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Brehms Tierleben, Band 4: Die Vögel I — Baumvögel

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Sibirien hin, im Sommer immer über der Grenze des Holzwuchses, lebt ein unserem Edelfinken verwandter Vogel, der Schnee- oder Steinfink (Fringilla nivalis und saxatilis, Montifringilla nivalis und glacialis, Plectrophanes fringilloides, Emberiza, Chionospina, Orites, Geospiza und Leucosticte nivalis). Er unterscheidet sich von den vorstehend beschriebenen Arten durch den langen, gekrümmten, spornartigen Nagel der

Hinterzehe, die langen Flügel und die gleichartige Befiederung beider Geschlechter. Seine Länge beträgt etwa 20, die Breite 36, die Fittichlänge 11, die Schwanzlänge 8 em. Oberkopf, Wangen, Hinter⸗ und Seitenhals sind licht aschgrau, die Mantelfedern kaffeebraun, lichter gekantet, die Bürzelfedern in der Mitte schwarz, weißlich oder bräunlich gewellt, seitlich weiß, Kehle und Gurgel schwarz, Brustseiten und Weichen licht gelblichaschgrau, Kinn, Brust und Bauchmitte schmutzigweiß, die Schenkelfedern lichtgrau, der After und die Unter—

Zitronfink (Chrysomitris eitrinella), Schneefink (Fringilla nivalis) und Bergleinfink (Acanthis rufescens).

½ natürl. Größe.

schwanzdeckfedern weiß, letztere mit kleinen dunkelbraunen Endflecken gezeichnet, die ersten sieben Handschwingen schwarz, außen und am Ende bräunlichweiß gesäumt, die achte Schwinge an der Wurzel und außen schwarz, im übrigen wie alle anderen, mit Ausnahme der letzten kaffeebraunen, schneeweiß, Flügelrand, kleinere, mittlere und fast alle großen Flügeldeckfedern ebenso, die hintersten wie die Schulterfedern dunkelbraun, mit lichtbraunen Kanten, die Mittelschwanzfedern schwarz, außen weiß gesäumt, alle übrigen schneeweiß. Das Auge ist dunkelbraun, der Schnabel schieferschwarz, im Herbste und Winter wachsgelb, an der Spitze immer schwarz, der Fuß schwarz. Nach der Mauser im Herbste sind alle dunkeln Farben durch lichtere Federränder teilweise verdeckt.

