Bevoelkerungsprognose_2025_barr.pdf

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Internationale Wanderungen 1961–2080 (mittleres Szenario) – in Tausend Q: STATISTIK AUSTRIA, Bevölkerungsprognose 2025. 1.2 Entwicklung der Bevölkerungszahl Das gesamte Bundesgebiet hatte im Jahresdurchschnitt 2024 eine Bevölkerung von 9,18 Mio. Personen. Bei der Volkszählung 2001 waren es noch 8,03 Mio. Einwohner:innen. Somit stieg die Bevölkerungszahl seitdem um ca. 1,14 Mio. bzw. 14,3 %. Dieser Zuwachs beruht ausschließlich auf Wanderungsgewinnen aus dem Ausland. Die Geburtenbilanz über den gesamten Zeitraum betrachtet ist negativ: Von 2001 bis 2024 sind 8 975 mehr Menschen verstorben als Babys geboren worden. Aufgrund der oben beschriebenen Entwicklungen der demographischen Komponenten ist langfristig mit einem Abflachen des Bevölkerungswachstums zu rechnen. Der Prognose zufolge steigt die Bevölkerungs­ zahl bis zum Jahr 2040 noch auf 9,41 Mio. Personen (+2,5 %). Danach ist sukzessive mit einer Abnahme zu rechnen. Für 2080 wird ein Bevölkerungsstand von 9,07 Mio. (–1,2 %) prognostiziert (Übersicht 5). 1.3 Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur Auch die Altersstruktur der Bevölkerung verändert sich (Grafiken 3 und 4). Die Bevölkerung im Alter von 65 und mehr Jahren wird zahlen- und anteilsmäßig deutlich an Gewicht gewinnen. Im Gegenzug nehmen die Zahl und der Anteil der unter-20-jährigen Personen wie auch die der erwerbsfähigen Bevölkerung im Alter von zwischen 20 bis unter 65 Jahren kontinuierlich ab (Übersicht 5). –20 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 220 240 260 280 Vorausschätzung ab 2025 –40 1961 1966 1971 1976 1981 1986 1991 1996 2001 2006 2011 2016 2021 2026 2031 2036 2041 2046 2051 2056 2061 2066 2071 2076 2080 Wanderungsbilanz Zuwanderung Abwanderung Bevölkerungsprognose 2025 Österreich-Ergebnisse (Hauptszenario) 11

Grafik 3

Bevölkerungspyramide 2024, 2040 und 2060 (mittleres Szenario) Q: STATISTIK AUSTRIA, Bevölkerungsprognose 2025. Übersicht 5

Vorausberechnete Altersgruppen 2024–2080 (mittleres Szenario) Jahr Insgesamt Unter 20 Jahre 20 bis unter 65 Jahre 65 Jahre und älter Unter 20 Jahre 20 bis unter 65 Jahre 65 Jahre und älter absolut in % 2024* 9 177 915 1 765 744 5 572 558 1 839 613 19,2 60,7 20,0 2025 9 209 827 1 762 577 5 563 016 1 884 234 19,1 60,4 20,5 2026 9 237 264 1 758 702 5 549 337 1 929 225 19,0 60,1 20,9 2027 9 263 169 1 755 541 5 528 856 1 978 772 19,0 59,7 21,4 2028 9 287 754 1 752 691 5 504 331 2 030 732 18,9 59,3 21,9 2029 9 309 770 1 749 549 5 478 331 2 081 890 18,8 58,8 22,4 2030 9 329 192 1 745 071 5 451 007 2 133 114 18,7 58,4 22,9 2035 9 387 641 1 702 187 5 332 885 2 352 569 18,1 56,8 25,1 2040 9 410 748 1 631 932 5 316 943 2 461 873 17,3 56,5 26,2 2050 9 384 412 1 584 764 5 236 957 2 562 691 16,9 55,8 27,3 2060 9 258 542 1 565 977 5 053 232 2 639 333 16,9 54,6 28,5 2070 9 145 436 1 519 541 4 965 781 2 660 114 16,6 54,3 29,1 2080 9 071 087 1 483 525 4 890 889 2 696 673 16,4 53,9 29,7 Q: STATISTIK AUSTRIA, Bevölkerungsprognose 2025. – *) Keine Prognosewerte, sondern Ergebnisse der Bevölkerungsstatistik. 80 000 60 000 40 000 20 000 0 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 80 80 90 95 100 80 000 60 000 40 000 20 000 0 Männer Frauen 2024 2040 2060 Jahre Bevölkerungsprognose 2025
Österreich-Ergebnisse (Hauptszenario) 12

