutet aber auch, künftige politische Rahmenbedingungen zu antizipieren. Demgegenüber bleibt das hier gewählte Merkmal „Geburtsland“ der jeweiligen Person lebenslang unverändert erhalten, weshalb ihm für die Prognose der Vorzug gegeben wurde. Szenarienkonzept Für die Prognoseparameter Fertilität, Mortalität und internationale Zuwanderung werden neben dem mittleren Szenario auch obere und untere Szenarien entwickelt. Die Annahmenkombination aus den jewei- ligen mittleren Entwicklungspfaden stellt das Hauptszenario (mittleres Szenario) dar: Dieses steht bei der Publikation und Interpretation der Ergebnisse im Vordergrund. Darüber hinaus werden noch zehn Sze- narien mit unterschiedlichen Kombinationen aus den jeweiligen Entwicklungspfaden der drei erwähnten Prognoseparameter gerechnet: • Hauptszenario: mittlere Annahmen zu Fertilität, Lebenserwartung, Zuwanderung • Wachstumsszenario: obere Annahmen zu Fertilität, Lebenserwartung, Zuwanderung • Alterungsszenario: obere Annahme zur Lebenserwartung, untere Annahmen zu Fertilität und
Zuwanderung • Oberes Wanderungsszenario : obere Annahme zur Zuwanderung, mittlere Annahmen zu Fertilität/ Lebenserwartung • Unteres Wanderungsszenario: untere Annahme zur Zuwanderung, mittlere Annahmen zu Fertilität/ Lebenserwartung • Oberes Fertilitätsszenario : obere Annahme zur Fertilität, mittlere Annahmen zu Lebenserwartung/
Zuwanderung • Unteres Fertilitätszenario: untere Annahme zur Fertilität, mittlere Annahmen zu Lebenserwartung/
Zuwanderung Bevölkerungsprognose 2025
Weiterführende Informationen32 • Status-Quo-Szenario: konstante Fertilität, Lebenserwartung, Zuwanderung auf dem prognostizierten Niveau des Jahres 2024 • Oberes Lebenserwartungsszenario : obere Annahme zur Lebenserwartung, mittlere Annahmen zu Fertilität/Zuwanderung • Unteres Lebenserwartungsszenario : untere Annahme zur Lebenserwartung, mittlere Annahmen zu Fertilität/Zuwanderung • Szenario ohne Wanderungen: mittlere Annahmen zu Fertilität, Lebenserwartung; keine Zuwanderung, Abwanderung oder Binnenwanderung Das Wachstums- und das Alterungsszenario sind Prognoserechnungen, die die Annahmen so kombinie- ren, dass bestimmte demographische Entwicklungen beschrieben werden, nämlich jene zu einem mög - lichst hohen Bevölkerungswachstum bzw. zum stärksten Alterungsprozess. Bei den einzelnen Alternativ - szenarien wird hingegen gegenüber dem Hauptszenario jeweils nur ein Prognoseparameter verändert. Das Status-Quo-Szenario lässt alle Prognoseparameter auf dem Niveau des Startjahres konstant. Es misst somit allein den Einfluss der aktuellen Altersstruktur auf die künftige Bevölkerungsentwicklung. Künftige Veränderungen bei Fertilität, Mortalität und Migrationsneigung sind hier ausgeschlossen. 5.3 Prognoseannahmen Im Folgenden werden die Langfristannahmen zu den einzelnen Prognoseparametern dargestellt. Fertilität Das Fertilitätsniveau gemessen an der Gesamtfertilitätsrate ( TFR) lag 2024 österreichweit bei 1,31 Kindern pro Frau. Das derzeit in Österreich beobachtete Fertilitätsniveau liegt etwa 38 % unter dem einfachen Reproduktionsniveau von knapp mehr als zwei Kindern pro Frau (Nettoreproduktionsrate 2024: 0,63). In der Literatur werden als mögliche Ursachen für den Rückgang der Fertilitätsrate unter anderem längere Ausbildungszeiten, ein späterer Berufseinstieg, wirtschaftliche Unsicherheiten sowie gesellschaftliche und normative Veränderungen genannt. Die regionale Spannweite der TFR reichte 2024 von 1,21 (Burgenland) bis 1,45 (Oberösterreich). Das durchschnittliche Fertilitätsalter (DFA) ist seit dem Ende der 1970er-Jahre stetig gestiegen und lag österreichweit 2011 erstmals bei 30,0 Jahren. Seitdem nahm es bundesweit bis 2024 um etwas mehr als ein Jahr auf 31,2 Jahre zu. Die regionale Spannweite beträgt derzeit 0,8 Jahre mit einem Maximum in