Energieverwendung_2025-2026_bf.pdf

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Basierend auf der Annahme, dass alle Haushalte über eine Beleuchtung verfügen, werden bei Haushalten ohne Angaben zu Glühbirnen neben der Nutzungshäufigkeit auch fehlende Werte zur Geräteanzahl ersetzt. Da ein ursprünglich angenommener Zusammenhang zwischen Wohnfläche und Anzahl an Glühbirnen nicht vorhanden ist (Grafik 11), werden fehlende Angaben durch den Median aller anderen Haushalte ­ersetzt. Übersicht 4

Median der Geräteanzahl und Nutzungshäufigkeit nach Gebäudeart Geräte 1- bis 2-Familienhäuser Mehrfamilienhäuser Anzahl Nutzung Anzahl Nutzung Kühlschrank (ohne Gefrierfach) 1

1

Kühlschrank (mit Gefrierfach) 1

1

Gefriergerät 1

1

E-Herd 1 7×/Woche 1 5×/Woche Waschmaschine 1 3×/Woche 1 3×/Woche Wäschetrockner 1 3×/Woche 1 2×/Woche Geschirrspüler 1 5×/Woche 1 4×/Woche Fernseher 2 4 h/Tag 1 3 h/Tag Computer 1 3 h/Tag 1 5 h/Tag Spielkonsole 1 1 h/Tag 1 1 h/Tag Glühbirnen 14 4 h/Tag 10 4 h/Tag Q: STATISTIK AUSTRIA. Grafik 11

Zusammenhang zwischen Wohnfläche und Anzahl an Glühbirnen nach Gebäudeart Q: STATISTIK AUSTRIA. 5 10 15 20 25 0 200 400 600 0 1- bis 2-Familienhäuser Mehrfamilienhäuser Energieverwendung privater Haushalte 2025–2026
Weiterführende Informationen 22

