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Brehms Tierleben, Band 4: Die Vögel I — Baumvögel

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oder Strophen scharf und bestimmt vorgetragen und deutlich abgesetzt, so nennen wir das Lied Schlag, während wir von Gesang reden, wenn die Töne zwar fortwährend wechseln, sich jedoch nicht zu einer Strophe gestalten. Die Nachtigall oder der Edelfink schlagen, die Lerche oder der Stieglitz singen. Jeder Singvogel weiß übrigens Abwechselung in sein Lied zu bringen, und gerade deshalb wirkt es so mächtig auf uns. Auch die Gegend trägt zur Anderung das ihrige mit bei; denn dieselben Arten singen im Gebirge anders als in der Ebene, wenn sich auch das Wie nur von einem Kenner herausfühlen lassen will. Ein guter Schläger oder Sänger in einer gewissen Gegend kann tüchtige Schüler bilden, ein schlechter aber auch gute verderben: die jüngeren Vögel lernen von den älteren ihrer Art, nehmen aber leider, wie Menschenkinder, lieber das Mangelhafte als das Vollendetere an. Einzelne begnügen sich nicht mit dem ihnen ursprünglich eigenen Liede, sondern mischen ihm einzelne Töne oder Strophen anderer Vögel oder sogar ihnen auffallende Klänge und Geräusche ein. Sie nennen wir Spottvögel, obwohl wir ihnen mit dieser Bezeichnung Unrecht thun. Singvögel im eigentlichen Sinne des Wortes, also solche, welche nicht bloß die Singmuskeln am unteren Kehlkopfe haben, sondern auch wirklich singen, gibt es in allen Ländern der Erde, jedoch vorzugsweise in denen des nördlichen gemäßigten Gürtels. Schon vorhin wurde angedeutet, daß keine Sinnesfähigkeit der Vögel verkümmert ist. Dieser Schluß läßt sich aus der einfachen Betrachtung des Sinneswerkzeuges ziehen, erhält aber doch erst durch Beobachtung seine Bestätigung. Alle Vögel sehen und hören sehr scharf, einzelne besitzen ziemlich feinen Geruch, andere wenn auch beschränkten Geschmack und alle wiederum feines Gefühl, wenigstens soweit es sich um das Empfindungsvermögen handelt. Die leichte, äußere und innere Beweglichkeit des Auges gestattet dem Vogel, ein sehr weites Gesichtsfeld zu beherrschen und innerhalb dieses einen Gegenstand mit einer für uns überraschenden Schärfe wahrzunehmen. Raubvögel unterscheiden kleine Säugetiere, Kerfjäger fliegende oder sitzende Kerbtiere auf erstaunliche Entfernung. Ihr Auge bewegt sich fortwährend, weil der Brennpunkt für jede Entfernung besonders eingestellt werden muß. Hiervon kann man sich durch einen einfachen Versuch überzeugen. Nähert man die Hand dem Auge eines Raubvogels, beispielsweise dem eines Königsgeiers, dessen lichtfarbige Regenbogenhaut die Beobachtung erleichtert, und merkt man auf die Größe des Sternes, so wird man sehen müssen, daß diese sich beständig in demselben Maße verengert und erweitert, als man die Hand entfernt oder nähert. Nur hierdurch wird es erklärlich, daß diese Vögel, wenn sie Hunderte von Metern über dem Erdboden schweben, kleinere Gegenstände wahrnehmen und auch in der Nähe sehr scharf sehen können. Von dem vortrefflichen Gehöre der Vögel gibt schon ihr Gesang uns Kunde, da dieser erst eingelernt werden muß. Wir können uns von seiner Schärfe durch unmittelbare Beobachtung überzeugen. Scheue Vögel werden oft nur durch das Gehör auf eine Gefahr aufmerksam gemacht; gewöhnte Hausvögel achten auf den leisesten Anruf. Daß