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Statistik Austria Dezember 2024 Österreichischer
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Zahlenspiegel STATISTIK AUSTRIA Dezember 2024 Folgen Sie uns auf Social Media:
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Zahlenspiegel Dezember 2024 STATISTIK AUSTRIA Kompetenzen nach Geschlecht in Österreich und im OECD-Durchschnitt Quelle und Grafik: STATISTIK AUSTRIA, PIAAC 2022/23. – 16- bis 65-jährige Bevölkerung, exkl. Haustür-Interviews. – OECD-Durchschnitt: ungewich- teter Mittelwert der 29 OECD- Länder (exkl. Kroatien und Singapur). Lesekompetenzen Alltagsmathema�sche Kompetenzen Adap�ves Problemlösen Männlich Weiblich Männlich Weiblich Männlich Weiblich 200 220 240 260 280 300 320 OECD-Durchschni� im Vergleich Nicht signifikant Signifikant bei den Jüngeren und als im OECD-Durchschnitt der vergleichbaren Altersgruppen. In Österreich ist somit der Kompetenzunterschied zwischen den Alters gruppen stärker ausgeprägt als im OECD- Durchschnitt. Die Kompetenzunterschiede zwischen Jüngeren und Älteren waren bereits 2011/12 erkenn- bar, haben jedoch weiter zugenommen. Lesehinweis für die Grafik: In der Grafik wird neben dem arithmetischen Mittelwert und dem 95 %-Konfidenzintervall des Mittelwerts (obere und untere Grenze) auch das 25.
und 75. Perzentil angegeben. Das 25. Perzentil entspricht
z. B. jenem Punktwert, unter dem 25 % der Personen liegen;
über diesem Wert liegen die restlichen 75 % der Personen. Zwischen dem 25. und dem 75. Perzentil (auch Interquartils- abstand genannt) befinden sich die Kompetenzwerte von 50 % der Personen. Je größer der Abstand zwischen dem
25. und 75. Perzentil ist, desto stärker unterscheiden sich die Personen in Bezug auf beispielsweise die Lesekompetenz. STATISTIK AUSTRIA Zahlenspiegel  Dezember 2024 Teilzeitarbeit hat seit 2013 stark zugenommen Immer mehr Menschen in Österreich arbeiten Teilzeit, befristet, geringfügig oder in Leiharbeit. 2013 stand weniger als ein Drittel der unselbstständig Erwerbstäti­ gen in solchen sogenannten „atypischen Beschäftigten­ verhältnissen“, 2023 waren es 36,7 %. Spitzenreiter im Zehnjahresvergleich ist die Teilzeit mit einem Zuwachs von 26,7 % auf 31,6 % bzw. 1 247 000 Teilzeitbeschäftig­ ten im Jahr 2023. Nur die Niederlande haben in der EU eine noch höhere Teilzeitquote. Diese Steigerung geht zum einen auf die gestiegene Erwerbsbeteiligung von Frauen zurück, aber auch auf den allgemeinen Trend zu mehr Teilzeit von Frauen und Männern. Ein Viertel mehr Unselbständige atypisch beschäftigt Die Zahl der unselbständig Beschäftigten stieg im Zehn­ jahresvergleich von 2013 bis 2023 um 378 200 Perso­ nen, das entspricht etwa 10 %. Im selben Zeitraum stieg der Anteil der atypisch Beschäftigten von 32,1 % auf 36,7 %, was etwa einem Viertel mehr atypisch Beschäf­ tigter (+26,6 %) entspricht. Der Anteil der unselbständig Beschäftigten in einem Normalarbeitsverhältnis sank im gleichen Zeitraum auf unter zwei Drittel (63,3 %). Dabei waren Männer häufiger in Normalarbeitsverhält­ nissen zu finden als Frauen. Jede zweite unselbständig beschäftigte Frau befand sich 2023 in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis (55,5 %), bei Männern traf dies dahingegen nur auf fast jeden Fünften zu (19,0 %). Atypische Beschäftigungen nahmen aber sowohl bei Männern (+4,0 Prozentpunkte) als auch Frauen inner­ halb von zehn Jahren zu (+5,1 Prozentpunkte). Stärkstes Wachstum bei Teilzeit Ein Blick auf die einzelnen Formen atypischer Beschäf­ tigung zeigt, dass die Teilzeitarbeit mit 30,9 % das stärkste Wachstum in den vergangenen zehn Jahren aufweist. Bei Männern lag der Anstieg bei 62,0 % bzw. 99 900 Teilzeitkräften und bei Frauen bei 24,6 % bzw. 194 400 Teilzeitkräften. Der Zuwachs bei den Frauen ist vor allem auf strukturelle Änderungen der Arbeits­ marktbeteiligung zurückzuführen, konkret auf die Aus­ dehnung der Frauenerwerbstätigkeit bei gleichzeitiger Reduktion des Arbeitszeitausmaßes.