2.5 Energieeffizienzklassen harmonisieren 8 eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=OJ:L:2019:315:FULL Zusätzlich können Nutzer:innen die Energieeffizienzklassen der vorhandenen Geräte angeben. Da die Energieeffizienzklassen durch die Rahmenverordnung zur Energieverbrauchskennzeichnung (EU) 2017/13698 ab 2021 verpflichtend erneuert wurde, müssen die Energieeffizienzklassen für ältere und neu - ere Geräte harmonisiert werden. Dabei werden Energieeffizienzklassen, die in der neuen Klassifizierung nicht mehr existieren (A+++ bis A+), in das neue Schema übertragen. Zudem wird sichergestellt, dass für Geräte, die älter als 5 Jahre sind, die veralteten, jedoch in der neuen Rahmenverordnung identisch be- zeichneten Effizienzklassen korrekt in das neue Schema übersetzt werden (Übersicht 5). Für alle Geräte, für die keine Energieeffizienzklasse angegeben ist, wird ein Mittelwert der gerätespezifischen Parameter verwendet. Übersicht 5
Harmonisierung der angegebenen Energieeffizienzklassen Bedingung Angegebene
Energieeffizienzklasse Harmonisierte
Energieeffizienzklasse Altes Energielabel A+++ B A++ C A+ D Gerätealter >5 Jahre A E B F C G D G Q: STATISTIK AUSTRIA . 2.6 Modellierung der haushaltsspezifischen
Energieverwendung Die Energieverwendung der Haushalte wird basierend auf den Angaben durch die Nutzer:innen der Energiespar-Checks Homepage zu Haushalts- und Gerätevariablen modelliert. Dafür wird für alle Variablen die Energieverwendung pro Fläche, Person oder Nutzung auf Grundlage recherchierter Parameter ver - wendet (Kapitel Parameter und Nutzungsverhalten). Wirkungsgradkorrektur Der Wirkungsgrad αET beschreibt, wie viel der zugeführten Energie in nutzbare Wärme umgewandelt wird. Dabei unterscheidet sich der Paramater αET basierend auf dem verwendeten Energieträger. Im Gegen- satz zum Heizwert ist der Wirkungsgrad kein physikalischer Stoffwert, sondern ein relativer Wert, der sich auf die gesamte eingesetzte Heiztechnologie bezieht. Für die Modellierung der Heizenergie und des Warmwassers wird daher ein energieträgerspezifischer Korrekturfaktor ( wgkET) auf Basis des jeweiligen Wirkungsgrads verwendet: 𝑤𝑤𝑤𝑤𝑤𝑤𝑤𝑤𝑘𝑘𝑘𝑘𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸 =1 𝛼𝛼𝛼𝛼𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸 100� Energieverwendung privater Haushalte 2025–2026
Weiterführende Informationen 23 Heizenergie Die Heizenergie wird anhand der Wohnfläche und des Gebäudezustands modelliert. Zusätzlich werden die monatlichen und bundesländerspezifisch normalisierten Heizgradsummen (HGS) 9 sowie der wgkET des verwendeten Energieträgers berücksichtigt. Die Heizenergie wird monatlich modelliert und der Jahres - wert summiert. Warmwasser Die Energie für Warmwasser wird anhand der Personen im Haushalt und Liter pro Person und Jahr sowie den Kalt- und Warmwassertemperaturen modelliert. Zusätzlich wird die spezifische Wärmekapazität von Wasser einbezogen (cpWasser). Auch bei der Warmwasserbereitung wird der wgkET des verwendeten Energieträgers berücksichtigt. Dabei werden Temperaturen von Tempkalt  = 10 °C und Tempwarm  = 60 °C sowie cpWasser  = 0,001163 kWh/(L °C) angenommen. Kühlschrank, Gefrierschrank, Kombigeräte Die Energieverwendung für sämtliche Kühlgeräte wird anhand der Anzahl an Geräten und deren Energie- effizienzklassen modelliert. Dabei ist die Annahme, dass die Geräte das gesamte Jahr über eingeschaltet sind. Herd Die Energieverwendung für Kochen wird anhand der Anzahl an Geräten, der Nutzungen pro Woche sowie der Dauer pro Nutzung und der Energieeffizienzklassen modelliert. Dabei wird eine Standarddauer von 30 Minuten angenommen. 9 Summe der Temperaturdifferenzen zwischen Raumtemperatur (20° C) und Tagesmittel der Lufttemperatur, falls diese gleich oder unter 12° C liegt. 𝐸𝐸𝐸𝐸𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻 =� 𝑊𝑊𝑊𝑊𝑊𝑊𝑊𝑊ℎ𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛ä𝑐𝑐𝑐𝑐 ℎ𝑐𝑐𝑐𝑐 𝑐 𝑘𝑘𝑘𝑘𝑊𝑊𝑊𝑊ℎ 𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑊𝑊𝑊𝑊 𝑞𝑞𝑞𝑞𝑞𝑞𝑞𝑞 𝑢𝑢𝑢𝑢𝑛𝑛𝑛𝑛𝑢𝑢𝑢𝑢 𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑤𝑤𝑤𝑤 𝐺𝐺𝐺𝐺𝐻𝐻𝐻𝐻𝐺𝐺𝐺𝐺ä𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝐻𝐻𝐻𝐻𝑢𝑢𝑢𝑢 𝑐 𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑤𝑤𝑤𝑤𝑐𝑐𝑐𝑐𝐻𝐻𝐻𝐻 𝑐 (1 + 𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻 2024 1 𝑛𝑛𝑛𝑛 ∑ 𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻 2000−2023 ) 𝐻𝐻𝐻𝐻=12 𝐻𝐻𝐻𝐻=1 𝑐 𝑤𝑤𝑤𝑤𝑤𝑤𝑤𝑤𝑘𝑘𝑘𝑘𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸

