Brehms Tierleben, Band 4: Die Vögel I — Baumvögel
legt es unendliche Lebensfreudigkeit und beneidenswerten Frohsinn an den Tag, ist, solange es sein tägliches Brot findet, beständig guter Laune, heiter, vergnügt und bewegungslustig, im Frühlinge auch singfertig. Mit anderen Vögeln lebt es im Frieden, mit seinesgleichen neckt es sich gern; aus solchem Spiele kann aber bitterer Ernst werden, wenn die Liebe und mit ihr die Eifersucht rege wird. Dann mag es geschehen, daß zwei Männchen einen Zweikampf beginnen und mit größter Erbitterung fortführen, ja, nicht eher voneinander ablassen, als bis der eine Gegner erlegen ist. Zwei Blaukehlchen, welche zusammen ein Zimmer, einen Käfig bewohnen, geraten oft miteinander in Zwiespalt und streiten sich zuweilen so heftig, daß eines unter den Bissen des anderen verendet. Das so vielen Erdsängern geläufige „Tak tak“ ist auch die Lockstimme des Blaukehlchens, ein sanftes „Fied fied“ der Laut der Zärtlichkeit, ein unnachahmliches Schnarren der Ausdruck des Zornes. Der Gesang ist, nach der übereinstimmenden Versicherung meines Vaters, Naumanns, Päßlers und anderer, welche selbständig beobachteten, je nach der Art verschieden. Am besten und fleißigsten singt das Weißsternblaukehlchen, am schlechtesten das Tundrablaukehlchen. Bei ihm ist der Schlag, laut Naumann, sehr bezeichnend in mehrere kurze Strophen abgeteilt, zwischen denen kleine Pausen gehalten werden. Einige dieser Strophen sind aus hellpfeifenden, sanften und sehr angenehmen Tönen zusammengesetzt, welche aber dadurch sehr verlieren, daß sie sehr oft wiederholt werden, ehe eine neue Strophe anfängt. Die größte Eigenheit in diesem Gesange ist ein leises, nur in der Nähe vernehmbares Schnurren zwischen den lauten Tönen, wodurch man zu glauben verleitet wird, der Vogel sänge mit doppelter Stimme. Fast alle Männchen nehmen in ihren ursprünglichen Gesang Töne oder selbst Strophen aus den Liedern anderer Vögel, auch wohl Schreie und Rufe nicht singfähiger Tiere auf: so hat Naumann das „Biswit“ der Rauchschwalbe, das „Pikperwik“ der Wachtel, den Lockruf des Finken und Sperlinges, Töne aus dem Gesange der Nachtigall, der Grasmücken, Laub⸗ und Schilfsänger, das Gekreisch des Fischreihers, das Quaken des Laubfrosches von singenden Weißsternblaukehlchen nachahmen hören. Daß diese Spöttergabe auch anderswo bemerkt worden ist, beweisen die Lappen, welche das Tundrablaukehlchen den „hundertzungigen Sänger“ nennen. Zum Singen wählt das Männchen gewöhnlich einen erhabenen Sitzort; doch trägt es seine Lieder auch vom Boden aus vor, singt sogar im Laufen und, wie in der ersten Morgenfrühe, noch spät des Abends. Während des Singens wippt es viel seltener als sonst, begleitet wenigstens nicht jede Strophe mit einer Bewegung des Schwanzes, wie es beim Ausstoßen des Lockrufes regelmäßig zu thun pflegt. Die Nahrung besteht in Gewürm und Kerfen allerlei Art, wie sie feuchte Ortlichkeiten beherbergen, im Herbste auch in Beeren. In der Tundra nährt sich die dort wohnende Art zeitweilig fast ausschließlich von Mücken und deren Larven. Das Nest steht nahe am Wasser, meist am Ufer von Gräben oder Bächen, nach Hinz stets auf der Seite, welche die Morgen- oder Mittagssonne bescheint, auf oder dicht über dem Boden, in Erdhöhlen, welche es halb verdecken, zwischen Gewurzel oder Gestrüpp, ist ziemlich gut gearbeitet, verhältnismäßig groß, oben stets offen, auf einer Grundlage von dürrem Weidenlaube und Reisig aus Halmen und feinen Pflanzenstengeln erbaut und innen mit zarten Hälmchen, in nördlichen Gegenden auch wohl mit Haaren und Federn ausgefüttert. Mitte Mai findet man in ihm 6—7 sehr zartschalige, licht blaugrüne, mit rotbraunen Punkten gefleckte oder am stumpfen Ende bräunlich gewölkte Eier, die 20 mm lang und 16 mm dick sind. Die Bebrütung währt etwa 2 Wochen und wird von beiden Alten abwechselnd besorgt; die Jungen, denen die Eltern allerlei Gewürm und kleine Kerfe zutragen, verlassen das Nest, ehe sie noch fliegen können, und rennen anfänglich mit der Hurtigkeit der Mäuse auf dem Boden dahin. Die Eltern schreiten in günstigen Sommern wahrscheinlich zu einer zweiten Brut.