Unsere Alpen, die Karpathen, der Kaukasus, die persischen Hochgebirge und der Himalaja beherbergen den Schneefinken. Fast ebenso zähe wie das Alpenschneehuhn, hängt er, laut Stölker, an dem höheren Gürtel des Gebirges. Arger Schneefall muß stattgefunden haben und strenge Kälte eingetreten sein, bevor er sich entschließt, die tieferen Thäler zu besuchen. Im Vorwinter geschieht dies weit seltener noch als im Nachwinter, weil den wettergestählten Vogel Schnee und Kälte so lange nicht behelligen, als noch Futtervorrat vorhanden ist. „Eher noch als er“, sagt Girtanner, „kommt die Flüelerche zu uns herab; ich erinnere mich bloß eines einzigen Schneefinken, der hier in St. Gallen erlegt wurde. Die bitterste Not zwingt ihn, zu Thal zu fliegen. Ob er auch im allerstrengsten Winter, wenn in der Höhe nur Schnee, Eis und Sturmwind die Herrschaft haben, wenn selbst Mauerläufer und Flüelerche, Bartgeier und Schneehuhn ihr Heimatsrecht in jenen höchsten Höhen aufgeben, noch in seinem eigentlichen Wohngebiete verharrt, weiß ich nicht, kann mir aber kaum denken, daß dies so sei, da mir nicht möglich ist festzustellen, was er dort oben zu fressen finden sollte.“ Auch während des strengsten Winters entfernt er sich kaum vom Gebirge, und Fälle, daß er wirklich auf deutsches Gebiet sich verirrt hat, gehören daher zu den größten Seltenheiten. Im Laufe des Sommers lebt er nur in dem höchsten Alpengürtel, unmittelbar unter der Grenze des ewigen Schnees, während der Brutzeit paarweise, nach ihr in Trupps und Flügen, meist am Rande der Halden, woselbst er rasch über die einzelnen Felsen trippelt, zeitweise mit den Genossen sich erhebt und unter leisem „Jüp jüp“ eine Strecke weit fliegt, aber sich bald wieder niederläßt und ebenso eifrig wie vorher weiter nach Nahrung sucht. In Angst gesetzt, zirpt er kläglich, und bei Gefahr warnt er durch ein schmetterndes „Gröo“. Sein Gesang, den man im Freien nur während der Fortpflanzungszeit vernimmt, wird aus allen diesen Lauten zusammengesetzt und von den Kennern als der schlechteste aller Finkengesänge bezeichnet; er ist kurz, rauh, hart und unangenehm stark. In seinen Bewegungen erinnert er mehr an Schneeammer und Lerche als an den Edelfinken, fliegt auch wie jene sehr leicht und schwebend; aufgescheucht hebt er sich gewöhnlich in bedeutende Höhe, kehrt aber oft, nachdem er einen weiten Umkreis beschrieben, fast genau auf dieselbe Stelle zurück. Vor dem Menschen scheut er sich nicht, und wenn er bei Ankunft eines solchen entflieht, geschieht es meist wohl nur deshalb, weil ihn die ungewohnte Erscheinung schreckte. Auf den Bergstraßen kommt er im Winter regelmäßig vor die Häuser und fliegt dort, wo er des Schutzes sicher ist, furchtlos in den Wohnungen aus und ein; Verfolgung aber witzigt binnen kurzem auch ihn. Schon im April, meist aber erst zu Anfang des Mai, schreitet der Schneefink zur Fortpflanzung. Er brütet am liebsten in den Spalten steiler, senkrechter Felswände, zuweilen auch in Mauerritzen oder unter den Dachplatten einzelner Gebäude, gleichviel ob solche bewohnt sind oder leer stehen. Das Nest, ein dichter und großer Bau, wird aus feinen Halmen zusammengetragen und sorgsam mit Wolle, Pferdehaaren, Schneehuhnfedern und dergleichen ausgefüttert. Die Eier, welche die unseres Edelfinken an Größe übertreffen, sind schneeweiß. Beide Eltern füttern gemeinschaftlich und zwar hauptsächlich mit Larven, Spinnen und Würmchen ihre Jungen groß. Haben sie mehr in der Tiefe gebrütet, so führen sie die ausgeflogenen Jungen baldmöglichst zu den Gefilden des „ewigen Schnees“ empor. Hier wie während des Winters bilden verschiedene Sämereien ihre Nahrung, und wie es scheint, leiden sie auch in der armen Jahreszeit keinen Mangel. In den Hospizen werden sie regelmäßig gefüttert und sammeln sich deshalb oft in Scharen um diese gastlichen Häuser. Gefangene gewöhnen sich ohne Umstände im Käfige ein, nehmen mit allerlei passendem Futter vorlieb und erwerben sich durch ruhiges und verträgliches Wesen, Geselligkeit und Liebenswürdigkeit, Anspruchslosigkeit und Dauerhaftigkeit die Zuneigung jedes Pflegers.