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Energieverwendung privater Haushalte 2025–2026
Weiterführende Informationen24 Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner Die Energieverwendung für Geschirrspüler, Waschmaschine und Trockner wird anhand der Anzahl an
Geräten, der Nutzungen pro Woche und der Energieeffizienzklassen modelliert. Glühbirnen, Computer, Fernseher, Spielekonsole Die Energieverwendung für Glühbirnen, Computer, Fernseher und Spielekonsolen wird anhand der Anzahl an Geräten, der Nutzung in Stunden pro Tag und der Energieeffizienzklassen modelliert. Parameter und Nutzungsverhalten Sämtliche Parameter, darunter z. B. der wgkET, der Wasserverbrauch pro Person oder der Energiever - brauch pro Nutzung, basieren auf externen Quellen einer Internetrecherche bei Interessenverbänden, NGOs, Bundesämtern und Geräteherstellern. Für jeden Parameter wird aus mehreren Quellen ein Mittel - wert gebildet, der als finaler Wert in die Modellierung eingeht (Tabellen 8–21). Die eingesetzten Para- meter und Annahmen werden während der Modellierung durch das durch die Nutzer:innen angegebene Nutzungsverhalten beeinflusst (Übersicht 6). Das Nutzungsverhalten beeinflusst dabei die zugrunde liegenden Parameter und Annahmen, sodass diese entweder energiesparender oder energieintensiver ausfallen. 𝐸𝐸𝐸𝐸𝑊𝑊𝑊𝑊𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑊𝑊𝑊𝑊ℎ𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻 =�𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛 𝑢𝑢𝑢𝑢𝐿𝐿𝐿𝐿𝑁𝑁𝑁𝑁𝑢𝑢𝑢𝑢𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛 𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑊𝑊𝑊𝑊 𝑊𝑊𝑊𝑊𝑊𝑊𝑊𝑊𝑐𝑐𝑐𝑐ℎ𝑒𝑒𝑒𝑒 𝑛 52 𝑛 𝑘𝑘𝑘𝑘𝑊𝑊𝑊𝑊ℎ𝐻𝐻𝐻𝐻 𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝑢𝑢𝑢𝑢𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝐻𝐻𝐻𝐻 𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑊𝑊𝑊𝑊 𝑛𝑛𝑛𝑛𝑢𝑢𝑢𝑢𝐿𝐿𝐿𝐿𝑁𝑁𝑁𝑁𝑢𝑢𝑢𝑢𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛 𝐻𝐻𝐻𝐻 𝐻𝐻𝐻𝐻=𝐻𝐻𝐻𝐻 𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝐸𝐸𝐸𝐸 =�𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑘𝑘𝑘𝑘𝑊𝑊𝑊𝑊ℎ 𝐻𝐻𝐻𝐻 𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝑘𝑘𝑘𝑘𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝑘𝑘𝑘𝑘 𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑊𝑊𝑊𝑊 𝐻𝐻𝐻𝐻𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝑛𝑛𝑛𝑛𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝑛𝑛𝑛𝑛 𝑛 𝑁𝑁𝑁𝑁𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝑁𝑁𝑁𝑁𝐿𝐿𝐿𝐿𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛 𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑊𝑊𝑊𝑊 𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑛𝑛𝑛𝑛 𝑛 365 𝐻𝐻𝐻𝐻 𝐻𝐻𝐻𝐻=1

Energieverwendung privater Haushalte 2025–2026
Weiterführende Informationen 25 Übersicht 6
Implementierung des Nutzungsverhaltens Energieverwendung Nutzungsverhalten Implementierung in Modellierung Quelle Heizenergie Heizkörper nicht verdeckt Verringerung kWh pro Nutzung um 2,5 % Annahme Absenkung Raumtemperatur in der Nacht Verringerung kWh pro Nutzung
um 5 % Annahme Absenkung der Raum tempera tur bei Abwesenheit Verringerung der Heiztage
um 21 Tage Basierend auf
25 Urlaubstagen Warmwasser Verwendung von Sparaufsätzen Verringerung der Liter pro Person um 15 % Externe Quelle Während des Zähneputzen Was - ser abdrehen Verringerung der Liter pro Person um 3 % Annahme Niedrigere Boilertemperatur Verringerung Tempwarm auf 50 °C Annahme basierend auf Empfehlungen zur Vor- beugung von Legionellose Kühlschrank/
Gefrierschrank Abstand zwischen Gerät und Wärmequelle Verringerung kWh pro Nutzung
um 6 % Externe Quelle Erhöhte Gerätetemperatur Verringerung kWh pro Nutzung
um 9 % Externe Quelle Herd Nutzung von Nachwärme Verringerung Dauer um 5 min Annahme Passende Deckel für Töpfe Verringerung Dauer um 5 min Annahme Geschirrspüler Verwendung von
ECO-Programmen Verringerung kWh pro Nutzung um 40 % Externe Quelle Waschmaschine Verwendung von
ECO-Programmen Verringerung kWh pro Nutzung um 40 % Externe Quelle Wäschetrockner Ausreichendes Schleudern
von Wäsche Verringerung kWh pro Nutzung um 30 % Externe Quelle Glühbirnen Verwendung von
Energiesparlampen Geringerer kWh pro Nutzung
Parameter Tabelle 11 TV Verwendung von
Stand-By-Modus Geringe kWh bei Nichtnutzung Tabelle 19 Computer Verwendung von
Stand-By-Modus Geringe kWh bei Nichtnutzung Tabelle 20 Konsole Verwendung von
Stand-By-Modus Geringe kWh bei Nichtnutzung Tabelle 21 Q: STATISTIK AUSTRIA . Energieverwendung privater Haushalte 2025–2026
Weiterführende Informationen26 2.7 Aufteilung des Bereiches „Sonstiges“ des MZ-Energie 10 Gower, J. C. (1971), “A general coefficient of similarity and some of its properties”. Biometrics, 27, 623–637. Um mit Hilfe der modellierten Energieverwendung den Bereich „Sonstiges“ des MZ-Energie in detaillierte Verwendungszwecke aufzuteilen, werden zwei unterschiedliche Ansätze verfolgt: Statistical Matching sowie der Einsatz statistischer Modelle. Statistical Matching Statistical Matching erlaubt ähnliche Haushalte in verschiedenen Datensätzen zu verknüpfen. Zur ­Verknüpfung der zwei Datensätze werden dabei Variablen verwendet, die in beiden Datensätzen vor­ handen sind: •  Gebäudeart und Heizenergie •  Wohnfläche und Energieverwendung Warmwasser •  Personen und Energieverwendung E-Herd Jedem Haushalt im Empfängerdatensatz des MZ-Energie wird mit Hilfe der „Gower Distance“10 ein mög­ lichst ähnlicher Haushalt aus dem Spenderdatensatz der modellierten Energieverwendung zugewiesen (Grafik 12). Sofern mehrere Haushalte mit identischer Gower Distance vorhanden sind, wird einer der zugewiesenen Haushalte zufällig ausgewählt. Nachdem die Datensätze verknüpft sind, wird der Bereich „Sonstiges“ des MZ Energie entsprechend den relativen Anteilen des zugeordneten Haushalts der model­ lierten Energieverwendung aufgeteilt. Nicht berücksichtigt werden dabei die Heizenergie, Warmwasser und Energieverwendung zum Kochen, da diese direkt im MZ-Energie erhoben werden. Energieverwendung privater Haushalte 2025–2026 Weiterführende Informationen 27