Tirol (31,7 Jahre) und einem Minimum in Oberösterreich (30,8 Jahre). Wie bei der TFR sind die regionalen Unter- schiede beim Fertilitätsalter seit 2000 relativ konstant geblieben. Auch hier lässt sich keine Konvergenz zwischen den Bundesländern beobachten. Der Anstieg des Fertilitätsalters verkürzt das reproduktive Zeit - fenster, was das Risiko erhöhen kann, dass geplante Kinderwünsche unerfüllt bleiben. Für die Vorhersage zukünftiger Entwicklungen ist es entscheidend, die sich wandelnden Muster der Fertili - tät möglichst realitätsnah abzubilden. Deshalb erfolgt mit der Prognosegeneration 2025 ein Wechsel in der Annahmenfindung. Bislang wurden Geburtsrisiken in einer Makroperspektive ausschließlich über alters - spezifische Fertilitätsraten modelliert. Seit 2025 werden auf der Mikroebene individuelle Wahrschein - lichkeiten für den Eintritt eines Ereignisses modelliert. Der neue Prognoseansatz berücksichtigt dabei individuelles Verhalten und integriert jene Faktoren, welche die Wahrscheinlichkeit bzw. Einschränkungen von Geburten beeinflussen, wie etwa das Alter oder das Geburtenintervall (vgl. Winkler-Dworak et al. 2021; Beaujouan ND; Neels ND). Ein ähnlicher Ansatz wurde bereits erfolgreich bei der Bevölkerungsprognose Bevölkerungsprognose 2025
Weiterführende Informationen 33 des belgischen Statistikamtes umgesetzt (Vandresse 2024; Neels ND). Dabei wird jeder Geburtenübergang (also von keiner Geburt auf Erstgeburt bzw. von Erstgeburt auf Folgegeburt) einzeln modelliert, wobei der Schwerpunkt auf dem Timing und dem biologischen Zeitfenster liegt, anstatt Annahmen über externe Ein - flüsse wie Arbeitsmarkt oder Bildung zu treffen – ein Ansatz, der bewusst simpel gehalten ist, aber den - noch zentrale Muster zuverlässig und langfristig abbildet. Der Übergang zur Erstgeburt wird über eine flexible Altersfunktion (Polynom) modelliert, in Kombination mit Bundesland und Geburtsland. Dadurch lassen sich Unterschiede im Timing abbilden: wie etwa frühe - re Erstgeburten von im Ausland geborenen Frauen oder niedrigere und spätere Übergangswahrschein - lichkeiten in einzelnen Bundesländern. Dementsprechend wird in der Prognose angenommen, dass alle Bundesländer und Geburtsland-Kombinationen einen eigenen Trend aufweisen. Für die zweite und alle weiteren Geburten werden das Alter beim Zeitpunkt der letzten Geburt sowie die Dauer seit der letzten Geburt berücksichtigt. So wird beispielsweise erfasst, dass diese Geburten zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen als die jeweils vorangegangenen und nach einem bestimmten Abstand ein weiteres Kind am wahrscheinlichsten ist („birth spacing preference“). Interaktionen zwischen Alter und Dauer stellen sicher, dass sich das biologische Zeitfenster bei späten vorangegangenen Geburten stark ver- engt und mit zunehmendem Abstand die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Geburt insbesondere bei äl - teren Frauen deutlich sinkt. Für die Übergänge zu Folgegeburten werden auch die Unterschiede zwischen Bundesländern bzw. Geburtsland berücksichtigt. Das mittlere Szenario der Fertilität wird aus der Parametrisierung des Mikrosimulationsmodells abgeleitet, wobei die Schätzungen der einzelnen Geburtenübergänge auf dem Beobachtungszeitraum 2022–2024 basieren. Die Wahl der Stützperiode beeinflusst dabei sowohl die Grundniveaus der Wahrscheinlichkeiten für Erst und Folgegeburten als auch das Timing der Fertilität. Diese Parameter bestimmen die finale Pro - jektion der Bevölkerung. Mit der gewählten Stützperiode werden auch die Unsicherheiten und multiplen Krisen (z. B. COVID-19, Ukraine und Inflation) der letzten Jahre berücksichtigt, welche sich erheblich auf die Fertilitätsraten ausgewirkt haben. In dieser Stützperiode lag die Gesamtfertilitätsrate im Durchschnitt bei 1,35 Kindern pro