Amerika ist die Heimat von über 70 bunten, ammerartig gezeichneten Finken mit schlankem, kegelförmigem, geradspitzigem, auf dem Firste wenig gebogenem, zierlichem Schnabel, hochläufigen und langzehigen, mit großen Nägeln, zumal spornartig gestreckter Hinterklaue bewehrten Füßen, mittellangen Flügeln, welche sich durch die sehr langen Armschwingen auszeichnen, und verschieden langem Schwanze: der Ammerfinken (Zonotrichia). Sie leben viel auf dem Boden und bewegen sich hier ganz nach Art der Ammern. Einige Arten sind Waldvögel, welche die offenen Triften meiden, andere hausen in wasser⸗

Bäfschenammerfink (Zonotrichia albicollis) ½ natürl. Größe.

reichen Gegenden an Flußufern, andere auf Feldern und Wiesen, einige sogar am Meere, und einzelne endlich vertreten in der Neuen Welt die Stelle unserer Sperlinge. Den Norden Amerikas belebt der Bäffchenammerfinksoder Weißhalssperling (EZonotrichia albicollis und pennsylvanica, Fringilla albicollis und pennsylvanica, Passer pennsylvanicus), von dessen schwarzem Ober- und Hinterkopfe sich eine schmale, weißliche Mittellinie und ein breiter, über den Zügeln gelber, hinter dem Auge unterseits schwarz begrenzter Brauenstreifen abheben; Backen und Ohrengegend sind aschgrau, Kinn und Kehle weiß, unterseits von einer undeutlichen, schmalen, dunkeln Linie begrenzt, die Unterteile, mit Ausnahme des bräunlichgrauen Kropfes und der rostbräunlichen Seiten, weiß, letztere dunkel längsgestrichelt, die Oberteile und Flügeldeckfedern rostbraun, Mantel und Schulterfedern mit schwarzen Schaftflecken und gelblichen Außensäumen, die Bürzelfedern fast rostbraun, die Schwingen und Steuerfedern olivenbraun mit schmalen rostfahlen, die hinteren Armschwingen und deren Deckfedern mit breiten rostbraunen Außensäumen geziert. Der Augenring ist nußbraun, der Oberschnabel hornbraun, der Unterschnabel lichtblau, der Fuß fleischfarben. Die Weibchen sind matter gefärbt; bei Jungen und Männchen im Winterkleide ist der Augenbrauen- wie der über den Kopf laufende Streifen rostfahl und