die großohrigen Eulen bei ihrer Jagd das Gehör ebensowohl benutzen werden wie das Gesicht, läßt sich mit Bestimmtheit annehmen, wenn schon bis jetzt noch nicht beweisen; doch stehen auch sie den feinhörigen Säugetieren wahrscheinlich noch nach: es liegen wenigstens keine Beobachtungen vor, welche uns glauben machen können, daß irgend ein Vogel ebenso fein hört wie eine Fledermaus, eine Katze oder ein Wiederkäuer. Über den Geruchssinn herrschen noch heutigestags sehr verschiedene Meinungen, weil man sich in entschiedenen Fabeleien gefallen hat. Daß der Rabe das Pulver im Gewehre. rieche, ist auch jetzt noch bei vielen Jägern eine ausgemachte Sache; daß der Geier auf viele Kilometer hin Aasgeruch wahrnehme, wird selbst noch von manchem Forscher geglaubt: daß ersteres nicht der Fall, braucht nicht erwähnt zu werden, daß letzteres unrichtig, kann ich, auf vielfache eigene Beobachtungen und die Erfahrungen anderer gestützt, mit Entschiedenheit behaupten. Ein gewisses Maß von Geruch ist gewiß nicht zu leugnen: dies

beweisen uns alle Vögel, mit denen wir hierauf bezügliche Beobachtungen anstellen; von einer Witterung aber, wie wir sie bei Säugetieren wahrnehmen, kann unter ihnen gewiß nicht die Rede sein. Auch der Geschmack der Vögel steht dem der Säugetiere unzweifelhaft nach. Wir bemerken zwar, daß jene gewisse Nahrungsstoffe anderen vorziehen, und schließen daraus, daß es geschehe, weil die gedachten Stoffe für sie einen höheren Wohlgeschmack haben als andere; wenn wir uns aber erinnern, daß die Bissen gewöhnlich unzerstückelt verschlungen werden, erleidet eine etwaige Schlußfolgerung aus jener Wahrnehmung doch eine wesentliche Beeinträchtigung. Die Zunge ist wohl eher Werkzeug der Empfindung als solches des Geschmackes: sie dient mehr zum Tasten als zum Schmecken. Bei nicht wenigen Vögeln hat gerade der Tastsinn in der Zunge seinen bevorzugten Sitz: alle Spechte, alle Kolibris, alle Entenvögel untersuchen mit ihrer Hilfe die Schlupfwinkel ihrer Beute und scheiden diese durch sie von ungenießbaren Stoffen ab. Nächst ihr wird hauptsächlich der Schnabel zum Tasten gebraucht, so z. B. von den Schnepfen und Enten. Der Fuß kommt kaum in Betracht. Der Sinn des Gefühls durch das Empfindungsvermögen scheint allgemein vorhanden und ausgebildet zu sein: alle Vögel bekunden die größte Empfindlichkeit gegen Einwirkungen von außen, gegen Einflüsse der Witterung sowohl als gegen Berührung. Rücksichtlich der Fähigkeiten des Gehirnes, welche wir Verstand nennen, sowie hinsichtlich des Wesens der Vögel gilt meiner Ansicht nach alles, was ich schon von den Säugetieren sagte; ich wüßte wenigstens keine Geistesfähigkeit, keinen Charakterzug der letzteren anzugeben, welcher bei den Vögeln nicht ebenfalls bemerklich würde. Ein einigermaßen aufmerksamer Beobachter wird sich auch von der Thatsache überzeugen können, daß selbst die zierlichsten und harmlosesten Vögel unter Umständen Wutanfälle haben können und dann gelegentlich über ihresgleichen oder andere nicht minder harmlose Vögel mit außerordentlicher Wildheit, mit förmlicher Mordgier herfallen. Lange Zeit hat man das Gegenteil jener Anschauung festgehalten und namentlich dem sogenannten Naturtriebe oder „Instinkte“ ausschließliche Beeinflussung des Vogels zuschreiben wollen, thut dies wohl auch heutigestags noch, gewiß aber