Frau und damit deutlich unter den Werten früherer Jahre. Für das obere und untere Szenario der Fertilität wurde eine Skalierung der Wahrscheinlichkeiten für die Geburtenübergänge um ±20 % angenommen. Im Ergebnis der Simulation errechnen sich daraus langfristig Gesamtfertilitätsraten von 1,56 in der oberen Variante und 1,12 in der unteren Variante. Mortalität Österreichweit ist die Lebenserwartung bei der Geburt seit Mitte des 20. Jahrhunderts stark angestiegen. Betrug sie 1951 noch 62,4 Jahre für Männer und 67,7 Jahre für Frauen, so lag sie 2019 bereits bei 79,5 Jahren für Männer und 84,2 Jahren für Frauen. Somit ergab sich in diesen 70 Jahren ein Zugewinn von 17,1 Jahren für Männer und 16,5 Jahren für Frauen. Die höchsten Anstiege der Lebenserwartung erfolgten dabei im Zeitraum bis etwa 1990/2000, seither ist ein Abflachen der Zuwächse zu verzeichnen. So erhöhte sich die Lebenserwartung zwischen 2000 und 2020 nur noch um 3,1 Jahren für Frauen und 4,1 für Män - ner: Der Großteil des Zugewinns fand in der Zeit bis zur Jahrtausendwende statt. 2020 sank erstmals seit langem die Lebenserwartung infolge der COVID-19-Pandemie um etwa ein halbes Jahr. Dieser Rückgang wurde bis 2024 wieder wettgemacht. Die Lebenserwartung in diesem Jahr lag bei 79,8 Jahren für Männer bzw. 84,3 Jahren für Frauen. Die Schere zwischen der männlichen und weiblichen Lebenserwartung hat sich im Beobachtungszeitraum seit 1951 zuerst erweitert und dann wieder geschlossen. In den 1950er- Jahren lag die Lebenserwartung der Frauen um rund 5 Jahre höher als die jene Männer. Von 1970 bis 1985 betrug der Vorsprung der Frauen zeitweise sogar mehr als 7 Jahre. Seitdem wurde die Differenz wieder kleiner und betrug 2024 noch 4,5 Jahre. Bevölkerungsprognose 2025
Weiterführende Informationen34 Regional differenziert zeigt sich, dass die westlichen Bundesländer eine höhere Lebenserwartung auf - weisen als jene im Osten Österreichs. Diese Disparitäten sind über die Zeit stabil. Seit 1960 nahm die Lebenserwartung bei der Geburt in allen Bundesländern für beide Geschlechter zu. Die regionalen Unter - schiede verringerten sich bei den Männern seit 1970 deutlich, während sie bei den Frauen konstant
blieben. Die Vorausschätzung der künftigen Lebenserwartung erfolgt auf Basis eines log-linearen Prognose - modells für die alters- und geschlechtsspezifischen Sterbewahrscheinlichkeiten. Sie unterstellt in dem mittleren Szenario, dass der zukünftige relative Rückgang der Sterblichkeitsraten der durchschnittlichen Entwicklung seit 2000 folgt. Übersicht 6 zeigt die prognostizierte Lebenserwartung für Österreich und die Bundesländer nach dem Geschlecht und den drei Szenarien. In dem mittleren Szenario steigt die Lebens - erwartung für Männer bundesweit von derzeit 79,8 (2024) auf 87,2 (2080), jene der Frauen im gleichen Zeit- raum von 84,3 auf 90,5 Jahre. Neben dem mittleren Prognoseszenario der Sterblichkeit bzw. der daraus abgeleiteten Lebenserwartung werden auch ein oberes und eine unteres Szenario der Lebenserwartung definiert. In dem oberen Lebens - erwartungsszenario sinkt die Mortalität künftig stärker als in dem extrapolierten mittleren (Haupt-) Szenario. In dem unteren Lebenserwartungsszenario wird auch ein weiterer Anstieg der Lebenserwartung unterstellt, der aber schwächer als in dem mittleren Szenario ausfällt. Diese Szenarien werden durch Stauchung bzw. Streckung der Zeitachse in der Prognoseperiode ermittelt: Das obere Szenario geht davon aus, dass bereits im Jahr 2065 das Lebenserwartungsniveau erreicht wird, welches sich in dem mittleren Szenario erst 2085 ergäbe. Der zusätzliche Rückgang der Sterberaten wird über die Prognoseperiode gleichförmig aufgeteilt, es kommt also im Vergleich zum mittleren Szenario zu einem gleichmäßig stärkeren Rückgang der Mortalität. Umgekehrt geht das