Die Ortlichkeit, welche das Blaukehlchen bewohnt, und seine Gewandtheit schützen es vor vielen Feinden, welche anderen Sängern gefährlich werden. Die brütenden Alten und noch mehr die Eier und die unbeholfenen Jungen fallen dem spürenden Fuchse, den kleinen schleichenden Raubtieren und den Ratten gewiß nicht selten zur Beute; sonst aber lebt alt und jung ziemlich unbehelligt. Eine Jagd mit dem Feuergewehre weiß der gewandte Vogel oft sehr zu erschweren, und seine unvergleichliche Fertigkeit, sich zu verstecken, kommt ihm dabei ausgezeichnet zu statten. Merkt er Gefahr, so pflegt er mit wahrer Schlauheit sich immer da aufzuhalten, wo dichte Gebüsche oder Hecken ihn dem Auge des Jägers entziehen. Dagegen kann er dem verlockenden Mehlwurme kaum widerstehen und wird mit dem einfachsten Fangwerkzeuge berückt. Gefangene Blaukehlchen sind eine wahre Zierde des Gebauers. Bei geeigneter Pflege werden sie bald und in hohem Grade zahm, so wild und scheu sie sich anfangs auch gebärdeten, singen dann auch fleißig, verlangen aber die sorgfältigste Wartung. Die nächstverwandte Untergattung (Calliope) bilden zwei asiatische Erdsänger mit mittelstarkem Schnabel, kräftigen, mäßig hochläufigen, großzehigen Füßen, mittellangen Flügeln, deren erste Schwinge stark verkürzt ist, verhältnismäßig kurzem, leicht gerundetem Schwanze, dessen Seitenfedern zugespitzt sind, während die beiden Mittelfelder ebenfalls sich abrunden, und knapp anliegendem, glattem Gefieder.
