Brehms Tierleben, Band 4: Die Vögel I — Baumvögel
Raben zurückgescheucht. Im Jahre 1850 sah ich im Felde zwei Raben, die in einer Vertiefung beschäftigt waren. Als ich an die Stelle kam, lag daselbst ein Hase mit blutendem Kopfe in den letzten Zügen. Ich folgte der Spur etwa 20 Schritt und fand hier sein Lager mit den deutlichen Anzeichen, daß die Raben ihn herausgetrieben hatten. Wie kurz war seine Flucht gewesen! Im Dezember 1851 sah ich drei Raben, zwei auf dem Boden, den dritten in der Luft. Ein Hase sprang auf und lief, was er laufen konnte. Alle Raben verfolgten ihn laut krächzend und stießen, Raubvögeln vergleichbar, bis auf die Erde herab. Der Hase setzte sich einmal, lief darauf weiter, setzte sich zum zweiten Male und duckte sich endlich zu Boden. Sofort stürzte der eine Rabe sich auf das Opfer, schlug die Krallen in des Hasen Rücken und hieb auf dessen Kopf los. Der andere Rabe kam bald zu Hilfe, und der dritte traf Anstalt, der Beute den Bauch aufzubrechen. Obgleich ich schnell aus dem Schlitten sprang und eiligst auf den Hasen zulief, kam er doch nur noch halb lebendig in meine Hände. Im Dezember 1855 traf ich wiederum Raben an, die bereits mit dem Säubern eines Hasengerippes beschäftigt waren. Ich ging der Hasenspur nach und gelangte in einer Entfernung von etwa 200 Schritt zum Lager. Es war 65 em tief unter dem Schnee und sehr merkwürdig angelegt; denn ein unterirdischer Gang von etwa 2,5 m Länge, der sehr rein ausgetreten war, führte zu dem eigentlichen Lager und ein ähnlicher auf der entgegengesetzten Seite wieder ins Freie. Die Spur der Raben zeigte mir deutlich, daß sich der eine der Räuber in den Gang gewagt hatte, um den Hasen dem anderen zuzutreiben. Gleich Jagdhunden folgen sie der Spur eines Hasen oft 15—20 Schritt weit zu Fuße, ängstigen ihn durch Krächzen und Stoßen und bringen ihn dahin, daß er sich niederdrückt, schließlich die Besinnung verliert und ihnen dann leicht zur Beute wird.“ Als Nesträuber benimmt sich der Kolkrabe nicht minder kühn; Wodziceki sah, daß einer sogar das Ei eines Schreiadlerpaͤares davontrug. Im Norden ist unser Vogel der abscheulichste Nestplünderer, den es geben kann. Ich bestieg in Norwegen einen Felsen, auf dem eine junge Rabenfamilie saß, die noch von den Eltern gefüttert wurde. Hier fand ich auf einer einzigen Platte gegen 60 ausgefressene Eier von Eidergänsen, Möwen und Brachvögeln unter Hühnerbeinen, Entenflügeln, Lemmingpelzen, leeren Muschelschalen, Überresten von jungen Möwen, Strandläufern, Regenpfeifern ꝛc. Da die vier Jungen unaufhörlich nach Nahrung kreischten, trugen die Alten fortwährend neue Beute zur Schlachtbank. Kein Wunder, daß sämtliche Möwen der Nachbarschaft, sobald die Raben sich zeigten, wütend über sie herfielen und sich nach Kräften mit ihnen herumbalgten, kein Wunder, daß auch die Bewohner der nächsten Gehöfte sie verwünschten und aufs äußerste haßten! Auf jeder Art von Aas ist der Rabe eine regelmäßige Erscheinung, und die vielen biblischen Stellen, die sich auf ihn beziehen, werden wohl ihre Richtigkeit haben. „Man behauptet“, fährt mein Vater fort, „er wittere das Aas meilenweit. So wenig ich seinen scharfen Geruch in Zweifel ziehen will, so unwahrscheinlich ist mir dennoch diese starke Behauptung, die schon durch das Betragen widerlegt wird. Bei genauerer Beobachtung merkt man leicht, daß der Kolkrabe bei seinen Streifereien etwas Unstetes hat. Er durchfliegt fast täglich einen großen Raum und zwar in verschiedenen Richtungen, um durch das Gesicht etwas ausfindig zu machen. Man sieht daraus deutlich, daß er einem Aase nahe sein oder wenigstens in den Luftstrich, der von dem Aase herzieht, gelangen muß, um es zu finden. Wäre er im stande, Aas meilenweit zu riechen, so würde er auch meilenweit in gerader Richtung darauf zufliegen. Auch der Umstand, daß er einen Ort, auf dem er sich niederlassen will, allemal erst umkreist, beweist, daß er einen Gegenstand nur in gewisser Richtung und schwerlich meilenweit wittern kann.