Zahlenspiegel  Dezember 2024 STATISTIK AUSTRIA Quelle und Grafik: STATISTIK STATISTIK AUSTRIA, Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung 2013, 2023. – Alle Formen atypischer Beschäftigung ­werden getrennt gezählt, d. h. eine Mehrfachzählung von Personen ist möglich. – Zu den Teilzeiterwerbstätigen werden alle unselbständig ­Erwerbstätigen gezählt, die nach Selbstzuordnung in Teilzeit arbeiten. Beschäftigungsformen unselbständig Erwerbstätiger 2013–2023 in Tausend 0 300 600 900 1 200 1 500 1 800 2 100 2 400 2 700 3 000 Vollzeit Teilzeit Unter 12 Wochenstunden Befristung (ohne Lehre) Freier Dienstvertrag Leiharbeit 2013 2023

STATISTIK AUSTRIA Zahlenspiegel Dezember 2024 Lohnsteueraufkommen stieg 2023 um 6,4 % 2023 gab es 7,40 Mio. lohnsteuerpflichtige Einkom - mensbezieher:innen in Österreich (+1,1 % zu 2022). Davon waren 4,85 Mio. unselbständig Erwerbstätige (+1,0 %) und 2,55 Mio. Pensionist:innen (+1,4 %). Die Bruttobezüge stiegen um 8,3 % auf 260,84 Mrd. €. Davon gingen 34,53 Mrd. € als Lohnsteuer an den Staat, um 2,08 Mrd. € (+6,4 %) mehr als 2022. Männer stellten die Hälfte aller Lohnsteuerpflichtigen (50,1 % bzw. 3 709 736 Personen), erhielten aber 60,1 % der Bruttobezüge und trugen mit 68,4 % mehr als zwei Drittel zum Lohnsteueraufkommen bei. Für 17,7 % der Lohnsteuerpflichtigen aller Geschlechter ergab sich auf- grund geringer Bezüge keine anrechenbare Lohnsteuer. 73,1 % aller unselbständig Erwerbstätigen (über 3,5 Mio. Personen) hatten ganzjährige Bezüge, während 1,3 Mio. unselbständig Erwerbstätige nicht ganzjährig beschäf- tigt waren. Der durchschnittliche Jahresbruttobezug bei ganzjähriger Beschäftigung variierte deutlich nach dem Beschäftigungsausmaß (Vollzeitbeschäftigung 59 969 €, Teilzeitbeschäftigung 27 006 €). Die größte Gruppe unter den 4,9 Mio. Arbeitnehmer:innen bildeten die Angestellten (49,7 %), 36,3 % waren Arbeiter:innen, 8,7 % Vertragsbedienstete und 2,8 % Beamt:innen. 2,2 % waren Lehrlinge und 0,4 % hatten sonstige Aktivbezüge. Bruttobezüge wuchsen mit +8,3 % stärker
als Lohnsteuer Die Bruttobezüge zeigten in allen Jahren des Zeitraums 2000 bis 2023 positive Veränderungsraten im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr. Die größten Zuwächse gab es – aufgrund der hohen Lohnabschlüsse in Folge der verstärkten Inflation – in den Jahren 2022 (+6,8 %), 2023 (+8,3 %) sowie 2008 (+5,2 %). Die niedrigsten Anstiege wurden im Coronajahr 2020 mit +1,5 % und im Jahr der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 mit +1,7 % verzeichnet. Zu Abnahmen der einbehaltenen Lohn- steuer kam es in Jahren mit Steuerreformen. In Jahren ohne Steuerreform waren die Zuwächse der Lohnsteuer – bedingt durch die kalte Progression – immer höher als jene der Bruttobezüge, in Steuerreformjahren war dies nie der Fall. Zahlenspiegel  Dezember 2024 STATISTIK AUSTRIA Quelle und Grafik: STATISTIK AUSTRIA, Lohnsteuerstatistik 2023. Lohnsteuerstatistik 2000–2023: Veränderungen zum Vorjahr in Prozent 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 Einbehaltene Lohnsteuer Jahre mit Steuerreformen 12 10 8 6 4 2 0 2 4 6 8 10 12 Bruttobezüge insgesamt