Unter diesen beiden Arten ist die Kalliope (Erithacus calliope, Calliope kKam-tschatkensis und lathami, Motacilla, Turdus, Accentor und Lusciola calliope, Abbildung S. 49) für uns aus dem Grunde wichtig, als sie wiederholt in Europa vorgekommen, wahrscheinlich sogar auf der Westseite des Urals und ebenso im Kaukasus seßhaft ist. Ihr Gefieder ist auf der Oberseite olivenbraun, auf Kopf und Stirn am dunkelsten, auf der Unterseite schmutzigweiß, seitlich graulich olivengrün und auf der Brustmitte weiß, ein Augenbrauenstreifen seidig weiß, der Zügel darunter schwarz, die Kehle prachtvoll rubinrot, ein sie umgrenzendes, nach unten hin in Braungrau oder Aschgrau übergehendes Band schwarz. Beim Weibchen sind alle Farben blässer, die der Kehle nur angedeutet. Die Jungen ähneln der Mutter. Die Länge beträgt 16, die Fittichlänge 8, die Schwanzlänge 6 em. Lichte Vorwälder Nordasiens, in denen dichtes Unterholz steht, Weidendickichte längs der Flußufer, Hecken und Gebüsche auf feuchtem Grunde sind die eigentlichen Wohnsitze der Kalliope. Einzelne, vielleicht mehr, als zur Zeit vermutet werden darf, kommen auch auf der europäischen Seite des Urals vor, und ebenso mögen geeignete Gegenden Westsibiriens, welche wir vergeblich nach ihnen durchforscht haben, als Brutstätten dienen; im allgemeinen aber beginnt der Wohnkreis der Kalliope östlich vom Ob, und erst vom Jenissei an tritt der zierliche Vogel regelmäßig und häufig auf. Gelegentlich der Frühjahrs- und Herbstwanderung durchreisen einzelne übrigens auch Westeuropa: so sind in Frankreich zwei von ihnen erlegt worden, welche unzweifelhaft auch unser Vaterland durch- oder überfliegen mußten, um so weit nach Westen zu gelangen. Auf den ständigen Brutplätzen erscheint die Kalliope in der zweiten Hälfte des Mai, ausnahmsweise aber auch früher, und auf ihnen verweilt sie, laut von Kittlitz, bis zu Anfang des Oktober, obwohl einige auch schon Ende August sich auf die Wanderschaft begeben. Diese führt sie durch die Mongolei, Südchina, Japan ꝛc. bis nach Ostindien, wo sie, wie Jerdon berichtet, gegen den November hin eintrifft. Swinhoe, welcher sie in der Nachbarschaft von Peking beobachtete und als einen dort häufigen Vogel kennen lernte, glaubt, daß sie schon in China überwintern möge, hat sie jedoch auch nicht später als von Kittlitz in Kamtschatka, im Oktober nämlich, bemerkt. In ihrer Lebensweise erinnert die Kalliope, nach Angabe der Forscher, welche sie lebend beobachteten, ebenso sehr an die Blaukehlchen wie an die Schilfsänger; Radde und von
Kalliope: Aufenthalt. Stimme. Nest.
Kittlitz vergleichen sie mit jenen, Swinhoe mit diesen. Ihre Nahrung sucht sie auf dem Boden, wie es scheint, hauptsächlich erst mit eintretender Dämmerung, während sie bei Tage ihre Verstecke so wenig wie möglich verläßt. Laufend gleicht sie ganz dem Blaukehlchen, ist auch ebenso gewandt, im Seggengrase vielleicht noch gewandter, den Rohrsängern ähnlicher als diese. Jerdon nennt sie „scheu, ungesellig und still“; Radde und von Middendorf bestätigen das erste, nicht aber das übrige. Auf dem Zuge, welchen die Männchen früher antreten als die Weibchen, halten sie sich gern in Gesellschaften, und während des Frühlinges „schlägt in dem leichten Laube der Birke oder noch lieber in dem Weidengestrüppe die Kalliope ebensowohl bei Tage wie bei Nacht“. Der Gesang wird