“ Jeder, welcher den Kolkraben kennt, muß diesen Worten beistimmen, auch trotz Naumann, der die von meinem Vater bestrittene Ansicht vertritt. Letzterer Naturforscher stellt die Frage auf, ob wohl der
Kolkrabe, wie so oft behauptet worden, auch menschliche Leichname angehe. Nach meiner Ansicht darf unbedingt mit Ja geantwortet werden: dem Raben gilt es sicherlich vollständig gleich, ob er den Leichnam eines Menschen oder das Aas irgend eines Säugetieres vor sich hat. Es unterliegt leider keinem Zweifel, daß der Kolkrabe durch seine Raubsucht sehr schädlich wird und nicht geduldet werden darf. Auch er bringt Nutzen wie die übrigen Feldraben, der Schade aber, den er anrichtet, überwiegt alle Wohlthaten, die er dem Felde und Garten zufügt. Deshalb ist es auffallend genug, daß dieser Vogel von einzelnen Völkerschaften geliebt und verehrt wird. Namentlich die Araber achten ihn hoch und verehren ihn fast wie eine Gottheit, weil sie ihn für unsterblich halten. „Als ich einst“, sagt Labouyssé, „einen Raben mit der Kugel erlegen wollte, hielt mich ein Araber zurück mit der Versicherung, daß jener als Heiliger unverwundbar sei. Ich fehlte, zur großen Genugthuung des Arabers, der, gläubiger als je, mich nun lebhaft verspottete.“ Auch die Is-— länder und Grönländer scheinen nicht feindselig gegen den argen Räuber gesinnt zu sein. „Der Kolkrabe“, sagt Faber, „ist so zahm, daß er auf den Häusern und dem Rücken weidender Pferde ruht.“ In Grönland darf er nach Holbölls Mitteilung sogar in die Häuser kommen, obgleich er dort stiehlt wie überall. Die Hirten der Kanarischen Inseln dagegen nennen ihn den niederträchtigsten Vogel, den es gibt, und behaupten, daß er nur allzu oft jungen Ziegen und Lämmern die Augen aushacke, um sie dann bequemer töten und fressen zu können, vernichten ihn und seine Brut deshalb soviel wie möglich. Unter allen deutschen Vögeln, die Kreuzschnäbel etwa ausgenommen, schreitet der Kolkrabe am frühesten zur Fortpflanzung, paart sich meist schon Anfang Januar, baut im Februar seinen Horst und legt in den ersten Tagen des März. Der große, mindestens 40, meist 60 em im Durchmesser haltende und halb so hohe Horst steht auf Felsen oder bei uns auf dem Wipfel eines hohen, schwer oder gar nicht ersteigbaren Baumes. Der Unterbau wird aus starken Reisern zusammengeschichtet, der Mittelbau aus feineren errichtet, die Nestmulde mit Baststreifen, Baumflechten, Grasstückchen, Schafwolle und dergleichen warm ausgefüttert. Ein alter Horst wird gern wieder benutzt und dann nur ein wenig aufgebessert. Auch bei dem Nestbaue zeigt der Kolkrabe seine Klugheit und sein scheues Wesen. Er nähert sich mit den Baustoffen sehr vorsichtig und verläßt den Horst, wenn er oft Menschen in dessen Nähe bemerkt oder vor dem Eierlegen von ihm verscheucht wird, während er sonst jahrelang so regelmäßig zu ihm zurückkehrt, daß ein hannöverscher Forstbeamter nacheinander 44 Junge einem und demselben Horste entnehmen konnte. Das Gelege besteht aus 5—6 ziemlich großen, etwa 54 mm langen, 34 mm dicken Eiern, die auf grünlichem Grunde braun und grau gefleckt sind. Nach meines Vaters Beobachtungen brütet