nur deshalb, weil man entweder nicht selbst beobachtet oder sich die Beobachtungen anderer nicht klar gemacht hat. Man darf bei allen derartigen Fragen nicht vergessen, daß unsere Erklärungen von gewissen Vorgängen im Tierleben kaum mehr als Annahmen sind. Wir verstehen das Tier und sein Wesen im günstigsten Falle nur zum Teile. Von seinen Gedanken und Schlußfolgerungen gewinnen wir zuweilen eine Vorstellung: inwieweit dieselbe aber richtig ist, wissen wir nicht. Manches freilich erscheint uns noch rätselhaft und unerklärlich. Dahin gehören Vorkehrungen, welche Vögel scheinbar in Voraussicht kommender Ereignisse treffen: ihr Aufbruch zur Wanderung, noch ehe der Mangel an Nahrung, welchen der Winter bringt, eingetreten, Abweichungen von der sonst gewöhnlichen Art des Nestbaues oder der Fortpflanzung überhaupt, welche sich später als zweckmäßig beweisen; hierher gehören auch, obschon mit wesentlicher Beschränkung, unsere Wahrnehmung bezüglich des sogenannten Kunsttriebes und anderes mehr. Die Vögel sind Weltbürger. Soweit man die Erde kennt, hat man sie gefunden: auf den Eilanden um beide Pole wie unter dem Gleicher, auf dem Meere wie auf oder über den höchsten Spitzen der Gebirge, im fruchtbaren Lande wie in der Wüste, im Urwalde wie auf den kahlen Felskegeln, welche sich unmittelbar am Meere erheben. Jeder einzelne Gürtel der Erde beherbergt seine besonderen Bewohner. Im allgemeinen gehorchen auch die Vögel den Gesetzen der tierischen Verbreitung, indem sie in den kalten Gürteln zwar in ungeheurer Anzahl, aber in nur wenigen Arten auftreten und mehr nach dem Gleicher hin stetig an Mannigfaltigkeit und Vielartigkeit zunehmen. Das ausgleichende Wasser übt seinen

Einfluß auch auf sie aus: es besitzt und erhält verhältnismäßig wenige Arten, während das Land seinen vielfachen Wechsel auch in der Vogelwelt widerspiegelt. Denn nicht bloß in jedem Gürtel, sondern auch in jeder Ortlichkeit treten gewisse Vögel auf, in der nordischen Tundra, der Wüste des Wassers, andere als in der Wüste des Sandes, in der Ebene andere als im Gebirge, im baumlosen Gebiete andere als im Walde. Abhängig von Bodenbeschaffenheit und Klima müssen die Vögel in ebendemselben Grade abändern wie ihre Heimat selbst. Auf dem Wasser ist der Verbreitungskreis der einzelnen Arten größer als auf dem Lande, wo schon ein breiter Strom, ein Meeresteil, ein Gebirge zur Grenze werden kann: aber Grenzen gibt es auch auf dem Meere. Nur äußerst wenige Vögel bewohnen buchstäblich alle Teile der Erde, soviel bis jetzt bekannt, nur ein einziger Landvogel und einige Sumpfund Wasservögel; Weltbürger ist z. B. die Sumpf- oder Kurzohreule, welche in allen fünf Erdteilen gefunden wurde, Weltbürger ebenso der Steinwälzer, welcher an den Küsten aller fünf Erdteile und auf der westlichen wie auf der östlichen Halbkugel vorkommt. In der Regel erstreckt sich der Verbreitungskreis weiter in ostwestlicher als in nordsüdlicher Richtung: im Norden der Erde leben viele Vögel, welche in allen drei Erdteilen mehr oder weniger in gleicher Anzahl gefunden werden, während einige hundert Kilometer vom Norden nach Süden hin schon eine große Veränderung bewirken können. Die Bewegungsfähigkeit des Vogels steht mit der Größe des Verbreitungskreises nicht im Einklange: sehr gute Flieger können auf einen verhältnismäßig geringen Umkreis