Grafik 12

Mit Hilfe von Statistical Matching verknüpfte Datensätze der modellierten Energiever­ wendung und des MZ-Energie nach Variablen Q: STATISTIK AUSTRIA. Warmwasserbereitung in KilowaƩstunden E-Herd in KilowaƩstunden Anzahl Personen Heizenergie in KilowaƩstunden Gebäudeart (binär) Wohnfläche in Quadratmeter 2000 4000 6000 8000 0 1000 2000 2 4 6 8 0 20 000 40 000 60 000 1.00 1.25 1.50 1.75 2.00 200 400 600 0 200 400 600 0 50.000 100.000 150.000 0 1,000 2,000 3,000 1.00 1.25 1.50 1.75 2.00 2.5 5.0 7.5 0 10,000 20,000 30,000 40,000 Modellierte Energieverwendung Mikrozensus Energie R²=1 R²=0,94 R²=0,78 R²=0,99 R²=0,84 R²=0,59 0 Energieverwendung privater Haushalte 2025–2026
Weiterführende Informationen 28

Statistische Modelle Die modellierte Energieverwendung dient dazu, statistische Modelle zur detaillierten Energieverwendung zu trainieren, wobei ausschließlich explanatorische Variablen verwendet werden, die in beiden Daten­ sätzen vorhanden sind (analog zum Statistical Matching). Dabei kommen verschiedene Algorithmen zum Einsatz, die zu einem finalen Modellensemble zusammengeführt werden: •  Cubist Model Trees Random Forest •  Multivariate Adaptive Regression Splines Classification And Regression Trees •  Generalized Additive Model using Splines Boosted decision tree ensemble •  Generalized linear models Model Averaged Neural Network Gemäß gängiger Modellierungsansätze werden alle diskreten Variablen in Dummy-Variablen umcodiert. Für alle Algorithmen wird dieselbe generelle Modellstruktur verwendet, wobei y dem relativen Anteil am Bereich „Sonstiges“ der zu modellierenden Geräteenergieverwendungen entspricht. Um das trainierte Modellensemble zu evaluieren, wird ein Cross-Validation Ansatz und der Root Mean Squared Error benutzt, bei dem ein Viertel der Haushalte als Testdatensatz zur Modellevaluierung zurück­ gehalten wird (Grafik 13). Zuletzt wird die detaillierte Energieverwendung der Haushalte des MZ-Energie mit Hilfe des Modellensembles geschätzt. Grafik 13