untere Szenario davon aus, dass erst 2065 das Lebenserwartungsniveau erreicht wird, welches in dem mittleren Szenario bereits für 2045 vorhergesagt wird. Die Lebenserwartung steigt somit in allen drei Szenarien, jedoch unterschiedlich stark. Während das mittlere Szenario der durchschnittlichen Entwicklung seit 2000 folgt, beschleunigt sich der Rückgang der Sterblichkeitsraten in dem oberen Szenario und schwächt sich in dem unteren Szenario ab. Migration Die Abschätzung der zukünftigen internationalen Zuwanderung ist die größte Herausforderung bei der Definition der Prognoseannahmen. Die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass Migrationsbewegungen, insbesondere solche von Flüchtlingen bzw. Asylsuchenden, plötzlich und unerwartet auftreten können. Generell ist Migration eine Folge von sozialen, ökonomischen und politischen Entwicklungen und Ereig- nissen, die oft nicht oder nur sehr schwer vorhersehbar sind. Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts sind im Durchschnitt etwa 110 000 Personen pro Jahr nach Österreich zugewandert. Ab dem Jahr 2011 ist die internationale Zuwanderung stark angestiegen. Dafür war zunächst das Auslaufen der Übergangsbestimmungen am Arbeitsmarkt für den Zuzug aus den 2004 und 2007 beigetretenen EU-Staaten ausschlaggebend. Die Fluchtmigration 2015 und 2016 infolge poli- tischer Krisen führte dann mit rund 215 000 Personen jährlich nahezu zu einer Verdoppelung der Zu - wanderung im Vergleich zu 2011. 2017 bis 2019 sank die internationale Zuwanderung auf etwa 150 000 Personen pro Jahr, ein Niveau, das auch während der Pandemie unverändert blieb. 2022 stieg die Zahl der Zuwanderungen stark auf etwa 260 000 Personen, um bis 2024 wieder auf knapp 180 000 abzusinken. Etwa 30 % der Zugezogenen kamen aus der Ukraine, aber auch der Familiennachzug aus Syrien verstärkte sich. Bevölkerungsprognose 2025
Weiterführende Informationen 35 Für die Modellierung der Migration war in den letzten 3 Jahren aber die Entwicklung in der Ukraine von be- sonders großer Bedeutung. Angesichts der verstärkten Zuwanderung von Ukrainer:innen als Folge des anhaltenden Krieges, wurden die Annahmen zur Zuwanderung von in der Ukraine geborenen Personen in der Bevölkerungsprognose 2025 getrennt von den übrigen Geburtsländern getroffen. Für das Jahr 2025 wurde, auf Basis der vor - läufigen Daten der Wanderungsstatistik, eine Zuwanderung von 13 000 in der Ukraine geborenen Perso - nen angenommen. Das entspricht einer Fortschreibung der Zuwanderung des ersten Halbjahres 2025. Zwischen 2026 und 2034 wird ein linearer Übergang zur Langfristannahme von 6 500 zuwandernden Perso - nen pro Jahr angenommen. Ab 2035 wird dieser Wert konstant fortgeschrieben, entsprechend der An - nahme, dass die inzwischen größere ukrainische Diaspora in Österreich weiterhin verstärkte Wanderungs - bewegungen mit sich bringt. In der aktuellen Prognosegeneration wird unterstellt, dass die internationale Zuwanderung langfristig jährlich 137 000 Personen (exkl. Ukraine) als Absolutzahl vorgegeben. Inklusive der Personen aus der Ukraine wird für 2025 daher eine Zuwanderung aus dem Ausland nach Österreich von 165 700 Personen angenommen. Die Gesamtsummen der zugewanderten Personen der unteren und oberen Zuwanderungs - szenarien leiten sich von der mittleren Annahme ab, indem die Standardabweichung der Stützperiode 2002–2024 (rd. 42 000) berechnet wird und diese für das untere Szenario von der mittleren Annahme ab- gezogen bzw. für die obere Annahme addiert wird. Somit errechnet sich für das untere Szenario langfristig eine jährliche Zuwanderung von 101 500 und für die obere Wanderung von 185 500 Personen (Tabelle 8). Die Alters- und Geschlechtsstruktur der internationalen Zuwanderung sowie deren Aufteilung auf die einzelnen Bundesländer wird aus den