beschränkt sein, minder gute sich viel weiter verbreiten als jene. Auch die regelmäßigen Reisen, der Zug und die Wanderung der Vögel, tragen, wie wir später sehen werden, zur Ausdehnung gewisser Verbreitungskreise nicht bei. Selaters Vorgange folgend, teilt man ziemlich allgemein die Erde in sechs tierkundliche Gebiete ein. In deren erstem, dem nördlich-altweltlichen Gebiete, welches Europa, Nordafrika und Nordasien bis zum 30. Breitengrade umfaßt, leben nach Selaters Aufstellung ungefähr 650 Vogelarten, unter denen, als für das Gebiet bezeichnend, nur die Grasmücken, Rotschwänze, der Flüevogel, die Laufwürger, Alpenraben, Häher, Ammern, Kernbeißer und Rauchfußhühner besonders hervorgehoben zu werden verdienen. In diesem weiten Gebiete finden sich also nur sehr wenige Vogelgruppen, welche in anderen nicht weit vollständiger entwickelt wären. Es ist das ärmste von allen und weist nur eine einzige Vogelart auf je 1300 geographischen Geviertmeilen auf. Das äthiopische Gebiet, welches Afrika südlich von der Sahara nebst der im Südosten des Erdteiles gelegenen Inselwelt, Madagaskar, Mauritius und Bourbon, ebenso auch Südarabien in sich begreift, beherbergt mehrere ihm eigentümliche Familien, z. B. die Mausvögel, Pisangfresser und Madenhacker, und ist reich an bezeichnenden Arten. Hier leben die Grau⸗ und Zwergpapageien, die Honiganzeiger, der Kern der Webefinken, die Sand- und Läuferlerchen, Sporenpieper, fast alle Glanzdrosseln, die Baumhopfe, der Kranichgeier, Gaukler, die Singhabichte, Perlhühner, die Strauße, der Schuhschnabel, der Schattenvogel, die Königskraniche und andere. Als in hohem Grade eigenartig stellt sich Madagaskar dar. Obwohl dem äthiopischen Gebiete zugezählt, besitzt es doch keine einzige aller für Afrika bezeichnenden Vogelgattungen, und deshalb erscheint es fast gerechtfertigt, tierkundlich diesem merkwürdigen Eilande den Rang eines eigenen Gebietes zuzusprechen. Nicht weniger als vier Familien der Vögel werden ausschließlich auf Madagaskar und den zugehörigen Eilanden gefunden. Außerdem sind Afrika gegenüber Papageien, Tagraubvögel, Kuckucke, Honigvögel, Tauben, Sumpf- und Schwimmvögel besonders zahlreich, Finken, Bienenfresser und Stare ungemein schwach, die Familien der Raben, Würger, Drosseln, Schwalbenwürger, Fliegenfänger und Droßlinge endlich durch eigentümlich abweichende Mitglieder vertreten. Die Artenzahl aller Vögel des äthiopischen Gebietes schätzt Selater auf 1250, so daß also auf je 350 geographische Geistige Begabung. Artenverteilung. 13 —

Geviertmeilen eine Art zu rechnen ist; die Artenzahl Madagaskars beträgt, nach Hartlaub, 220, und von ihnen sind mindestens 104 der Insel eigentümlich. Als drittes Gebiet betrachten wir mit Selater das indische oder orientalische, welches ganz Asien südlich vom Himalaja, also Indien, Ceylon, Barma, die Malayische Halbinsel, Südchina, die Sundainseln, Philippinen und anliegenden Eilande in sich schließt. Bezeichnende Arten dieser von Vögeln reichbevölkerten Länder sind die Edelsittiche, Nachtspinte, Rachenvögel, Hornschwalme, Salanganen und Baumsegler, Zwergedelfalken und Wassereulen, Hirtenstare und Atzeln, Prachtkrähen, Schweif-, Lappen-und Stummelhäher, Lachdrosseln, Mennigvögel, Rubinnachtigallen, Schneidervögel, Wald- und Schwalbenstelzen, Pfauen, Pracht-, Kamm- und Fasanenhühner, Horn- und