Im Jahr 2024 lebten 1,77 Mio. Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren (19,2 % der Gesamtbevölkerung) in Österreich. Laut Prognose nimmt dieser Wert in den nächsten Jahren sukzessive ab, und zwar auf 1,75 Mio. im Jahr 2030 (–1,17 %), 1,63 Mio. im Jahr 2040 (–7,58 %), 1,57 Mio. im Jahr 2060 (–11,31 %) und schließlich 1,48 Mio. im Jahr 2080 (–16 %). Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Personen im erwerbsfähigen Alter: 5,6 Mio. Personen waren 2024 im erwerbsfähigen Alter von 20 bis 64 Jahren. Auch diese nehmen in den nächsten Jahren ab: 5,45 Mio. Perso­ nen werden im Jahr 2030 im erwerbsfähigen Alter sein (–2,18 %), 5,32 Mio. Personen im Jahr 2040 (–4,59 %), 5,05 Mio. Personen im Jahr 2060 (–9,32 %) und 4,89 Mio. im Jahr 2080 (–12,2 %). Nicht nur die Absolutzahlen, sondern auch der Anteil dieser Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung geht stetig zurück: Bis zum Jahr 2030 sinkt er von 60,7 % (2024) auf 58,4 %. 2040 wird der Anteil 56,5 % betragen, 2060 wird der Anteil 54,6 %, 2080 schließlich nur mehr 53,9 %, das sind etwa 7 Prozentpunkte weniger als heute. Die beobachtete wie auch die prognostizierte Zuwanderung konzentriert sich vor allem auf Personen im jüngeren Erwachsenenalter und verstärkt damit die Bevölkerung im Erwerbsalter. Dennoch federn die pro­ gnostizierten Wanderungsgewinne im Erwerbsalter die absehbar starke Alterung der Bevölkerung schon in den nächsten Jahren nicht mehr ab. Für den gesamten Prognosezeitraum ist mit einem stetigen Rückgang der Zahl der Personen im Erwerbsalter zu rechnen. Grafik 4

Bevölkerung 1950–2080 nach Altersgruppen (mittleres Szenario) – in Millionen Q: STATISTIK AUSTRIA, Bevölkerungsprognose 2025. Kräftige Zuwächse sind hingegen ab sofort bei der über 65-jährigen Bevölkerung zu erwarten (Grafik 4). Seit der Jahrtausendwende und absehbar noch bis Mitte der 2030er-Jahre treten stark besetzte Genera­ tionen ins Pensionsalter über. Bis 2010 waren dies die starken Geburtsjahrgänge um 1940, gegenwärtig sind es die Baby-Boom-Jahrgänge der späten 1950er- und der 1960er-Jahre. Zugleich erreichen durch den Anstieg der Lebenserwartung mehr Menschen als früher ein höheres Alter. Nicht zuletzt sind die in das Pensionsalter nachrückenden Männergenerationen von Kriegsverlusten unversehrt geblieben. Vorausschätzung ab 2025 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 20 bis 64 Jahre Bis 19 Jahre 65 Jahre u. älter 1950 1955 1960 1965 1970 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050 2055 2060 2065 2070 2075 2080 Bevölkerungsprognose 2025 Österreich-Ergebnisse (Hauptszenario) 13

Trotz langfristig sinkender Bevölkerungszahlen, nimmt die Zahl der Personen im Alter von mindestens 65 Jahren über den ganzen Prognosezeitraum zu: Im Jahr 2024 waren 1,84 Mio. bzw. 20 % der Bevölkerung 65 Jahre und älter. 2030 wird die Population der über 64-Jährigen mit 2,13 Mio. um 16 % größer sein als 2024. 2040 leben 2,46 Mio. über 64-Jährige in Österreich (+ 33,8 %), 2060 2,64 Mio. Personen (+ 43,5 %) und 2080 schließlich 2,7 Mio. Personen (+ 46,6 %). Das ist ein langfristiger Zuwachs um etwa die Hälfte des der- zeitigen Ausgangsbestands. Der Anteil der Bevölkerung im Pensionsalter von 65 und mehr Jahren macht bereits fast 20 % der Gesamt- bevölkerung aus und überschreitet ab 2035 den Wert von 25 %. Bis zum Jahr 2060 steigt dieser Anteil auf 28,5 % an (2040: 26,2 %) und pendelt sich auf diesem Niveau ein (2080: 29,7 %). Das Durchschnittsalter der Gesamtbevölkerung (Übersicht 6) nimmt im Prognosezeitraum um 5,1 Jahre zu, von derzeit 43,5 Jahren (2024) auf 48,5 Jahre (2080). Um 1970 lag das Durchschnittsalter der Gesamt- bevölkerung noch bei 36,1 Jahren und war somit um 7 Jahre niedriger als derzeit. 2030 wird das Durch- schnittsalter 44,6 Jahre betragen, 2040  46,1 und 2060  47,6. 