STATISTIK AUSTRIA Zahlenspiegel Dezember 2024 31 % der Unternehmen setzen 2023 auf E-Commerce Immer mehr Unternehmen in Österreich verkaufen Waren oder Dienstleistungen über E-Commerce.
Im Jahr 2023 wickelten drei von zehn Unternehmen Verkäufe über Websites, Apps, Online-Marktplätze oder elektronische Datenaustauschsysteme ab, 2022 taten das erst 26 %. Mehr als die Hälfte der großen Unternehmen verkaufen über E-Commerce Der Vergleich nach der Unternehmensgröße zeigt beträchtliche Unterschiede: Bei kleinen Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte) lag der Anteil derer, die E-Com- merce nutzten, bei 29 %, bei mittelgroßen Unterneh- men (50 bis 249 Beschäftigte) waren es 39 %, während mit 54 % mehr als die Hälfte der großen Unternehmen (250 und mehr Beschäftigte) auf E-Commerce setzten. Deutliche Unterschiede zeigen sich auch nach dem Wirtschaftssektor: Während im Produzierenden Bereich 22 % der Unternehmen E-Commerce nutzten, waren es im Dienstleistungsbereich 35 %. Beinahe ein Fünftel des Umsatzes durch
E-Commerce erzielt 2023 wurden im Durchschnitt 19 % des Umsatzes
über E-Commerce generiert. Der Umsatzanteil war
bei kleinen Unternehmen mit 11 % und mittelgroßen Unternehmen mit 14 % wesentlich geringer als bei großen Unternehmen, die 26 % des Umsatzes über E-Commerce erzielten. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz anteil, welchen Unternehmen durch E-Commerce- Verkäufe erzielten, um 5 Prozentpunkte (2022: 14 %). Auch beim Umsatzanteil durch E-Commerce gab es deutliche Unterschiede nach Wirtschaftszweigen. Im Produzierenden Bereich gingen 21 % des Umsatzes auf E-Commerce zurück, im Dienstleistungsbereich 17 %. Somit ist der Anteil an Unternehmen mit E-Commerce- Verkäufen im Dienstleistungsbereich zwar höher als im Produzierenden Bereich, aber in letzterem sind die durch E-Commerce erzielten Umsatzanteile höher. Zahlenspiegel Dezember 2024 STATISTIK AUSTRIA Quelle und Grafik: STATISTIK AUSTRIA, Erhebungen über den IKT-Einsatz in Unternehmen 2023 und 2024. – Befragungszeitraum: Februar bis Juli des jeweiligen Erhebungsjahres. – Referenzzeitraum: 2022 bzw. 2023. – Unternehmen ab 10 Beschäftigten. – E-Commerce-Verkäufe umfassen Ver- käufe von Waren oder Dienstleistungen über Websites, Apps oder Online-Marktplätze sowie EDI-basierte Systeme Unternehmen mit Verkäufen über E-Commerce sowie der daraus erzielte Umsatzanteil 2022 2023 2022 2023 Insgesamt Produzierender Bereich Dienstleistungsbereich Unternehmen