Argusfasanen, Buschwachteln und andere mehr. Schlägt man die Anzahl der diesem Gebiete eigenen Vogelarten zu 1500 an, so ergibt sich, daß hier auf je 140 geographische Geviertmeilen eine Vogelart kommt, und es erweist sich somit das indische Gebiet als das verhältnismäßig reichste von allen. Unter dem australischen oder ozeanischen Gebiete verstehen wir Australien, Neuguinea und die übrigen papuanischen Eilande, Tasmanien, Neuseeland und alle Inseln des Stillen Weltmeeres. Die Vogelwelt dieser Länder ist als verhältnismäßig reiche und sehr eigenartige zu bezeichnen. Dem Festlande und Tasmanien gehören an: die Kakadus, Breitschwanz- und Erdsittiche, Fratzenkuckucke, Eulen- und Zwergschwalme, Dickkopf- und Krähenwürger, Pfeifkrähen und Pfeifatzeln, Leierschwänze, Panther-, Kragen- und Atlasvögel, Graulinge, Emus, die Talegalahühner, Trappenwachteln, Hühnergänse und andere mehr; auf den Papuainseln leben die Loris, Zwergpapageien, Paradiesvögel, Krontauben und andere; Neuseeland zeichnet sich aus durch die Nestor-und Nachtpapageien, Lappenstare, Schnepfenstrauße ꝛc.; die ozeanischen Inseln endlich beherbergen eigenartige Papageien, Tauben, Finken und verschiedene Pinselzüngler. Nimmt man die Artenzahl des ganzen Gebietes zu 1000 an, so kommt eine Art auf je 180 geographische Geviertmeilen. Nicht viel reicher als das nördlich-altweltliche ist das nördlich-neuweltliche Gebiet oder Nordamerika, vom Prairiegürtel an bis zum Eismeere. Bezeichnende Vögel dieses Gebietes sind: Blausänger, Sichelspötter, Laubwürger, Steppen-, Ammer- und Uferfinken, Baumhäher, Truthühner und andere. Die Artenzahl wird auf 660 geschätzt, so daß also auf je 560 geographische Geviertmeilen eine Art gerechnet werden darf. Das südamerikanische Gebiet endlich steht, was die Anzahl der in ihm lebenden Vogelarten anlangt, unter allen obenan, übertrifft auch an Eigenartigkeit der Formen jedes andere und bleibt nur in dem verhältnismäßigen Reichtume seiner Vogelwelt hinter dem indischen Gebiete um etwas zurück. Selater schätzt die Artenzahl der in ihm hausenden Vögel auf 2250, und es ergibt sich hieraus, daß eine Vogelart auf je 170 geographische Geviertmeilen kommt. Mindestens 8 oder 9 meist gattungen- oder artenreiche Familien treten ausschließlich in diesem Gebiete auf; die Familie der Kolibris ist vorzugsweise hier heimisch: denn nur sehr wenige ihrer ungewöhnlich zahlreichen Arten gehören dem Norden der Westhälfte unserer Erde an, und man ist daher berechtigt, besagte Familie eine südamerikanische zu nennen. An bezeichnenden Arten ist das Gebiet besonders reich. Im Süden Amerikas herbergen: die Araras, Keilschwanzsittiche, Grünpapageien, Pfefferfresser, Maden-, Fersen⸗-, Lauf- und Bartkuckucke, Glanzvögel, Sägeraken, Plattschnäbler, Schwalke, Zahnhabichte, Sperber- und Mordadler, Schwebe-, Bussard- und Falkenweihen, Haken- und Fersenbussarde, Geierfalken, Kamm-, Königs- und Rabengeier, die Tyrannen, Schmuck- und Kropfvögel, Ameisendrosseln, Baumsteiger, Töpfervögel, Weichschwanzspechte, Baum-, Hoko-, Schaku- und Steißhühner, Nandus, Sonnenreiher und andere mehr. Aus Vorstehendem ergibt sich, daß auf der Osthälfte der Erde ungefähr 4300, auf der Westhälfte etwa 3000 Vogelarten leben. Diese Zahlen sind jedoch nur annäherungsweise

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