1.4 Demographische Abhängigkeitsquotienten Demographische Abhängigkeitsquotienten sind ein Maß dafür, in welchem quantitativen Verhältnis die Be- völkerung im Erwerbsalter (20 bis unter 65 Jahre) zu den Kindern und Jugendlichen (unter 20 Jahre) bzw. älteren Personen (im Alter von 65 und mehr Jahren) steht. Der Jugendabhängigkeitsquotient stellt somit das Verhältnis von unter 20-Jährigen pro 100 Personen im Alter von 20 bis unter 65 Jahren dar, beim Alten- abhängigkeitsquotient stehen die Personen im Alter von über 65 Jahren im Zähler. Die Summe aus beiden Quotienten bildet den demographischen Abhängigkeitsquotienten. Wenn auch diese Quotienten nicht präzise das oft nachgefragte tatsächliche Verhältnis zwischen pensio - nierten Menschen sowie erhaltenen Kindern und Jugendlichen einerseits und der erwerbstätigen Be - völkerung andererseits ausdrücken, so sind sie dennoch ein wichtiger Indikator für den Grad des Aufwands in wirtschaftlicher und sozialer Dimension, den die 20- bis 64-jährige Bevölkerung zu leisten hat. Der Abhängigkeitsquotient als demographisch-ökonomische Kennziffer gibt an, wie hoch die Belastung einer Volkswirtschaft durch ökonomisch abhängige Personen allein infolge der Altersstruktur wäre (Übersicht 6). Während der Jugendabhängigkeitsquotient künftig von derzeit 31,7 Kindern und Jugendlichen pro 100 Personen im erwerbsfähigen Alter auf 30,7 im Jahr 2040 zurückgeht, nimmt der Altenabhängigkeits - quotient im gleichen Zeitraum von 33,9 über 65-Jährigen pro 100 Erwerbsfähige auf 46,3 zu. Schon im Jahr 2021 war der Altenquotient höher als der Jugendquotient, und er wird es in Zukunft auch weiterhin bleiben. Bis zum Jahr 2080 wächst der Altenabhängigkeitsquotient weiter auf 55,1, jener der Kinder und Jugendlichen sinkt weiter auf 30,3 (Übersicht 6). Der demographische Abhängigkeitsquotient (Summe aus Jugend und Alter) beträgt derzeit 65,6 (2025) und erhöht sich bis zum Jahr 2040 auf 77. Bis 2080 erreicht er schließlich den Wert von 85,5 jüngeren bzw. älte- ren Menschen pro 100 erwerbsfähige Personen im Alter von 20 bis unter 65 Jahren. Eine demographische Abhängigkeit dieser Größenordnung gab es in Österreich bereits um 1971, also in der Zeit nach dem „Baby- Boom“. Damals war der Jugendquotient jedoch noch doppelt so hoch wie der Altenquotient. Jetzt ist das Bild umgekehrt: 2080 ist der Altersquotient beinahe doppelt so hoch wie der Jugendquotient. Bevölkerungsprognose 2025
Österreich-Ergebnisse (Hauptszenario)14 Übersicht 6
Vorausberechnete Bevölkerungsstruktur 2024–2080 (mittleres Szenario) Jahr Demographische
Abhängigkeitsquotienten Männer auf
1 000 Frauen4 Anteil der Frauen 5
(15 bis unter 45 Jahre) in % Durchschnitts - alter in Jahren Jugend1 Alter2 Gesamt3 2024* 31,7 33,0 64,7 972 18,2 43,5 2025 31,7 33,9 65,6 972 18,2 43,7 2026 31,7 34,8 66,5 973 18,1 43,9 2027 31,8 35,8 67, 5 973 18,0 44,0 2028 31,8 36,9 68,7 973 17,9 44,2 2029 31,9 38,0 69,9 973 17,8 44,4 2030 32,0 39,1 71,1 974 17,7 44,6 2035 31,9 44,1 76,0 975 17,4 45,4 2040 30,7 46,3 77,0 975 17,0 46,1 2050 30,3 48,9 79,2 976 16,5 47,2 2060 31,0 52,2 83,2 980 16,3 47,6 2070 30,6 53,6 84,2 985 16,0 48,1 2080 30,3 55,1 85,5 990 15,9 48,5 Q: STATISTIK AUSTRIA, Bevölkerungsprognose 2025. – ) Keine Prognosewerte, sondern Ergebnisse der Bevölkerungsstatistik. – 1) Unter 19-Jährige in Prozent der 20- bis unter 65-Jährigen. – 2) 65- und Mehrjährige in Prozent der 20- bis unter 65-Jährigen. – 3) Unter 20-Jährige plus 65- und Mehrjährige in Prozent der 20- bis unter 65-Jährigen. – 4) Sexualproportion. – 5) Anteil der Frauen im gebärfähigen Alter (15 bis unter 45 Jahre) an der Gesamtbevölkerung. 