das Weiß der Kehle minder scharf begrenzt. Die Länge beträgt 17, die Breite 23, die Fittichlänge 8, die Schwanzlänge 8 em. Der Vogel verbreitet sich über alle östlichen Staaten Nordamerikas, ist im Norden des Landes aber nur Zug-, im Süden nur Wintervogel. „Dieser niedliche Fink“, sagt Audubon, „ist ein Gast in Louisiana und in allen übrigen südlichen Staaten; denn er verweilt hier bloß kurze Zeit. Er erscheint Anfang September und verschwindet wieder im März. In den mittleren Staaten verweilt er länger. Plötzlich sieht man alle Hecken und Zäune, welche die Felder umgeben, die Büsche und andere passende Ortlichkeiten bedeckt von Gesellschaften dieser Vögel, welche zwischen 30 und 50 Stück zählen und zusammen in bester Eintracht leben. Von den Hecken fliegen sie auf den Boden und hüpfen und arbeiten hier herum, kleine Grassämereien aufsuchend. Bei dem ersten Warnungslaute fliegt der ganze Schwarm wieder der Hecke zu und verbirgt sich hier im dichtesten Teile. Einen Augenblick später hüpft einer nach dem anderen auf die höheren Wipfelzweige hinauf und beginnt seinen zwar kurzen, aber außerordentlich lieblichen Gesang. In den Tönen liegt eine Sanftheit, die ich nicht beschreiben kann: ich vermag nur zu sagen, daß ich oft mit Entzücken gelauscht habe. Sofort nach dem Singen kehrt jeder auf den Boden zurück. So geht es den ganzen Tag über. Mit Anbruch des Tages stoßen unsere Finken einen schärferen, mehr schrillenden Ton aus, welchen man durch die Silbe „twit“ wiedergeben könnte, und mitten in der Nacht noch habe ich diesen Ton vernommen, gleichsam zum Beweise, daß alles sich wohl befindet. An warmen Tagen fliegt ein solcher Schwarm auch in die Wälder und sucht sich dort Futter an den Ranken des wilden Weines, nimmt hier eine Beere weg, welche der Winter übriggelassen, oder sonst etwas; niemals aber entfernen sie sich gänzlich von ihren Lieblingsdickichten. Mit Beginn des Frühlinges verläßt der Vogel den Süden, um nach Norden zu wandern.“ Das Nest steht regelmäßig auf dem Boden, aber auf sehr verschiedenen Ortlichkeiten, bald unter einem kleinen Busche, bald in einem sumpfigen Dickichte, bald am Fuße eines alten Baumes, bald auch wohl in einer Höhlung zwischen Gewurzel, ist sehr groß, tief und innen geräumig, aus Moos oder grobem Grase errichtet, innen mit feineren Halmen, Haar, auch wohl einigen Federn oder Pflanzenfasern ausgekleidet und enthält 4 bis 7 Eier, die 22 mm lang, 15 mm dick und auf grünlichweißem Grunde überall mehr oder minder dicht mit fuchsroten oder rostbraunen Flecken gezeichnet sind. Das Männchen ist im Juni, seiner Fortpflanzungszeit, äußerst lebhaft und singt sehr fleißig die einzige Strophe seines Liedes, welches aus zwölf verschiedenen, vom Volke oft in erheiternder Weise übertragenen Tönen besteht und ohne allen Wechsel abgesungen wird, so daß es zuletzt sehr eintönig wirkt. Hier und da erlegt oder fängt man den Bäffchenammerfink, um sein leckeres Fleisch zu verspeisen, oder um ihn im Käfige zu halten. In diesem gewährt er aus dem Grunde Vergnügen, weil er im Frühlinge, wie in der Heimat gewohnt, auch des Nachts zu singen pflegt. Ein anderer Vertreter der Gattung, der Winterammerfink oder Schneevogel der

Amerikaner (Zonotrichia hiemalis, Junco hyemalis, Fringilla hiemalis, hudsonia und nivalis, Niphaea, Emberiza und Struthus hyemalis oder hiemalis), mag auch hier Erwähnung finden, weil er einmal auf Island vorgekommen sein soll. Seine Länge beträgt 15, die Breite 22, die Fittichlänge 8, die Schwanzlänge 7,5 em. Die Kopf- und Oberteile sind düster schiefergrau, die Unterteile von der Brust an weiß, die Schwingen und deren Deckfedern dunkelbraun, außen verwaschen bräunlich gesäumt, die Schwanzfedern braunschwarz, die beiden äußeren weiß, die dritte jederseits mit einem länglichen weißen Schaftflecken ausgestattet. Der Augenring ist dunkelbraun, der Schnabel rötlich hornweiß, der Fuß fleischfarben.