das Weibchen allein, nach Naumanns Angaben mit dem Männchen wechselweise. Die Jungen werden von beiden Eltern mit Regenwürmern und Kerbtieren, Mäusen, jungen Vögeln, Eiern und Aas genügend versorgt; ihr Hunger scheint aber auch bei der reichlichsten Fütterung nicht gestillt zu werden, da sie fortwährend Nahrung heischen. Beide Eltern lieben die Brut außerordentlich und verlassen die einmal ausgekrochenen Jungen nie. Sie können allerdings verscheucht werden, bleiben aber auch dann immer in der Nähe des Horstes und beweisen durch allerlei klagende Laute und ängstliches Hin- und Herfliegen ihre Sorge um die geliebten Kinder. Wiederholt ist beobachtet worden, daß die alten Raben bei fortdauernder Nachstellung ihre Jungen dadurch mit Nahrung versorgt haben, daß sie die Atzung von oben auf das Nest hinabwarfen. Werden einem Rabenpaare die Eier genommen, so schreitet es zur zweiten Brut, werden ihm aber die Jungen geraubt, so brütet es in demselben Jahre nicht zum zweiten Male. Unter günstigen Umständen verlassen die jungen Raben Ende Mai oder Anfang Juni den Horst, nicht aber die Gegend, in welcher er steht, kehren I; —e
vielmehr noch längere Zeit allabendlich zu ihm zurück und halten sich noch wochenlang in der Nähe auf. Dann werden sie von den Eltern auf Anger, Wiesen und Äcker geführt, hier noch gefüttert, gleichzeitig aber in allen Künsten und Vorteilen ihres Gewerbes unterrichtet. Erst gegen den Herbst hin macht sich das junge Volk selbständig. Jung dem Neste entnommene Raben werden nach kurzer Pflege außerordentlich zahm; selbst alt eingefangene fügen sich in die veränderten Verhältnisse. Der Verstand des Raben schärft sich im Umgange mit dem Menschen in bewunderungswürdiger Weise. Er läßt sich abrichten wie ein Hund, sogar auf Tiere und Menschen hetzen, führt die drolligsten und lustigsten Streiche aus, ersinnt sich fortwährend Neues und nimmt zu so wie an Alter, so auch an Weisheit, dagegen nicht immer auch an Gnade vor den Augen des Menschen. Ausund Einfliegen kann man den Raben leicht lehren; er zeigt sich jedoch größerer Freiheit regelmäßig bald unwürdig, stiehlt und versteckt das Gestohlene, tötet junge Haustiere, Hühner und Gänse, beißt Leute, die barfuß gehen, in die Füße und wird unter Umständen selbst gefährlich, weil er seinen Mutwillen auch an Kindern ausübt. Mit Hunden geht er oft innige Freundschaft ein, sucht ihnen die Flöhe ab und macht sich ihnen sonst nützlich; auch an Pferde und Rinder gewöhnt er sich und gewinnt sich deren Zuneigung. Er lernt trefflich sprechen, ahmt die Worte in richtiger Betonung nach und wendet sie mit Verstand an, bellt wie ein Hund, lacht wie ein Mensch, ruckst wie die Haustaube ꝛc. Es würde viel zu weit führen, wollte ich alle Geschichten, die mir über gezähmte Raben bekannt sind, hier wieder erzählen, und deshalb muß es genügen, wenn ich sage, daß der Vogel „wahren Menschenverstand“ beweist und seinen Gebieter ebenso zu erfreuen wie andere Menschen zu ärgern weiß. Wer Tieren den Verstand nicht zuerkennen will, braucht nur längere Zeit einen Raben zu beobachten. Zwei Arten der Gattung, die in unserem Vaterlande ständig vorkommen, gleichen sich in der Größe so vollständig, daß sie, gerupft, schwerlich zu unterscheiden sein dürften, paaren sich auch nicht selten untereinander und sind deshalb seit geraumer Zeit der Zankapfel der Vogelkundigen gewesen. Einzelne von diesen vertreten mit aller Entschiedenheit die Ansicht, daß beide nur als örtliche Rassen einer einzigen Art zu betrachten seien; die Verbreitung der Vögel entspricht dieser Annahme.