1.5 Künftige Veränderungen funktioneller Altersgruppen In Tabelle 1 wird die Bevölkerungsentwicklung nach zehn Altersphasen des Lebenszyklus dargestellt, die über die oben beschriebenen drei breiten Altersgruppen hinausgehen und auch von politischer, plane - rischer, sozialer und ökonomischer Bedeutung sind. Diese Informationen sind insbesondere auch auf regionaler Ebene für die Planung von Kinderbetreuungseinrichtungen, aber auch für das Schul- und sons- tige Ausbildungswesen von großer Bedeutung, da regional differenziert die Kinderzahl nur mehr in den Ballungszentren steigen wird. Weiters nehmen die Besetzungszahlen gemäß den obigen Ausführungen in den höheren Altersgruppen deutlich zu. Auch Wirtschafts- und Marketingstrategien werden sich auf die veränderten demographischen Verhältnisse und Altersstrukturen einstellen müssen. Säuglings- und Kleinkindalter Die Zahl der unter 3-Jährigen wird in den kommenden Jahren sinken. Grund dafür sind die niedrigen Ge- burtenzahlen in den Jahren seit 2022. Die Besetzung dieser Altersgruppe beeinflusst u. a. die benötigte Zahl der Krippenplätze bzw. Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder, aber auch die Zahl der Karenz- bzw. Kindergeldbezüge ist davon abhängig. Im Jahr 2030 wird es in dieser Altersgruppe mit 229 000 um etwa 6,1 % weniger Kinder diesen Alters geben als im Basisjahr der Prognose (2024: 244 000). Bis 2080 wird die Zahl der Säuglinge und Kleinkinder weiterhin sinken: 2040 werden in Österreich 222 000 Kleinkinder (–9,1 %) leben, 2060  214 000 (–12,4 %) und 2080 schließlich 206 000 (–15,4 %). Bevölkerungsprognose 2025
Österreich-Ergebnisse (Hauptszenario) 15 Kindergartenalter Die Zahl der 3- bis 5-Jährigen wird ebenfalls zurückgehen. 2024 lebten österreichweit noch 266 000 Kinder im Kindergartenalter. Bis zum Jahr 2040 fällt diese Zahl auf 228 000, um 2080 einen Wert von etwa 212 000 zu erreichen. Volksschulalter Bei der Zahl der Volksschulkinder (2024: 366 000) wird für 2025 in Folge der Zuwanderung aus der Ukraine kurzfristig einen Höhepunkt von 367 000 prognostiziert. Bis zum Jahr 2040 fällt diese Zahl auf 316 000, im Jahr 2080 werden 291 000 Kinder im Volksschulalter erwartet. Der Rückgang um 51 000 Kinder bis 2040 ist viel stärker, als der weitere Rückgang um 25 000 Kinder bis 2080. Der stärkste Rückgang findet zwischen 2029 (356 000) und 2032 (328 000) statt: In diesen Jahren wird sich die Zahl der Volksschulkinder um 28 000 reduzieren, das entspricht pro Jahr durchschnittlich etwa einem Rückgang von 9 000 Kindern. Sekundarstufe I 2024 waren 353 000 Kinder 10 bis 13 Jahre alt. Diese Zahl dürfte aufgrund der Zuwanderung aus der Ukrai - ne steigen und könnte 2029 mit 376 000 ein vorläufiges Maximum erreichen. Bis zum Jahr 2040 fällt sie auf 329 000, im weiteren Verlauf bis 2080 auf ca. 300 000. Wie bei den Kindern im Volksschulalter, ist auch bei den Kindern in Sekundarstufe I der Rückgang ab 2029 um 47 000 Kinder bis 2040 viel stärker, als der weitere Rückgang um 29 000 Kinder bis 2080. Der stärkste Rückgang findet hier zeitversetzt zwischen 2033 (364 000) und 2036 (336 000) statt: Die Zahl der Kinder im Alter der Sekundarstufe I nimmt hier um 28 000 Kinder ab. Jugendliche Die 14- bis 17-jährige Bevölkerung stellt eine sehr heterogene Altersgruppe dar. Dieser Personenkreis ab- solviert entweder die achte Schulstufe, geht in eine weiterführende höhere Schule (AHS, BHS) bzw. Fach - schule, oder ist bereits als Lehrling am Arbeitsmarkt aktiv. In dieser Altersgruppe wurde 2018 mit 343 000 das bisherige Minimum erreicht. Seither steigt ihre Zahl wieder an und lag 2024 bei 352 000. Bis 2033 ist eine weitere Zunahme um rund 9,1 % auf 384 000 Personen prognostiziert. Ab 2033 ist mit einem Rückgang auf 344 000 Jugendliche bis 2040 und schließlich 311 000 Jugendliche bis 2080 zu rechnen. Junge Erwachsene Die 18- bis 29-Jährigen werden in dieser Gruppe zusammengefasst; auch sie ist sehr heterogen. Einerseits ist ein guter Teil von ihnen bereits im Arbeitsmarkt integriert, andere stehen noch in der Schul- (BHS-