mit E-Commerce-Verkäufen in % aller Unternehmen Umsatzanteil durch E-Commerce-Verkäufe in % des Umsatzes 26, 0 16, 5 30, 4 30, 8 22, 1 34, 8 14, 2 16, 5 11, 9 19, 1 20, 8 17, 3 STATISTIK AUSTRIA Zahlenspiegel  Dezember 2024 Gemüseernte 2024 Im Jahr 2024 wurden in Österreich 667 700 Tonnen (t) Gemüse produziert. Das ist auf nahezu unveränderter Anbaufläche um 3 % mehr als 2023 und um 2 % mehr als im Fünfjahresschnitt. Die Saison war von Hitze und Trockenheit, phasenweise aber auch von Unwetter­ ereignissen und Starkregen geprägt, was teils empfind­ liche Qualitätseinbußen nach sich zog. Witterungsbedingte Qualitätsprobleme Die Erntemenge von Hülsenfrüchten, Wurzel- und Zwiebelgemüsearten stieg auf 361 100 t und lag damit um 3 % über dem Vorjahreswert (+5 % zum Fünfjahres­ mittel). Zwiebeln machten bei einer Erntemenge von 175 100 t ein Viertel der gesamten Gemüseproduktion aus. Auf unveränderter Fläche wurden um 10 % mehr Zwiebeln als 2023 geerntet. Die Qualität war jedoch auf­ grund der Feuchtigkeit unterdurchschnittlich, sodass viel aussortiert werden musste. Bei Karotten nahm die Fläche leicht zu und es wurde mit 120 600 t eine ähnli­ che Erntemenge wie 2023 erreicht. Die Krenproduktion verringerte sich um 23 % auf 2 600 t. Die Produktions­ menge von Grünerbsen ging gegenüber 2023 um 9 % auf 7 900 t zurück. Die Ernte von Kohl-, Blatt- und Stängel­ gemüse bewegte sich mit 137 300 t im Vorjahresbereich. Salat, der 35 % dieser Produktgruppe ausmachte, erreichte eine Erntemenge von 47 400 t (−11 % zu 2023). Die Krautproduktion sank im Vergleich zum Vorjahr um 8 % auf 35 900 t. Rekordernten bei Speisekürbis und Melone Die Fruchtgemüseernte betrug 169 300 t und lag damit bei kaum veränderter Anbaufläche 3 % über dem Vor­ jahresniveau (+3 % zum Fünfjahresdurchschnitt). Trotz Flächenreduktion wurden mit 58 100 t um 2 % mehr Paradeiser geerntet als 2023. Aufgrund des Flächenver­ lusts im geschützten Anbau blieb die Gurkenernte trotz höherer Erträge mit 43 000 t unter dem Vorjahresniveau (−1 %). Bei Paprika wurde eine Produktionssteigerung um 4 % auf 13 700 t verzeichnet. Speisekürbis erreichte eine neue Rekordproduktion von 25 600 t. Die Produk­ tion von Melonen stieg wegen starker Flächenzugewinne auf einen Spitzenwert von 2 400 t.

Zahlenspiegel  Dezember 2024 STATISTIK AUSTRIA Sommerzwiebeln Niederösterreich 140 000 Gurken unter Glas/Folie 24 717 Wien 8 364 Einlegegurken Karotten 8 700 Tirol Oberösterreich 12 650 Rispentomaten, Glas/Folie Burgenland Karotten 1 943 Kärnten 6 095 Chinakohl Steiermark 1 175 Karotten Salzburg 300 Speisekürbis Vorarlberg Quelle und Grafik: STATISTIK AUSTRIA, Gemüseernte 2024. Wo ist welches Gemüse Spitzenreiter? Meistproduziertes Gemüse pro Bundesland, in Tonnen, 2024

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