Ergebnissen der Wanderungsstatistik abgeleitet. Insgesamt ent - fallen auf das Burgenland 2 % der internationalen Zuwanderung, auf Kärnten 6 %, auf Vorarlberg 4 %, auf Salzburg 8 %, auf Tirol 9 %, auf die Steiermark, 11 %, auf Niederösterreich 12 %, auf Oberösterreich 13 % und schließlich auf Wien der Löwenanteil von 36 %. Der Frauenanteil beträgt österreichweit 45 % und vari- iert in den Bundesländern zwischen 42 % (Niederösterreich, Salzburg) und 49 % (Wien). Die internationale Abwanderung wird im Prognosemodell mittels Hazards gerechnet. Diese Hazards werden mithilfe von „piecewise constant hazard“-Modellen nach Geburtslandcluster und Geschlecht ge- schätzt. Als Stützperiode für die Schätzung der Hazards wird ein repräsentatives Jahr herangezogen, in diesem Fall das Jahr 2024. Die Faktoren in diesen Modellen sind das Wohnbundesland, das Alter sowie die Aufenthaltsdauer in Österreich. Mit dieser Methode bekommt jede simulierte Person im Modell eine Warte - zeit bis zur Abwanderung. Diese Wartezeit ist also abhängig von Geburtsland, Geschlecht, Alter, Wohn - bundesland und bisheriger Aufenthaltsdauer in Österreich. Für im Inland Geborene wird die Abwanderung wie bisher mittels alters- und geschlechtsspezifischer Raten gerechnet; hier gibt es keine Abhängigkeit von der Aufenthaltsdauer. Die Abwanderung pro Jahr ergibt sich aus der Summe der Personen bei denen in einem Simulationsjahr ein Abwanderungsereignis eingetreten ist. Die Absolutzahlen der Emigration sind somit ein Ergebnis und keine Annahme der Bevölkerungsprognose. Somit stellt auch der Wanderungs- saldo in allen Jahren der Prognose keine Annahme dar, sondern ist wie die errechnete Geburtenbilanz ein Prognoseergebnis. Bevölkerungsprognose 2025
Weiterführende Informationen36 Die internationale Abwanderung aus Österreich lag 2024 bei rund 128 000 Personen. Dieser Wert lag deut - lich über den beobachteten Werten der vergangenen Jahre (110 000 im Jahr 2019). Für 2025 wird mit rund 123 000 Abwandernden gerechnet. Als Wanderungssaldo errechnet sich in der mittleren Variante für 2040 ein jährlicher Wert von rund 32 000 Personen, in der oberen Wanderungsvariante von 51 000 und in der unteren Wanderungsvariante von rund 13 000 Personen. Diese Werte stellen jedoch keine Annahmen dar, sondern sind Ergebnisse der Simulation. Der Umfang der Binnenwanderungen zwischen den neun Bundesländern Österreichs ist über die Zeit relativ konstant. Zwar nimmt das Binnenwanderungsvolumen zu, dies ist jedoch eine Folge der steigenden Bevölkerungszahlen. Modelliert werden die Binnenwanderungsströme in der Prognose mittels alters-, geschlechts- und richtungsspezifischer Abwanderungsraten. Daraus errechnen sich richtungsspezifische Abwanderungsströme, die am Zielort zu den Zuwanderungsgrößen aggregiert werden. Die richtungsspezi - fische Binnenwanderungsmatrix nach dem Geburtsland (dichotom) ist ebenfalls aus der Wanderungs - statistik der Jahre 2022–2024 abgeleitet und für die Prognosejahre auf die Gesamtbevölkerung kalibriert. Die internationalen Abwanderungshazards sowie die Binnenwanderungsmatrix werden für die obere und untere Zuwanderungsszenarien aus dem mittleren Szenario übernommen. Somit ist die Wahrscheinlich - keit für eine Abwanderung oder eine Binnenwanderung in allen Szenarien gleich hoch. Veränderungen in den Wanderungsströmen bei diesen Szenarien ergeben sich ausschließlich aus der größeren bzw. kleine - ren Risikobevölkerung für Migration im Vergleich zum mittleren Szenario. 