Matura) bzw. bereits in der Hochschulausbildung (Fachhochschulen, Universitäten und dgl.). Für die Män- ner fällt die Zeit des Präsenz- bzw. Zivildienstes in dieses Alter, in dem allgemein auch die Haushalts- und Familienbildung beginnt. Die Besetzungszahlen dieser Altersgruppe sinken seit 2016 kontinuierlich ab. Im Jahr 2030 werden die jungen Erwachsenen mit 1,23 Mio. um 3,1 % weniger zählen als 2024 (1,27 Mio.). Bis 2040 bleibt die Zahl konstant, um bis 2080 auf 1,12 Mio. abzusinken. Bevölkerungsprognose 2025
Österreich-Ergebnisse (Hauptszenario)16 Zentrales Erwerbsalter Diesen Personenkreis bilden die 30- bis 54-Jährigen. 2016 erreichte diese Altersgruppe mit 3,15 Mio. ihr Maximum. 2024 umfasste diese Gruppe 3,12 Mio. Personen. Dieser Wert bleibt die nächsten 10 Jahre relativ konstant: 2035 zählt diese Gruppe 3,11 Mio. Bis 2040 fällt die Zahl auf 3,06 Mio., bis 2080 schließlich auf 2,77 Mio. Personen. Der Rückgang findet sowohl bei jüngeren als auch älteren Jahrgängen statt. Spätes Erwerbs,- bzw. frühes Ruhestandsalter Damit wird die Personengruppe der 55- bis 64-Jährigen bezeichnet. Hier erfolgt der Übergang vom Er - werbsleben in den Ruhestand. Die Umgestaltungen im Pensionsrecht zielen auf einen höheren Anteil von Erwerbstätigen in dieser Altersgruppe ab. Diese Altersgruppe erreicht 2025 mit 1,38 Mio. ihr Maximum. Danach wird sich die Zahl verringern, da dann die Baby-Boom-Generation bereits zur Gänze im Pensions - alter von 65 und mehr Jahren stehen wird: 2040 umfasst sie 1,18 Mio., 2080 1,17 Mio. Junge Alte Sehr kräftig wird künftig die Gruppe der 65- bis 79-Jährigen anwachsen. Sie sind bereits in Pension, stellen aber aufgrund ihres erreichten Wohlstands und ihres deutlich besseren Gesundheitszustands als früher eine immer bedeutendere ökonomische Zielgruppe dar. Ihr demographisches Gewicht wird in Zukunft stark zunehmen. Bereits 2027 wird es mit 1,42 Mio. um 9,9 % mehr jüngere Alte geben als 2024 mit 1,29 Mio. Bis zum Jahr 2030 steigt ihre Zahl auf 1,54 Mio. (+19,3 % gegenüber 2024). Ihr Maximum erreicht die Gruppe 2037 mit 1,73 Mio. Personen (+34,5 %). Bis 2040 fällt die Zahl auf 1,72 Mio. (+33,3 % gegenüber 2024) um sich schließlich 2080 auf einem hohen Plateau von 1,54 Mio. einzupendeln. Betagte und Hochbetagte Die Zahl der Personen im Alter von 80 und mehr Jahren wird sich ab 2024 von 552 000 bis 2080 auf 1,16 Mio. verdoppeln. Noch 1975 war sie mit 202 000 weniger als halb so groß wie derzeit. Die stetig steigende Lebenserwartung, starke Geburtsjahrgänge, aber auch noch in einem gewissen Ausmaß das Nachrücken von Männergenerationen, die von Kriegsverlusten verschont blieben, sorgen gemeinsam für diesen An - stieg. Die Nachfrage nach allen Arten von Altenbetreuungseinrichtungen und die Inanspruchnahme des Gesundheitswesens sind stark von der demographischen Entwicklung dieser Gruppe abhängig. Die Zahl der Betagten und Hochbetagten nimmt seit 2018 stärker zu, da die starken Geburtsjahrgänge um 1940 nun in diese Altersgruppe kommen. Bis 2030 ist der Prognose zufolge mit einem Anstieg um 8,2 % auf 597 000 Personen zu rechnen. 2040, wenn die Baby-Boom-Generation das Alter von 80 erreicht, wird die Besetzungszahl der Generation 80+ mit 745 000 bereits um 35,1 % höher sein als 2024. Ab 2050 könn - ten mehr als 1 Mio. über 80-Jährige in Österreich leben, 2080 dann bereits 1,16 Mio. Dies wäre eine Ver- doppelung seit 2025. Bevölkerungsprognose 2025