Root Mean Squared Error der statistischen Modelle – in Anteilen am Bereich „Sonstiges“ Q: STATISTIK AUSTRIA. Verwendete Software Das gesamte Projekt ist in der statistischen, open-source Programmiersprache R11 implementiert. Zentrale Pakete der Modellierung sind dabei tidyverse12, caret13, caretEnsemble14 und StatMatch15. 11 R Core Team (2024). R: A Language and Environment for Statistical Computing. R Foundation for Statistical Computing, Vienna, Austria 12 Wickham et al. (2019). Welcome to the tidyverse. Journal of Open Source Software, 4 (43), 1686 13 Kuhn, M. (2008). Building Predictive Models in R Using the caret Package. Journal of Statistical Software, 28 (5), 1–26. 14 Deane-Mayer, Z.A. (2024). caretEnsemble: Ensembles of Caret Models. R package version 4.0.1 15 D‘Orazio, M. (2025). StatMatch: Statistical Matching or Data Fusion. R package version 1.4.3 𝑦𝑦𝑦𝑦 ~ 𝐻𝐻𝐻𝐻𝑒𝑒𝑒𝑒𝐺𝐺𝐺𝐺ä𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑢𝑒𝑒𝑒𝑒𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇 + 𝑊𝑊𝑊𝑊𝑊𝑊𝑊𝑊ℎ𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛ä𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐 + 𝑃𝑃𝑃𝑃𝑒𝑒𝑒𝑒𝑒𝑒𝑒𝑒𝑃𝑃𝑃𝑃𝑊𝑊𝑊𝑊𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛𝑛+ 𝐻𝐻𝐻𝐻𝑒𝑒𝑒𝑒𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿+ 𝑊𝑊𝑊𝑊𝑇𝑇𝑇𝑇𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝+ 𝐸𝐸𝐸𝐸𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝐻𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝𝑝 0,145 0,138 0,084 0,046 0,078 0,015 0,083 0,028 Beleuchtung Computer Fernseher Geschirrspüler Kühlschrank Spielekonsole Trockner Waschmaschine Energieverwendung privater Haushalte 2025–2026 Weiterführende Informationen 29

Tabellenteil Zeichenerklärung für Tabellen

  • Zahlenwert ist null . Daten (noch) nicht vorhanden
  • Keine Daten vorhanden bzw. geschätzt, weshalb Österreichwerte nicht bestimmt werden können. Energieverwendung privater Haushalte 2025–2026
    Tabellenteil 30

Inhalt 1 Sanierungszustand der modellierten Haushalte nach Bundesland und Gebäudeart     32 2 Verwendete Energieträger für Heizenergie und Warmwasser der modellierten Haushalte nach Energieträger und Gebäudeart     32 3 Vorhandene Geräte in den modellierten Haushalten nach Geräteart und Energieeffizienzklasse     32 4 Modellierte jährliche Energieverwendung nach Gebäudeart, Verwendungsgruppe und Gerät – in Kilowattstunden     33 5 Vergleich der jährlichen Energieverwendung der modellierten Energiespar-Checks und des MZ nach Gebäudeart, Verwendungsgruppe und Gerät – in Kilowattstunden     33 6 Vergleich der jährlichen Energieverwendung der modellierten Energiespar-Checks und des MZ nach Gebäudeart und Verwendungszweck – in Kilowattstunden     33 7 Aufgeteilte jährliche Energieverwendung im Bereich „Sonstiges“ des MZ nach Gebäudeart und Gerät – in Kilowattstunden     34 8 Wirkungsgrad αET verschiedener Energieträger – in Prozent     34 9 Benötigte Heizenergie – in Kilowattstunden/m2/Tag     34 10 Wasserverbrauch – in Liter/Person/Jahr     35 11 Energieverbrauch Glühbirnen – in Kilowattstunden     35 12 Energieverbrauch Kühlschrank ohne Gefrierteil – in Kilowattstunden/Jahr     35 13 Energieverbrauch Kühlschrank Kombigeräte – in Kilowattstunden/Jahr     36 14 Energieverbrauch Gefrierschrank/Gefriertruhe – in Kilowattstunden/Jahr     36 15 Energieverbrauch E-Herd – in Kilowattstunden     36 16 Energieverbrauch Geschirrspüler – in Kilowattstunden/Waschgang     37 17 Energieverbrauch Waschmaschine – in Kilowattstunden/Waschgang     37 18 Energieverbrauch Wäschetrockner – in Kilowattstunden/Waschgang     37 19 Energieverbrauch Fernseher – in Kilowattstunden     38 20 Energieverbrauch Computer – in Kilowattstunden     38 21 Energieverbrauch Spielekonsolen – in Kilowattstunden     38 Energieverwendung privater Haushalte 2025–2026 Tabellenteil 31