sehr gepriesen, hat auch, laut von Kittlitz, einen schönen Klang, aber eine zwitschernde, wenig deutliche Melodie. Mit Europas Nachtigall kann die Kalliope nicht wetteifern, ist aber trotzdem unter den Singvögeln Ostsibiriens unbestritten einer der ausgezeichnetsten. „Keinen schnarrenden Anschlag“, schildert Radde, „kein darauf folgendes tieferes Pfeifen läßt sich vernehmen: es ist eine leisere Klage, welche sie dem Ohre zuhaucht. Gleich der Nachtigall schlägt sie drei⸗ bis viermal mit der Silbe ‚djuu' an, läßt aber dann einen langen Triller folgen, welcher einigermaßen dem der Feldlerche ähnelt. Das Schnarren fehlt nicht immer, ist aber stets sehr schwach.“ Während der Brutzeit singt das Männchen viel, zumal in den Nachtstunden. „Sobald die Sonne dem Gesichtskreise entschwunden ist“, sagt Dybowski, „beginnen diese Vögel zu singen. Anfangs nehmen ihrer nur wenige teil, nach und nach aber treten neue Sänger auf, und schon um die Abenddämmerung umklingen die angenehmen Weisen die in den von Rubinnachtigallen bewohnten Thälern übernachtenden Menschen, oft in unmittelbarer Nähe der Zelte. Der Gesang währt, je nachdem der Himmel darein blickt, bis zum Morgen fort; bei Regenwetter aber hört man nur selten und an trüben Tagen bloß dann und wann eine Kalliope singen.“ Nach Angabe des Freiherrn von Kittlitz sitzt das singende Männchen gewöhnlich auf dem Wipfel eines kleinen Birken⸗ oder Erlenbaumes, „bläst die Kehle auf, wie unsere Nachtigall thut, breitet, wie das Blaukehlchen, die Flügel etwas aus und trägt zugleich den Schwanz im rechten Winkel aufgehoben, doch ohne ihn auszubreiten oder zu bewegen.“ Die Weibchen halten sich, während das Männchen singt, wie immer, sehr verborgen im niederen Gebüsche und kommen bloß gelegentlich und auch dann nur auf Augenblicke zum Vorschein. In der Gegend des Taimyrflusses fand von Middendorf mehrere Nester der Kalliope auf. Sie standen immer auf dem Boden, meist zwischen den Stämmchen verkrüppelter Weiden, dicht am Flusse, und regelmäßig auf Flächen, welche im Frühjahre überschwemmt und mit Sand⸗ und sonderbar zusammengetürmten Treibholzhaufen bedeckt worden waren. Das Nest gehört zu den kunstvollen, indem es nicht nur überdacht, sondern überdies mit einer kurzen, dem Ganzen wagerecht anliegenden Eingangsröhre versehen ist. Dybowski nennt das Nest hüttenförmig mit einer Seitenöffnung und bemerkt, daß es außen aus trockenen Sumpfgräsern, innen aus feinen Halmen erbaut, aber schwach zusammengewebt ist und daher nicht aufbewahrt werden kann, sondern seine ursprüngliche Gestalt bald verliert. Die 5 Eier, aus denen das Gelege besteht, sind 19—21 mm lang und 15—16 mm dick, in der Form ebenso verschieden wie in der Größe, einige länglich, andere kurz und bauchig, alle schwach glänzend und auf grünlichblauem Grunde spärlich, nur am Wurzelende etwas dichter mit sehr blassen und kaum sichtbaren ziegelrötlichen Flecken gesprenkelt. Ende Juni brüten, nach von Middendorfs Erfahrungen, die Vögel eifrig. Nähert man sich einem Neste, so schlüpft das Weibchen, ohne aufzufliegen hervor, gewinnt, in geduckter Stellung forthüpfend, den nächsten Treibholzhaufen und verkriecht sich in den Zwischenräumen, kehrt auch nicht sogleich zurück, so fest es früher auf den Eiern sitzen mochte. Ende August trugen Junge, welche von Kittlitz erlegte, noch das Jugendkleid.