Österreich-Ergebnisse (Hauptszenario) 17 1.6 Bevölkerungsentwicklung nach dem Geburtsland Wie in den „Weiterführenden Informationen“ unter „Disaggregierung nach Geburtsland“ ausgeführt, handelt es sich bei den Ergebnissen der Bevölkerungsprognose nach dem dichotomen Merkmal „im In - land/Ausland geboren“ nicht um eine Prognose der Bevölkerung Österreichs nach der Staatsangehörigkeit („Ausländer:innenprognose“). Die künftige Entwicklung der Bevölkerung nach der Staatsangehörigkeit ist neben der internationalen Zu- und Abwanderung (und natürlich auch deren Fertilität und Mortalität) insbesondere von der Entwicklung der Einbürgerungsraten abhängig. Solche Raten vorauszuschätzen würde aber auch bedeuten, künftige politische Rahmenbedingungen, die sich auf die Zahl der jährlichen Verleihungen der österreichischen Staatsbürgerschaft beziehen, zu antizipieren. Demgegenüber bleibt das hier gewählte Merkmal „Geburtsland“ der jeweiligen Person lebenslang unverändert erhalten und kann somit ohne weitere Annahmen für die Prognose herangezogen werden. Weiters ist zu beachten, dass nicht alle Personen, die aus dem Ausland zuwandern, auch im Ausland ge- boren wurden bzw. alle Personen, die in das Ausland abwandern im Inland Geborene sind. So waren im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 von den jährlich 150 000 Zugezogenen rund 13 000 in Österreich geboren; etwa 9 % der Zuzüge sind also de-facto rückwandernde Personen. Unter den Personen, die aus Österreich abwandern, überwiegen die im Ausland Geborenen. Im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 emigrierten jährlich 110 000 Personen, von denen eine große Mehrheit von 90 000 (82 %) ihren Geburtsort im Ausland hatten. Die Zahl der im Ausland geborenen Bevölkerung Österreichs wird bundesweit künftig stetig zunehmen, während die im Inland geborene Bevölkerung zahlenmäßig zurückgeht. Die im Ausland geborene Be- völkerung wächst, da für diese Gruppe über den gesamten Projektionszeitraum der Saldo aus Zu - wanderung einerseits sowie Abwanderung und Sterbefällen andererseits positiv ist. 2024 betrug der entsprechende Nettozuwachs 41 000 Personen, 2025 sind es voraussichtlich 40 000. Im Jahr 2015, dem Höhepunkt der letzten großen Migrationsbewegung, stieg die Zahl der im Ausland Geborenen um 110 000 an. Diese Zahl wurde im Jahr 2022 trotz der Wanderungsbewegungen durch den Ukrainekrieg nicht noch einmal erreicht. Langfristig wird die Anzahl jedoch infolge fallender Gestorbenenzahlen sukzessive sinken und im Jahr 2080 nur mehr etwa 3 278 Personen betragen. Im Jahresdurchschnitt 2024 lebten im Bundesgebiet 2,06 Mio. Menschen, 22,5 % der Gesamtbevölkerung, die nicht in Österreich zur Welt kamen (Tabelle 2). Bis zum Jahr 2040 steigt ihre Zahl gemäß der Progno- se auf 2,56 Mio. (+24 %), bis 2080 schließlich auf 3 Mio. (+45 % gegenüber dem Basisjahr 2024). Der Be- völkerungsanteil der nicht in Österreich geborenen Personen steigt somit bis 2040 auf 27,2 % und bis 2080 auf 33 %. Bei der im Inland geborenen Bevölkerung überwiegen hingegen die Wegzüge in das Ausland gegenüber den Zuzügen aus dem Ausland. Zudem ist die Geburtenbilanz bei dieser Gruppe schon länger negativ und kann die Abwanderungsverluste daher nicht kompensieren. Rund 7,12 Mio. Menschen oder 77,5 % der Bevölkerung Österreichs sind auch hier geboren. Ihre Zahl nimmt kontinuierlich ab: Die Prognose rechnet für 2030 mit 7,04 Mio. im Inland Geborenen, für 2040 mit 6,85 Mio. und für 2080 mit 6,07 Mio. (–15 %). Bei der Betrachtung der Ergebnisse nach Bundesländern fällt die Sonderstellung der Bundeshauptstadt auf (Grafik 5). Wien hat derzeit und über den gesamten Projektionszeitraum den höchsten Anteil im Aus- land geborener Bevölkerung (2024: 41 %, 2080: 53 %). In absoluten Zahlen wächst die im Ausland geborene Bevölkerung Wiens von 818 000 im Jahr 2024 bis 2080 auf 1,23 Mio. (50,9 %). 2080 wäre demnach mehr als die Hälfte der in Wien lebenden Personen im Ausland geboren. Bevölkerungsprognose 2025