Die Rabenkrähe (Corvus corone, subcorone, pseudocorone, hiemalis und assimilis, Corone corone) ist schwarz mit veilchen- oder purpurfarbenem Schiller und braunem Augensterne, in der Jugend mattschwarz mit grauem Augensterne. Die Nebelkrähe (Corvus cornix, einereus, subcornix und tenuirostris, Corone cornix) dagegen ist nur am Kopfe, Vorderhals, Flügeln und Schwanze schwarz, im übrigen hell aschgrau oder bei den Jungen schmutzig aschgrau. Die Länge beträgt bei der einen wie bei der anderen 47—50, die Breite 100 — 104, die Fittichlänge 30, die Schwanzlänge 20 em. Die Nebelkrähe ist weiter verbreitet als ihre Verwandte; denn ihr begegnen wir nicht allein in Skandinavien, vom Nordkap bis Falsterbo, im größten Teile Rußlands und in Norddeutschland, sondern auch in Galizien, Ungarn, Steiermark, Süditalien, Griechenland und in ganz Agypten, hier vom Meere an bis zur Grenze Nubiens sowie in ganz Mittelasien, vom Ural an bis nach Japan und durch Turkistan, Persien, Afghanistan bis in das nordwestliche Indien. Nach der Färbung des Gefieders könnten in diesem ungeheuern Verbreitungsgebiete etwa drei Rassen von Nebelkrähen unterschieden und abgegrenzt werden. Die Rabenkrähe hingegen lebt in Deutschland westlich der Elbe, in Frankreich, aber auch in einem großen Teile Asiens, regelmäßig da, wo die Nebelkrähe nicht auftritt. Eine ersetzt also die andere, ohne sich jedoch irgendwie an die Verschiedenheit des Klimas zu binden. Nun gibt es aber allerdings Gegenden, wo die Verbreitungskreise der beiden Arten aneinander Brehm, Tierleben. 3. Auflage. IV. 28
stoßen, und hier geschieht es in der That häufig, daß die beiden so innig verwandten Vögel eine Mischlingsehe eingehen; diese Thatsache beweist aber keineswegs, daß die beiden Krähen, weil sie sich paaren, gleichartig sein müssen. Bildeten beide wirklich nur eine Art, so wäre es unbegreiflich, warum da, wo die eine ausschließlich auftritt, nicht auch einmal die andere vorkommen könnte. In ihrer Lebensweise unterscheiden sich die Raben- und die Nebelkrähe allerdings nicht, wenigstens nicht erkennbar für uns. Beide sind Stand- oder höchstens Strichvögel. Sie halten sich paarweise zusammen und bewohnen gemeinschaftlich ein größeres oder kleineres Gebiet, aus welchem sie sich selten entfernen. Strenge Winterkälte macht insofern eine Ausnahme, daß die im Norden lebenden Paare kurze Streifzüge nach Süden hin antreten, wogegen die Mitglieder derselben Art in südlichen Ländern kaum an Umherstreichen denken. Feldgehölze bilden ihre liebsten Aufenthaltsorte; sie meiden aber auch größere Waldungen nicht und siedeln sich da, wo sie sich sicher wissen, selbst in unmittelbarer Nähe des Menschen, also beispielsweise in Baumgärten, an. Sie sind in hohem Grade gesellig, leiblich wie geistig begabt und somit befähigt, eine sehr bedeutsame Rolle zu spielen. Sie gehen gut, schrittweise, zwar etwas