.o Die nördlichen Vereinigten Staaten bis in den arktischen Kreis hinauf beherbergen den Winterammerfinken. Er gehört zu den gemeinsten Arten seiner Familie und kommt im größten Teile Nordamerikas wenigstens zeitweilig häufig vor. „Ich habe“, sagt Wilson, „vom Norden Maines bis Georgia das Land durchwandert und ungefähr 1800 (englische) Meilen zurückgelegt; aber ich erinnere mich keines Tages und kaum einer Meile, ohne daß ich Scharen dieser Vögel, zuweilen solche von vielen tausend Stück, gesehen hätte, und alle anderen Reisenden, mit denen ich gesprochen habe, bestätigten mir dasselbe: auch sie hatten überall diese Vögel gefunden.“ Er ist ein Bewohner der Gebirge und des Nordens, erscheint in den Vereinigten Staaten Ende Oktober und verläßt sie wieder gegen Ende April. Eines schönen Morgens sieht man ihn plötzlich in Menge da, wo man am Tage vorher keinen einzigen bemerkte. Anfänglich hält er sich in kleinen Trupps von 20—30 Stück zusammen und treibt sich an Waldrändern, Hecken und Zäunen umher; später vereinigt er sich zu größeren Scharen und, namentlich vor Stürmen, zu Flügen von Tausenden. Solange der Boden noch unbedeckt ist, nährt er sich von Grassämereien, Beeren und Kerbtieren, nicht selten in Gesellschaft von Baumhühnern, wilden Truthühnern, auch wohl Eichhörnchen, die mit ihm demselben Futter nachgehen. Wenn aber Schnee gefallen ist und seine Futterplätze bedeckt sind, erscheint er im Gehöfte der Bauern, längs der öffentlichen Wege und schließlich auch in den Straßen der Stadt, begibt sich vertrauensvoll unter den Schutz des Menschen und wird tagtäglich grausam getäuscht, d. h. zu Hunderten weggefangen, doch auch von Gutherzigen gefüttert und unterstützt. Zutraulich läßt er den Fußgänger und Reiter nahe an sich vorüberziehen und fliegt höchstens dann auf, wenn er fürchtet, von dem Vorbeigehenden verletzt zu werden. Mit beginnendem Frühlinge verläßt er Städte und Dörfer, um seinen lieben Bergen oder seinem heimatlichen Norden zuzufliegen. Mit anderen Vögeln seiner Familie vereinigt sich der Winterfink selten. Höchstens in den Dörfern schlägt er sich mit dem sogenannten Singsperlinge und anderen Verwandten in Flüge zusammen; aber auch dann noch hält er sich gesondert von dem großen Haufen. Die Nacht verbringt er auf Bäumen sitzend oder aber nach Art der Sperlinge in Höhlungen, die er zufällig findet oder in den Getreidehaufen selbst sich anlegt. Audubon versichert, daß eine gewisse Förmlichkeit unter ihnen herrsche, und daß keiner zu große Vertraulichkeit leiden möge. Augenblicklich sind die kleinen Schnäbel geöffnet und die Flügel ausgebreitet, wenn ein Fremder zu nahe kommt; die Augen funkeln, und ein abweisender Ton wird ausgestoßen, um den Störenfried zu bedeuten. In seinen Bewegungen ähnelt er unserem Sperlinge. Er hüpft leicht über den Boden dahin, fliegt schnell und zeigt bei eifersüchtigen Kämpfen mit seinesgleichen große Geschicklichkeit. Bald nach seiner Ankunft in der eigentlichen Heimat schreitet der Winterfink zur Fortpflanzung. Die Männchen kämpfen heftig untereinander, jagen sich fliegend hin und her, dreiten dabei Schwingen und Schwanz weit aus und entfalten so eine eigentümliche und überraschende Pracht. Zu gleicher Zeit geben sie ihren einfachen, aber angenehmen Gesang zum besten, in welchem einige volle, langgezogene Töne die Hauptsache sind; Gerhardt nennt ihn ein Gezwitscher, wie das junger Kanarienvögel. Die Paare suchen sich sodann einen geeigneten Nistplatz aus, am liebsten eine Bergwand, die dicht mit Buschwerk bestanden ist, und bauen sich hier, immer auf dem Boden, aus Rindenschalen und Gras ihr Nest, dessen innere Wandung mit feinem Moose, Pferde- und anderen Haaren ausgekleidet wird. Die 4 Eier sind etwa 20 mm lang, 16 mm dick und auf gelblichweißem Grunde dicht mit kleinen rötlichbraunen Flecken gezeichnet. Über den Anteil, den das Männchen am Brutgeschäfte nimmt, finde ich keine Angabe; dagegen wird erwähnt, daß beide Eltern ihre ausgeflogenen Jungen noch längere Zeit führen, sorgsam bewachen und bei Gefahr durch einen eigentümlichen Laut warnen. Brehm, Tierleben. 3. Auflage. IV. 19

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