Österreich-Ergebnisse (Hauptszenario)18 Der Zuwachs bis 2080 ist stetig: In den ersten Jahren kommt es zu einem stärkeren Wachstum, dann flacht die Kurve etwas ab (2030: 927 000, 2040: 1,05 Mio.). Stark wächst die Zahl der im Ausland Geborenen außerdem im Burgenland (+52 %) und in der Steiermark (+50 %). Grafik 5
Bevölkerungsentwicklung bis 2080 nach Geburtsland und Bundesländern
(mittleres Szenario) – in Prozent Q: STATISTIK AUSTRIA, Bevölkerungsprognose 2025. Die Entwicklungen von Zahl und Anteil der im Ausland geborenen Bevölkerung unterscheiden sich für Österreich und die Bundesländer naturgemäß auch nach den einzelnen Szenarien (Übersicht 7 und
Grafik 6). Jene Szenarien, in welche die obere Wanderungsannahme eingeht, führen zu höheren Zahlen von Perso - nen, die im Ausland geboren sind. Nahezu eine Verdoppelung der zugewanderten Personen bis 2080 ergibt sich im Wachstumsszenario (+88 %) bzw. in dem oberen Wanderungsszenario (+83 %). Laut oberen Wande- rungszenario wären 36,6 % aller Personen im Jahr 2080 im Ausland geboren. Dies entspricht dem höchsten prognostizierten Anteil, doch auch das untere Fertilitätsszenario und das Status-Quo-Szenario rechnen 2080 mit ähnlich hohen Anteilen (jeweils 36 %). Unter dem generellen Ausschluss von Wanderungen würden hingegen Zahl und Anteil der im Ausland ge- borenen Bevölkerung langfristig gegen Null gehen. 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 im Inland geboren im Ausland geboren 2024 2030 2040 2060 2080 Ö W V S T OStK N B Ö W V S T OStK N B Ö W V S T OStK N B Ö W S V T OStK B N Ö W S V T OStK B N Bevölkerungsprognose 2025
Österreich-Ergebnisse (Hauptszenario) 19 Übersicht 7
Szenarienübersicht: Bevölkerungsentwicklung Österreichs bis 2024–2080
nach Geburtsland Szenario Prognosejahr 2024
2030 2040 2050 2060 2080 Bevölkerungszahl der im Ausland Geborenen, absolut Hauptszenario 2 061 812 2 291 140 2 558 200 2 753 698 2 880 948 2 997 333 Wachstumsszenario 2 061 812 2 438 309 2 893 427 3 254 812 3 530 112 3 884 588 Alterungsszenario 2 061 812 2 148 099 2 242 982 2 301 422 2 318 606 2 287 913 Oberes Wanderungsszenario 2 061 812 2 435 785 2 881 591 3 228 638 3 483 233 3 782 025 Unteres Wanderungsszenario 2 061 812 2 146 362 2 233 856 2 278 226 2 278 491 2 210 938 Oberes Fertilitätsszenario 2 061 812 2 291 141 2 558 198 2 753 709 2 880 991 2 997 381 Unteres Fertilitätsszenario 2 061 812 2 291 140 2 558 200 2 753 697 2 880 993 2 997 414 Oberes Lebenserwartungsszenario 2 061 812 2 293 350 2 568 614 2 778 120 2 924 825 3 087 136 Unteres Lebenserwartungsszenario 2 061 812 2 288 699 2 546 704 2 727 560 2 834 366 2 903 144 Status-Quo-Szenario 2 061 812 2 308 162 2 663 078 2 918 688 3 078 677 3 202 412 Szenario ohne Wanderungen 2 061 812 2 010 020 1 841 111 1 618 685 1 335 043 675 428 Anteil der im Ausland Geborenen an der Gesamtbevölkerung, in % Hauptszenario 22,5 24,6 27,2 29,3 31,1 33,0 Wachstumsszenario 22,5 25,5 28,7 31,1 32,8 33,9 Alterungsszenario 22,5 23,6 25,3 26,9 28,4 30,8 Oberes Wanderungsszenario 22,5 25,7 29,3 32,2 34,4 36,6 Unteres Wanderungsszenario 22,5 23,4 24,8 26,1 27,1 28,3 Oberes Fertilitätsszenario 22,5 24,4 26,7 28,4 29,7 30,5 Unteres Fertilitätsszenario 22,5 24,8 27,8 30,4 32,7 36,0 Oberes Lebenserwartungsszenario 22,5 24,6 27,1 29,2 31,0 33,0 Unteres Lebenserwartungsszenario 22,5 24,6 27,2 29,5 31,3 33,1 Status-Quo-Szenario 22,5 24,7 28,3 31,2 33,5 36,0 Szenario ohne Wanderungen 22,5 22,1 21,1 19,7 17,7 10,9 Q: STATISTIK AUSTRIA, Bevölkerungsprognose 2025. – *) Keine Prognosewerte, sondern Ergebnisse der Bevölkerungsstatistik.