wackelnd, jedoch ohne jede Anstrengung, fliegen leicht und ausdauernd, wenn auch minder gewandt als die größeren Raben, sind feinsinnig, namentlich was Gesicht, Gehör und Geruch anlangt, und stehen an geistigen Fähigkeiten kaum oder nicht hinter dem Kolkraben zurück. Im Kleinen leisten sie ungefähr dasselbe, das der Rabe im Großen auszuführen vermag; da sie aber regelmäßig bloß kleineren Tieren gefährlich werden, überwiegt der Nutzen, den sie stiften, wahrscheinlich den Schaden, den sie anrichten. Man darf mit aller Bestimmtheit annehmen, daß sie zu den wichtigsten Vögeln unserer Heimat gehören, daß ohne sie die überall häufigen und überall gegenwärtigen schadenbringenden Wirbeltiere und verderblichen Kerbtiere in der bedenklichsten Weise überhandnehmen würden. Vogelnester plündern allerdings auch sie aus, und einen kranken Hasen und ein Rebhuhn überfallen sie ebenfalls; sie können auch wohl im Garten und im Gehöfte mancherlei Unfug stiften und endlich das reifende Getreide, insbesondere die Gerste, in empfindlicher Weise brandschatzen: was aber will es sagen, wenn sie während einiger Monate in uns unangenehmer Weise stehlen und rauben, gegenüber dem Nutzen, den ihre Thätigkeit während des ganzen übrigen Jahres dem Menschen bringt! Der kleine Bauer, dessen Gerstenfelder sie in dreister und merklicher Weise plündern, ist berechtigt, das fast ungehinderte Anwachsen ihres Bestandes mit mißgünstigem Auge anzusehen und selbst zu beschränken; der Jäger wird sich ebenfalls nicht nehmen lassen, dann und wann sein Gewehr auf sie zu richten: der Land- und Forstwirt aber dürfte sehr wohl thun, sie zu schützen. Es ist ein Irrtum, zu glauben, daß der Mensch die Thätigkeit der Krähen zu ersetzen im stande sei, und daher zu beklagen, wenn man zum Beispiel Gift gegen Mäusefraß auslegt und dadurch kaum mehr Mäuse vertilgt als Krähen, die ihrerseits das gefräßige Heer in der umfassendsten und erfolgreichsten Weise bekämpfen, da mit aller Bestimmtheit behauptet werden kann, daß durch den Tod einer einzigen Krähe der Land- und Forstwirtschaft weit größerer Schade erwächst als durch die Thätigkeit von zehn lebenden. Vor allem hüte man sich, einzelne Beobachtungen zu verallgemeinern. Ebenso wie der Star, der nützlichste aller deutschen Vögel, in Weinbergen nicht geduldet werden kann, verursachen auch die im allgemeinen nützlichen Krähen unter besonderen Umständen an einzelnen Orten, selbst in ganzen Gegenden, dann und wann merklichen, sogar empfindlichen Schaden, sei es, daß sich eine einzelne zum Übelthäter herangebildet oder ein ganzes Geschlecht von solchen entwickelt habe: und dennoch würde es falsch sein, der Gesamtheit jene Unthaten entgelten zu lassen. Das tägliche Leben der Krähen ist ungefähr folgendes: Sie fliegen vor Tagesanbruch auf und sammeln sich, solange sie nicht Verfolgung erfahren, ehe sie nach Nahrung ausgehen,