In China ist die Hung-po (Rotbrust) oder Tschin-po (Goldbrust), wie die Kalliope hier genannt wird, der allgemeine Liebling aller Vogelwirte. Sie läßt sich ebenso leicht wie ein Blaukehlchen im Schlaggarne berücken und wird daher oft gefangen; während der Zugzeit, zumal im Mai und September, sieht man sie auf den Vogelmärkten der Hauptstadt in namhafter Menge. Man hält sie nicht im Gebauer, sondern vermittelst eines ihr um den Hals geschlungenen Fadens angefesselt an einem Zweige, wie es im Norden des Himmlischen Reiches überhaupt üblich ist. Durch Radde erfahren wir, daß die gefangenen bis gegen den September hin singen. Dem Schützen gegenüber ist die Kalliope höchst vorsichtig. Einige Männchen, welche Radde in einer Hecke auffand, ließen sich erst in der Dämmerung beschleichen, sonst aber kaum nahe kommen. „Hielt ich mich“, sagt unser Gewährsmann, „um sie zu schießen, links von der Hecke, so schlüpften sie sehr geschickt durch die kleinen Offnungen auf die rechte Seite und umgekehrt.“ Genau so verfahren, wie wir wissen, die Blaukehlchen. Ein drosselartiger, auf dem Firste etwas gebogener, vor dem angedeuteten Haken seicht eingekerbter Schnabel, mittelhohe, schwache Füße, ziemlich kurze und schwächliche Flügel, in denen die vierte und fünfte Schwinge die anderen an Länge überragen, mittellanger, aus zugespitzten Federn bestehender, in der Mitte leicht ausgeschnittener Schwanz und lockeres, weitstrahliges, bei beiden Geschlechtern gleichfarbiges, in der Jugend geflecktes Gefieder sind die Kennzeichen einer Untergattung (Erithacus), deren bekanntester Vertreter unser allbekanntes Rotkehlchen oder Rotbrüstchen, Kehl-, Wald- oder Winterrötchen, Rotkröpfchen oder Rotbärtchen (Erithacus rubeéculus, Motacilla, Sylvia, Curruca, Ficedula, Erythaca, Lusciola und Rhondella rubecula, Dandalus rubeécula, pinetorum, foliorum und septentrionalis, Rubecula sylvestris, familiaris, pinetorum, koliorum und septentrionalis), ist. Die Oberseite ist dunkel olivengrau, die Unterseite graulich, Stirn, Kehle und Oberbrust sind gelbrot. Das Weibchen ist etwas blässer als das Männchen; die Jungen zeigen oben auf olivengrauem Grunde rostgelbe Schaftflecken, unten auf mattrostgelbem Grunde graue Schaftflecken und Ränder. Das große Auge ist braun, der Schnabel schwärzlichbraun, der Fuß rötlich hornfarben. Die Länge beträgt 15, die Breite 22, die Fittichlänge 7, die Schwanzlänge 6 em. Es scheint, daß unser Rotkehlchen nur in Europa heimisch ist, sich wenigstens nicht weit über die Grenzen dieses Erdteiles hinaus verbreitet. Sein Brutgebiet reicht vom 67. Grade nördlicher Breite bis Kleinasien und vom Atlantischen Weltmeere bis zum Ob. Auf seinem Zuge besucht es Nordafrika, Syrien, Palästina und Persien; die Hauptmenge der uns im Winter verlassenden Rotkehlchen bleibt aber schon in Südeuropa, ein und das andere sogar in Deutschland. Das südliche England verläßt es überhaupt nicht oder doch nur zum geringsten Teile. In Deutschland ist es überall gemein. Jeder Wald mit dichtem Unterholze gewährt ihm Herberge, und während seiner Reisen besucht es jedes Gebüsch, jede Hecke, im Gebirge wie in der Ebene, im Felde wie im Garten, unmittelbar vor oder zwischen den Wohnungen der Menschen. ö Es ist ein liebenswürdiges Geschöpf, welches sein munteres, fröhliches Wesen bei jeder Gelegenheit bekundet. Auf dem Boden sitzend, trägt es sich aufrecht, die Flügel etwas hängend, den Schwanz wagerecht, auf Baumzweigen sitzend, etwas lässiger. Es hüpft leichten Sprunges rasch, meist aber in Absätzen über den Boden oder auf wagerechten Asten dahin, flattert von einem Zweige zum anderen und fliegt sehr gewandt, wenn auch nicht regelmäßig, über kurze Entfernungen halb hüpfend, halb schwebend, wie Naumänn sagt, schnurrend, über weitere Strecken in einer aus kürzeren oder längeren Bogen gebildeten Schlangenlinie, schwenkt sich hurtig zwischen dem dichtesten Gebüsche hindurch und bethätigt