Hauptszenario: mittlere Fertilität, Lebenserwartung und Zuwanderung
Wachstumsszenario: hohe Fertilität, Lebenserwartung und Zuwanderung
Alterungsszenario: niedrige Fertilität, hohe Lebenserwartung, niedrige Zuwanderung
Oberes Wanderungsszenario: mittlere Fertilität und Lebenserwartung, hohe Zuwanderung
Unteres Wanderungsszenario: mittlere Fertilität und Lebenserwartung, niedrige Zuwanderung
Oberes Lebenserwartungsszenario: mittlere Fertilität, hohe Lebenserwartung, mittlere Zuwanderung
Unteres Lebenserwartungsszenario: mittlere Fertilität, niedrige Lebenserwartung, mittlere Zuwanderung
Status-Quo-Szenario: konstante Fertilität, Lebenserwartung und Zuwanderung
Szenario ohne Wanderungen: mittlere Fertilität und Lebenserwartung, keine Zuwanderung Bevölkerungsprognose 2025
Österreich-Ergebnisse (Hauptszenario)20 Grafik 6
Szenarienübersicht: Im Ausland geborene Bevölkerung bis 2080 – in Millionen Q: STATISTIK AUSTRIA, Bevölkerungsprognose 2025. 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 2024 2028 2032 2036 2040 2044 2048 2052 2056 2060 2064 2068 2072 2076 2080 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 2024 2028 2032 2036 2040 2044 2048 2052 2056 2060 2064 2068 2072 2076 2080 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 2024 2028 2032 2036 2040 2044 2048 2052 2056 2060 2064 2068 2072 2076 2080 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 2024 2028 2032 2036 2040 2044 2048 2052 2056 2060 2064 2068 2072 2076 2080 Fertilitätsszenarien Lebenserwartungsszenarien Hauptszenario Wachstumsszenario (hohe Fertilität, Lebenserwartung und Zuwanderung) Status-Quo-Szenario (konstante Fertilität, Lebenserwartung und Zuwanderung) Alterungsszenario (niedrige Fertilität, hohe Lebenserwartung, niedrige Zuwanderung) Hauptszenario Oberes Wanderungsszenario (mittlere Fertilität und Lebenserwartung) Unteres Wanderungsszenario (mittlere Fertilität und Lebenserwartung) Szenario ohne Wanderungen (mittlere Fertilität und Lebenserwartung) Hauptszenario Oberes Fertilitätsszenario (hohe Fertilität, mittlere Lebenserwartung und Zuwanderung) Unteres Fertilitätsszenario (niedrige Fertilität, mittlere Lebenserwartung und Zuwanderung) Hauptszenario Oberes Lebenserwartungsszenario, (mittlere Fertilität und Zuwanderung) Unteres Lebenserwartungsszenario, (mittlere Fertilität und Zuwanderung) Wachstums-, Alterungs- und Status-Quo-Szenarien Wanderungsszenarien Bevölkerungsprognose 2025
Österreich-Ergebnisse (Hauptszenario) 21 2 Bundesländerergebnisse (Hauptszenario) 2.1 Bevölkerungsentwicklung Während die Bevölkerung des gesamten Bundesgebiets in den nächsten 60 Jahren um 1,2 % zurückgeht, werden regional deutlich unterschiedliche Entwicklungen prognostiziert. Ein starkes Bevölkerungs­ wachstum ist laut mittlerem (Haupt-)Szenario der Bevölkerungsprognose in der Bundeshauptstadt Wien zu erwarten. Das südlichste Bundesland Kärnten wird hingegen langfristig mit weiteren Bevölkerungs­ verlusten zu rechnen haben. Auch Vorarlberg, Oberösterreich und Niederösterreich zeigen bis 2040 ein Bevölkerungswachstum, während der Trend in den übrigen Bundesländern langfristig nahe am bzw. unter dem Bundesschnitt liegt (Tabellen 3 und 4 und Grafik 7). Grafik 7