5.4 Methodik Haushaltsprognose Die aktuelle Haushaltsprognose von Statistik Austria basiert auf den Bevölkerungszahlen des Haupt - szenarios der Bevölkerungsprognose 2025 für Österreich und die Bundesländer. Sie errechnet die Haus- haltszahlen an Hand von konstanten Quoten von Haushaltsreferenzpersonen gemäß Abgestimmter Erwerbsstatistik 2023. Somit misst diese Vorausschätzung den rein demographischen Einfluss auf die künftige Zahl und Struktur der Privathaushalte; die Veränderungen in den Haushaltszahlen sind aus- schließlich die direkte Folge der Bevölkerungsentwicklung. Gesellschaftliche Trends, die sich in der alters- und geschlechtsspezifischen Haushaltsbildung widerspiegeln, sind nicht berücksichtigt. Ausgangspunkt der Haushaltsprognose ist eine nach 5-jährigem Alter, Geschlecht und Bundesländern disaggregierte Bevölkerungsprognose sowie die in gleicher Weise gegliederten Quoten der Haushalts - referenzpersonen und Anteile der Personen in Anstaltshaushalten des Basisjahres. Im ersten Schritt wird aus der Bevölkerungsprognose mittels der Anstaltsquoten die in Anstaltshaushalten wohnhafte Bevölkerung herausgerechnet und somit die künftige Entwicklung der Bevölkerung in Privathaushalten ermittelt. Im zweiten Schritt wird die Bevölkerung in Privathaushalten mit den Quoten der Haushalts - referenzpersonen verknüpft. Dies ergibt die prognostizierte Zahl der Privathaushalte nach Alter und Ge - schlecht der Haushaltsreferenzpersonen und deren Summierung die Gesamtzahl der vorausgeschätzten Privathaushalte. Im dritten Schritt wird die Zahl der Privathaushalte nach der Haushaltsgröße (1-, 2-, 3-, 4-, 5- und 6+-Personenhaushalte) disaggregiert. Dieses Modell wurde von Dalkhat M. Ediev am Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des TACIS-Projekts ent- wickelt und basiert auf einem Verfahren zur Schätzung der bedingten Anteile von Haushalten einer be - stimmten Größe an Haushalten mit gleicher oder größerer Größe. Die Vorausschätzung der Haushalte wird im Bottom-up-Verfahren gerechnet. Das bedeutet, dass sich die Österreichergebnisse aus der Summe der neun Bundesländerprognosen ergeben. Die Berechnungen er - folgen auf Basis von prognostizierten Jahresdurchschnittsbevölkerungen, Jahresendstände werden durch Mittelung benachbarter Jahresdurchschnitte geschätzt. Bevölkerungsprognose 2025
Weiterführende Informationen 37 5.5 Literaturverzeichnis Beaujoaun, É. (ND) „BIC.LATE Biological, individual and contextual factors of fertility recovery (European Research Council grant 101001410)“, biclate.univie.ac.at. Hanika, A. / Pohl, P . / Slepecki, P . (2023) „Zukünftige Bevölkerungsentwicklung Österreichs und der Bundes- länder 2022 bis 2080 (2100)“, Statistische Nachrichten, 01/2023: 12–31. Neels, K. (ND) „ReNAISSANCE microsimulation model (Flemish Research Council FWO Grant G096321N)“. Pohl, P . / Slepecki, P . / Spielauer, M. (2025) „STATSIM: Statistics Austria’s dynamic microsimulation model for official population projections“, Statistical Journal of the IAOS, 2025. Spielauer, M. (2011) „What is Social Science Microsimulation?“, Social Science Computer Review, 1 (29): 9–20. Statistik Austria (2023) Demographisches Jahrbuch 2022. Statistik Austria (2024) Demographisches Jahrbuch 2023. Statistik Austria (Bearbeitungsstand 27.11.2024) Standard-Dokumentation Metainformationen
(Definitionen, Erläuterungen, Methoden, Qualität) zur Bevölkerungsprognose (siehe unter „Dokumen- tationen“ → „Standard-Dokumentationen”). Vandresse, M. (2024) „Révision à la baisse del’hypothèse de fécondité à long terme“, Brussels: Bureau Fédéral du Plan & STATBEL. Winkler-Dworak, M. / Di Giulio, P . / Beaujouan, É. / Spielauer, M. (2021) „Simulating family life courses:
An application for Italy, Great Britain, Norway, and Sweden“, Demographic Research, 44, 1–48, 10.4054/ DemRes.2021.44.1. Bevölkerungsprognose 2025
Weiterführende Informationen38 Tabellenteil Zeichenerklärung für Tabellen

  • Zahlenwert ist null . Daten (noch) nicht vorhanden
  • Keine Daten vorhanden bzw. geschätzt, weshalb Österreichwerte nicht bestimmt werden können. Bevölkerungsprognose 2025 Tabellenteil 39